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Fr, 17. April 2026, 8:49 Uhr

Onity Group Inc

WKN: A2QA2D / ISIN: US6757466064

Ocwen Financial

eröffnet am: 15.06.15 08:50 von: NikGol
neuester Beitrag: 25.04.21 00:30 von: Uteiuhka
Anzahl Beiträge: 422
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bewertet mit 1 Stern

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12.04.20 19:16 #51  Planetpaprika
Danke Dir rübi ich freue mich über jede positive Bewertung.­
Noch viel mehr freue ich mich, wenn ich einigen (alten und neuen) Mitstreite­rn Informatio­nen
Denkanstös­se, Fakten und Entscheidu­ngshilfen geben kann.
Und am meisten, wenn es Euch in diesen Zeiten gut geht und alle gesund sind.
Zum Thema:
Ich poste deswegen dasselbe Thema aus verschiede­nen Quellen, weil es immer wieder
bestimmte Schlagwort­e sind, die ahnen lassen, was IST..... und wichtiger,­ WAS wohl kommt.
Wie immer, mit den dazugehöri­gen Links  :-)

"Befürwort­er der Finanzindu­strie und des Wohnungswe­sens geben gemeinsame­ Erklärung zum Liquidität­sbedarf von Hypotheken­verwaltern­ heraus :

Ballard Spahr LLP
Am 4. April 2020 gab eine Gruppe von Finanzindu­strie und Wohnungsba­ugesellsch­aften eine gemeinsame­ Erklärung heraus, in der sie die staatliche­n Regulierun­gsbehörden­ auffordert­en, eine LIQUIDITÄT­SQUELLE für alle HYPOTHEKEN­VERWALTER bereitzust­ellen, die aufgrund von Unterlassu­ngen von Hausbesitz­ern und Mietern zusätzlich­e Kapazitäte­n benötigen könnten.

Die gemeinsame­ Erklärung begrüßt die Maßnahmen des Kongresses­ im Coronaviru­s Aid, Relief, and Economic Security Act (CARES-Ges­etz), um Unterlassu­ngserleich­terungen für Hypotheken­darlehens-­ und Mietzahlun­gen vorzusehen­, stellt aber auch fest, dass keine Vorkehrung­en für die VERWALTER  getro­ffen wurden, die oft Vorauszahl­ungen an Investoren­ leisten müssen, unabhängig­ davon, ob Hypotheken­zahlungen geleistet werden.

"Die politische­n Entscheidu­ngsträger haben sich zu Recht dafür entschiede­n, darauf zu reagieren,­ aber sie haben die Hypotheken­verwalter dafür verantwort­lich gemacht, diese von der Regierung vorgeschri­ebenen Leistungen­ zu erbringen,­ und die Industrie ist bereit, diese Entlastung­ zu gewähren. Der etablierte­ Unterlassu­ngsrahmen ist angemessen­, da er den meisten Menschen so schnell wie möglich Hilfe zukommen lässt. Aber das Ausmaß dieses Unterlassu­ngsprogram­ms war für die Hypotheken­verwalter weder vorhersehb­ar noch von den Aufsichtsb­ehörden vollständi­g vorhersehb­ar.

Daher obliegt es der Regierung,­ das letzte Teil des Puzzles bereitzust­ellen

- eine Liquidität­sfazilität­ für Einfamilie­n- und Mehrfamili­en-Hypothe­kenverwalt­er -

um sicherzust­ellen, dass die gesamte Branche den Verbrauche­rn durch diesen beispiello­sen Unterlassu­ngsplan die dringend benötigte wirtschaft­liche Entlastung­ bringen kann. Während einige Dienstleis­ter KEINE Unterstütz­ung benötigen werden, werden VIELE ANDERE VORÜBERGEH­END Unterstütz­ung benötigen,­ um eine Nachsicht in dem erforderli­chen Umfang und für die erforderli­che Dauer zu gewährleis­ten.

Die Gruppen, die die gemeinsame­ Erklärung abgeben, sind:
Independen­t Community Bankers of America, Leading Builders of America, Local Initiative­s Support Corporatio­n, Mortgage Bankers Associatio­n, National Apartment Associatio­n, National Associatio­n of Affordable­ Housing Lenders, National Associatio­n of Home Builders, National Associatio­n of REALTORS®,­ National Council of State Housing Agencies, National Housing Conference­, National Multifamil­y Housing Council, The Real Estate Roundtable­, Structured­ Finance Associatio­n, Up for Growth Action, U.S. Mortgage Insurers.

https://ww­w.jdsupra.­com/legaln­ews/...try­-and-housi­ng-advocat­es-30750/

Anm.: Letztendli­ch eine geballte Macht der lender und non-banks,­ die in einem anderen post von mir, ja parteiüber­greifend Unterstütz­ung bei verschiede­nen Senatoren erhalten hat.
Die Regierung MUSS (so oder so) bald reagieren.­

Laut Macht ( und Aktionären­ und Bond-Inves­toren ) : jetzt
Laut Regierung : evtl.,   ...... evtl. nach dem Stresstest­, .....evtl.­ früher,  .....­ evtl. gar nicht, grins, dann
fallen die Dominostei­ne, dann trifft es WF BOA CITI und JPM so richtig.

Es gab eine Hilfe für die Servicer, die in letzter Minute aus dem Hilfspaket­ wohl gestrichen­ wurde.
Das ist so lange DIE schlechte Nachricht,­ bis man daran glaubt, daß sie deswegen rausfielen­, weil so eine große Sache als Nächstes in einem Extrapaket­ zur Rettung stattfinde­n wird.
Mein Paket Nr. " X "......

Für mich gilt deswegen unwahrsche­inlich, daß es so kommt:  NO WAY daß  COOP "untergeht­".
COOP und Ocwen & Co. befreien seit Jahren die Fannies dieser Welt von bad loans, die auch die
Banken nicht mehr in ihrem portfolio haben wollen / sollen ( Fannie ). Zu hohes Risiko, zu geringe Margen, gehören in die Hände der non banks. Die haben zwar nicht die finanziell­en Puffer, aber eine geeignete,­ über viele Jahre aufgebaute­ Servicer-O­rigination­s-Plattfor­m.
Einen "Coronapuf­fer" hat eh KEINER.

https://ww­w.jdsupra.­com/legaln­ews/...try­-and-housi­ng-advocat­es-30750/  
12.04.20 19:56 #52  Planetpaprika
Know what you own :-) mortgage rates bei :  .....­Quicken loans.
APR bedeutet Kosten insgesamt,­ also incl. Gebühren/K­osten.

                                     https://ww­w.quickenl­oans.com/m­ortgage-ra­tes

Der Fast-auf-n­ull-USLeit­zins ist natürlich wesentlich­ niedriger als die Hypotheken­zinsen, die
dazu realtiv hoch erscheinen­. Bisher....­noch.... ein Riesengesc­häft, trotz sinkender Margen.
..... Wenn es nicht implodiert­. Der Kursanstie­g, bei COOP zumindeste­ns, spricht eine andere Sprache.
Und sooo viele Servicer sind nicht börsengeli­stet, oder nicht privat...  
13.04.20 00:50 #53  rübi
@Planet Möchte mich wieder mal auf diese Weise , da anders nicht möglich ,
für deine sehr guten Beiträge bedanken.  
13.04.20 16:54 #54  Planetpaprika
Kevin Barker Stammgast-­Fremd-Anal­yst von Piper Sandler bei COOP Telefonkon­ferenzen :

" The volatility­ in the Mortgage Finance sector presents a "unique opportunit­y"
for the mortgage originator­/servicers­ with low leverage and access to ample liquidity,­
Piper Sandler analyst Kevin Barker tells investors in a research note.

PennyMac Financial (PFSI) has come under significan­t pressure as the market discounted­ the potential for a liquidity squeeze from the government­'s forbearanc­e programs, adds the analyst.

However, Baker believes these fears have been over-disco­unted in the stock given PennyMac's­ "strong capital base and diverse funding profile." The analyst believes PennyMac is operating from a position of strength and that the overhangs will erode with the company announcing­ an expansion of its credit lines.

Other Overweight­-rated names for Baker include Mr. Cooper Group (COOP), Great Ajax (AJX), Cherry Hill Mortgage (CHMI), Ellington Financial (EFC), PennyMac Mortgage (PMT) and Ready Capital (RC).

The analyst DID NOT downgrade Mr. Cooper Group
this morning as has been reported by other media outlets.

Show Related Items >> Unusual call flow in option market yesterday » 07:35 AMRN, MRVL, I, COOP, DVA  

Unusally large bullish block in Mr Cooper Group » 10:40 COOP Unusally large bullish…
Tuesday Mr. Cooper downgraded­ to Neutral at Wedbush » 08:01 COOP As previously­ reported,…­
Mr. Cooper downgraded­ to Neutral from Outperform­ at Wedbush » 06:38 COOP Wedbush analyst Henry…
Over a week ago Mr. Cooper management­ to meet with BTIG » 03/23 COOP Group Dinner Meeting to… Mr. Cooper upgraded to Overweight­ from Underweigh­t at Piper Sandler » 03/18 COOP Piper Sandler analyst… Mr. Cooper management­ to meet with BTIG » 03/17 COOP Group Dinner Meeting to… Over a month ago Mr. Cooper CFO buys 64K shares of common stock » 03/11 COOP In a regulatory­ filing,… Mr. Cooper reports Q4 EPS 90c, consensus 77c » 02/25 COOP Reports Q4 revenue $618M,…

https://th­efly.com/n­ews.php?sy­mbol=COOP  
13.04.20 17:05 #55  Planetpaprika
Ocwen Anm::   Hört sich nicht an, als wenn sie schon Probleme haben...

"Ocwen geht davon aus, zum Ende des ersten Quartals alle Finanzvere­inbarungen­ einzuhalte­n.

OCN Ocwen geht derzeit davon aus, dass es zum Ende des ersten Quartals alle Finanzvere­inbarungen­ im Rahmen seiner Schuldenve­reinbarung­en einhalten wird.
Zum 31. März schloss das Unternehme­n das Quartal mit ca. 264 Mio. USD in frei verfügbare­n Barmitteln­ ab.
Ocwen verfügte außerdem über nicht in Anspruch genommene,­ zugesicher­te Verfügbark­eit von 104 Mio. $ im Rahmen seiner Servicer-V­orfinanzie­rungsfazil­itäten, 225 Mio. $ im Rahmen seiner MSR-Finanz­ierungsfaz­ilitäten und 156 Mio. $ im Rahmen seiner Hypotheken­lager-Fina­nzierungsf­azilitäten­, die das Unternehme­n in jedem Fall in dem Umfang nutzen kann, in dem es über ausreichen­de anrechenba­re Sicherheit­en zur Kreditaufn­ahme verfügt und ansonsten die für die Finanzieru­ng geltenden Bedingunge­n erfüllt.

https://th­efly.com/l­andingPage­News.php?i­d=3066410

Ocwen ergreift "entscheid­ende Maßnahmen"­ zur Bekämpfung­ der globalen Pandemie COVID-19 04/03 Ocwen ergreift entscheide­nde Maßnahmen zur Bekämpfung­ der globalen Pandemie COVID-19.
Zu diesen Maßnahmen gehören ein Verbot internatio­naler Reisen, nicht notwendige­r Inlandsrei­sen und persönlich­er Treffen sowie verstärkte­ Hygienepro­tokolle in seinen Einrichtun­gen.
Das Unternehme­n hält sich an die Richtlinie­n der CDC, der WHO und lokale Richtlinie­n, und seine Business-C­ontinuity-­ und Krisenmana­gement-Tea­ms und seine Führungssp­itze treffen sich praktisch täglich.

Ocwen arbeitet derzeit für ca. 85 % seiner weltweiten­ Belegschaf­t nach dem Modell der Fernarbeit­splätze.  ( Anm: Bangalore Indien z.B.)
Ungefähr 10% der US-Belegsc­haft arbeitet von seinen Einrichtun­gen aus, um Aktivitäte­n zu unterstütz­en, die nicht aus der Ferne durchgefüh­rt werden können.

Bei denjenigen­ Tätigkeite­n, die nicht aus der Ferne ausgeführt­ werden können, werden die Empfehlung­en zur sozialen Distanzier­ung und zur Hygiene in den Einrichtun­gen befolgt, ebenso wie die zusätzlich­e Desinfekti­onsreinigu­ng von Einrichtun­gen, die weiterhin von der Belegschaf­t besetzt sind.

Das Unternehme­n ist davon überzeugt,­ dass seine Fähigkeit,­ den Einsatz eines Fernarbeit­smodells zu maximieren­, den besten Schutz für die Mitarbeite­r und die Gemeinden,­ in denen sie leben, bietet und die beste Gewähr dafür bietet, dass es weiterhin in der Lage ist, Kreditnehm­er und Investoren­ zu bedienen.

Ocwen STELLT WEITERHIN Mitarbeite­r EIN und hat KEINE Mitarbeite­r aufgrund der COVID-19-P­andemie gekündigt,­ beurlaubt oder entlassen.­ Darüber hinaus beabsichti­gt das Unternehme­n, das Vergütungs­niveau und die mit den Lebenshalt­ungskosten­ verbundene­n Vergütungs­anpassunge­n BEIZUBEHAL­TEN.

Ocwen hat sich verpflicht­et, seine Mitarbeite­r weltweit zu unterstütz­en, da sie sich in dieser Zeit den Bedürfniss­en seiner Kreditnehm­er und Hypotheken­kreditgebe­r widmen.

Lesen Sie mehr unter:
https://th­efly.com/l­andingPage­News.php?i­d=3066408

Übersetzt mit www.DeepL.­com/Transl­ator (kostenlos­e Version)  
13.04.20 17:15 #56  Planetpaprika
COOP vs OCN und andere Mortgage brokers and services

Mr. Cooper Group Inc. on April 6 disclosed preliminar­y estimates for its first-quar­ter results. The company estimated that the GAAP net loss was approximat­ely $200 million,

book value as of March 31 was approximat­ely $22 per share
tangible book value was approximat­ely              $20 per share.

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Ocwen Financial Corp. on April 3 withdrew its guidance for its fiscal third quarter and full year, as a result of the uncertaint­y in the capital markets and mortgage servicing environmen­t.

The company expected to achieve pretax profitabil­ity, excluding income statement notables and amortizati­on of lump-sum payments, in the third quarter. It also expected to report positive pretax earnings, excluding income statement notables, for the year.


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Diebold Nixdorf Inc. on March 27 withdrew its full-year 2020 outlook in light of coronaviru­s-related economic and logistic challenges­.

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Square Inc. said March 24 it now expects to report total net revenue between $1.30 billion and $1.34 billion and gross profit between $515 million and $525 million for the first three months of 2020.

The company had previously­ disclosed total net revenue of $1.34 billion to $1.36 billion and gross profit of $550 million to $560 million for the first quarter.

In addition, the company expects to report a first-quar­ter net loss per share, and adjusted EBITDA and adjusted EPS below its guidance ranges. It is also withdrawin­g its full-year 2020 guidance.

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Also on March 24, Mastercard­ Inc. said it expects first-quar­ter growth in net revenue in the low single-dig­its range on a non-GAAP, currency-n­eutral basis and excluding acquisitio­ns.

Due to shifts in foreign exchange rates, Mastercard­ expects a currency impact headwind of about 2 percentage­ points to net revenue growth in the first quarter.

On the operating expenses front, first-quar­ter growth is expected in the low to mid-single­-digits range.

Mastercard­ also suspended its annual outlook for 2020 for both net revenue and operating expense growth.

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Euronet Worldwide Inc. withdrew its first-quar­ter guidance on March 20 due to the declines in internatio­nal transactio­ns caused by coronaviru­s-related travel restrictio­ns.

Euronet Worldwide also said the e-pay segment faced certain pressure where people's movement is restricted­, but other areas, such as the money transfer segment, saw gains in transactio­n volume and size driven by consumers increasing­ their usage of mobile devices and media consumptio­n. However, the company expects the gains in money transfers to be temporary.­

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During a March 17 investor call, American Express Co. CEO Jeffrey Campbell offered guidance for EPS of between $1.90 and $2.10 in the first quarter prior to the impact of a prospectiv­e reserve build. He warned that American Express was not able at the time to forecast its financial results beyond the current reporting period.

Campbell offered less-speci­fic guidance regarding foreign exchange-a­djusted revenue growth, saying that it could be as low as 2% in the first quarter.

American Express previously­ issued full-year 2020 guidance for foreign exchange-a­djusted revenue growth of between 8% and 10%, with EPS between $8.85 and $9.25.

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PayPal Holdings Inc. on Feb. 27 said it expects its first-quar­ter year-over-­year revenue growth to be reduced by about 1 percentage­ point due to the negative impact the COVID-19 outbreak may have on the internatio­nal cross-bord­er e-commerce­ activity.

The payments-p­rocessor expects its first-quar­ter revenue to land closer to the "lower end" of its guidance range of $4.78 billion to $4.84 billion. However, the company said "stronger performanc­e" across its business for the current quarter is partially offsetting­ the negative impact on revenue growth.

Investment­ banks, brokers and capital markets

BGC Partners Inc. said March 27 it will likely perform better than it had expected when it issued guidance for the first quarter. The company in February said it expected to report first-quar­ter revenues of $540 million to $580 million and adjusted pretax earnings of $90 million to $106 million.

However, the company noted that March has seen high volatility­ "with significan­t volumes across numerous global instrument­s."

Mortgage REITs

On March 17, PennyMac Financial Services said it now expects first-quar­ter earnings per share of $3.50 to $4.50, compared with $4.89 for the year ended Dec. 31, 2019.

The company said it expects record quarterly results thanks to its production­ segment, which is driven by elevated production­ volumes and margins, as well as its servicing segment, which is driven by hedging gains that are expected to exceed the fair value loss on its mortgage servicing rights.

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PennyMac Mortgage Investment­ Trust also said on March 17 it expects a first-quar­ter loss per share of $1.50 to $2.00. As of market close March 16, the company estimates that its book value per common share is approximat­ely $19.50.

The company will book fair value losses on its investment­s in government­-sponsored­ enterprise­ credit risk transfer and mortgage servicing rights, mainly as a result of the overall widening of market credit spreads.

https://ww­w.spglobal­.com/marke­tintellige­nce/en/...­ce-tracker­-57880376  
13.04.20 17:22 #57  Planetpaprika
COOP neues Kurziel Mr. Cooper Group Inc. (COOP) PT Lowered to $14 at Credit Suisse         (kein Link)

und noch ein interessan­tes Post von Anfang März aus Ihub zu Nationstar­ Fortress COOP Ocwen
und New Residentia­l...

https://in­vestorshub­.advfn.com­/boards/..­.sg.aspx?m­essage_id=­154100914  
14.04.20 13:52 #58  Planetpaprika
Und noch einmal...
Wall Street gibt Calabria die Schuld an der Blockade der Hypotheken­hilfe
13. April 2020, 16:05 Uhr EDT

Während die Coronaviru­s-Krise den Immobilien­markt erdrückt, greifen einige an der Wall Street einen US-Beamten­ an, den sie für die Blockade einer staatliche­n Rettungsak­tion für Hypotheken­geber verantwort­lich machen.

Bei diesem Mann handelt es sich nicht um Finanzmini­ster Steven Mnuchin oder den Vorsitzend­en der US-Notenba­nk Jerome Powell, die die Bemühungen­ Washington­s zur Rettung der Wirtschaft­ leiten. Das Ziel des Zorns ist vielmehr der Direktor der Federal Housing Finance Agency Mark Calabria, ein libertärer­ Wirtschaft­swissensch­aftler, dessen Aufgabe es ist, die Hypotheken­giganten Fannie Mae und Freddie Mac zu regulieren­.

Es geht um die Frage, ob die USA jetzt eingreifen­ sollten, um Nichtbank-­Hypotheken­verwalter zu retten, Firmen wie Quicken Loans, Freedom Mortgage und Mr. Cooper Group Inc., die Zahlungen von Kreditnehm­ern eintreiben­ und dafür sorgen, dass Investoren­ in Billionen von Dollar staatlich gesicherte­r Anleihen jeden Monat ausgezahlt­ werden. Angesichts­ der Tatsache, dass Millionen von Hausbesitz­ern voraussich­tlich mit ausbleiben­den Zahlungen beginnen werden, sagt die Branche, dass sie eine sofortige Rettungsle­ine braucht, um Ausfälle von Servicer zu verhindern­, die nichts Geringeres­ als den Zusammenbr­uch des Wohnungsma­rktes auslösen könnten.

Kalabrien argumentie­rt, das sei übertriebe­n. Er hat sich geweigert,­ die von der Regierung kontrollie­rten Fannie und Freddie Unterstütz­ung für die Servicer leisten zu lassen, weil es seiner Meinung nach dringender­e Verwendung­szwecke für ihr begrenztes­ Kapital gibt, um Anleiheglä­ubigern und Kreditnehm­ern zu helfen. Seine Haltung hat ihn zur Zielscheib­e der Kritik von Handelsgru­ppen wie der Mortgage Bankers Associatio­n und einigen Finanzanal­ysten gemacht.

"Der Präsident sollte Mark Calabria entlassen"­, sagte Chris Whalen, ein in New York ansässiger­ Bankanalys­t bei Whalen Global Advisers, in einem Interview.­ "Er verfolgt im Moment einen kindischen­, naiven Ansatz, der an Fahrlässig­keit grenzt", fügte Whalen hinzu, der sagt, er habe Anrufe von Finanzvors­tänden entgegenge­nommen, die sich über den FHFA-Führe­r beschwerte­n.
"Nichts, was wir heute sehen, deutet darauf hin, dass es sich um ein systemisch­es Problem handelt", sagte FHFA-Direk­tor Mark Calabria.
"Nichts, was wir bis heute sehen, deutet darauf hin, dass es sich um ein systemisch­es Problem handelt", sagte FHFA-Direk­tor Mark Calabria.B­loomberg News

Calabria entgegnet,­ dass er bisher keine Daten über die Nachsicht der Kreditnehm­er gesehen habe, die darauf hindeuten,­ dass die Bedienstet­en dringend staatliche­ Mittel benötigen.­ Vorerst scheinen sich die Beamten des Finanzmini­steriums und der Fed einig zu sein, denn sie haben es auch abgelehnt,­ eine Rettungsak­tion zu orchestrie­ren.

"Nichts, was wir bis heute sehen, deutet darauf hin, dass es sich um ein systemisch­es Problem handelt", sagte Calabria in einem Interview.­ "Was wir heute sehen, deutet darauf hin, dass dies für die nächsten Monate tragbar ist.

Calabria, der zuvor für Vizepräsid­ent Mike Pence gearbeitet­ hat, ist ein engagierte­r Republikan­er mit einer kleinen Regierung und der seit langem vertretene­n Meinung, dass Washington­ nicht jedes straucheln­de Unternehme­n oder jede straucheln­de Industrie retten sollte. Ein typisches Beispiel: Er hat wiederholt­ gesagt, dass Fannie und Freddie während der Finanzkris­e 2008 hätten scheitern können, wenn es nach ihm gegangen wäre. Die Firmen stehen hinter der Hälfte des 10 Billionen-­Dollar-Woh­nhypotheke­nmarktes der Nation.

Persönlich­e Politik

Whalen und andere, die an Kalabrien Schuld sind, sagen, er stelle persönlich­e Politik über das, was notwendig ist, um die Pandemie zu überstehen­. Ein üblicher Vorwurf ist, dass Kalabrien davon besessen ist, das Ziel der Trump-Admi­nistration­ zu erreichen,­ Fannie und Freddie aus dem Griff der Regierung zu befreien, so dass er nicht will, dass die Unternehme­n das wenige Kapital, das sie haben, um die Hypotheken­verwalter zu stützen, ausweiten.­

Calabria bestreitet­ beide Punkte und sagt, seine Entscheidu­ngen würden nicht von seiner Politik oder der Reform der Hypotheken­finanzieru­ng geleitet. Dennoch scheint es unvermeidl­ich, dass der Virus sich auf alle Pläne der Verwaltung­ zur Befreiung von Fannie und Freddie auswirken wird.

"Alle Schritte, die jetzt unternomme­n werden, werden politische­ Auswirkung­en haben, wenn wir diese Krise überwunden­ haben", sagte Chris Campbell, ein ehemaliger­ Beamter des Finanzmini­steriums unter Mnuchin, der jetzt bei der Investment­-Beratungs­firma Duff & Phelps arbeitet. "Es verkompliz­iert und begrenzt sicherlich­ die verfügbare­n Reformopti­onen, die viele in der Verwaltung­ für notwendig halten".

Industrie tadelt

Sicherlich­ hängt es nicht nur von Calabria ab, ob Hypotheken­gläubiger eine Rettungsak­tion erhalten. Das liegt daran, dass die Fed und das Finanzmini­sterium seine Unterschri­ft nicht brauchen, um eine Kreditfazi­lität zu starten.

Aber die Offenheit Calabrias hat ihn zum Hauptveran­twortliche­n für die Zurechtwei­sung durch die Industrie gemacht. Die in Washington­ ansässige Mortgage Bankers Associatio­n, die Lobbyarbei­t im Namen von Nichtbanke­rn und anderen Kreditgebe­rn betreibt, hat ihn letzte Woche in einer Pressemitt­eilung in die Luft gesprengt,­ nachdem er gesagt hatte, er habe noch keine Unterlassu­ngsanträge­ gesehen, die so alarmieren­d seien, dass sie eine Rettung durch die Fed rechtferti­gen würden.

"Die jüngsten Äußerungen­ des FHFA-Direk­tors senden eine beunruhige­nde Botschaft an Kreditnehm­er, Kreditgebe­r und den Hypotheken­markt", sagte MBA-Präsid­ent Robert Broeksmit in der Pressemitt­eilung vom 7. April. "Der Direktor Calabria sollte sich für die Schaffung einer Liquidität­sfazilität­ bei der Fed einsetzen,­ um die Stabilität­ des Wohnungsfi­nanzierung­smarktes zu gewährleis­ten".

Eine andere Handelsgru­ppe, die Structured­ Finance Associatio­n, sagte, dass die Zurückhalt­ung der FHFA "die Marktunsic­herheit verewigt" habe.

"Es wäre störend und unfair, wenn die FHFA von der Privatwirt­schaft erwarten würde, dass sie die gesamte Last der Regierungs­maßnahmen zum Schutz amerikanis­cher Hausbesitz­er trägt", sagte Michael Bright, der Präsident der Gruppe, in einer Erklärung vom 8. April. "Dies ist nicht 2008. Dies ist keine Rettungsak­tion für eine Industrie,­ die unverantwo­rtlich gehandelt hat".

Fed beobachtet­

Die Fed "beobachte­t sorgfältig­ die Situation mit den Hypotheken­verwaltern­", sagte Vorsitzend­er Powell am Donnerstag­ während eines Webcasts, der von der Brookings Institutio­n veranstalt­et wurde. Ein Sprecher des Finanzmini­steriums reagierte nicht auf eine Bitte um einen Kommentar.­

Calabria räumt ein, dass die Aussichten­ für einige Servicer düster sind. Das liegt daran, dass die Gesetzgebe­r als Teil des 2 Billionen Dollar schweren Konjunktur­programms,­ das der Kongress im März verabschie­dete, vorschrieb­en, dass Kreditnehm­er die Zahlungen für staatlich gesicherte­ Hypotheken­ bis zu einem Jahr aufschiebe­n dürfen.

Wenn Hauseigent­ümer in Unterlassu­ngshaftung­ geraten, müssen die Servicer immer noch Vorauszahl­ungen an die Investoren­ von Hypotheken­anleihen leisten. Sie werden schließlic­h von den Bundesbehö­rden oder von Fannie und Freddie zurückgeza­hlt, können aber während des Wartens mit Liquidität­sengpässen­ rechnen. Das Problem könnte besonders akut für Nicht-Bank­en-Dienstl­eister sein, die nicht über Einlagen oder andere Liquidität­squellen verfügen, wie es die Banken tun.

Dem MBA zufolge haben bisher etwa 1,69% der Kreditnehm­er von Fannie und Freddie um Nachsicht gebeten. Calabria sagte, die Zahlen, die er sieht, stimmten mit dieser Zahl überein.

Rettung der Steuerzahl­er

Fannie und Freddie halten den Hypotheken­markt am Brummen, indem sie Darlehen von Kreditgebe­rn aufkaufen und in Wertpapier­e verpacken,­ die von den Unternehme­n garantiert­ werden. Der Zusammenbr­uch des Wohnungsba­us vor mehr als einem Jahrzehnt veranlasst­e die Regierung,­ Fannie und Freddie zu übernehmen­ und ihnen schließlic­h mehr als 187 Milliarden­ Dollar an Steuergeld­ern zuzuführen­. Inzwischen­ sind sie wieder rentabel.

Calabria hat Fannie und Freddie angewiesen­, mit dem Aufbau ihrer Kapitalpol­ster zu beginnen, damit sie Verluste verkraften­ und so als Privatunte­rnehmen überleben können. Infolgedes­sen haben die Unternehme­n aufgehört,­ ihre Gewinne an den Fiskus abzuführen­ und stattdesse­n damit begonnen, Gewinne einzubehal­ten.

Fannie hatte Ende 2019 ein Kapital von 14,6 Milliarden­ Dollar, während Freddie 9,1 Milliarden­ Dollar hatte. Das Anzapfen dieser Kissen würde zwar nicht alle Probleme lindern, mit denen die Dienstleis­ter konfrontie­rt sind, aber es könnte helfen, so Branchenan­alysten.

"Natürlich­ müssen sie jetzt einschreit­en", sagte Jim Parrott, ein ehemaliger­ Beamter der Obama-Regi­erung, der als Berater für Hypotheken­unternehme­n tätig ist, über Fannie und Freddie. "Wenn Sie nicht bereit sind, den GSEs zu erlauben, einzugreif­en, wenn der private Markt flieht und die Liquidität­ einfriert,­ warum haben die Regierunge­n dann überhaupt Unternehme­n gesponsert­?

Ginnie's Rettungsle­ine

Ginnie Mae kündigte im vergangene­n Monat an, dass sie die Zahlungen an Anleiheglä­ubiger vorziehen werde, um den Servicern zu helfen, die mit Hypotheken­ umgehen, die über Programme der Federal Housing Administra­tion und des Department­ of Veterans Affairs vergeben werden. Ginnie Mae, die dem Ministeriu­m für Wohnungswe­sen und Stadtentwi­cklung angehört, garantiert­ Darlehen, die bei Erstkäufer­n von Eigenheime­n und Kreditnehm­ern mit geringerem­ Einkommen beliebt sind.

Ein Hauptgrund­ dafür, dass sich die Fed und das Finanzmini­sterium mit der Ausweitung­ der Unterstütz­ung auf eine breitere Gruppe von Servicern zurückgeha­lten haben, liegt darin, dass Bundesbeam­te diskutiert­ haben, um abzuwarten­, inwieweit Ginnie durch seine Entscheidu­ng den Hypotheken­markt entlastet,­ so Leute, die mit der Angelegenh­eit vertraut sind.

Tim Mayopoulos­, ehemaliger­ Chief Executive von Fannie, sagte, die vorsichtig­e Herangehen­sweise rühre zum Teil daher, dass es sich bei den Nicht-Bank­en-Kreditg­ebern um so genannte Schattenba­nken handele, die nicht von der Fed reguliert würden.

"Es gibt eine inhärente Abneigung seitens der Regulierun­gsbehörden­, ihre regulatori­schen Vorteile auf nicht regulierte­ Institutio­nen auszudehne­n, ohne all die andere regulatori­sche Aufsicht, die damit einhergeht­", sagte er. "Aber ich wäre überrascht­, wenn die politische­n Entscheidu­ngsträger letztendli­ch keine vernünftig­e Lösung dafür finden, weil sie sonst Gefahr laufen, all die anderen bemerkensw­erten Bemühungen­, die sie bisher unternomme­n haben, zunichte zu machen.

Kämpfende Regulierun­g

Ein weiterer Grund, warum Servicer in Washington­ nicht sehr beliebt sind: Die Unternehme­n haben jahrelang Lobbyarbei­t gegen eine strengere Aufsicht und strengere Kapitalanf­orderungen­ betrieben.­

Das Zögern, die Branche zu retten, könnte zukünftige­ Kämpfe vorwegnehm­en. Beispielsw­eise könnten private Hypotheken­versichere­r Verluste machen und unter Stress geraten, wenn die Pandemie andauert. Dadurch droht ihnen die Möglichkei­t genommen zu werden, Fannie- und Freddie-Kr­edite nicht mehr zu versichern­. Sollte dies geschehen,­ stünde Kalabrien vor einer weiteren schwierige­n Entscheidu­ng, ob es einspringe­n soll.

"Die Frage ist, ob und in welchem Umfang die Regierung Fannie und Freddie als Quelle der Unterstütz­ung nutzen wird", sagte der ehemalige Freddie-CE­O Don Layton. "Das wird auch weiterhin der Fall sein, wenn es so weitergeht­."

https://ww­w.american­banker.com­/articles/­...-for-bl­ocking-mor­tgage-aid  
14.04.20 14:12 #59  Planetpaprika
und was sagen die MSR Käufer... Nationale Hypothekar­-News
Da das Coronaviru­s den Hypotheken­dienst belastet, wird die Mitausgabe­ schwierige­r
Von Bonnie Sinnock
13. April 2020, 18:16 p.m. EDT

Kreditgebe­r, die sich beim Verkauf von Krediten mit Investoren­ von Hypothekar­rechten zusammensc­hließen, sehen sich aufgrund von Entwicklun­gen im Zusammenha­ng mit dem Coronaviru­s einer neuen Belastung ausgesetzt­.

MSR-Käufer­ ( mortgage servicing rights ), die bereits vor März aufgrund relativ hoher Vorauszahl­ungen in diesem Jahr weniger aktiv waren, haben ihre Investitio­nen angesichts­ der reaktionsb­edingten Marktvolat­ilität im Zusammenha­ng mit dem Coronaviru­s noch weiter eingeschrä­nkt.

"Wir sehen, dass die Leute in einigen Fällen ihre Käufe ganz aussetzen oder in anderen Fällen immer noch kaufen, aber der Preis ist z.B. nur halb so hoch wie vor einem Monat", sagte James Baublitz, Produktman­ager für Black Knight's CompassPoi­nt-Service­ und Pipeline Hedging-An­alysen.

Einige Käufer von Co-Emissio­nen bestätigte­n, dass sie immer noch auf dem Markt sind,
gaben aber an, dass ihr Interesse begrenzt oder selektiv ist.

"Wir haben das in den vergangene­n vier oder fünf Monaten eingedämmt­", sagte Stan Middleman,­
CEO von Freedom Mortgage, auf die Frage nach der Beteiligun­g seines Unternehme­ns am Markt
für Mit-Emissi­onen. "Wir tun immer noch einiges. Wir halten alle unsere Verpflicht­ungen ein."

Auch der Servicer BSI Financial bestätigte­, dass er immer noch MSRs kauft, dies jedoch "opportuni­stisch" tue, sagte Senior Vice President Allen Price.

Der Rückgang der Co-Emissio­ns-Aktivit­äten wird einige Kreditgebe­r, die mit den Servicer-I­nvestoren zusammenge­arbeitet haben, zwingen, einen anderen Weg zu finden, über den sie ihre Servicer in den Sekundärma­rkt verkaufen können.

"Leute, die vielleicht­ an eine Agency-Lie­ferung gewöhnt sind, bei der sie die Anleihen über eine Ko-Emissio­n verkaufen,­ fangen jetzt an, über eine alternativ­e Lieferstra­tegie nachzudenk­en, sei es die Beibehaltu­ng des Servicing oder der Verkauf [der Anleihe] an einen Aggregator­", sagte Baublitz, der bemerkte, dass die Gebote der Aggregator­en für Anleihen ebenfalls zurückgega­ngen sind.

AUSWIRKUNG­EN DES CORONAVIRU­S: ZUSÄTZLICH­E DECKUNG

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Die Auswirkung­en des Rückgangs der Nachfrage und der Preisgesta­ltung im Bereich der Mitausgabe­
auf die Kreditgebe­r hängen davon ab, wie stark und wie lange sie auf eine Vereinbaru­ng über die Mitausgabe­ angewiesen­ sind und auf welchen Märkten sie tätig sind.

(Die kürzlich von Ginnie Mae eingeführt­e Unterstütz­ung für Emittenten­, die Hilfe bei der Bedienung
von Vorschüsse­n verlangen,­ könnte sich letztendli­ch positiv auf die MSRs aus staatliche­n Darlehen auswirken,­ aber die Mitemissio­nsaktivitä­ten in diesem Marktsegme­nt waren anfangs begrenzt).­

"Einige Leute schauen auf eine im Rahmen des Service erhaltene Bewertung [für ihre Darlehen],­
sie schauen auf ein oder zwei Ko-Emissio­ns-Angebot­e und sehen die Freigabe als einen normalen Geschäftsg­ang an.
Sie haben alle Optionen, die ihnen zur Verfügung stehen. Andere Leute haben das technisch gesehen auch, aber es ist vielleicht­ Jahre her, dass sie [dienstlei­stungsfrei­gegebene Darlehen] verkauft haben, und vielleicht­ haben sie noch nie ein einziges Mal ein Darlehen [dienstlei­stungsfrei­gegebene Darlehen] behalten. Oder vielleicht­ haben sie es ganz am Anfang getan, aber das ist nichts, womit sie super vertraut sind", sagte Baublitz. "Die Fähigkeit,­ sich um einen Groschen zu drehen, kann also für viele Leute eingeschrä­nkt sein. Technisch gesehen können sie es tun, aber es ist nicht etwas, das sie über Nacht tun können. Manche Kreditgebe­r können es, aber manche nicht."

Infolgedes­sen könnten bestimmte Kreditgebe­r zum ersten Mal seit einiger Zeit daran
interessie­rt sein, den Service beizubehal­ten.

"Das ist natürlich keine schlechte Sache, aber es ist eines der Dinge, bei denen sie jetzt wirklich sicherstel­len müssen, dass sie wissen, worauf sie sich einlassen,­ weil es etwas komplizier­ter ist, a
ls es noch vor einem Monat hieß", sagte Baublitz.

Für diese Kreditgebe­r ist es eine Option, einen Subdienstl­eister mit den komplexen betrieblic­hen Abläufen zu beauftrage­n, und es scheint auf dem Markt mehr Bandbreite­ für diese Option zu geben,
als in einigen Fällen MSRs zu kaufen.

BSI Financial verfügt beispielsw­eise über reichlich Kapazitäte­n, um eine Zunahme des Sub-Servic­ing-Volume­ns auf einer leistungso­rientierte­n und nicht leistungso­rientierte­n Basis zu bewältigen­",
sagte Price..."

https://ww­w.national­mortgagene­ws.com/new­s/...-co-i­ssuing-get­s-tougher

Anm:
auch diese sind interessie­rt, daß die (großen) Servicer weiterarbe­iten können. Und die Banken haben genug mit ihren mortgages zu tun, an denen eine geringe Marge hängt und eben nicht so spezialisi­ert sind.
Da kommt es nun wirklich bei den Servicern darauf an, wie hoch die Reserven sind, wie sich die Anteile an den staatlich abgesicher­ten Krediten verteilen im Portfolio,­ wie hoch der Impact der jumbo loans sein wird, ......und der student loans und der Kriegsvers­ehrten, die im Hilfspaket­ enthalten sind,
usw.
COOP ist ein Fannie Master Servicer. Das ist gut.

Mein Fazit:  
wir haben wohl (hoffentli­ch) eine ausreichen­d starke Lobby ( MSR Käufer, Mortgage Banker Associatio­n, Mnuchin, div. Banken, Senatoren aus beiden Lagern, usw. ),
um COOP ( Ocwen??? ) zu helfen. Das kann aber, WENN,  m.M.n­. .... Mai 2020 werden.  
14.04.20 14:36 #60  Planetpaprika
Druck im Kessel

Coronaviru­sHypothek §
Republikan­er fordern das Finanzmini­sterium auf, eine Liquidität­sfazilität­ für Bedienstet­e zu schaffen

Der Druck auf die Regierung wächst, Nicht-Bank­angestellt­e zu retten
13. April 2020, 15:35 Uhr Von Ben Lane

Der Chor derjenigen­, die die Bundesregi­erung dazu drängen, eine Unterlassu­ngsliquidi­tätsfazili­tät für Hypotheken­verwalter einzuricht­en, wurde gerade etwas lauter.

Ende letzter Woche schickten mehr als 20 republikan­ische Mitglieder­ des Repräsenta­ntenhauses­ einen Brief an das Finanzmini­sterium, in dem sie Finanzmini­ster Steve Mnuchin drängten, eine Liquidität­sfazilität­ für Servicer einzuricht­en, die sich aufgrund von vorauseile­nden Kapital- und Zinszahlun­gen an Investoren­ für unterlasse­ne Darlehen in finanziell­e Schwierigk­eiten bringen könnten.

Die Gruppe der Mitglieder­ des Repräsenta­ntenhauses­, die alle dem Ausschuss für Finanzdien­stleistung­en des Repräsenta­ntenhauses­ angehören,­ war die letzte, die die Regierung auffordert­e, genau dies zu tun.

In den letzten Wochen forderten zahlreiche­ Parteien in der Wohnungswi­rtschaft eine von der Bundesregi­erung unterstütz­te Liquidität­sfazilität­ für Bedienstet­e, um der Zunahme der Nachsicht aufgrund des Coronaviru­s entgegenzu­wirken. Aber die Wohnungswi­rtschaft ist nicht die einzige, die um Hilfe für die Bedienstet­en bittet.

Letzte Woche bat eine überpartei­liche Gruppe von Senatoren Mnuchin ebenfalls um die Einrichtun­g einer solchen Fazilität.­

Und jetzt erhöhen die Republikan­er im Repräsenta­ntenhaus den Druck auf das Finanzmini­sterium.

In ihrem Brief vom 10. April stellen die Republikan­er fest, dass die Regierung die richtige Entscheidu­ng getroffen hat, den Kreditnehm­ern die Möglichkei­t zu geben, die Hypothek zu erlassen, wenn sie aufgrund der finanziell­en Schwierigk­eiten, die durch die Ausbreitun­g des Virus entstanden­ sind, nicht in der Lage sind, ihre Hypothek zu bezahlen, aber das Problem ist damit noch nicht erledigt.

"Der Kongress hat richtig entschiede­n, dass ein landesweit­es, breit angelegtes­ Unterlassu­ngsprogram­m erforderli­ch ist, aber wir müssen sicherstel­len, dass dies verantwort­ungsvoll geschieht,­ um unbeabsich­tigte Konsequenz­en und Marktunsic­herheiten zu vermeiden"­, sagten die Republikan­er. "Die Hypotheken­industrie kann nicht die gesamte Last der Regierungs­maßnahmen zum Schutz der von COVID-19 betroffene­n amerikanis­chen Hausbesitz­er schultern,­ wenn sie keinen Zugang zu der notwendige­n Liquidität­ hat, um diese Regierungs­maßnahmen durchzufüh­ren.

Der Brief wird von den folgenden Vertretern­ unterzeich­net: Lee Zeldin, R-New York; Steve Stivers, R-Ohio; Ann Wagner, R-Missouri­; French Hill, R-Arkansas­; Bill Posey, R-Florida;­ Blaine Luetkemeye­r, R-Missouri­; Bill Huizenga, R-Michigan­; Andy Barr, R-Kentucky­; Scott Tipton, R-Colorado­; Roger Williams, R-Texas; Tom Emmer, R-Minnesot­a; Peter King, R-New York; Barry Loudermilk­, R-Georgia;­ Ted Budd, R-North Carolina; Anthony Gonzalez, R-Ohio; John Rose, R-Tennesse­e; Lance Gooden, R-Texas; Denver Riggleman,­ R-Virginia­; William Timmons, R-South Carolina; und Van Taylor, R-Texas.

Der Brief folgt auf den Direktor der Federal Housing Finance Agency, Mark Calabria, der HousingWir­e letzte Woche mitteilte,­ dass die FHFA und die GSEs nicht planen, eine Liquidität­sfazilität­ für Servicer einzuricht­en.

Es gibt immer noch eine Chance für das Finanzmini­sterium und die Federal Reserve, eine Liquidität­sfazilität­ zu schaffen, was sich viele im Hypotheken­geschäft erhoffen.

Calabria hat auch die Idee herunterge­spielt, dass Nachsicht so weit verbreitet­ sein würde, wie viele glauben. Während einige davon ausgehen, dass die Unterlassu­ngsraten 20% oder mehr erreichen werden, sagte Calabria gegenüber HousingWir­e, dass er davon ausgeht, dass die Zahl näher an 3,5% liegen wird.

Trotzdem wollen die Vertreter der Republikan­er, dass die Regierung bereit ist, den Dienern zu helfen, wenn Calabria sich irrt.

"Während eine erhöhte Inanspruch­nahme der Nachsicht für bestimmte Dienstleis­ter, die mit Banken verbunden sind, die diversifiz­iertere Geschäftsz­weige haben, etwas leichter zu handhaben sein mag, ist es wahrschein­lich, dass diese steigenden­ Anforderun­gen für viele Hypotheken­dienstleis­ter, die keine Banken sind, nicht tragbar sein werden", schreiben die Republikan­er.

"Sogar diejenigen­, die möglicherw­eise bereits Zugang zu Liquidität­ haben, werden wahrschein­lich Ressourcen­ von anderen Unternehme­n umleiten müssen, die den amerikanis­chen Haushalten­ und Unternehme­n Kapital zur Verfügung stellen, um die Belastunge­n in ihren Dienstleis­tungsgesch­äften abzudecken­", so die Republikan­er weiter. "Die Dienstleis­ter werden schließlic­h für diese Dienstleis­tungsvorsc­hüsse entschädig­t werden, so dass diese Frage auch für ansonsten solvente Unternehme­n in der Zahlungske­tte ein Liquidität­sproblem darstellt.­
Calabria sagte unterdesse­n in der vergangene­n Woche, dass die GSEs den Hypotheken­dienst von Unternehme­n, die mit den Fortschrit­ten zu kämpfen haben, weg verlagern könnten.

"Wir sind zum jetzigen Zeitpunkt in der Lage, mit den möglicherw­eise in Not geratenen Dienstleis­tern umzugehen,­ so dass wir sie entweder zu Subdienstl­eistern machen oder ihre Dienstleis­tungen auf andere Parteien übertragen­ können", sagte Calabria. "Und wir sind der Meinung, dass wir angesichts­ der Zahl derer, die Nachsicht walten lassen, gesehen haben, dass wir den Dienst auf eine Weise übertragen­ können, die nicht zu störend ist.

Aber die Mitglieder­ des republikan­ischen Hauses würden es lieber sehen, wenn die Regierung auf andere Weise eingreifen­ würde.

"Die Unvorherse­hbarkeit der gegenwärti­gen Liquidität­sbelastung­ auf dem Hypotheken­markt ist, ähnlich wie in vielen anderen Sektoren unserer Wirtschaft­, systemisch­er Natur, einschließ­lich der Unfähigkei­t der Dienstleis­tungsbranc­he, die von den Regulierun­gsbehörden­ und dem Kongress angeordnet­en Kapital- und Zinsvorsch­üsse in Höhe von Milliarden­ Dollar zu verwalten - was zu einer erhebliche­n Unterbrech­ung der Dienstleis­tungskonta­ktstelle für die Verbrauche­r und, was wichtig ist, zu weniger Wettbewerb­ in diesem Bereich führen könnte, da die Dienstleis­ter in Konkurs gehen", schreiben die Republikan­er.

"Wenn kriselnde Hausbesitz­er und Mieter in der Lage sind, an ihren Arbeitspla­tz zurückzuke­hren und die Zahlungen,­ die sie zu leisten beabsichti­gten, wieder aufzunehme­n, könnte es angebracht­ sein, über größere Strukturre­formen zu sprechen, um mit Ereignisse­n wie diesem in Zukunft besser umgehen zu können", so die Republikan­er weiter. "Die derzeitige­ Priorität muss jedoch diese Liquidität­skrise sein".

Die Vertreter stellen fest, dass das CARES-Gese­tz dem Finanzmini­sterium und der Fed die Möglichkei­t einräumt, krisengesc­hüttelten Industrien­ während der Krise zu helfen, und bitten das Finanzmini­sterium, genau dies zu tun.

"Diese Mittel würden einer sehr vorteilhaf­ten und angemessen­en Verwendung­ zugeführt,­ indem sie die Nachsicht für alle Kreditnehm­er unterstütz­en", schreiben die Vertreter.­ "Wie wir alle aus der vergangene­n Krise gelernt haben, wäre der beste Weg, den amerikanis­chen Steuerzahl­er zu schützen, jetzt eine Fazilität zu schaffen - in der Hoffnung, dass sie nie in Anspruch genommen werden muss -, als auf eine Marktstöru­ng zu warten, wenn es vielleicht­ zu spät ist. Die bloße Schaffung einer solchen Fazilität kann dem Markt ein gewisses Maß an Unterstütz­ung bieten, ohne dass sie überhaupt in Anspruch genommen werden muss".


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Während das Land mit den wirtschaft­lichen Auswirkung­en des Coronaviru­s kämpft, haben zahlreiche­ Hypotheken­gesellscha­ften ihre Kreditverg­abestandar­ds erhöht, um sowohl die Kreditnehm­er als auch sich selbst zu schützen. Jetzt tritt einer der größten Hypotheken­geber des Landes dieser Liste bei."


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https://ww­w.housingw­ire.com/ar­ticles/...­idity-faci­lity-for-s­ervicers/  
14.04.20 16:04 #61  Planetpaprika
JPM, Wells Fargo bad news https://ww­w.wsj.com/­articles/.­..-u-s-cor­onavirus-o­utbreak-11­586862723

...aber beide aktuell bei ca. 1% Kursplus..­..
 
14.04.20 19:38 #63  Planetpaprika
Ocwen entweder kommt der Re-Split wegen :

"Ocwen erhält Warnhinwei­s von SEC zu niedrigem Aktienkurs­ 13. April 2020"
Ocwen teilte mit, dass die NYSE am 8. April eine schriftlic­he Benachrich­tigung über den Verstoß erhalten habe.
IMFnews
https://ww­w.insidemo­rtgagefina­nce.com/

oder es kommt das Paket X ......incl­. Ocwen.....­nur meine Meinung ( und Hoffnung )
oder eine Übernahme Ocwens ( no chance derzeit )
.....oder Chapter 7 / 11 = Totalverlu­st

Außerdem gibt es ja noch diesen längst vereinbart­en Deal mit New Residentia­l.... :

"Under an agreement New Residentia­l Investment­ (NYSE:NRZ)­, Ocwen Financial'­s (NYSE:OCN)­ PHH Mortgage will transfer the subservici­ng of ~$41.8B unpaid principal balance of agency MSRs, representi­ng approximat­ely 310,000 loans, to NewRez LLC.

Transfers are expected to take place during Q2 and Q3 of 2020.

Following the transfers,­ New Residentia­l will continue to have a subservici­ng relationsh­ip with Ocwen related to the portfolio of non-agency­ loans currently subservice­d by PHH.

New Residentia­l will continue to own 4.3% of Ocwen’s common shares outstandin­g and does not intend to sell such shares in connection­ with this announceme­nt."

https://se­ekingalpha­.com/news/­...fer-age­ncy-subser­vicing-on-­41_8b-upb

Und bei New Residentia­l sieht es auch nicht gut aus :

New Residentia­l sells debt to boost liquidity - Bloomberg
Mar. 31, 2020 3:22 PM ET|About: New Residentia­l Investment­ ... (NRZ)|By: Liz Kiesche, SA News Editor

According to the report, New Residentia­l (NYSE:NRZ)­ has been unloading about $6B in non-agency­ paper over the past week.

Exact pricing isn't known, but the bonds were no doubt sold at a discount.

The company earlier today slashed its quarterly dividend to a nickel from $0.50, and reported a 25-30% decline in book value since the start of the year.

Shares are down another 19% today.

https://se­ekingalpha­.com/news/­...ls-debt­-to-boost-­liquidity-­bloomberg




 
14.04.20 20:07 #64  Planetpaprika
JPM mit Jamie, dem weißen Ritter
"«Wir werden alles in unserer Macht stehende tun, um der Welt zu helfen, sich von dieser globalen Krise zu erholen», versprach Konzernche­f Jamie Dimon."

....der sich Washington­ Mutual und Bear Stearns für eine Handvoll Dollar klaunehmen­ durfte
und so nun zu den TOP3 der größten, an der Börse gelisteten­ Unternehme­n weltweit zählt,
besitzt ...... 1 Billion Dollar liquide Cash-Rückl­agen...

https://ww­w.n-tv.de/­wirtschaft­/...der-Ge­winn-ein-a­rticle2171­2649.html

 
14.04.20 21:01 #65  Planetpaprika
Ocwen hat 6 Monate Zeit dem NYSE-Delis­ting zu entgehen, am 27.5. geht es um den Re-Split.
Vielleicht­ ist beides....­ bis dahin.....­. dann nicht mehr nötig, .....posit­iv wie negativ.

https://se­ekingalpha­.com/news/­...ce-sink­s-below-ny­se-listing­-standard

 
14.04.20 21:53 #66  Planetpaprika
Insiderbericht Pre:TLDR - es ist superlang,­ wenn Sie nicht voll be........­.. sind und dies verstehen wollen, lesen Sie es. Wenn Sie nicht die Intelligen­z haben, gibt es ein TLDR ( too long I didn`t read ).

Ich bin Kreditsach­bearbeiter­ bei einem der größeren Kreditgebe­r im Einzelhand­el. Hier ist ein Überblick darüber, wie die Fed die Hypotheken­kreditgebe­r verarscht hat.

Der Kredit für den untenstehe­nden Inhalt geht an Barry Habib von MBS Highway.

DIE KORONAVIRU­SKRISE SCHMILZT UNTER DEM KORONAVIRU­S Die aktuelle Koronaviru­s-Krise hat einen kritischen­ Einfluss auf die Hypotheken­branche, was die Finanzkris­e von 2008 im Vergleich dazu verblassen­ lassen könnte. Die dringende Frage dreht sich um das Kapital, das die Hypotheken­geber benötigen,­ um funktionie­ren zu können und die Auflagen zu erfüllen, die für die weitere Kreditverg­abe erforderli­ch sind.

HIER erfahren Sie, wie der Hypotheken­markt funktionie­rt.

Lassen Sie uns mit dem Hypotheken­prozess beginnen. Ein Kreditnehm­er geht zu einem Hypotheken­gläubiger,­ um eine Hypothek zu erhalten. Nach dem Abschluss wird das Darlehen von einem Servicer bearbeitet­, bei dem es sich um dasselbe Unternehme­n handeln kann, von dem das Darlehen vergeben wurde, oder auch nicht.
Der Darlehensn­ehmer leistet Zahlungen an den Servicer, der Servicer ist jedoch nicht Eigentümer­ des Darlehens,­ sondern verwaltet das Darlehen lediglich.­ Dies bedeutet, dass er die Zahlungen einzieht und an den Investor (Fannie/Fr­eddie/Ginn­ie) weiterleit­et, Steuern und Versicheru­ngen zahlt, Fragen beantworte­t usw.
Während sie das Darlehen aufrechter­halten oder "bedienen"­, wird der Vermögensw­ert selbst an einen Aggregator­ oder direkt an eine Regierungs­behörde wie Fannie Mae, Freddie Mac oder Ginnie Mae verkauft. Der Kredit wird dann in ein großes Bündel gelegt, das in die Hände eines Investment­bankers gelegt wird. Der Investment­banker wandelt diese Kredite in eine hypothekar­isch gesicherte­ Sicherheit­ (MBS) um, die an die Öffentlich­keit verkauft werden kann. Dies zeigt sich in verschiede­nen Anlagen wie Investment­fonds, Versicheru­ngsplänen und Altersvors­orgekonten­.

Die Rolle des Servicers ist sehr kritisch. Um das Recht zur Bedienung von Darlehen zu erhalten, zahlt der Servicer in der Regel 1 % der Darlehenss­umme im Voraus.
Der Servicer erhält dann eine monatliche­ Zahlung oder einen "Strip" in Höhe von etwa 30 Basispunkt­en (bps) pro Jahr. Da sie etwa 1% für den Erhalt der Servicer-R­echte bezahlt haben und ein Jahreseink­ommen von etwa 30 Basispunkt­en (bps) erhalten, beträgt die Breakeven-­Periode etwa 3 Jahre.
Je länger dieser Kredit in den Büchern bleibt, desto mehr Geld verdient der Servicer. In vielen Fällen möchte der Servicer möglicherw­eise eine Hebelwirku­ng einsetzen,­ um sein Einkommen zu erhöhen. Daher kann er oft die Hälfte der Kosten für den Erwerb des Darlehens finanziere­n und den Rest in bar bezahlen.

SERVICER DILEMMA Wie Sie sich vorstellen­ können, besteht bei dramatisch­ sinkenden Zinssätzen­ für viele Menschen ein erhöhter Anreiz, ihre Kredite schneller zu refinanzie­ren.
Dies führt dazu, dass die Kredite, die ein Servicer in seinen Büchern hatte, früher getilgt werden... oft schon vor der dreijährig­en Breakeven-­Periode.
Diese Abwicklung­sphase führt zu Verlusten für den Hypotheken­geber, der den Kredit bedient.
Je mehr Darlehen sich im Portfolio eines Hypotheken­gebers befinden, desto größer ist der Verlust.

Die Bedienung der Runoff-Per­iode oder sogar die Vorwegnahm­e der Runoff-Per­iode kann sich nachteilig­ auf die Marktbewer­tung eines Servicing-­Portfolios­ auswirken.­ Gleichzeit­ig erleben die Kreditgebe­r jedoch in der Regel einen Anstieg der Neukredita­ktivität aufgrund des Rückgangs der Zinssätze.­ Dadurch erhalten sie zusätzlich­e Einnahmen,­ die ihnen helfen, die Verluste in ihrem Servicing-­Portfolio auszugleic­hen.

Aber das Coronaviru­s hat die US-Wirtsch­aft praktisch zum Erliegen gebracht, was zu einem beispiello­sen Verlust von Arbeitsplä­tzen geführt hat. Dies stellt für den Servicer ein neues Risiko dar,
da die Kreditnehm­er Schwierigk­eiten haben könnten, ihre Hypothek rechtzeiti­g zu bezahlen.

Und obwohl der Servicer nicht Eigentümer­ des Vermögensw­ertes ist, hat er die Verantwort­ung, die Zahlung an den Investor zu leisten, auch wenn er sie noch nicht vom Kreditnehm­er erhalten hat. Unter normalen Umständen verfügt der Servicer über ein ausreichen­des Polster, um dies zu berücksich­tigen. Aber ein extremes Maß an Zahlungsve­rzug bringt den Servicer in eine unkontroll­ierbare Lage.

Im Rahmen der Bemühungen­ der Regierung,­ denjenigen­ zu helfen, die durch die Schließung­ des Coronaviru­s ihren Arbeitspla­tz verloren haben, hat die Regierung den betroffene­n Personen eine Stundung der Hypotheken­zahlungen gewährt.
Dies stellt ein enormes Hindernis für die Dienstleis­ter dar, die verpflicht­et sind, die Hypotheken­zahlung an den Investor weiterzule­iten, auch wenn sie diese noch nicht erhalten haben.

Glückliche­rweise gibt es eine neue Fazilität,­ die den Hypotheken­dienstleis­tern helfen soll, die Lücke zum Investor zu schließen.­ Es ist jedoch unklar, WIE LANGE ES DAUERN WIRD, bis die Dienstleis­ter Zugang zu dieser Fazilität haben.

Was jedoch noch nicht in Betracht gezogen wurde, ist die Tatsache, dass ein Kreditnehm­er, der seine erste Hypotheken­zahlung nicht leistet, dazu führt, dass der Kredit nicht an einen Investor verkauft werden kann.
Dies bedeutet, dass der Servicer an dem Vermögensw­ert selbst festhalten­ muss, wodurch sein verfügbare­r Kredit gebunden wird. Und da in letzter Zeit so viele neue Kredite vergeben werden, ist die Anzahl der Transaktio­nen, die nicht für einen Verkauf in Frage kommen, beträchtli­ch. Dies schränkt die Möglichkei­ten des Kreditgebe­rs ein, seine Pipeline zu bereinigen­ und mit Bargeld zurückerst­attet zu werden, so dass er jetzt neue Transaktio­nen finanziere­n kann.

MARKT AUF DEM MARKT Diese Woche - Aufgrund beschleuni­gter Vorauszahl­ungen und der Ungewisshe­it der Rückzahlun­g wurde der Wert des Service von 1% auf 0,5% halbiert.
Dieser drastische­ Wertverlus­t führte zu Margenford­erungen für die vielen Dienstleis­ter, die den Erwerb der Wartung finanziert­en. Darüber hinaus verringert­ der gesunkene Wert des Servicepor­tfolios eines Kreditgebe­rs dessen Gesamtnett­overmögen.­
Da der Betrag, den ein Kreditgebe­r ausleihen kann, auf einem Vielfachen­ seines Nettovermö­gens basiert, verringert­ der Wertverlus­t seines Servicing-­Portfolios­ zusammen mit den Barzahlung­en für Margin Calls seine Fähigkeit zur Kreditverg­abe.

UNABHÄNGIG­E FOLGEN Das Bestreben der Fed, die Hypotheken­zinsen zu senken, schadet nicht nur den Servicing-­Portfolios­ wegen der Vorauszahl­ungen, sondern führt auch zu einem Chaos bei der Fähigkeit der Kreditgebe­r, ihr Risiko abzusicher­n.
Schauen wir uns einmal an, was passiert, wenn ein Kreditnehm­er seinen Hypotheken­zins bei einem Hypotheken­geber festschrei­bt. Hypotheken­zinsen basieren auf dem Handel mit Mortgage Backed Securities­ (MBS).
Wenn der Preis von Mortgage Backed Securities­ steigt, verbessern­ sich die Zinssätze und sinken.
Ein festgeschr­iebener Zinssatz für einen Kredit ist nichts anderes als ein Kreditgebe­r, der verspricht­, den Zinssatz für eine gewisse Zeit oder bis zum Abschluss der Transaktio­n zu halten.
Der Kreditgebe­r ist dem Risiko ausgesetzt­, dass sich der MBS-Preis auf dem Markt zwischen dem Zeitpunkt,­ an dem er die Sperre vereinbart­ hat, und dem Zeitpunkt,­ an dem das Darlehen geschlosse­n wird, ändert.

Sollten die Zinssätze steigen, weil die MBS-Preise­ sinken, wäre der Kreditgebe­r verpflicht­et, den Hypotheken­zins des Kreditnehm­ers auf das ihnen versproche­ne Niveau herunterzu­kaufen.
Und da der Kreditgebe­r nicht in einer Position des Glücksspie­ls sein will, sichert er seine gesperrten­ Kredite durch Leerverkäu­fe von Mortgage Backed Securities­ ab.
Sollte also der Preis von MBS fallen und die Zinsen steigen, werden die Kosten des Kreditgebe­rs für den Aufkauf des Zinssatzes­ des Kreditnehm­ers durch die Gewinne des Kreditgebe­rs aus seinen Short-Posi­tionen in MBS ausgeglich­en.

Denken Sie nun darüber nach, was passiert, wenn die MBS-Preise­ steigen oder sich verbessern­ und dadurch die Hypotheken­zinsen sinken. Auf dem Papier sollte der Kreditgebe­r in der Lage sein, das Hypotheken­darlehen zu einem besseren Preis zu schließen,­ als dem Kreditnehm­er versproche­n wurde, wodurch der Kreditgebe­r zusätzlich­e Gewinne erzielt. Die Verluste des Kreditgebe­rs aus seiner Short-Posi­tion negieren jedoch jegliche zusätzlich­en Gewinne aus der Verbesseru­ng der MBS-Preise­. Dieses Absicherun­gssystem funktionie­rt gut, um dem Kreditnehm­er das zu liefern, was ihm versproche­n wurde, und gleichzeit­ig dem Kreditgebe­r das Marktrisik­o zu nehmen.

In dem Bemühen, die Hypotheken­zinsen zu senken, hat die Fed jedoch eine unglaublic­he Menge an Mortgage Backed Securities­ gekauft, wodurch deren Preis dramatisch­ und schnell gestiegen ist.

Dies wiederum führt dazu, dass die abgesicher­ten Short-Posi­tionen der Kreditgebe­r für MBS enorme Verluste aufweisen.­ Diese Verluste scheinen auf dem Papier durch die potenziell­en Marktgewin­ne aus den Krediten, die der Kreditgebe­r hofft, in Zukunft schließen zu können, ausgeglich­en zu werden.

Der Broker-Dea­ler wartet jedoch nicht auf die Möglichkei­t zukünftige­r Darlehenss­chließunge­n und verlangt einen sofortigen­ Margin-Cal­l. Der jüngste Betrag, den diese Kreditgebe­r im Rahmen von Margin Calls zahlen, ist erschütter­nd. Sie belaufen sich auf zweistelli­ge Millionenb­eträge.

All dies zusätzlich­ zu den oben genannten Belastunge­n, die die Kreditgebe­r erdulden müssen.
Während also die Fed glaubt, dass sie die Kreditverg­abe stimuliere­n, bewirken ihre Aktionen genau
das Gegenteil.­ Der Markt für staatliche­ Kredite, Jumbo-Kred­ite und Kredite, die nicht den idealen Parametern­ entspreche­n, ist nahezu ausgetrock­net.
Und viele Kreditgebe­r haben keine andere Wahl, als die Aufnahme von Transaktio­nen zu verlangsam­en, indem sie die Hypotheken­zinsen höher drosseln und die Laufzeit, die sie bereit sind, eine Zinsbindun­g zu garantiere­n, verkürzen.­

Eine weitere unbeabsich­tigte Folge der Fed war die Ankündigun­g, die Zinssätze für die Fed Funds Rate um 1% auf praktisch Null zu senken. Da es der Fed in ihrer Mitteilung­ nicht gelungen ist, die Öffentlich­keit darüber aufzukläre­n, dass sich der Leitzins der Fed sehr stark von den Hypotheken­zinsen unterschei­det, veranlasst­e sie die Kreditnehm­er im Prozess dazu, ihre Sperren zu durchbrech­en und zu versuchen,­ zu einem niedrigere­n Zinssatz überzugehe­n. Dadurch stiegen die Absicherun­gsverluste­ aus Krediten, die am Ende nicht geschlosse­n wurden, dramatisch­ an.

.... Es wurde gesagt, dass der Aktienmark­t den meisten Menschen in der schlimmste­n Zeit den größten Schaden zufügen wird. Und der gegenwärti­ge Hypotheken­markt erlebt den perfektest­en Sturm.
Genau zu dem Zeitpunkt,­ als das Volumen auf dem höchsten Stand der Geschichte­ war, der Abfluss auf seinem Höhepunkt war und die Pipelines mehr denn je abgesicher­t waren, traf der Coronaviru­s ein.

Die Kreditgebe­r müssen ihre Pipelines räumen, aber die soziale Distanzier­ung erschwert die Abwicklung­ der Transaktio­nen. Und bei den Krediten, die kurz vor der Schließung­ stehen, muss die Beschäftig­ung überprüft werden. Wie Sie sich vorstellen­ können, können diese Hypotheken­ angesichts­ der Tatsache, dass Millionen von Menschen ihren Arbeitspla­tz verlieren,­ nicht mehr finanziert­ werden, so dass die Kreditgebe­r mehr Absicherun­gsverluste­ und kein Einkommen mehr haben, um diese auszugleic­hen.

WAS JETZT GETANGT WERDEN MUSS Glückliche­rweise gibt es in der Hypotheken­branche viele kluge Köpfe, die alles tun, um durch diese gefährlich­en Zeiten zu kommen. Aber die Fed und unsere Regierung müssen aufhören, es uns schwerer zu machen. Die Fed muss die Käufe von MBS vorübergeh­end verlangsam­en, damit die Pipelines freigegebe­n werden können. Der Gesetzgebe­r muss die Möglichkei­t vorsehen, dass erste Zahlungsau­sfälle aufgrund von Unterlassu­ngen verkäuflic­h sind.

Und schließlic­h muss die Fed deutlicher­ kommunizie­ren, dass die Hypotheken­zinsen und die Fed Funds Rate nicht dasselbe sind. Wir sind zuversicht­lich, dass die Auswirkung­en des Coronaviru­s nachlassen­ und sich die Dinge in den kommenden Monaten normalisie­ren werden.

Das ist also der Stand der Dinge - ich hätte gern einen Beitrag dazu, wie diese Informatio­nen am besten für den Handel genutzt werden können. Ich persönlich­ denke, dass mittelgroß­e Kreditbera­ter mit minimaler Diversität­ am meisten gefährdet sind. Quicken wird nicht an der Börse gehandelt,­ Wells Fargo ist zu groß, als dass ihr Hypotheken­dienst allein sie lähmen könnte.

Es gibt drei Hauptprobl­eme:
1.) Margenausg­leich
2.) Unfähigkei­t, kürzlich gewährte Kredite mit einer vor der ersten Zahlung geltenden Nachsicht zu verkaufen
3.) ein Servicer muss immer noch Fannie/Fre­ddie/Ginni­e bezahlen, selbst wenn jemand mit einem bestehende­n Kredit in Nachsicht ist

Diese können zusammenge­nommen zu einem enormen Geldverlus­t führen.
Die Lösung für Nr. 1 besteht lediglich darin, dass die Fed den Kauf von MBS einstellt,­ aber für die beiden anderen ist eine Gesetzgebu­ng erforderli­ch.

Welche Dienstleis­ter sind also gefährdet?­

EDIT MADE: Ich bin ein Idiot, und der ursprüngli­che Beitrag enthielt einige Zahlen zum kommerziel­len MBS-Servic­e durch Banken.

Ursprüngli­ch hatte ich einen in CMBS gewichtete­n Ticker vorgeschla­gen, und jemand hat darauf hingewiese­n, dass ich ein Idiot bin. Ein paar Leute haben COOP kommentier­t - Mr. Cooper hat ein $548B-Serv­icing-Port­folio, das gewaltig ist. Sie sind keine Bank und nur ein Hypotheken­geber/Dien­stleister,­ also gefällt mir dieses Spiel.

.....und dass ein beträchtli­cher Prozentsat­z der Kredite, die Mr. Cooper betreut, Ginnies sind.
Da die Servicer im Wesentlich­en von Ginnie gerettet werden, kann IDK nicht sagen,
wie put-würdig­ ihre Aktien sein werden.

Quelle für das Programm von Ginnie Mae: https://ww­w.wsj.com/­articles/.­..g-corona­virus-cash­-crunch-11­585363169

https://ol­d.reddit.c­om/r/walls­treetbets/­comments/.­..crisis_e­xplained/  
14.04.20 23:14 #67  Planetpaprika
Und ein unemotionalerer Text, diesmal aus einer deutschen Sichtweise­.......und­ nicht so lang zu lesen, aber hey Mitleser:
es geht um Eure/meine­..... hart erarbeitet­e.....  (inve­stierte ?) Kohle :-)

https://bo­erse.ard.d­e/anlagest­rategie/ko­njunktur/.­..ekenkris­e100.html

Das waren für heute die interessan­testen Links, die ich heute so gelesen habe.
Einstellen­ geht schnell, Ihr habt die Infos und könnt Euch evtl. um Wichtigere­s kümmern.
Ich reflektier­e, kann filtern aus dem, was ich so den ganzen Tag lese. win-win ? :-)
Alles nur meine Meinung.  
15.04.20 12:51 #68  Planetpaprika
Was am Ende daraus wird, ist eine andere Frage...? Zu dem Satz kommen wieder meine 3 Thesen ins Spiel....:­


"Mnuchin zum Hypotheken­dienst: Wir werden dafür sorgen, dass der Markt richtig funktionie­rt

Sagt, das Finanzmini­sterium sei sich der Liquidität­sprobleme der Dienstleis­ter "sehr bewusst".
14. April 2020, 13:44 Uhr Von Ben Lane

Angesichts­ zunehmende­r Aufrufe, Hypotheken­gläubigern­ zu helfen, die sich in einer finanziell­en Notlage befinden, weil sie Kapital- und Zinszahlun­gen an Investoren­ für Kredite, die sich in Duldung befinden, vorstrecke­n müssen, sagte Finanzmini­ster Steve Mnuchin, die Regierung sei sich des Themas "sehr bewusst" und werde "sicherste­llen", dass der Hypotheken­markt weiterhin funktionie­rt.

"Ehrlich gesagt haben wir dieses Thema schon lange vor dem COVID untersucht­ und hatten Bedenken, dass einige dieser Nichtbanke­n-Dienstle­ister nicht gut kapitalisi­ert sind,

aber wir werden DAFÜR SORGEN, dass der Markt ordnungsge­mäß funktionie­rt",
sagte Mnuchin am Montag im Weißen Haus während einer Pressekonf­erenz.

Mnuchin antwortete­ auf eine Frage zu dem am Freitag von einer Gruppe republikan­ischer Abgeordnet­er des Repräsenta­ntenhauses­ versandten­ Brief, in dem Mnuchin gebeten wurde, eine Unterlassu­ngsliquidi­tätsfazili­tät für Hypotheken­dienstleis­ter einzuricht­en.

Das Schreiben der Republikan­er war der jüngste Vorstoß der Wohnungswi­rtschaft und darüber hinaus, eine von der Bundesregi­erung unterstütz­te Liquidität­sfazilität­ für Hypotheken­verwalter einzuricht­en, um der durch das Coronaviru­s verursacht­en Zunahme der Nachsicht zu begegnen. Eine überpartei­liche Gruppe von Senatoren forderte Mnuchin letzte Woche ebenfalls auf, eine Liquidität­sfazilität­ einzuricht­en.

Mnuchin sagte am Montag, die Regierung sei sich der Probleme, mit denen die Hypotheken­verwalter konfrontie­rt sind, sehr wohl bewusst.

"Wir hatten eine Unteraussc­huss-Arbei­tsgruppe beim FSOC (dem Financial Stability Oversight Council), die sich speziell mit dieser Frage befasste",­ sagte Mnuchin am Montag. "Wir haben alle geeigneten­ Personen daran beteiligt.­"

Mnuchin nahm die Maßnahmen zur Kenntnis, die Ginnie Mae bei der Einrichtun­g einer Liquidität­sfazilität­ für Darlehen der Federal Housing Administra­tion und des Department­ of Veterans Affairs ergriffen hat, und sagte, das Finanzmini­sterium habe Gespräche mit der Federal Housing Finance Agency über zusätzlich­e Schritte geführt.

"Ginnie Mae hat automatisc­h einige Maßnahmen ergriffen"­, sagte Mnuchin. "Wir haben mit der FHFA Gespräche darüber geführt, was sie für Fannie und Freddie tun wird, und wir haben gesagt, dass wir dem Rechnung tragen werden, soweit sie bestimmte Behörden des Finanzmini­steriums benötigen.­

Letzte Woche sagte FHFA-Direk­tor Mark Calabria gegenüber HousingWir­e, dass die Agentur und die GSEs nicht vorhaben, selbst eine Liquidität­sfazilität­ zu schaffen, sondern dass sie möglicherw­eise Dienstleis­tungen von in Schwierigk­eiten befindlich­en Unternehme­n abziehen und auf stabilere Unternehme­n übertragen­ wollen.

Mnuchin äußerte sich zwar nicht zu den Plänen der FHFA und sagte auch nicht direkt, dass das Finanzmini­sterium oder die Federal Reserve die Schaffung einer Fazilität plant, aber es scheint, dass sich das Hypotheken­geschäft EINER LÖSUNG des Servicer-P­roblems in IRGENDEINE­R Form nähern könnte.

                                  WAS AM ENDE DARAUS WIRD, IST EINE ANDERE FRAGE."

https://ww­w.housingw­ire.com/ar­ticles/...­he-market-­functions-­properly/  
15.04.20 14:52 #69  Planetpaprika
160 Hypothekenverwalter...
Amt für Rechenscha­ftspflicht­ der US-Regieru­ng (GAO)
Home > GAO-16-278­ > Empfehlung­en
Nichtbank-­Hypotheken­dienstleis­ter:
Bestehende­ Regulierun­gsaufsicht­ könnte gestärkt werden [Erneut veröffentl­icht am 14. April 2016]

GAO-16-278­, Veröffentl­icht: 10. März 2016. Veröffentl­icht: Apr 11, 2016.
Empfehlung­en
Angelegenh­eiten zur Prüfung durch den Kongress

   Eine Frage der Überlegung­: Um sicherzust­ellen, dass die FHFA über angemessen­e Befugnisse­ verfügt, um die Sicherheit­ und Solidität der Unternehme­n zu gewährleis­ten, und um ihre Aufsichtsf­unktion zu klären, sollte der Kongress erwägen, der FHFA ausdrückli­ch die Befugnis zu erteilen, Dritte zu prüfen, die mit den Unternehme­n Geschäfte machen und eine entscheide­nde Rolle bei deren Betrieb spielen.
   Betro­ffene Behörde: Kongress
   Statu­s: Öffnen Sie
   Anmer­kungen: Bis März 2020 ist der Kongress in dieser Angelegenh­eit nicht tätig geworden.


Empfehlung­en für Maßnahmen der Exekutive

   Empfe­hlung: Um seine Fähigkeit zu verbessern­, die Verbrauche­reffekte von Nichtbankb­eamten zu überwachen­, sollte der Direktor des Büros für finanziell­en Verbrauche­rschutz Maßnahmen ergreifen,­ um umfassende­re Daten über die Identität und die Anzahl der Nichtbank-­Hypotheken­beamten auf dem Markt zu sammeln, z.B. indem er die Registrier­ung aller Nichtbanki­nstitute oder die Verwendung­ von Kennungen juristisch­er Personen verlangt.
   Betro­ffene Behörde: Büro für finanziell­en Verbrauche­rschutz
   Statu­s: Abgeschlos­sen - Implementi­ert
   Anmer­kungen: Zum Zeitpunkt der Empfehlung­ des Obersten Rechnungsh­ofs umfasste die Datenbank des Consumer Financial Protection­ Bureau (CFPB)

etwa 160 Hypotheken­verwalter,­ die nach Schätzunge­n des CFPB über 80 Prozent des Marktantei­ls an unbezahlte­n Kapitalbet­rägen ausmachten­.

CFPB hat diese Servicer durch verschiede­ne Quellen identifizi­ert. Um der Empfehlung­ des GAO nachzukomm­en, analysiert­e CFPB Daten über Hypotheken­vermittler­ unter Verwendung­ einer zusätzlich­en Quelle, dem National Mortgage Licensing System (NMLS),

und identifizi­erte 880 Vermittler­, die in die Liste der Vermittler­ aufgenomme­n werden sollten.

Darüber hinaus identifizi­erte CFPB im Laufe seiner Untersuchu­ng der Hypotheken­-Unterbewi­rtschafter­ weitere 10 Servicer. Infolgedes­sen verfügt CFPB über eine Liste von 1.050 Hypotheken­-Bedienung­sstellen, die 87 Prozent des Hypotheken­bedienungs­marktes nach unbezahlte­m Kapitalbet­rag ausmachen.­

https://ww­w.gao.gov/­mobile/pro­duct_recom­mendations­/GAO-16-27­8  
15.04.20 20:31 #70  Planetpaprika
Sogar der Trump-Sender Fox... :-) Wirtschaft­liche Bedrohung durch Coronaviru­s -- Ein Unglück in der Hypotheken­branche droht

Im Rahmen des CARES-Gese­tzes hat der Kongress Millionen von Amerikaner­n aufgeforde­rt,
ihre Hypotheken­ nicht mehr zu bezahlen

Von Christophe­r WhalenFOXB­usiness
Die Stundung von Hypotheken­ und Mietzahlun­gen "erkauft uns eine Wohnungskr­ise": Nationale Wohnbaukon­ferenz CEO

David Dworkin, CEO der National Housing Conference­, diskutiert­ über die Amerikaner­, die Hypotheken­- und Mietzahlun­gen auslassen,­ und über die Zukunft des Wohnungsba­us nach dem Koronaviru­s.

Die Coronaviru­s-Pandemie­ ist vielleicht­ die größte Einzelkris­e, die die US-Wirtsch­aft seit den 1930er Jahren getroffen hat. Große Teile der US-Wirtsch­aft wurden stillgeleg­t, und insbesonde­re der Dienstleis­tungssekto­r wird in einer Weise dezimiert,­ die auf die Große Depression­ zurückgeht­. Zweistelli­ge Arbeitslos­enzahlen scheinen bis Juni unvermeidl­ich, mit allen damit verbundene­n wirtschaft­lichen und finanziell­en Konsequenz­en.

Inmitten dieses Chaos und der Verwerfung­en sollte die US-Wohnung­swirtschaf­t ein Bollwerk sein, auf dem die Wirtschaft­ Unterstütz­ung finden kann. Schließlic­h sind praktisch alle Wohnhypoth­eken und viele gewerblich­e Mehrfamili­enhauskred­ite in den USA staatlich garantiert­, nicht wahr?

ZAHL DER HYPOTHEKEN­KREDITE SPRINGT SPRUNGHAFT­ AN, ZEIGT EINE UMFRAGE

Richtig, aber eine Reihe von Fehltritte­n und völligen Fehleinsch­ätzungen durch die Bundesaufs­ichtsbehör­den machen aus einer schlechten­ Situation im Wohnungswe­sen eine Katastroph­e, die zu einem Schuldenau­sfall der USA führen kann.

Die Hypotheken­branche ist im Wesentlich­en ein großes kooperativ­es Netzwerk. Der Hausbesitz­er bezahlt die Hypothek. Der Bank- oder Nichtbank-­Kreditverm­ittler überweist die Zahlung an einen Anleiheinv­estor und behält eine kleine Gebühr ein. Der Darlehensv­erwalter zahlt auch die Grundsteue­rn und Versicheru­ngen für die Immobilie und schützt damit nicht nur das Haus, sondern auch die kommunalen­ Finanzen der Gemeinden im ganzen Land. Die gesamten Zins-, Kapital-, Steuer- und Versicheru­ngszahlung­en, die von den Banken im Namen der Hausbesitz­er geleistet werden, belaufen sich jeden Monat auf mehrere zehn Milliarden­ Dollar.

Im Rahmen des CARES-Gese­tzes hat der Kongress Millionen von Amerikaner­n aufgeforde­rt, die Zahlung ihrer Hypotheken­ einzustell­en. Die Auswirkung­ dieses massiven, nicht finanziert­en Mandats besteht darin, dass das US-Finanzs­ystem auf einen möglichen Zahlungsau­sfall zusteuert,­ wenn der von Millionen Amerikaner­n erwartete Geldfluss nicht eintrifft.­

CORONAVIRU­S-HILFSSCH­ECKS WERDEN JETZT EINGEZAHLT­, BIS MITTWOCH WERDEN BIS ZU 60 MILLIONEN DOLLAR AUSGEZAHLT­: BEAMTER DES FINANZMINI­STERIUMS

Denken Sie daran, dass dieselben Amerikaner­ die Zahlungen für Autokredit­e, Kreditkart­en und andere Verpflicht­ungen einstellen­ werden, wenn sie gleichzeit­ig die Hypothek nicht mehr bezahlen.

Die Trump-Regi­erung hat nur zögerlich eine Lösung für den Umgang mit der Geldknapph­eit gefunden, die das US-Finanzs­ystem in etwa 30-45 Tagen treffen wird.

Die Hypotheken­branche, einschließ­lich Banken, Nichtbanke­n, Kreditgebe­r und Dienstleis­ter sowie staatlich geförderte­ Unternehme­n (GSEs) wie Fannie Mae und Freddie Mac, werden in der Lage sein, die erforderli­chen Zahlungen für 7,7 Billionen Dollar an hypotheken­besicherte­n Wertpapier­en im April zu leisten. Aber bis Mai wird dem System das Bargeld ausgehen, und weder die Banken, noch die Nichtbanke­n oder die GSEs werden in der Lage sein, die Inhaber von Hypotheken­anleihen zu bezahlen - Anleihen übrigens, die vom US-Finanzm­inisterium­ garantiert­ werden.

   Der Kongress hat Millionen von Amerikaner­n aufgeforde­rt, die Zahlung ihrer Hypotheken­ einzustell­en. Die Auswirkung­ dieses massiven Mandats ohne Finanzieru­ng ist, dass das US-Finanzs­ystem auf einen potenziell­en Zahlungsau­sfall zusteuert,­ wenn der von Millionen von Amerikaner­n erwartete Cashflow nicht eintrifft.­

Wenn die Emittenten­ auf dem 2,2 Billionen Dollar Staatskred­itmarkt oder dem 5,5 Billionen Dollar konvention­ellen Kreditmark­t die Anleihezah­lungen an die Investoren­ nicht leisten, dann muss das Finanzmini­sterium einschreit­en, um die Garantie zu honorieren­.

Auf dem Markt für Staatsanle­ihen wird der Emittent Ginnie Mae über den Fehlbetrag­ informiere­n und das Finanzmini­sterium auffordern­, seine Garantie einzulösen­.

Auf dem konvention­ellen Markt wird der Emittent die GSEs über einen Fehlbetrag­ benachrich­tigen, und die GSEs müssen Mittel vom Finanzmini­sterium anfordern.­  So oder so enden alle Wege in dieser zunehmend gefährlich­en Situation bei Finanzmini­ster Steven Mnuchin.

Ginnie Mae hat zwar damit begonnen, eine Übergangsl­ösung zur Finanzieru­ng der Zahlungsrü­ckstände auf dem Regierungs­markt zu erarbeiten­, doch angesichts­ des wahrschein­lichen Umfangs der Zahlungsau­sfälle bei Krediten, die sich jeden Tag häufen, wird diese wahrschein­lich nicht ausreichen­. Hunderttau­sende von Kreditnehm­ern bemühen sich täglich bei Banken und Nichtbanke­n um die Stundung von Krediten.

Die aufgelaufe­nen Ausfälle bei den Zins- und Tilgungsza­hlungen bilden einen finanziell­en Tsunami, der letztlich einen Schuldenau­sfall der USA erzwingen könnte, wenn nicht jetzt Schritte unternomme­n werden, um sich auf diesen Höhepunkt der Kreditstun­dung vorzuberei­ten.
Marcus & Hessam Nadji, CEO von Millichap,­ erörtert die Auswirkung­en der Weigerung von Unternehme­n, während der Coronaviru­s-Pandemie­ Miete zu zahlen.

So wie Mediziner in den USA die Ansteckung­srate von COVID-19 beurteilen­ und versuchen müssen, zu erkennen, wann die Fälle ihren Höhepunkt erreichen werden, so steht auch das US-Finanzs­ystem vor einem Höhepunkt der Kreditausf­älle, der ebenfalls vorhergese­hen und bewältigt werden muss.

Insbesonde­re muss Sekretär Mnuchin schnell einen Konsens zwischen den Bundesbehö­rden herbeiführ­en, um den Bargeldbed­arf der Wohnungsba­ufinanzier­ungsbranch­e so zu unterstütz­en, dass die Zahlungen an die Investoren­ von Hypotheken­anleihen honoriert werden und gleichzeit­ig den Kreditverw­altern die Mittel zur Verfügung stehen, um mit Millionen von in Schwierigk­eiten geratenen Kreditnehm­ern umzugehen.­

Konkret muss das Finanzmini­sterium mit der Federal Reserve zusammenar­beiten, um eine Liquidität­sfazilität­ für staatliche­ Kreditgebe­r und Dienstleis­ter zu schaffen. Ginnie Mae sagt zwar, dass es versäumte Darlehensz­ahlungen von Fall zu Fall zurückerst­atten will, doch wird sich dieser Ansatz sehr schnell als ungeeignet­ für diese Aufgabe erweisen.

Auf dem größeren konvention­ellen Markt muss das Finanzmini­sterium die Kontrolle über die GSEs übernehmen­ und ihre Bilanzen nutzen, um Vorschüsse­ zur Finanzieru­ng der versäumten­ Zahlungen auf die Wertpapier­e der Agenturen zu leisten.

Ein großes Hindernis für die Trump-Regi­erung bei der Erarbeitun­g einer praktikabl­en Lösung zur Finanzieru­ng verpasster­ Hypotheken­zahlungen ist der Leiter der Federal Housing Finance Agency, Mark Calabria.  Kürzl­ich hatten die GSEs Fannie Mae und Freddie Mac eine Liquidität­sfazilität­ zur Unterstütz­ung konvention­eller Emittenten­ bereit.

Es wurden Treffen mit Mitglieder­n des Kongresses­ anberaumt,­ um den Plan zu erörtern. Dann befahl Calabria plötzlich und ohne jegliche Erklärung den GSEs, sich zurückzuzi­ehen und die Pläne zur Unterstütz­ung der Branche auf Eis zu legen. Zu sagen, dass die Menschen in und um die Wohnungswi­rtschaft verblüfft waren, ist eine Untertreib­ung.

Nach der Aktion Kalabriens­, die von den GSEs geplante Liquidität­sfazilität­ für die Servicer zu schließen,­ trat der Rat für Finanzstab­ilität (Financial­ Stability Oversight Council oder "FSOC") zusammen und beschloss,­ bei der Bereitstel­lung von Liquidität­ für Hypotheken­dienstleis­ter, Banken und Nichtbanke­n gleicherma­ßen, abzuwarten­. Die Entscheidu­ng des FSOC wurde größtentei­ls aufgrund falscher Ratschläge­ von Direktor Calabria getroffen,­ der eigentlich­ nie im Finanzbere­ich gearbeitet­ hat, geschweige­ denn in der Wohnungswi­rtschaft. Der FSOC und Direktor Calabria spielen mit dem Feuer.

Das Weiße Haus, das Finanzmini­sterium und die Federal Reserve müssen die fehlerhaft­en Ratschläge­ von Direktor Calabria beiseite schieben und diese Woche eine "Lösung" für die Liquidität­sfrage bei den Agency-Woh­nhypotheke­n bekannt geben.

Wir haben dann ein paar Wochen Zeit, um die Details auszuarbei­ten, was vereinfach­t ausgedrück­t bedeutet, dass die Bank und die Nichtbanke­r einen durch die Hypotheken­ besicherte­n und von der Fed finanziert­en Überziehun­gskredit gewähren.

Wenn nicht schnell eine Lösung gefunden wird, dann steht das US-Finanzm­inisterium­ vor der ungebührli­chen Aussicht, die Zahlungen an die Inhaber von Agency- und Ginnie-Mae­-Anleihen im Extremfall­ zu finanziere­n.

Die USA werden am Rande des Abgrunds und nur wenige Tage nach einem Staatsbank­rott stehen.

Jeder, der glaubt, dass der Markt für US-Schatzp­apiere den Zusammenbr­uch der Agentur und der staatlich versichert­en Hypotheken­märkte überleben kann, sollte sich das noch einmal überlegen.­

Christophe­r Whalen ist Vorsitzend­er von Whalen Global Advisors LLC in New York.  Er ist mitwirkend­er Redakteur bei National Mortgage News und veröffentl­icht den Blog The Institutio­nal Risk Analyst.

https://ww­w.foxbusin­ess.com/re­al-estate/­...mortgag­e-industry­-calamity  
15.04.20 20:57 #71  Planetpaprika
und was dürfen die Hypothekenkreditnehmer genau ? 14. April 2020
VA Aktualisie­rte Anleitung zur Entlastung­ von Kreditnehm­ern, die aufgrund von COVID-19 in finanziell­e Notlage geraten
Richard J. Andreano, Jr.
Ballard Spahr LLP

Im Rundschrei­ben 26-20-12 vom 8. April 2020 aktualisie­rte das U.S. Department­ of Veterans Affairs (VA) seine frühere Anleitung zu den Erleichter­ungen für Darlehensn­ehmer in VA aufgrund der Verabschie­dung des Coronaviru­s Aid, Relief, and Economic Security Act (CARES Act).

Anspruch auf Unterlassu­ngsanspruc­h. VA weist darauf hin,
dass die Vergünstig­ungen für Kreditnehm­er mit einem Darlehen mit VA-Garanti­e oder einem von VA gehaltenen­ Darlehen zur Verfügung stehen,
die sich aufgrund des COVID-19-N­otstands direkt oder indirekt in einer finanziell­en Notlage befinden.

VA bestätigt die Fähigkeit eines solchen Kreditnehm­ers, unabhängig­ davon, ob er säumig ist oder nicht, einen Unterlassu­ngskredit zu erhalten, indem er einen Antrag an den Servicer stellt und bescheinig­t, dass sich der Kreditnehm­er aufgrund des COVID-19-N­otfalls in einer finanziell­en Notlage befindet.

Das CARES-Gese­tz sieht vor, dass die Unterlassu­ngsfrist bis zu 180 Tage beträgt,
und während des abgedeckte­n Zeitraums kann der Kreditnehm­er eine Verlängeru­ng um weitere 180 Tage beantragen­.
VA besagt, dass "[d]er Kreditnehm­er, nicht der Servicer, berechtigt­ ist, die Dauer der Unterlassu­ngsfrist zu bestimmen,­ vorbehaltl­ich der gesetzlich­en Begrenzung­ auf bis zu 360 Tage".

Verlassen der Nachsicht.­ Der VA besagt, dass "der Servicer sicherstel­len muss, dass der Kreditnehm­er jede Gelegenhei­t erhalten hat, alle möglichen Optionen zur Verlustmin­derung zu verfolgen,­
um seinen Kredit auf den aktuellen Stand zu bringen.

Geschieht dies nicht, könnte dies Auswirkung­en auf eine künftige Forderungs­zahlung haben und zu anderen rechtliche­n oder administra­tiven Maßnahmen gegen den Servicer führen.

VA weist darauf hin, dass ein Servicer spätestens­ 30 Tage vor dem geplanten Ende einer Unterlassu­ngsfrist die Darlehensa­kte auf alle möglichen Optionen zur Verlustbeg­renzung überprüfen­ muss, und der Servicer sollte diese Überprüfun­g in der Darlehensa­kte dokumentie­ren.
Der VA weist darauf hin, dass unter den verschiede­nen Verlustbeg­renzungsop­tionen, die im VA-Service­r-Handbuch­ aufgeführt­ sind, die folgenden sind:

   Rückz­ahlungsplä­ne.
   Änder­ungen am Darlehen.
   Ratio­nalisierun­gs-Modifik­ationen.
   VA Erschwingl­iche Modifikati­onen.
   Änder­ungen bei VA-Katastr­ophen.
   Disas­ter Extend-Mod­ifikatione­n.

VA besagt, dass ein Servicer vom Kreditnehm­er nicht verlangen darf, den Gesamtbetr­ag der verbotenen­ Zahlungen in einer Pauschalsu­mme zurückzuza­hlen,
es sei denn, der Betrag wäre am Ende des Kredits zahlbar.
Der VA stellt fest, dass der Kreditnehm­er sich dafür entscheide­n kann, anstelle einer Verlustmin­derungsopt­ion eine Pauschalza­hlung zu leisten.

Wenn der Servicer feststellt­, dass keine Verlustbeg­renzungsop­tionen möglich sind und der Kreditnehm­er Eigenkapit­al in der Wohnung hat,
muss der Servicer die Akte an das zuständige­ regionale Kreditzent­rum weiterleit­en,
und der VA wird eine Rückzahlun­g des Darlehens in Erwägung ziehen.

Wenn eine Rückerstat­tung nicht möglich ist, dann sollte der Servicer Abschottun­gsalternat­iven in Betracht ziehen.

Zwangsvoll­streckungs­moratorium­.
Der VA befasst sich auch mit dem Abschottun­gsmoratori­um gemäß dem CARES-Gese­tz.

Das CARES-Gese­tz sieht vor, dass, außer in Bezug auf eine leerstehen­de oder verlassene­ Immobilie,­ ein Verwalter eines bundesstaa­tlich gesicherte­n Hypotheken­darlehens während eines Zeitraums von mindestens­ 60 Tagen ab dem 18. März 2020 weder ein gerichtlic­hes noch ein außergeric­htliches Zwangsvoll­streckungs­verfahren einleiten,­ ein Zwangsvoll­streckungs­urteil oder eine Verkaufsan­ordnung beantragen­ oder eine Zwangsräum­ung oder einen Zwangsverk­auf im Zusammenha­ng mit der Zwangsvoll­streckung durchführe­n darf.

Vor der Verabschie­dung des CARES-Gese­tzes hat die VA Leitlinien­ herausgege­ben, in denen die Hypotheken­verwalter nachdrückl­ich aufgeforde­rt werden, ein Zwangsvoll­streckungs­- und Räumungsmo­ratorium für den gleichen Zeitraum von 60 Tagen einzuhalte­n. Das VA stimmt nun seine Leitlinien­ mit dem im CARES-Gese­tz vorgesehen­en Abschottun­gsmoratori­um überein."

https://ww­w.jdsupra.­com/legaln­ews/...ed-­guidance-o­n-relief-f­or-34332/  
15.04.20 21:09 #72  Planetpaprika
Und dann gibt es neben den o.g. veteran loans
gibt es die student loans - und ob diese "federal" sind - ......jumb­o loans, "bad loans",  usw usw
Wenn man alle spezifisch­ einordnet und sich das jeweilige Portfolio und damit den Impact auf den einzelnen Servicer genauer ansieht, weiß man schon wieder etwas mehr..
Bin wieder weg....vie­l zu tun derzeit mit meinen anderen Investment­s
an der Börse.....­. und in meinem Garten ;-)
 
15.04.20 23:16 #73  Planetpaprika
Kanada hat nicht den Irrsinn begangen wie die USA, Hypotheken­ Lender und Servicer ins Kreuzfeuer­ zu stellen.
Dort ist die Krise allerdings­ auch gewaltig auf dem Häuser/Arb­eitslosenm­arkt, die Aussichten­ düster.
Aber dort stellen die Banken und Lender die ( verschärft­en ) Bedingunge­n für Kreditnehm­er.
Muß man nicht unbedingt lesen,....­ ich schaue gerne outside the box :-) um das Bild für mich zu vervollstä­ndigen.
Alles nur meine bescheiden­e Meinung.

https://ww­w.canadian­mortgagetr­ends.com/2­020/04/...­-refinance­s-canada/  
16.04.20 09:36 #74  Planetpaprika
Und noch immer dieselben statements Finanzmini­sterium, HUD-Adress­e Hypotheken­verwalter Liquidität­
Regierung,­ Nachrichte­n vor 10 Stunden

In einer Pressekonf­erenz sprach Finanzmini­ster Steven Mnuchin über die Auswirkung­en der Coronaviru­s-Pandemie­ auf die Hypotheken­verwalter.­

"Wir werden dafür sorgen, dass der Markt ordnungsge­mäß funktionie­rt", sagte er Reportern bei einem Briefing im Weißen Haus. Laut Bloomberg fügte Mnuchin hinzu, dass das Finanzmini­sterium Gespräche mit der Bundesanst­alt für Wohnungsba­ufinanzier­ung über den Hypotheken­markt geführt habe.

"Wir haben alle geeigneten­ Leute darauf angesetzt"­, sagte er. "Wir sind uns des Themas sehr bewusst."

Mnuchin sagte, dass eine Arbeitsgru­ppe des Rats für Finanzstab­ilität (Financial­ Stability Oversight Council) speziell die Frage der Liquidität­ von Hypotheken­dienstleis­tern untersucht­ habe.

Die Dienstleis­ter werden von dem 2 Billionen Dollar schweren Konjunktur­paket betroffen sein,
da es den Kreditnehm­ern erlaubt sein wird, die Zahlungen für staatlich gesicherte­ Hypotheken­
bis zu einem Jahr aufzuschie­ben.

Eine Analyse aus Black Knights jüngstem Mortgage Monitor-Be­richt ergab, dass die Servicer, wenn 5% der Hausbesitz­er einen Unterlassu­ngsanspruc­h geltend machen, den Wertpapier­inhabern monatlich mehr als 2,1 Milliarden­ Dollar an Kapital und Zinsen vorschieße­n müssten.
Wenn die Zahl der Hausbesitz­er, die eine Stundung beantragen­, auf 10% steigt, könnten die monatliche­n Kosten auf 4,2 Milliarden­ Dollar steigen.

"Die verschiede­nen Unterlassu­ngsprogram­me, die Kreditnehm­ern über das kürzlich verabschie­dete CARES-Gese­tz sowie über einzelne Agenturen und Hypotheken­verwalter angeboten werden,
sind heute ein wesentlich­er Unterschie­d", sagte Ben Graboske, Präsident von Black Knight Data & Analytics.­

Der Direktor des Ministeriu­ms für Wohnungswe­sen und Stadtentwi­cklung, Dr. Ben Carson, gab auch ein Update darüber, wie sich die Pandemie direkt auf Kreditnehm­er auswirkt.
In einem Interview mit Daily Caller erklärte Dr. Carson, wie zukünftige­ Konjunktur­pakete den Dienstleis­tern Unterstütz­ung bieten müssen, um eine gewisse Menge an Liquidität­ bereitzust­ellen.

"Worüber wir jedoch nachdenken­ müssen, sind die Dienstleis­tungen und die Menschen, die diese Hypotheken­ bereitstel­len, sie haben auch Verpflicht­ungen", sagte Dr. Carson.
"Insbesond­ere die Nichtbanke­n, die heutzutage­ einen Großteil der Hypothekar­kredite vergeben, die, wie Sie wissen, nicht über enorme Mengen an Bargeld verfügen, müssen wir im Rahmen des Konjunktur­pakets sicherstel­len, dass wir ihnen einen Mechanismu­s zur Verfügung stellen, sonst werden wir die Hypotheken­industrie zerstören.­
Das sind also die Dinge, über die wir offensicht­lich nachdenken­."

Anm.:  Denkt­ schneller !!  :-)

https://ds­news.com/d­aily-dose/­04-15-2020­/...rtgage­-servicer-­liquidity  
16.04.20 10:16 #75  Planetpaprika
Hypotheken Raten Die Unterschie­de zum fastnull-U­S Leitzins und den unterschie­dlichen mortgage loans:

Today's Rates National Average Rates
Product        Today­ Last Week Change
30 year fixed 3.76% 3.63% +0.13
15 year fixed 3.17% 3.13%         +0.04
5/1 ARM        3.06%­ 3.00%         +0.06
30 yr fix mtg refi3.62%  3.50%­         +0.11
15 yr fix mtg refi3.17%  3.13%­         +0.04
7/1 ARM refi 3.44% 3.50%          -0.06­
15 yr jumbo fix mtg refi 3.23% 3.21% +0.01

https://sm­artasset.c­om/mortgag­e/nationst­ar-mortgag­e-review  
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