Bunge Aktie: Russischer Raketenangriff trifft US-Konzern
06.01.26 03:58
Börse Global
Ein gezielter russischer Raketenangriff hat am Montag eine Produktionsanlage des US-Agrarkonzerns Bunge in der südostukrainischen Stadt Dnipro getroffen. Der Vorfall verschärft die Spannungen zwischen Moskau und westlichen Unternehmen, die trotz des Krieges weiterhin in der Ukraine operieren.
Bei dem Angriff liefen nach Angaben von Bürgermeister Borys Filatov rund 300 Tonnen Sonnenblumenöl aus der beschädigten Anlage aus. Kommunale Dienste sind mit der Beseitigung beschäftigt – sie streuen Sand und Kies, um das Öl zu binden. Eine wichtige Uferstraße bleibt für zwei bis drei Tage gesperrt.
Systematische Angriffe auf amerikanische Interessen?
Der ukrainische Außenminister Andrii Sybiha wertet den Angriff als bewusste Provokation. "Dieser Angriff war kein Fehler – er war absichtlich, da die Russen mehrfach versuchten, diese Anlage zu treffen", schrieb Sybiha auf X. Moskau ziele systematisch auf amerikanische Unternehmen in der Ukraine ab.
Eine Bunge-Sprecherin bestätigte, dass keine Mitarbeiter verletzt wurden. Das Unternehmen arbeite mit den lokalen Behörden zusammen, um die Auswirkungen einzudämmen. Die Schadensbewertung laufe, die Priorität liege auf der Sicherheit der Belegschaft und der Wiederherstellung des Betriebs.
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Zeitpunkt vor Paris-Gipfel brisant
Besonders brisant: Der Angriff erfolgt nur einen Tag vor einem wichtigen Ukraine-Gipfel in Paris, an dem mehr als 30 Staats- und Regierungschefs teilnehmen werden. Sybiha interpretiert die Attacke als Signal Putins, dass er "völlige Missachtung" für die von den USA angeführten Friedensbemühungen zeige.
Ende Dezember hatte der designierte US-Präsident Donald Trump den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Florida empfangen, um über eine Beendigung des Krieges zu sprechen. Doch statt diplomatischer Zurückhaltung intensiviert Russland seit November seine Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur und Logistik dramatisch.
Am selben Montag trafen zudem fünf russische Raketen die zweitgrößte ukrainische Stadt Charkiw und richteten nach Angaben von Bürgermeister Ihor Terekhov "sehr schwere Schäden" an der Energieinfrastruktur an. Bei minus 3 Grad Celsius tagsüber – und noch tieferen Temperaturen nachts – verschärft sich die humanitäre Lage für die über eine Million Einwohner weiter.
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