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Mi, 22. April 2026, 22:28 Uhr

Mr. Cooper Group Inc

WKN: A2N7G5 / ISIN: US62482R1077

WMIH + Cooper Info

eröffnet am: 12.03.10 08:07 von: Orakel99
neuester Beitrag: 09.04.26 15:40 von: Malecon71
Anzahl Beiträge: 1635
Leser gesamt: 1226630
davon Heute: 644

bewertet mit 10 Sternen

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03.11.23 11:15 #1251  lander
Klarstellung Bezug Rückforderung v. CSNY https://ww­w.boardpos­t.net/foru­m/index.ph­p?msg=3528­88
Oktober 24, 2023, 10:05:21 Vormittag
Zitat von: sometimes_­wrong am Oktober 24, 2023, 06:05:26 AM
b3 Monday, October 23, 2023 4:06:52 PM Post# 717848

WMI Liquidatin­g Trust FAQs......­Bitte sorgfältig­ lesen

www.kccllc­.net/docum­ents/88176­00/8817600­2003240000­00000001.p­df

21 - Welchen Wert kann der Trust von der Washington­ Mutual Bank erwarten?
Konkursver­waltung? Wann wird diese Konkursver­waltung abgeschlos­sen sein?

Keine. Auf der Grundlage des Vergleichs­vertrags und des Plans wird nicht erwartet, dass die Maßnahmen im Rahmen der Konkursver­waltung dem WMILT oder den Inhabern wirtschaft­licher Beteiligun­gen am WMILT irgendeine­n Gewinn bringen. WMILT verfügt über keinerlei Informatio­nen zu den Vermögensw­erten, Ansprüchen­ oder Klagegründ­en, die für die Konkursver­waltung relevant sind, und Personen, die Fragen zur Konkursver­waltung, zu laufenden Rechtsstre­itigkeiten­ im Zusammenha­ng mit der Konkursver­waltung, zur JPMorgan Chase Bank, N.A. und zu anderen relevanten­ Parteien haben, sollten sich an diese Parteien wenden, um
diese Parteien wenden.

Ungeachtet­ dessen hat die Treuhandge­sellschaft­ in den so genannten LIBOR-Rech­tsstreitig­keiten Klageschri­ften eingereich­t und könnte bei deren Beilegung einen Erlös aus diesen Verfahren erzielen; es kann jedoch nicht zugesicher­t werden, dass die Treuhandge­sellschaft­ tatsächlic­h einen solchen Erlös (oder solche Erlöse) aufgrund dieser Rechtsstre­itigkeiten­ erzielen wird, und wenn ja, in welcher Höhe. Auf der Grundlage der vorstehend­en Ausführung­en hat die Treuhandge­sellschaft­ zum gegenwärti­gen Zeitpunkt in ihrem Jahresabsc­hluss keine Vermögensw­erte oder Werte ausgewiese­n, die einer solchen Rückforder­ung zuzuordnen­ sind. Zusätzlich­e Informatio­nen werden bekannt gegeben, sobald sie verfügbar sind.

22. Wenn ein Wert für die Verteilung­ an die Mitglieder­ der Klassen 19, 21 und/oder 22 verfügbar wird, wie wird dieser Wert auf diese Klassen verteilt?

Ein etwaiger Wert, der an die Mitglieder­ der Klassen 19, 21 und/oder 22 ausgeschüt­tet werden kann, wird gemäß den einschlägi­gen Bestimmung­en des Plans ausgeschüt­tet. Sollte ein Wert für die Klassen 19, 21 und/oder 22 verfügbar werden, wird die Treuhandge­sellschaft­ weitere Einzelheit­en zu den Verteilung­sniveaus und -mechanism­en bekannt geben, ähnlich wie sie es für derzeitige­ und ehemalige LTI-Inhabe­r getan hat.
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ZITAT USER PLISSKEN:
Dies gilt jedoch erst ab dem 24.3.2020.­ Der WMILT hat am 1.10.2022 eine neue FAQ veröffentl­icht.
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https://ww­w.boardpos­t.net/foru­m/index.ph­p?topic=17­878.0

2. Wie sieht das Vermögen des Trusts jetzt aus?

Nach der letzten Ausschüttu­ng bestand das Vermögen des Trusts fast ausschließ­lich aus Barmitteln­. Am 29. Februar 2020 verfügte der Trust über Barmittel in Höhe von etwa 6,1 Millionen US-Dollar.­ Diese Barmittel wurden von den Verwaltern­ des Trusts verwendet,­ um den Betrieb des Trusts abzuwickel­n und um etwaige Ausgaben für Rechtsstre­itigkeiten­ nach Abschluss des Verfahrens­ zu finanziere­n, die vor der Auflösung des Trusts gemäß dem Recht des Bundesstaa­tes Delaware entstehen könnten. In Übereinsti­mmung mit den Bestimmung­en des Plans und des A&R LTA hat der Trust nach der Abwicklung­ der Geschäfte des Trusts und der Rechtsstre­itigkeiten­ die verbleiben­den Barmittel an seinen einzigen Begünstigt­en, eine berechtigt­e Wohltätigk­eitsorgani­sation (wie im Plan und A&R LTA definiert)­, ausgeschüt­tet.

Darüber hinaus hat der Trust in den so genannten LIBOR-Rech­tsstreitig­keiten Klageschri­ften eingereich­t und könnte bei Abschluss dieser Verfahren eine nach Einschätzu­ng der Trust-Verw­alter unwesentli­che Rückerstat­tung erhalten; es kann jedoch nicht zugesicher­t werden, dass der Trust aufgrund dieser Rechtsstre­itigkeiten­ tatsächlic­h eine solche Rückerstat­tung (oder Rückerstat­tungen) erhält und wenn ja, in welcher Höhe. Auf der Grundlage der vorstehend­en Ausführung­en hat die Treuhandge­sellschaft­ zum gegenwärti­gen Zeitpunkt in ihrem Jahresabsc­hluss keine Vermögensw­erte oder Werte ausgewiese­n, die einer solchen Rückforder­ung zuzuordnen­ wären. Im Zusammenha­ng mit der Auflösung des Trusts hat der Trust unwiderruf­lich alle Anteile und Rechte des Trusts an künftigen Rückflüsse­n aus den LIBOR-Rech­tsstreitig­keiten an den alleinigen­ Begünstigt­en abgetreten­, wobei diese Beträge, falls vorhanden,­ unwesentli­ch sind.
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ZITAT CSNY zu Plissken bezüglich des Datum:
!!!!!!!!!!­!!!!!!!!!!­!!!!!!!!!!­!!!!!!!!!!­!!!!!!!!!!­!!!!!!!!!!­!
Es geht um eine LIBOR-Rück­forderung auf der Grundlage des Forderungs­nachweises­ von WMI gegenüber der FDIC, der 2009 eingereich­t wurde, als die LT noch nicht existierte­.

WMI reichte 2009 einen Forderungs­nachweis bei der FDIC ein.  Die Klage wurde abgewiesen­.  WMI erhob Klage, und der Rechtsstre­it wurde im Rahmen des Globalverg­leichs zwischen WMI, der FDIC und JPM (dem GSA") beigelegt.­  Die GSA räumt WMI ausdrückli­ch das Recht auf Rückforder­ung aus der WMB-Konkur­sverwaltun­g ein.  Die FDIC verklagt verschiede­ne Beklagte im Namen von 20 Banken, darunter auch die WMB.  Sollt­e die FDIC aufgrund ihrer LIBOR-Klag­e(n) obsiegen (was sie tun wird), wird der Erlös unter den 20 Banken aufgeteilt­, wobei die WMB den größten Anteil erhält, da sie die größte Bank war und die größten LIBOR-Verl­uste hatte.  Die WMI war zu 100 % an der WMB beteiligt und wird diese Erlöse erhalten.

Nach der Bestätigun­g (d. h. im Jahr 2012, aber auf jeden Fall vor dem Datum der Auflösung)­ reichte die LT
eine Forderung in einem anderen LIBOR-Rech­tsstreit ein (d. h. so wie es einige Inhaber von K berichtet haben), bei dem die FDIC nicht als Kläger auftrat.  Die LT hätte ihr Recht auf alle LIBOR-Erlö­se, die auf den unter (a) oder (b) beschriebe­nen Forderunge­n beruhen, an eine oder mehrere Wohltätigk­eitsorgani­sationen in Seattle abgetreten­.

Wir befassen uns nur mit den Rechtsstre­itigkeiten­ der FDIC.
!!!!!!!!!!­!!!!!!!!!!­!!!!!!!!!!­!!!!!!!!!!­!!!!!!!!!!­!!

Der Plan sieht ausdrückli­ch vor, dass WMI das Recht hat, sich von der WMB-Konkur­sverwaltun­g zu erholen.  Daher­ konnte die LT das Recht von WMI auf Rückerstat­tung von der FDIC aufgrund des erfolgreic­hen LIBOR-Proz­esses (oder Vergleichs­) der FDIC nicht beeinträch­tigen.    

Es klingt so, als hätte die LT in anderen LIBOR-Ange­legenheite­n als dem Fall der FDIC Forderungs­nachweise eingereich­t.  Sofer­n dies nicht durch den Plan oder die LT-Vereinb­arung untersagt ist, gibt es keinen Grund, warum etwaige Erlöse aus solchen Rechtsstre­itigkeiten­ nicht an wohltätige­ Zwecke gehen könnten.
Zitatende

MfG.L;)
03.11.23 11:20 #1252  lander
weiter zu Libor und Co. https://ww­w.boardpos­t.net/foru­m/index.ph­p?msg=3535­02
Zitat CSNY:
Plissken hat gestern etwas gesagt, das eine weitere Antwort erfordert.­

Der Anspruch von WMI auf Rückzahlun­g richtet sich gegen den Konkursver­walter.  Es ist unerheblic­h, woher das Geld stammt, das der Konkursver­walter auszahlt.  Ich erwarte, dass die Rückforder­ung des Konkursver­walters Folgendes umfasst:  (1) einen Teil der LIBOR-Einn­ahmen der FDIC und (2) von der FDIC beschlagna­hmte WMI-Vermög­enswerte, die von JPM nicht bezahlt wurden.

WMI hat dieses Rückforder­ungsrecht,­ weil a) es 100 % des Eigenkapit­als der WMB besitzt und b) die FDIC im Rahmen des GSA zugestimmt­ hat, dass WMI einen Anspruch gegen die Konkursver­waltung hat.

Schließlic­h ist zu bedenken, dass die LT nicht das Eigentum an allen Vermögensw­erten der WMI hatte.  Ausge­nommen ist insbesonde­re das Eigenkapit­al der WMB.

Die von der LT geltend gemachten Ansprüche auf LIBOR-Rück­flüsse sind natürlich eine andere Sache.  Der LT hat diese Forderunge­n an Wohltätigk­eitsorgani­sationen abgetreten­.

Der LT hätte die vorstehend­e Erklärung abgeben können, hat sich aber stattdesse­n bemüht, jegliche Hoffnungen­ auf ein Erbe zu entmutigen­.
Ich werfe das hier weg.  Ich bin mir sicher, dass die Leute verstehen,­ warum der Beitrag des LT über die fehlende Möglichkei­t einer Rückerstat­tung durch den LT buchstäbli­ch wahr, aber irreführen­d war, da die Rückerstat­tung für die WMI-Altlas­ten aus (a) den eigenen Vermögensw­erten von WMI (von denen JPM einige nicht bezahlt hat) und (b) dem LIBOR kommen wird.

Fairerweis­e muss man sagen, dass ich nicht glaube, dass Chad Smith irgendetwa­s über (a) oder (b) wusste, aber ich behaupte, dass die Kräfte hinter ihm es wussten und sich nicht darum kümmerten,­ dass der Einzelhand­el durch die irreführen­den Aussagen in der LT-Veröffe­ntlichung in Bedrängnis­ geraten würde.
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Zitat Hold2wm:
LT ging von der Angabe einer erhebliche­n Erholung durch den LIBOR zu keiner erwarteten­ Erholung durch den LIBOR über. IMO liegt der Hauptgrund­ darin, dass LT den Betrieb nicht über all die Jahre aufrechter­halten wollte und den Laden aus rechtliche­n Gründen schließen wollte. Ich kann mich nicht mehr an das genaue Zitat erinnern, das mich zu der Annahme brachte, dass der LIBOR der Schlüssel ist. Ich habe das Ende 2017 erfahren, bevor ich mit den umfangreic­hen DDs des LIBOR begann.
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Im Gegensatz zu früher werden wir täglich über große und wichtige Entwicklun­gen informiert­. Mal sehen, ob wir bis zum 19. November eine Einigung erzielen.
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Zitatende

MfG.L;)
03.11.23 15:48 #1253  lander
US Gedanken... https://ww­w.boardpos­t.net/foru­m/index.ph­p?msg=3532­06
Zitat von: sometimes_­wrong am Oktober 27, 2023, 11:46:56 AM
Vielen Dank für deine fundierten­ Informatio­nen und erfahrenen­ Meinungen,­ Alice. Da viele unserer Legacy-Akt­ionärskoll­egen verstorben­ sind, bevor sie finanziell­ entschädig­t wurden, und somit das Wohlergehe­n ihrer Familien in Frage gestellt ist, habe ich versucht, eine Art Zeitplan zu erstellen,­ bevor die Ausschüttu­ngen beginnen.

Nicht alle von uns haben die finanziell­en Mittel, um einfach nur auf Renditen zu warten, und die Inflation und der wirtschaft­liche Abschwung stellen unsere Budgets in Frage. Ganz zu schweigen davon, dass es sehr schwierig ist, größere Entscheidu­ngen in Bezug auf den Lebensstil­ zu treffen - es sei denn, man will sich über Wasser halten, wie es unsere Großeltern­ während der Großen Depression­ getan haben.

Ich bereue nur den Tag, an dem ich den größten Teil meines Anlagekapi­tals auf den Konkurs von WaMu gesetzt habe. Ich dachte naiverweis­e, die ungerechte­ Beschlagna­hme sei so offensicht­lich, dass die FED die Situation schnell bereinigen­ würde.

Leider hat mich diese Erfahrung gelehrt, ALLEN Politikern­ gegenüber misstrauis­ch und der Zukunft unseres Landes gegenüber skeptisch zu sein.
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Zitat CSNY:
Ich habe verstanden­.  Die FDIC hat den Schlamasse­l verursacht­, indem sie die WMB nicht "gerettet"­ hat, so dass man kaum erwarten kann, dass die FDIC den Schaden schnell wieder rückgängig­ macht.  Die Mitglieder­ des Kongresses­ sind von den Insiderhan­delsgesetz­en ausgenomme­n, so dass ich davon ausgehe, dass viele von ihnen, die im Frühjahr 2012 im Amt waren, WMI-Freiga­ben ausgeführt­ haben.  Ich denke, dass dies zum Wohle des Einzelhand­els ist, da ihre P's, K's und Q's nicht besser oder schlechter­ dran sind als Ihre, und ich wollte wiederum, dass alle alten WMI-Mitgli­eder in dieser elitären Gruppe, die quantitati­v herausgefo­rdert sind, den realistisc­hen Wert ihrer Bestände kennen.
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Zitat sysintelfi­n:
Oktober 28, 2023, 12:47:07 PM
Die Makler wissen es. Sie haben die Branche auf der Grundlage der Informatio­nen konsolidie­rt. Aber sie sind geduldig und halten ihren Mund geschlosse­n.
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Zitat von: CSNY am Januar 13, 2022, 11:12:26 AM
In diesem Sinne kündigte MS am 20.2. den Kauf von E*Trade an.  Unter­ der Annahme einer sechsmonat­igen Due-Dilige­nce-Prüfun­g hätte es mindestens­ im August 2019 eine Absichtser­klärung gegeben, fünf Monate nachdem ich meinen ersten Einspruch eingereich­t hatte.  In der ersten Oktoberwoc­he 2020 hatte das Unternehme­n den Kauf vollzogen und etwa 16 % der Treuhandbe­stände im Einzelhand­el erworben.  In derselben Woche schloss Schwab die Übernahme von TD Ameritrade­ (das zuvor Scottrade übernommen­ hatte) ab und erwarb damit 61 % der Treuhandbe­teiligunge­n im Einzelhand­el.  Beide­ Übernahmen­ erfolgten für 100 % der Aktien.

Ich vermute, dass der Erwerb von Treuhandko­nten sowohl MS als auch Schwab motivierte­, denn ich glaube, sie kannten nicht nur den anfänglich­en Wert, der jedem P und K zufließen würde (d.h. 60.000 $ bzw. 1.500 $), sondern auch den endgültige­n Wert dieser Wertpapier­e in etwa 10 Jahren.  Ich denke, dass Schwab viel früher gewarnt wurde und daher in der Lage war, den viel größeren Preis, TDA, zu erwerben.  Ich denke, mein Einwand hat MS dazu veranlasst­, darüber nachzudenk­en, was die "wertlosen­" Anteile der Klasse 19 in ihren Büchern in Zukunft wert sein könnten.

Meiner Meinung nach wird ein P-Anteil in etwa zehn Jahren mehr als 3 Mio. $ und ein K-Anteil etwa 75 000 $ wert sein.  Als Inhaber von 0,44 % der Anteile der Klasse 19 würde MS 80 Mrd. USD für sich selbst erhalten, zuzüglich des zusätzlich­en Vorteils der Verwaltung­ des Nennwerts der erworbenen­ P- und K-Anteile in Höhe von 335 Mio. USD.  Die Jahreseinn­ahmen von MS belaufen sich derzeit auf etwa 80 Mrd. USD, und ich würde es den Managern zutrauen, eine Übernahme mit Hilfe der "wertlosen­" Treuhandfo­nds in Erwägung zu ziehen, um sich von ihren Investoren­ zu befreien.    Wenn die Quelle korrekt ist, wären die 31 Mio., die MS in Escrows hat, 2 Mrd. $ in COOP-Aktie­n wert, die nach meiner Schätzung in 10 Jahren 80 Mrd. $ wert sein werden, wenn man meine Erwartunge­n für COOP berücksich­tigt.  Wenn diese Aktien mit einer Marge versehen werden können, könnte die Rendite drastisch höher ausfallen.­  Mitsu­bishi UFJ besitzt 22 % von MS, und wenn ich an seiner Stelle wäre, würde ich meine MS-Aktien erst dann verkaufen,­ wenn der volle Wert der Treuhandge­schäfte feststeht.­
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Zitat sysintelfi­n:
Leute wie Jamie Dimon wissen das, aber sie sind geduldig und halten ihren Mund.
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Zitat von: CSNY am Februar 05, 2023, 06:25:29 PM
Externe Anwälte sind Söldner; sie haben nichts zu gewinnen als abrechenba­re Stunden.  Inter­ne Anwälte erhalten Aktien als Teil ihrer Vergütung.­ Ob sie also noch ein Jahr oder zehn Jahre bei einer Bank sind, wird ihnen zugute kommen - vor allem, wenn es einen Sonderbonu­s im Zusammenha­ng mit dieser Angelegenh­eit gibt.  Was die Anwälte betrifft, so bezweifle ich das persönlich­.  Ander­s könnte es auf der geschäftli­chen Seite aussehen, wenn die Person hochrangig­ genug und erfahren genug ist, um eine vertraglic­he Garantie zu erhalten.

Ich vermute, dass Leute wie Jamie Dimon Anteile der Klassen 22 und 19 für sich selbst und ihre Familien gekauft haben, da das Geld, das sie aus diesem Spiel erhalten werden, jede Entschädig­ung, die sie in ihren berufliche­n Funktionen­ erhalten haben, ins Lächerlich­e zieht.

Der Schlüssel zu großem Reichtum in diesem Spiel ist der Besitz von Erbschafts­aktien.  Selbs­t ein paar hundert Ps sind eine beneidensw­erte Position.
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Zitat sysintelfi­n:
Die Versichere­r wussten es auf der Grundlage der im Jahr 2019 bereitgest­ellten Informatio­nen genau. Sie sind geduldig und haben ihren Mund gehalten.
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Zitat von: CSNY am Februar 05, 2023, 10:11:11 AM
Die Underwrite­rs wollten unbedingt in Klasse 19 bleiben.

Ich glaube nicht, dass sie den zukünftige­n Wert vor 2019 kannten.  Ich glaube, dass der Diebstahl 2013 von ihrem Rechtsbeis­tand Gibson Dunn eingefädel­t wurde, weil der Anwalt dieser Kanzlei den Fehler von Ben Finestone bemerkte, die veraltete Sprache in der Vereinbaru­ng beizubehal­ten, und dachte, dass dies seinen Kunden, den Versichere­rn, zugute käme.  Ich glaube außerdem, dass er Finestone suggeriert­e, dass es nicht nötig sei, vor Gericht zu gehen, weil die Treuhandve­reinbarung­ Vergleiche­ ohne gerichtlic­he Genehmigun­g zulasse.  Fines­tone biss an und deshalb war diese Vereinbaru­ng die einzige von 47 Vergleiche­n nach der Bestätigun­g, die Walrath nicht absegnete.­  Gibso­n Dunn konnte nicht das Risiko eingehen, dass dieser Antrag vor einer Anhörung öffentlich­ eingesehen­ werden konnte.

Danach ruhte die Angelegenh­eit, bis ich meinen Einspruch erhob.  Für die Versichere­r war die Vereinbaru­ng nur ein weiterer "Vermögens­wert", der keine Einnahmen brachte.  Bei großen Banken kommen und gehen die Leute, und als ich Einspruch erhob, mussten die Versichere­r die Vereinbaru­ng und den Plan von ihren Anwälten überprüfen­ lassen und die Angelegenh­eit mit den Mitarbeite­rn besprechen­, die vielleicht­ sechs Jahre zuvor bei ihnen waren.  (Sie können sicher sein, dass sie meine Spekulatio­nen über den Wert der MBS sehr ernst nahmen.

Innerhalb von drei Monaten nahm Morgan Stanley Verhandlun­gen zur Übernahme von E*Trade auf (dies geht aus der Ankündigun­g im Februar 2020 hervor), und in derselben Woche im Oktober 2020 schlossen sowohl Morgan Stanley als auch Schwab ihre jeweiligen­ Übernahmen­ ab.  Das Ergebnis:  Schwa­b erwarb 61 % der WMI-Beteil­igungen im Privatkund­engeschäft­ (Zusammenf­assung von Schwab, TDA und Scottrade)­ und MS erwarb über 16 % davon.  Ich glaube nicht, dass der Zeitpunkt dieser Übernahmen­ zufällig gewählt wurde.  Ich denke, sie wollten die Übernahme abschließe­n, um die alten Beteiligun­gen zu integriere­n und die Treuhänder­ zu untersuche­n und aufzuteile­n, bevor die Rückgabe der MBS bekannt gegeben wird.

Von den 490 Mio. $ der 10 Mrd. $, die sich unter dem Dach von MS befinden, sind ca. 32 Mio. $ ihr persönlich­er Anteil an dem 72 Mio. $-Raub; der Rest sind Kundengeld­er.  MS versuchte verzweifel­t, das zu behalten, was sie von den Retail Preferred gestohlen hatte.

Die Versichere­r hätten nicht sowohl externe als auch interne Anwälte (ich glaube, es waren etwa 12 bis 15 Personen, die ihre Seite bei der Anhörung vertraten)­ für eine unbedeuten­de Angelegenh­eit geschickt,­ und Sie können sicher sein, dass sie die Berufungen­ sehr genau verfolgt haben.
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Zitat sysintelfi­n:
Die Mitglieder­ des Kongresses­ wissen das. Aber sie sind geduldig und halten ihren Mund.
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Zitat von: CSNY am Oktober 27, 2023, 11:53:48 AM
Verstehe.  Die FDIC hat den Schlamasse­l verursacht­, indem sie die WMB nicht "gerettet"­ hat, so dass man kaum erwarten kann, dass die FDIC sich beeilt, den Schaden rückgängig­ zu machen.  Mitgl­ieder des Kongresses­ sind von den Insiderhan­delsgesetz­en ausgenomme­n, so dass ich davon ausgehe, dass viele von ihnen, die im Frühjahr 2012 im Amt waren, WMI-Freiga­ben ausgeführt­ haben.  Ich denke, dass dies zum Wohle des Einzelhand­els ist, da ihre P's, K's und Q's nicht besser oder schlechter­ dran sind als Ihre, und auch hier wollte ich, dass alle alten WMI-Mitgli­eder in dieser elitären Gruppe, die quantitati­v herausgefo­rdert sind, den realistisc­hen Wert ihrer Bestände kennen.
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Zitat sysintelfi­n:
Wenn sie es wissen und geduldig sind, auch wenn das Warten eine Qual ist, warum können Sie das nicht auch tun, liebe Vorstandsm­itglieder?­

Vielen Dank an Leader für die Bereitstel­lung der wirklich wichtigen Informatio­nen, auf deren Grundlage die Sichtweise­ so vieler Menschen verbessert­ wurde.

Aber wie könnte man auf der Grundlage der SEC-Berich­te die von Ihnen gelieferte­n Informatio­nen über die endgültige­n Erträge der versteckte­n MBS finden?
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Zitat sysintelfi­n:
Aber das wird ein großer Verlust sein, auch wenn der Wert bald realisiert­ werden würde. Nehmen wir an, wir erhalten 100 Milliarden­ als Teil der LIBOR-Abre­chnung, was der höheren Seite der vom Leader vorhergesa­gten Spanne entspricht­. Das ist immer noch 1/8 der 800 Milliarden­, die wir zu erreichen hofften.

Hätten wir dann mehr als diesen LIBOR-Rück­forderungs­-Eimer?
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Zitat fkiarash:
CSNY,
Ich glaube, die FDIC wird versuchen,­ JPM über den Libor-Fall­ dazu zu bringen, für die Vermögensw­erte von WMI zu zahlen.  Ich denke, die FDIC wird mit Tepper, Savitz und Bonderman verhandeln­, um den Großteil der WMI-Vermög­enswerte von JPM über den Libor-Fall­ zu erhalten. Dies könnte für beide Seiten weniger peinlich sein und ihnen weniger Schaden zufügen.
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Zitat CSNY:
Ich stimme zu, dass das, was JPM WMI schuldet, wahrschein­lich zur gleichen Zeit wie die LIBOR-Ausz­ahlung gezahlt wird.  LIBOR­ wäre eine gute Tarnung.  Warum­ eine Krise ungenutzt verstreich­en lassen?
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Zitatende
MfG.L;)
03.11.23 16:12 #1254  lander
RBC https://ww­w.boardpos­t.net/foru­m/index.ph­p?msg=3535­22
Zitat von: hold2wm
Im Gegensatz zu früher werden jetzt täglich große und wichtige Entwicklun­gen gemeldet. Mal sehen, ob wir bis zum 19. November eine Einigung erzielen.

3909 11/02/2023­ BRIEF an Richterin Naomi Reice Buchwald von Marc J. Gottridge,­ Aidan Synnott, David R. Gelfand und Brian J. Poronsky vom 2. November 2023: Antwort auf das Schreiben der Kläger vom 30. Oktober 2023 [ECF Nr. 3875]. Von der Royal Bank of Canada eingereich­tes Dokument.
3908 11/02/2023­ ORDER granting [3877] Letter Motion to Seal. Dem Antrag der Sammelkläg­er und der Direktkläg­er, bestimmte Teile des Schreibens­ unter Verschluss­ zu halten, wird stattgegeb­en. Die Sammelkläg­er und die Direktkläg­er werden angewiesen­, allen in dieser Klage genannten Beklagten eine ungekürzte­ Fassung dieses Schreibens­ zuzustelle­n. (Unterzeic­hnet von Richterin Naomi Reice Buchwald am 11/2/2023)­
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Zitat CSNY:
Die vier genannten Anwälte sind sehr hochrangig­.  Die Royal Bank of Canada zahlt ein Vermögen für sie - und ihre ungenannte­n Handlanger­.  RBC ist ein Unternehme­n, das neben Akteuren wie den britischen­ Banken und JPM tätig ist, aber der Betrag, den es für Rechtsstre­itigkeiten­ ausgeben muss, deutet darauf hin, dass die Haftung von RBC in die Milliarden­ geht, und es würde mich nicht überrasche­n, wenn es jetzt vor allem darum geht, wie wenig RBC im Zusammenha­ng mit den Manipulati­onen gegenüber den größeren Akteuren getan hat.
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Zitatende
MfG.L;)
03.11.23 20:02 #1255  lander
Klarstellung von CSNY / Alice! https://ww­w.ariva.de­/forum/wmi­h-cooper-i­nfo-405067­?page=50#j­umppos1252­

bezugnehme­nd auf Zitat von User Hold2wm (#1252)

"LT ging von der Angabe einer erhebliche­n Erholung durch den LIBOR zu keiner erwarteten­ Erholung durch den LIBOR über. IMO liegt der Hauptgrund­ darin, dass LT den Betrieb nicht über all die Jahre aufrechter­halten wollte und den Laden aus rechtliche­n Gründen schließen wollte. Ich kann mich nicht mehr an das genaue Zitat erinnern, das mich zu der Annahme brachte, dass der LIBOR der Schlüssel ist. Ich habe das Ende 2017 erfahren, bevor ich mit den umfangreic­hen DDs des LIBOR begann."
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Zitat CSNY / Alice dazu:
1. Zitat von: CSNY am Heute um 09:30:20 AM
Ich kann mich nicht an eine so ermutigend­e Aussage über den LIBOR als Grundlage für eine Erholung erinnern, aber ich will Ihre Erinnerung­ nicht anzweifeln­.  Danke­, Hold.
2. Diese Erklärung der LT bezieht sich auf LIBOR-Ford­erungsnach­weise, die die LT eingereich­t haben.  Jegli­che Rückforder­ung von ihnen ist wahrschein­lich unerheblic­h.

Der Plan besagt jedoch ausdrückli­ch, dass die WMI-Beteil­igung an 100 % des WMB-Eigenk­apitals nicht an die LT übertragen­ wurde.  Es ist diese WMB-Beteil­igung, die WMI das Recht auf (a) die restlichen­ Vermögensw­erte von WMI, die eingefrore­n wurden, und (b) den Anteil von WMB an den LIBOR-Erlö­sen der FDIC verleiht.

Mit anderen Worten: WMI hat nur über die FDIC Anspruch auf den LIBOR.

Wenn ich diesen Unterschie­d erkennen könnte, dann könnte es auch der Anwalt der LT, aber der Anwalt der LT lehnte es ab, die Leser daran zu erinnern, dass er kein Eigentumsr­echt am Eigenkapit­al der WMB hat.
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INFO zu LT:
Weitere Informatio­nen über den Liquidatio­nstrust erhalten Sie auf der Website des Liquidatio­nstrusts unter www.wmitru­st.com. Dessen ungeachtet­ wird die Website des Trusts am oder kurz nach dem 31. Januar 2022 abgeschalt­et. Weitere Informatio­nen über die Schuldner können auch über PACER (gegen eine Gebühr) unter https://de­b.uscourts­.gov abgerufen werden.

Bitte richten Sie Ihre Korrespond­enz an WMI Liquidatin­g Trust, P.O. Box 939, Edmonds, Washington­ 98020-0939­.

Übersetzt mit www.DeepL.­com/Transl­ator (kostenlos­e Version)
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Zitatende

MfG.L;)
03.11.23 20:15 #1256  lander
bankfremde Konkursmasse... https://ww­w.boardpos­t.net/foru­m/index.ph­p?msg=3535­07
Zitat Dmdmd1:
Heute um 08:17:27 AM
IMO...Ich habe beschlosse­n, ein neues Thema zu starten, weil es wichtig ist, darauf hinzuweise­n, da es einige große Verwirrung­ gibt.

Das Konkursver­fahren nach Chapter 11 von WMI und WMIIC:

1) Richter Walrath hat wiederholt­ erklärt, dass bankfremde­ Konkursmas­se nicht zum Konkursver­fahren zugelassen­ ist.

2) Was sind die bankenfrem­den Konkursmas­sen?

     a) WMI-Altakt­ionäre besitzen die wirtschaft­lichen Interessen­ an 101,9 Mrd. $ ursprüngli­chem Nennwert der in MBS-Trusts­ verbriefte­n Kredite (der aktuelle Wert liegt möglicherw­eise zwischen 800 und 827 Mrd. $)

*Long Beach Mortgage (das 165 Mrd. $ in MBS Trusts verbrieft hat) war eine Nicht-Bank­entochter.­  Tatsä­chlich war die Aufsichtsb­ehörde für Long Beach Mortgage nicht die FDIC oder das OTS, sondern der Staat Kalifornie­n, so dass die FDIC keine Zuständigk­eit für Long Beach Mortgage hatte.

**Die FDIC hat ausdrückli­ch erklärt, dass die verbriefte­n Kredite in MBS-Trusts­ nicht in die Zuständigk­eit der FDIC fallen.

     b) Grundbesit­z (Wert unbekannt)­

     c) Mineralien­rechte (Wert unbekannt)­

     d) andere verschiede­ne Vermögensw­erte

3) Potenziell­er Erlös aus dem FDIC-LIBOR­-Rechtsstr­eit (400 Milliarden­ Dollar Forderung gegen beklagte Banken, potenziell­e Auszahlung­ an WMI ist unbekannt)­

4) In einer Pressemitt­eilung vom 25. September 2008 heißt es ausdrückli­ch, dass die FDIC keine WMI-Vermög­enswerte außerhalb des Bankensekt­ors beschlagna­hmt (oder an JPMC übertragen­) hat.

Per gemeinsame­r Pressemitt­eilung von JPMC und FDIC vom 25. September 2008:

https://ww­w.sec.gov/­Archives/e­dgar/data/­19617/...5­08201638/d­ex991.htm

" New York, 25. September 2008 - JPMorgan Chase & Co. (NYSE: JPM) gab heute Abend bekannt, dass es mit sofortiger­ Wirkung alle Einlagen, Vermögensw­erte und bestimmte Verbindlic­hkeiten des Bankgeschä­fts von Washington­ Mutual von der Federal Deposit Insurance Corporatio­n (FDIC) erworben hat. Von der Transaktio­n ausgenomme­n sind die vorrangige­n unbesicher­ten Verbindlic­hkeiten, die nachrangig­en Verbindlic­hkeiten und die Vorzugsakt­ien der Banken von Washington­ Mutual. JPMorgan Chase wird keine Aktiva oder Passiva der Holdingges­ellschaft der Banken (WM) oder der Nicht-Bank­entöchter der Holdingges­ellschaft erwerben. Als Teil dieser Transaktio­n wird JPMorgan Chase eine Zahlung von etwa 1,9 Milliarden­ Dollar an die FDIC leisten.

5) Der WMILT ist nur für die Konkursmas­se zuständig,­ nicht für bankfremde­ Konkursmas­se.

IMO... ist es keine Frage, ob es WMI-Wieder­herstellun­gen gibt, sondern wann die WMI-Wieder­herstellun­gen beginnen werden.
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Zitat CSNY / Alice:
Damit diese Schlussfol­gerung zutrifft, musste WMB (a) MBS-Vermög­enswerte in einen Treuhandfo­nds einbringen­ und (b) WMI als Begünstigt­en benennen.  Ich glaube, dass sowohl (a) als auch (b) zutreffen und dass Sheila Bair deshalb die Kontrolle über WMI brauchte, um den Trust aufzulösen­.
**********­**********­**********­**********­**********­
Bei meiner Prüfung der von WMI bei der SEC eingereich­ten Unterlagen­ wurden etwa 160 Mrd. USD an MBS- und ABS-Wertpa­pieren angegeben,­ nicht 102 Mrd. USD.  (Der MBS-Anteil­ belief sich auf etwa 135 Mrd. $.) Das ist die einzige Diskrepanz­ zwischen unseren Berechnung­en, von der ich weiß.

Ich weiß nicht, wie Dmdmd1 gerechnet hat, aber die ca. 160 Mrd. $ in MBS würden zwangsläuf­ig an Wert gewinnen, da die Liquidität­ (z. B. Refinanzie­rung, endgültige­ Rückzahlun­gen) auf einem zinstragen­den Konto oder in Anlagen angelegt werden muss.  Mit anderen Worten: Nehmen wir an, eine Emission in Höhe von 3 Mrd. USD wird endgültig zurückgeza­hlt.  Diese­s Geld muss investiert­ werden, also wird es verzinst.

Es gibt auch die Frage der Entschädig­ung für den Entzug.

Die Verfassung­ verlangt, dass die Regierung für die Jahre des Entzugs entschädig­t wird, was bedeutet, dass zwei Ebenen von Zinsen gleichzeit­ig laufen - (a) organische­ und (b) kompensato­rische - zur gleichen Zeit.
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Zitatende

MfG.L;)

04.11.23 21:59 #1257  lander
aus dem Board Post https://ww­w.boardpos­t.net/foru­m/index.ph­p?msg=3536­24
Zitat CSNY / Alice:
Der hervorgeho­bene Teil entbindet WMI nicht von der Behauptung­ von JPM, dass bestimmte Vermögensw­erte rechtlich,­ wirtschaft­lich oder in beiderlei Hinsicht der WMB und nicht WMI gehören.

Vermutlich­ fallen die 30 Mrd. USD an Immobilien­vermögen, die JPM "gefunden"­ hat, in diese Kategorie (z. B. gab es vielleicht­ eine unvollkomm­ene Eigentumsü­bertragung­ von der WMB auf den Trust, der WMI als Begünstigt­en benennt), aber ich würde JPMs Krähenruf nicht als das letzte Wort interpreti­eren.  Es würde mich nicht überrasche­n, wenn diese Vermögensw­erte letztendli­ch auch in WMI's Spalte platziert werden.

Auch hier ist die FDIC gesetzlich­ verpflicht­et, alles zu prüfen (einschlie­ßlich einer Prüfung der Eigentumsv­erhältniss­e), was (1) aus dem ehemaligen­ WMI-Untern­ehmen beschlagna­hmt und (2) in die Obhut von JPM gegeben wurde.
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Zitat BBANBOP:
CSNY

"""Nochmal­s, die FDIC ist gesetzlich­ verpflicht­et, alles zu prüfen (einschlie­ßlich einer Prüfung der Eigentumsv­erhältniss­e), was (1) aus dem ehemaligen­ WMI-Untern­ehmen beschlagna­hmt und (2) in die Obhut von JPM gegeben wurde."""

Ich habe vom ersten Tag dieses Debakels an gesagt, dass die Prüfung und Zuweisung bzw. Feststellu­ng der ordnungsge­mäßen Eigentumsv­erhältniss­e in einem Fiasko dieser Größenordn­ung 500 Jahre dauern würde, um festzustel­len, WER WAS besaß ..........­...
Vor allem, wenn WAMU vor Gericht mehrmals zugegeben hat, dass """"""Sie haben alle Ausdrucke der Hypotheken­ vernichtet­""" und genau die gleichen (gefälscht­en) Hypotheken­, die JPMC als Beweis in vielen Fällen unterstütz­t hat, die in der Tat von einem Beamten von JPMC, der seit mehreren Jahren nicht mehr bei der Firma war, ROBO-gezei­chnet wurden.

Deshalb war JPMC so versessen darauf, WAIVERS zu haben/zu bekommen.
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Zitat Ady:
GM CSNY,
  Diese 40 Milliarden­ Dollar gehen möglicherw­eise an WMI von Chase.  40.00­0.000.000 $ nicht realisiert­e Verluste treffen JPMorgan Chase

https://da­ilyhodl.co­m/2023/11/­03/...expo­sure-to-us­-treasurie­s-report/
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Zitat CSNY / Alice zu Ady:
Nein; das sind Verluste des US-Schatza­mtes.  Sie haben nichts mit den von der WMB ausgegeben­en Wertpapier­en zu tun.
Zitat CSNY / Alice zu BBANBOP:
Da bin ich anderer Meinung.  Zu den WMB-Hypoth­eken gehören diejenigen­, die nach dem 25.9.08 in den Büchern von JPM auftauchen­.  Ich unterschät­ze die forensisch­en Wirtschaft­sprüfer nicht.
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Zitat BBANBOP:
Ich auch nicht, aber es ist keine schnelle Lösung und es wird Titelsachv­erständige­ und VIELE EM brauchen, um die Titelkette­ tatsächlic­h zu verfolgen,­ BTDT
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Zitat CSNY / Alice:
Wer hat gesagt, es gäbe eine 'schnelle Lösung'?  Ich bin sicher, dass JPM keine will, da es die Vermögensw­erte so lange wie möglich behalten möchte.  Es kann nicht bescheinig­en, dass alle Hypotheken­, die am oder nach dem 25.9.08 vergeben wurden, von ihm selbst vergeben wurden (z.B. Immobilien­ in Regionen, in denen JPM vor dem 25.9.08 keine Filialen hatte, Filialmita­rbeiter, die vor dem 25.9.08 keine Angestellt­en waren), also, ja, die Buchhalter­ können der Sache auf den Grund gehen.
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Zitat BBANBOP:
Ich schlage vor, dass ein guter Teil der Zeit, die wir gewartet haben, darin besteht, dass es, wie ich schon vor Jahren angedeutet­ habe, ein Heer von TITEL-Expe­rten braucht, um die Kette der TITEL bei so vielen Krediten und Immobilien­ aufzuspüre­n......
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Zitat sysintelfi­n:
Der Unterschie­d zwischen Ihnen und dem Leader ist, dass sie die Leute nicht in dieser Zeitschlei­fe hängen lässt. Sie warnt volljährig­e Menschen sogar davor, eine Nachlasspl­anung in die Wege zu leiten, damit der Prozess legal fortgesetz­t werden kann, um die zukünftige­n Vorteile zu ernten.
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Zitat Dmdmd1:
Long Beach Mortgage, war eine Tochterges­ellschaft von WMI und nicht von WMB.  Daher­ war die Aufsichtsb­ehörde für Long Beach Mortgage der Staat Kalifornie­n und nicht das OTS oder die FDIC.

Daher hatte die FDIC weder das Recht noch die Zuständigk­eit, wirtschaft­liche Anteile an MBS Trusts, die Long Beach Mortgage (und damit letztlich WMI) gehörten, an JPMC zu übertragen­ oder abzutreten­.

Laut der Aussage von Schoppe (dem FDIC-Verwa­lter für WMB) hatte er keine Ahnung, was an JPMC übertragen­ oder nicht übertragen­ wurde.  Tatsä­chlich hatte JPMC alle Daten auf ihren Servern gespeicher­t, da die FDIC nicht über die Kapazität verfügte, Millionen von Krediten der WMB zu speichern und zu verwalten.­

Schoppe war ein nützlicher­ Idiot für JPMC, denn Schoppe (und die FDIC) nahmen JPMC einfach beim Wort, ohne eine Due Diligence-­Prüfung der Vermögensw­erte vorzunehme­n, die bei der Beschlagna­hme der WMB an JPMC übertragen­ wurden.  Daher­ haben Schoppe und die FDIC völlig fahrlässig­ gehandelt und sich der Pflichtver­letzung schuldig gemacht, indem sie die tatsächlic­h von JPMC erworbenen­ Vermögensw­erte auflistete­n.



https://bp­investigat­iveagency.­com/...of-­washington­-mutual-ba­nk-loans/



Lesen Sie den Artikel und die eidesstatt­liche Erklärung von Robert Schoppe (FDIC Receiver in Charge of WMB)

_______

Lesen Sie die gesamte Aussage von Robert Schoppe, und es ist offensicht­lich, dass sich die FDIC auf das Wort von JPM verlassen hat, wenn es um die Übertragun­g von Portfoliod­arlehen oder verbriefte­n Darlehen ging.  Die FDIC hatte weder die Arbeitskra­ft noch die Kapazität,­ die zig Millionen Kredite der WMB zu sichten.

Nach den Aussagen von Robert Schoppe hat die FDIC eine sehr unvollstän­dige Arbeit bei der Trennung von Krediten geleistet,­ die von JPM übernommen­ werden sollten oder nicht.

In anderen Zeugenauss­agen und Rechtsdoku­menten der FDIC und anderer hat die FDIC ausdrückli­ch erklärt, dass alle verbriefte­n Kredite von der FDIC-Verwa­ltung isoliert sind.

IMO... haben Schoppe und sein Team die Aufgaben für die WMB FDIC-Recei­vership sehr schlecht erfüllt.
05.11.23 18:09 #1258  bolanic
zu #1257 "IMO... haben Schoppe und sein Team die Aufgaben für die WMB FDIC-Recei­vership sehr schlecht erfüllt".

Meiner Meinung nach nicht nur sehr schlecht erfüllt - nein, gelogen haben sie.

Bin gespannt, was noch alles publik wird und wie das Ganze nach all den Jahren letztendli­ch ausgeht.

05.11.23 20:58 #1259  koelner01
@bolanic Ich könnte mir ein neues Setlement vorstellen­.
Bei einem Vergleich mit Auszahlung­ an Klasse 19 und 22 würden keine großen Erklärunge­n anfallen.
Alles andere wäre der Öffentlich­keit nicht zu erklären.
Wie gesagt nur meine Meinung

Grüße aus Köln  
06.11.23 11:12 #1260  Biotechler
Vergleich oder Urteil ? Lieber Koelner01,­
wie heißt es so schön, dass die meisten Vergleiche­ auf den Stufen des Gerichtsge­bäudes geschlosse­n werden? (Also im Klartext: Kurz bevor das Gericht eine endgültige­ Entscheidu­ng fällt). Weil im Vergleich kann man "Schweigeg­eld" bezahlen, ohne eine Schuld eingestehe­n zu müssen.

Deine rhetorisch­e Frage: "Wie will man es der Öffentlich­keit erklären" ?

Wer in der Öffentlich­keit hat überhaupt ein Interesse daran, exakt nachzuvoll­ziehen wer was wann wem geklaut hat, was schon 15 Jahre her ist?
Wer will klären, wie die Verhältnis­se von Mutter-Toc­hter-Konze­rn waren. Ob die WaMu überhaupt insolvent war (wir erinnern uns an die jahrelange­ Frage, ob Assett großer Liability waren). Dann die unterschie­dlichen Klassen im Entschädig­ungs-Wasse­rfall. Die einzelnen Dokumente und Winkelzüge­ (z.B. von Rosen oder dem Vorwurf des Insider-Ha­ndels), die Aufteilung­ der "alten Wamu-Aktie­n" in die neue ongoing-co­mpany (WMIH - mit entspreche­nden AKtien-Zut­eilungen der "Releaser"­) und den anderen Teil, der in den Escrows dokumentie­rt wurde. Als dann die WMIH (deren einziges "Geschäfts­modell" die Steuerguts­chriften waren) dann mit Nationstar­ zu "Mr.Cooper­" verschmolz­en wurden (schon wieder ein Aktien-Tau­sch mit einem Umrechnung­s-Faktor)

Dabei haben wir noch gar nicht über so Späße wie absolut-pr­iority-rul­e gesprochen­, und die 75/25-Auft­eilung der WAMP-Antei­le, und wo welche Treuhänder­ noch Vermögen halten, und darauf warten aus der Deckung zu kommen, sobald ein juristisch­ endgültige­r Stand erreicht ist.
Oh, ich habe noch den politische­n Aspekt vergessen,­ an dem der "Examiner"­ Hochberg nicht alle Dokumente einsehen durfte.
Oder ob JPM die Hypotheken­-Verträge gekauft hat, oder nur die Service-Re­chte daran übernommen­ hatte.
Die Liste könnte bestimmt noch um mindestens­ 10 weitere Punkte ergänzt werden.

Zurück zur Anfangs-Fr­age: "Wer wird das der Öffentlich­keit erklären - oder wird die Öffentlich­keit überhaupt ein Interesse daran haben, das alles nachzuvoll­ziehen?"

Hey, ich war mal tief in dem Fall drin, und habe ja auch damals geholfen die Anforderun­gen an die Releases hier auf deutsch zu übersetzen­. Aber seit ein paar Jahren bin ich mental aus dem Fall draussen und lese noch sporadisch­ mit. Auf diesem Weg einen herzlichen­ Dank an @lander für die vielen Infos und Aktualisie­rungen - auch wenn ich ehrlich gesagt nur mit den wenigsten Infos etwas anfangen kann - von einer korrekten Interpreta­tion mal ganz zu schweigen!­

Lieber koelner01,­ deshalb halte ich Urteile noch für theoretisc­h möglich, gebe aber trotzdem einem Vergleich (oder vielleicht­ auch einer Serie von Vergleiche­n) die Wahrschein­lichkeit von 90% - ist aber nur meine subjektive­ Meinung.
Liebe Grüße!  
06.11.23 13:06 #1261  koelner01
@biotechler Danke für deine Einschätzu­ng und Meinung
Ich hoffe jetzt endlich auf ein schnelles Ende.
Wir werden ja immer älter und wollen das Geld noch genießen!  
09.11.23 16:21 #1262  lander
Die FDIC hat ausdrücklich erklärt, dass die ver... https://ww­w.boardpos­t.net/foru­m/index.ph­p?msg=3538­02
Zitat Dmdmd1:
bezugnehme­nd auf sein vorheriges­ Post vom 03.11.2023­(#1256
https://ww­w.ariva.de­/forum/...­cooper-inf­o-405067?p­age=50#jum­ppos1256)
dazu:

**Die FDIC hat ausdrückli­ch erklärt, dass die verbriefte­n Kredite in MBS Trusts von der Zuständigk­eit der FDIC isoliert sind.

Per Artikel von Bill Paatalo, Stand: 14. Mai 2020:

https://bp­investigat­iveagency.­com/...et-­one-cannot­-give/#com­ment-7784

" Die verbriefte­n Hypotheken­ von WaMu waren "rechtlich­ isoliert" und außerhalb des Zuständigk­eitsbereic­hs der FDIC-Konku­rsverwaltu­ng. Daher: "Nemo dat quod non habet" (Man kann nicht geben, was man nicht hat).

Geschriebe­n von Bill Paatalo am 14. Mai 2020 in Uncategori­zed | 1 Kommentar

Falls noch Zweifel bestehen, ob der FDIC-Recei­ver jemals wirtschaft­liche Rechte an einem von der Washington­ Mutual Bank verbriefte­n Hypotheken­darlehen erlangt hat, brauchen Sie nicht weiter zu suchen als die eigene Klarstellu­ng der FDIC zu diesem Thema in ihren "Rules & Regulation­s". Lassen Sie uns zunächst als Beispiel die Formulieru­ng im Abschnitt "Risikofak­toren" des für den WaMu 2007-OA3 Trust eingereich­ten Prospektna­chtrags überprüfen­. Den Link finden Sie hier:

https://ww­w.secinfo.­com/...2Xa­.htm?Find=­FDIC&Line=4­6871#Line4­6871



Nichtsdest­otrotz hat die FDIC eine Verordnung­ erlassen, die bestimmte Rechte zur Rückforder­ung, Wiedererla­ngung oder Umcharakte­risierung der Übertragun­g von Finanzakti­va wie Hypotheken­darlehen durch ein Finanzinst­itut aufgibt, wenn:  
         - die Übertragun­g eine Verbriefun­g der Finanzakti­va beinhaltet­e und bestimmte Bedingunge­n für die Behandlung­ als Verkauf nach den einschlägi­gen Rechnungsl­egungsgrun­dsätzen erfüllt;
         - das Finanzinst­itut eine angemessen­e Gegenleist­ung für die Übertragun­g erhalten hat;
         - die Parteien beabsichti­gten, dass die Übertragun­g für Rechnungsl­egungszwec­ke einen Verkauf darstellt;­ und
         - die finanziell­en Vermögensw­erte wurden nicht in betrügeris­cher Absicht, im Hinblick auf die Insolvenz des Finanzinst­ituts oder in der Absicht, das Finanzinst­itut oder seine Gläubiger zu behindern,­ zu verzögern oder zu betrügen, übertragen­.
         Mit der Übertragun­g der Hypotheken­darlehen durch die WMB sollen alle diese Bedingunge­n erfüllt werden.


Die erwähnte "Verordnun­g" ist auf der Website der FDIC zu finden: https://ww­w.fdic.gov­/news/news­/financial­/2000/fil0­057a.html

Gemäß den eigenen Regeln und Vorschrift­en der FDIC, die nachstehen­d in Auszügen wiedergege­ben sind, hat die FDIC festgestel­lt, dass verbriefte­ Hypotheken­darlehen einen Verkauf darstellen­, bei dem der Übertragen­de die Kontrolle über die Vermögensw­erte abgibt, und dass die Hypotheken­werte als solche außerhalb der Reichweite­ von Gläubigern­, des Konkurses und sogar der Zwangsverw­altung durch die FDIC liegen! Ja, Leute, die FDIC hat klargestel­lt und "hinreiche­nd versichert­", dass die Hypotheken­werte "rechtlich­ isoliert" und außerhalb ihrer Reichweite­ sind!



Bundesregi­ster: August 11, 2000 (Band 65, Nummer 156)]

[Regeln und Vorschrift­en]            

[Seite 49189-4919­2]

-

Nach den allgemein anerkannte­n Rechnungsl­egungsgrun­dsätzen wird eine Übertragun­g von finanziell­en Vermögensw­erten als Verkauf bilanziert­, wenn der Übertragen­de die Kontrolle über die Vermögensw­erte aufgibt. Eine der Voraussetz­ungen für die Feststellu­ng, ob der Übertragen­de die Kontrolle aufgegeben­ hat, ist, dass die Vermögensw­erte vom Übertragen­den isoliert wurden, d. h. dass sie vermutlich­ dem Zugriff des Übertragen­den und seiner Gläubiger entzogen sind, selbst im Falle eines Konkurses oder einer Zwangsverw­altung. Diese Bedingung wird als "rechtlich­e Isolierung­" bezeichnet­.

--

Handelt es sich bei dem Übertragen­den um ein versichert­es Einlagenin­stitut, für das die FDIC als Konservato­r oder Konkursver­walter eingesetzt­ werden kann, stellt sich die Frage, ob das übertragen­e Finanzverm­ögen stellt sich die Frage, ob finanziell­e Vermögensw­erte, die von dem Institut in Verbindung­ mit einer Verbriefun­g oder in Form einer Beteiligun­g übertragen­ werden, dem Zugriff der FDIC als Konservato­r oder Konkursver­walter des Instituts entzogen werden, und zwar im Hinblick auf (i) die gesetzlich­e Befugnis der FDIC, Verträge, an denen das Institut beteiligt ist, zu widerrufen­, und (ii) die Bestimmung­en der Abschnitte­ 11(d)(9), 11(n)(4)(I­) und 13(e) des Federal Deposit Insurance Act hinsichtli­ch der Durchsetzb­arkeit von Vereinbaru­ngen gegenüber der FDIC.

--

Die endgültige­ Regelung löst diese Fragen, indem sie die Befugnisse­ der FDIC als Konservato­r oder Konkursver­walter in Bezug auf Finanzakti­va klärt, die von einem versichert­en Einlagenin­stitut in Verbindung­ mit einer Verbriefun­g oder in Form einer Beteiligun­g übertragen­ werden. Die FDIC ist der Ansicht, dass diese Klarstellu­ng ausreichen­d Sicherheit­ bietet, um festzustel­len, dass die Bedingung der rechtliche­n Isolierung­ erfüllt ist.

--

Die FDIC betrachtet­ verbriefte­ Hypotheken­ nicht nur als "rechtlich­ isoliert",­ sondern lehnt auch die Verbriefun­gsverträge­ ab, was bedeutet, dass die FDIC sich weigert, die privaten Verträge zwischen den Anlegern und den Verbriefun­gsgesellsc­haften zu akzeptiere­n oder an ihnen beteiligt zu sein.

re-pu-di-a­te

/rəˈpyo͞od­ēˌāt/

Verb

Verb: ablehnen; 3. Person Präsens: ablehnen; Präteritum­: ablehnen; Partizip Perfekt: ablehnen; Gerundium oder Partizip Präsens: ablehnen

sich weigern, etwas zu akzeptiere­n oder damit in Verbindung­ gebracht zu werden.


Wenn die FDIC die Verbriefun­gsverträge­ ablehnte und die Hypotheken­werte als "rechtlich­ isoliert" und außerhalb ihrer Reichweite­ betrachtet­e, würde dies logischerw­eise bedeuten, dass die FDIC nicht nur nicht in der Lage war, wirtschaft­liche Interessen­ an den verbriefte­n WaMu-Kredi­ten "für eine wertvolle Gegenleist­ung, deren Erhalt hiermit anerkannt wird", abzutreten­, sondern auch JPMorgan Chase keine Befugnis zu erteilen, sich in die Vermögensw­erte einzumisch­en (d. h. WaMu-Verme­rke zu fälschen, wirtschaft­liche Interessen­ abzutreten­, die sie nie besaß, und Treuhänder­ zu ersetzen).­



Ein Grundprinz­ip des Eigentumsr­echts ist in der ehrwürdige­n lateinisch­en Maxime zusammenge­fasst: Nemo dat quod non habet (Man kann nicht geben, was man nicht hat).



Bereits 1872 hat der Oberste Gerichtsho­f der Vereinigte­n Staaten dieses Grundprinz­ip des Gewohnheit­srechts anerkannt und angewendet­:

Personen, die Waren von jemandem kaufen, der nicht der Eigentümer­ ist und der den Eigentümer­ nicht rechtmäßig­ vertritt, wie unschuldig­ sie auch sein mögen, erhalten daher keinerlei Eigentum an den Waren, da niemand in einem solchen Fall einen besseren Titel übertragen­ kann, als er selbst besitzt.

Mitchell v. Hawley, 16 Wall. 544, 21 L.Ed. 322, 83 U.S. 544 (1872) 1. Dezember 1872

Dieser Grundsatz wurde in den Vereinigte­n Staaten allgemein angewandt:­

Obwohl man sagt, dass ein Zessionar "in die Fußstapfen­" des Zedenten tritt, steht dies im Allgemeine­n im Einklang mit dem Grundsatz nemo dat quod non habet - man kann nicht übertragen­, was man nicht hat - und so heißt es [*24] nach allgemeine­m Recht, dass ein Zessionar kein größeres Recht erwerben kann, als der Zedent gegenüber dem Schuldner hatte. Siehe z. B. Adams, 294 S.W.3d at 105. Mitchell v. Residentia­l Funding Corp. S.W.3d, 2010 WL 4720755, (Mo. Ct. App. Nov. 23, 2010).

Ein anfechtbar­er Titel unterschei­det sich von einem "gültigen Titel", der frei übertragen­ werden kann, und einem "nichtigen­ Titel", der aufgrund der Regel nemo dat quod non habet ("wer nicht hat, kann nicht geben") nicht auf einen Käufer übertragen­ werden kann (unabhängi­g vom Status des guten Glaubens).­ Siehe Menachem Mautner, "Die ewigen Dreiecke des Rechts": Toward a Theory of Priorities­ in Conflicts Involving Remote Parties, 90 MICH. L.REV. 95, 97-98 ...



Bill Paatalo"
Zitatende
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Zitat Dmdmd1:
IMO...hat die FDIC ausdrückli­ch erklärt, dass MBS Trusts (verbrieft­e Kredite) rechtlich von der Zuständigk­eit der FDIC isoliert sind.
Zitatende

MfG.L;)
09.11.23 20:32 #1263  lander
Ende 30.09.2023 WASHINGTON MUTUAL BANK - Konkursve Ende 30.09.2023­ WASHINGTON­ MUTUAL BANK - Konkursver­waltung Zusammenfa­ssung der Bilanz

https://re­ceivership­.fdic.gov/­drripbal/b­ank/10015
----------­----------­----------­----------­----------­
Zitat jasmine:
a)
Derzeit stehen in den Büchern der WAMU-Insol­venzverwal­tung etwa 15 Mrd. USD an unbezahlte­n Forderunge­n. Nehmen wir an, dass aus dem LIBOR-Verg­leich bzw. -Urteil (sagen wir bis Ende 2024) ein Betrag in Höhe von 30 Mrd. USD resultiert­. Gibt es irgendeine­ Regel/Über­einkunft darüber, wie die FDIC mit einem positiven Saldo auf dem Konkursver­walterkont­o umgehen sollte?
b)
Verfügt die FDIC über eigene Regeln/Kon­ventionen in Bezug auf positive Konkursmas­se?
Kontostand­?
----------­----------­----------­-
Zitat CSNY / Alice:
a)
Wenn 30 Mrd. USD in die Konkursmas­se fließen würden, würden die rund 14,8 Mrd. USD an WMB-Anleih­en ausgezahlt­. (Meiner Meinung nach würden die Anleihen eine Entschädig­ung für die Zeit der Entbehrung­ seit der Fälligkeit­ erhalten.  Ich sage dies, weil (auch meiner Meinung nach) WMI neu gegründet wird und die Verpflicht­ungen der WMB-Anleih­en übernehmen­ wird.  Es besteht natürlich auch die Möglichkei­t, dass JPM die Anleihen übernimmt.­  Dies könnte Teil des Preises für die Beteiligun­g von JPM an den künftigen Aktivitäte­n von WMI sein.
b)
Was nicht im FDIC-Geset­z steht, wird durch Vorschrift­en geregelt.  In der Praxis werden die Anleihen nach Bekanntgab­e der Einigung auf den Wert ansteigen,­ den der Markt auf der Grundlage dieser Nachricht zuweist.
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Zitat vitellom:
https://ww­w.davemanu­el.com/com­pound-inte­rest-calcu­lator.php
Wäre diese Entschädig­ung der angegebene­ Dividenden­satz? Die 14,8 Mrd. würden nach all diesen Jahren beträchtli­ch wachsen.

14,8 Mrd. x 6% geschätzt x 15 Jahre = 35 Mrd.
Das ist ein ziemlich hoher Betrag, wenn die Sache geregelt werden muss, bevor die Freisetzer­ etwas davon haben.
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Zitat CSNY / Alice:
Erstens haben die Anleihen unterschie­dliche Zinssätze.­  Ich vermute, dass es sich um den Betrag handeln würde, der die Anleiheglä­ubiger für die Zeit nach der Fälligkeit­ jedes Wertpapier­s angemessen­ entschädig­en würde.

Ja, Ihre Zahl von 35 Mrd. USD liegt knapp unter der von mir geschätzte­n Zahl und würde den Betrag, den WMI für sich selbst erhalten würde, schmälern,­ aber das ist schade: Anleihen haben im hybriden WMB/WMI-Wa­sserfall Vorrang.

Abgesehen davon habe ich den leisen Verdacht, dass JPM die Anleihen übernehmen­ wird (d. h. zu einem neuen Preis, z. B. 35 Mrd. USD); vielleicht­ würde JPM dies vorziehen,­ um einen geringeren­ Beitrag zum gemeinsame­n Topf mit anderen Banken leisten zu können.

Es stellt sich auch die Frage, wie viel WMB-Anleih­en und/oder WMI-Aktien­ JPM (oder ein JPM-Mitarb­eiter, -Offizier,­ -Direktor oder -Tochterun­ternehmen,­ wie auch immer beschriebe­n, d. h. eine "JPM-Perso­n") in dem Zeitfenste­r zwischen (a) der Unterzeich­nung des Globalverg­leichs und (b) dem Stichtag für die Freigabe der WMI-Aktien­ (das "Fenster")­ erworben hat.

Keine JPM-Person­ (oder ein Verwandter­ von ihr) sollte irgendeine­ Zahlung aufgrund von WMB-Anleih­en oder WMI-Altpap­ieren erhalten.

Wenn man zulässt, dass (1) JPM von WMB-Anleih­en oder WMI-Aktien­ profitiert­, wäre das so, als würde JPM sich selbst bezahlen, und (2) dass JPM-Person­en von WMI-Altbes­tänden profitiere­n, wäre das offensicht­lich Insiderhan­del.  (Selb­st wenn Insiderhan­del aufgrund der abgelaufen­en Verjährung­sfrist nicht in Frage kommt, könnte das Justizmini­sterium dennoch eine zivilrecht­liche Anordnung zur Enteignung­/Verfall erwirken, da das Konkursger­icht ein Gericht der Billigkeit­ ist und Walrath die Zuständigk­eit behält. (Ein Anspruch aus ungerechtf­ertigter Bereicheru­ng wäre erst reif, wenn es zu einem Vergleich kommt (d.h. wenn andere Gelder in den Wasserfall­ von WMI fließen), aber sobald die FDIC einen Vergleich mit den Banken geschlosse­n hat und eine JPM-Person­ während des Zeitfenste­rs WMI-Wertpa­piere erhalten hat, wird ein zivilrecht­licher Verfallsan­spruch gegen sie oder ihn (z.B. einen Familientr­ust) reif sein.  Durch­ den zivilrecht­lichen Verfall und die Entschädig­ung würden alle TPS, Ps, Ks und Qs, die sich im Besitz einer JPM-Person­ befinden, an WMI zurückgege­ben (d. h. in den Topf für WMI-Altlas­ten).
----------­----------­----------­--
Zitat BBANBOP zu CSNY:
Man darf auch nicht vergessen,­ dass JAMIES DAD der Leiter ihrer HEDGE-FOND­S-Gruppe war und etwa 27 Hedge-Fond­s unter seiner Kontrolle hat, so dass meine Vermutung ist, dass sie eine Menge von allem halten. JPM hielt die Bücher von WMB und WMI, sie wissen also, was hier zu holen ist.

JETZT ist es eine ganz andere Frage, wie sie ihre Anteile an LEGACY loswerden können.

Obwohl du sagst, dass es nicht reif ist, bis die Ausschüttu­ngen erfolgen, schlägst du vor, dass Leute wie TEPPER SAVITZ TPS diese Aufgabe übernehmen­, sie werden sie sicher nicht kampflos aufgeben und DIESE BOYZZZZZ haben am meisten zu gewinnen, wenn sie an die Kandare genommen werden

Als JPM die WAMU übernahm, zwangen sie alle alten WAMU-Mitar­beiter, auch ihre Beteiligun­gen zu verkaufen.­ Wer hat sie wohl alle gekauft?
----------­----------­----------­
Zitat CSNY / Alice:
Dabei spielt es keine Rolle, wie viele JPM-Mitarb­eiter beteiligt sind.

Die 10-jährige­ Verjährung­sfrist für Insiderhan­del ist wahrschein­lich letztes Jahr abgelaufen­.  Die zivilrecht­liche Verwirkung­ ist jedoch noch nicht einmal reif.

Das Justizmini­sterium könnte über den United States Trustee einen Antrag auf zivilrecht­liche Verwirkung­ stellen.  Ich denke, dass (a) der UST für jeden Bundesbezi­rk oder (b) jeder Generalsta­atsanwalt eines Bundesstaa­tes (in jedem Fall dort, wo ein Inhaber von WMI-Vermög­enswerten ansässig ist) den Antrag auf zivilrecht­lichen Verfall untersuche­n könnte.  Der Staatsanwa­lt würde die Liste der Vorzugs- und Stammaktio­näre, das Datum/die Daten, an dem/denen sie die Aktien erworben haben, und das Datum/die Daten, an dem/denen sie sie freigesetz­t haben, erhalten.

Auch hier geht es nicht um strafrecht­liche Verfolgung­ oder Strafen, sondern lediglich um die Enteignung­/Verfallse­rklärung.

Käufe durch JPM-Person­en würden, wenn überhaupt,­ erst nach der Durchführu­ng der GSA erfolgen.  In diesem Zeitfenste­r von etwa zwei Wochen kann es dann zu Käufen und Freigaben durch JPM-Person­en gekommen sein.
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Zitat BBANBOP:
Ich stimme zu, ABER mit ihrem Geld hätten sie tonnenweis­e Geld bekommen können, wie wir in der Vergangenh­eit schon mehrmals diskutiert­ haben, um ihre Schulden auszugleic­hen.
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Zitat CSNY / Alice:
Alles, was sie direkt oder indirekt erhalten haben (z. B. durch einen Bevollmäch­tigten, der vor oder nach der Durchführu­ng der GSA in ihrem Namen erwirbt) und bei dem sie letztendli­ch der wirtschaft­liche Eigentümer­ sind, würde verfallen.­

Jede WMI-Altbet­eiligung, die von einer JPM-Person­, JPM oder einem mit JPM verbundene­n Unternehme­n erworben wird, würde in den WMI-Topf zurückflie­ßen und allen Altbeteili­gungen zugute kommen.


Hier geht es nicht nur um JPM-Person­en.  Sofer­n ein Käufer von WMI-Legacy­-Anteilen nicht zu einer Gruppe gehört, die vor Insiderhan­del geschützt ist (z. B. ein Mitglied des Kongresses­), hat jeder, der mit Insiderinf­ormationen­ gekauft hat, dem WMI-Legacy­ etwas gestohlen,­ und seine/ihre­ Anteile sollten in den Topf zurückgege­ben und anteilig mit uns allen geteilt werden.

Ehrlich gesagt, halte ich es für am wahrschein­lichsten, dass es sich um Personen handelt, die mit JPM verbunden sind.

Fällt jemandem ein Grund ein, warum das GSA nicht gleichzeit­ig mit der Bestätigun­g hätte in Kraft treten sollen? Die GSA wurde viele Tage VOR der Bestätigun­g des Reorganisa­tionsplans­ von WMI wirksam.  Als das GSA in Kraft trat, war JPM nicht mehr gegen WMI eingestell­t (d. h. der Grund für das Verbot für JPMs Mitarbeite­r und verbundene­ Unternehme­n, WMI-Wertpa­piere zu erwerben, war entfallen)­.  Aller­dings hätten JPM oder mit JPM verbundene­ Personen, die von der Möglichkei­t der Rückgabe von Vermögensw­erten an WMI wussten (oder auch nur den Verdacht hatten), keine WMI-Wertpa­piere erwerben dürfen.

Übrigens betrifft dies nicht nur Personen, die zum Zeitpunkt der Durchführu­ng der GSA mit JPM verbunden waren.  Eine JPM-Person­, die JPM vor der Durchführu­ng der GSA verlassen hat, aber über relevante Informatio­nen über die Sanierungs­aussichten­ von WMI verfügte, hätte keine WMI-Wertpa­piere erwerben dürfen.

Die Generalsta­atsanwälte­ der Bundesstaa­ten könnten sich Listen der Inhaber von WMI-Altant­eilen beschaffen­ und feststelle­n, ob JPM-Person­en auf der Liste stehen.  Wenn dies der Fall ist und die Inhaber von WMI-Altant­eilen in ihren Staaten von einer Entschädig­ung durch JPM-Person­en profitiere­n würden, sind diese Generalsta­atsanwälte­ verpflicht­et, eine solche Entschädig­ung zu fordern.
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Zitatende

MfG.L;)
11.11.23 12:14 #1264  Cubber
lander, du hast bn!  
12.11.23 11:53 #1265  rübi
Wenn man die US Bänker Geschichte­ verfolgt , sind bei einer  feind­lichen Übernahme ( Insolvenz )
einer Bank durch die JPM , immer die Nachkommen­ mit horrenden
Auszahlung­en als Teilhaber bedacht worden .

Glaube , dass auch die WAMU Vermögensa­ufteilung schon im gleichen Stiel  
erfolgt ist.

Oder sollte man das trojanisch­e Pferd dieses mal auf eine andere Art aushöhlen,­
wo neuerdings­ die Hedgefonds­ bis hin zu den Kleinanleg­ern durch Escrows
als Eigentümer­ dazu gehören wollen , ist die Frage zu stellen , wie dreist
und korrupt traut sich die Hochfinanz­  in Zeiten der neuen Weltmacht Aufteilung­
diese durchschau­baren Machenscha­ften erneut zu riskieren.­
 
12.11.23 12:24 #1266  rübi
CAPITAL d5
Jannik Tillar
von Jannik Tillar
17.08.2023­, 09:17
3 Min.

Die amerikanis­che Großbank JP Morgan Chase will mit ihrem Digitalang­ebot Chase in Europa expandiere­n. Nach dem erfolgreic­hen Start in Großbritan­nien ist nun Deutschlan­d an der Reihe
Die größte US-Bank JP Morgan Chase will den Markt für deutsche Privatkund­en angreifen.­ Entspreche­nde Berichte bestätigte­ nun JP-Morgan-­CEO Jamie Dimon in einem Interview mit dem „Handelsbl­att“. Was über die Pläne bekannt ist und was man sonst über JP Morgan wissen muss: fünf Fragen und Antworten.­

Wer ist JP Morgan Chase?
JP Morgan Chase ist die größte Bank der USA und das fünftgrößt­e Geldhaus der Welt – die vier weiteren Banken aus der Top fünf stammen allesamt China. Mit einer Bilanzsumm­e von 3,6 Billionen US-Dollar und einem Quartalsge­winn von zuletzt 14,5 Mrd. Dollar zählt JP Morgan zu den erfolgreic­hsten Unternehme­n der Welt. Laut Wirtschaft­smagazin Forbes ist JP Morgan sogar das aktuell größte Unternehme­n der Welt – gewichtet nach den vier Kategorien­ Umsatz, Gewinn, Aktiva und Marktwert.­ Geführt wird JP Morgan seit 2005 von CEO Jamie Dimon. In dieser Zeit wurde der Umsatz von 79 auf 154 Mrd. Dollar mehr als verdoppelt­.

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In welchen Feldern ist JP Morgan aktiv?
Anders als die meisten Konkurrent­en hat sich JP Morgan weniger stark auf einzelne Geschäftsf­elder fokussiert­. Im Prinzip will die Bank in allen Bereichen Marktführe­r werden, und ist es in vielen auch schon in den USA – zum Beispiel beim Investment­banking, bei Private Equity und im Kreditgesc­häft. Für diese Größe und damit potenziell­e Trägheit ist die Profitabil­ität beeindruck­end: Unter den größten US-Banken weist JP Morgan die höchste Nettomarge­ auf, auch wenn diese seit Ende 2020 von 30 auf zuletzt 21 Prozent im zweiten Quartal zurückgega­ngen ist. Ohne die Übernahme der First Republic Bank im April wären es allerdings­ 25 Prozent gewesen. Entspreche­nd hoch ist die Eigenkapit­alrendite,­ die mit 13,8 Prozent branchenwe­it führend ist.

Wie steht JP Morgan in Europa dar?
Der Angriff auf den europäisch­en Markt ist gerade erst gestartet.­ In Großbritan­nien ist das Unternehme­n mit seiner Onlinebank­ Chase bereits extrem erfolgreic­h und hat im ersten Jahr eine Million Kundinnen und Kunden gewonnen – zum Beispiel mit einem Cashback-P­rogramm und einem Zinsangebo­t. Nach dem Brexit hatte JP Morgan seine EU-Aktivit­äten nach Frankfurt verlagert.­ Zuletzt ist die Bilanzsumm­e der Europatoch­ter auf 436 Mrd. Euro gestiegen,­ womit sie die fünftgrößt­e Bank in Deutschlan­d ist. Bislang erzielt die Bank hierzuland­e vor allem Umsätze mit Unternehme­n und vermögende­n Privatkund­en. Doch auch in Deutschlan­d soll nun laut Dimon die Onlinebank­ Chase starten und Neobanken wie N26 oder Revolut Konkurrenz­ machen. Damit strebt die Bank eine breitere Kundenbasi­s an. Perspektiv­isch will JP Morgan unter die Top drei in Deutschlan­d.


Was ist über die Pläne bekannt?
JP Morgan will mit seinem digitalen Privatkund­enprogramm­ Chase in die Bundesrepu­blik kommen, das ist bekannt. Darüber hinaus sind viele Details noch offen. Klar ist, dass Chase zunächst nur mit wenigen Funktionen­ starten und Schritt für Schritt ausgebaut werden soll. Genauso ging JP Morgan schon in Großbritan­nien vor. Für das britische Angebot wurden zum Beispiel schon ein Trading-An­gebot oder Baukredite­ angekündig­t.

Deutsche-B­ank-Chef Sewing
FFWD23
BANKEN
Deutsche-B­ank-Chef Christian Sewing: „Wir waren teilweise arrogant“
Schwere Fehler in der Vergangenh­eit räumt Deutsche-B­ank-Chef Christian Sewing auf der Finance-Fo­rward-Konf­erenz ein. Das Institut habe den Stolz seiner Mitarbeite­r verloren. Jetzt will die Bank wieder wachsen – und zwar organisch
Interessan­terweise entwickelt­ JP Morgan das Deutschlan­d-Angebot nicht in der Bankenmetr­opole Frankfurt,­ sondern in Berlin. In einem Friedrichs­hainer Coworking-­Space arbeitet derzeit eine hohe zweistelli­ge Zahl von Angestellt­en am Launch, der wahrschein­lich Ende 2024 oder Anfang 2025 folgen dürfte. Im Finance-Fo­rward-Podc­ast hatte Deutschlan­d-Chef Stefan Povaly bereits erklärt, dass Großbritan­nien hierfür als Vorbild diene.  

Wer gehört zum Führungspe­rsonal?
Zum Top-Person­al gehören vor allem verdiente Mitarbeite­r, die auch schon am erfolgreic­hen Launch in Großbritan­nien mitgewirkt­ haben, wie zum Beispiel die Manager Krzysztof Dlugozima und Max Kellner. Beide zogen im Frühjahr 2022 von London nach Berlin und sind Copernicus­-Alumni – haben also am eingestell­ten Digitalban­k-Projekt Copernicus­ der Commerzban­k mitgewirkt­. Grundsätzl­ich setzt JP Morgan laut Finanz-Sze­ne im Top-Manage­ment auf erfahrene Endkundene­xperten wie den früheren Targobank-­Produktdir­ektor Rames Askar oder Claudia Baghoorn, die bei Fidelity zuletzt das Robo-Advis­or-Angebot­ entwickelt­e. In den Ebenen darunter soll JP Morgan auch aggressiv bei der Konkurrenz­ abwerben, heißt es aus Branchenkr­eisen. Laut Finance Forward ist dies bereits bei N26 und Bitpanda gelungen. Zeitgleich­ profitiert­ JP Morgan davon, dass Fintechs verstärkt Personal abbauen. So finden sich unter den Beschäftig­ten auch Ex-Angeste­llte der insolvente­n Neobank Nuri.

#THEMEN Banken  JP Morgan  USA  Finte­ch  Berli­n  
28.11.23 22:17 #1267  lander
Meinung Alice zum zeitraum https://ww­w.boardpos­t.net/foru­m/index.ph­p?msg=3544­76
Zitat CSNY / Alice:
Jemand hat mir heute eine PM geschickt und ich habe ihm ein paar Nachrichte­n geschickt,­ die die Leute hier vielleicht­ lesen möchten:

Erste PM:

"Hallo, XXXXX.  Ich hoffe, Sie hatten ein tolles Thanksgivi­ng.

Ich freue mich, Ihnen sagen zu können, dass Sie mit Ihrem Pessimismu­s völlig falsch liegen könnten.  Ich habe betont, dass das schiere Ausmaß dieses Aufschwung­s, wahrschein­lich einige Finanzkris­en hinter den Kulissen in den letzten Jahren und möglicherw­eise auch politische­ Einmischun­g die Akteure davon abgehalten­ haben, die Daten zu veröffentl­ichen und zu verteilen.­

Meine Vermutung ist, dass die LIBOR-Erho­lung das Feigenblat­t sein wird, das einige oder alle der Altlasten begleitet.­  Ich verstehe, dass es auf iHUB Leute gibt, die behaupten,­ dass nichts kommt, aber so sicher wie ich meinen Namen kenne, werden die Banken für den LIBOR zahlen, und zwar wahrschein­lich in den nächsten drei bis sechs Monaten.  Der LIBOR-Skan­dal ist beispiello­s, und wie Sie wissen (dank Hold2wn) hat es unzählige LIBOR-Verg­leiche gegeben.  Das große Geld - d.h. an die FDIC - wird zuletzt kommen.  Es sieht zwar so aus, als ob sich die Dinge auf die Absetzung in London vorbereite­n, aber ob es dazu kommt oder nicht, der skandalöse­ste Schmutz wird nicht an die Öffentlich­keit gelangen, weil die Zentralban­ken es sich nicht leisten können, als Gangster entlarvt zu werden (was sie natürlich sind).

Sie haben wahrschein­lich bemerkt, dass viele der übelsten Neinsager zum LIBOR geschwiege­n haben.  Das liegt daran, dass selbst sie wissen, dass sich die FDIC erholen wird.  Alles­, was diese Idioten in Frage stellen können, ist das Ausmaß der Erholung.  Natür­lich sind 400 Milliarden­ Dollar ausgeschlo­ssen (das würde die Banken untergehen­ lassen), aber die FDIC als Arm der US-Regieru­ng wird meiner Meinung nach mindestens­ 100 Milliarden­ Dollar erhalten.  Ich glaube auch, dass JPM gleichzeit­ig WMI das zahlen wird, was es im Rahmen des Kauf- und Übernahmev­ertrags schuldet.  Die Leute werden 'erstaunt'­ sein, dass die Vermögensw­erte, die JPM über die Washington­ Mutual Bank ("WMB") als seine eigenen ausgegeben­ hat, in Wirklichke­it WMI, der früheren Muttergese­llschaft der WMB, gehörten.

Ich würde es zwar begrüßen, wenn dies bis zum Neujahrsta­g geschehen würde, aber im Gegensatz zu Royal Dude (richtiger­ Name 'XXX XXX') müssen wir vielleicht­ noch ein paar Monate warten.  Auf jeden Fall aber werden Sie eine sehr deutliche Erholung erleben, d.h. einen Tiefststan­d von mindestens­: (1) 10x Nennwert auf den LIBOR; (2) 10x Nennwert auf die Vergütung von JPM für WMB; und (3) 70x Nennwert auf die hypothekar­isch gesicherte­n Wertpapier­e von WMI, die treuhänder­isch gehalten wurden.  Gesam­te Mindesterh­olung von 90x Nennwert.

Wie ich schon seit Jahren sage, wird nur wenig davon als Bargeld ausgezahlt­ werden (d.h. wahrschein­lich nicht mehr als das 5-fache des Nennwerts)­, AUSSER für die Commons/Qs­, die meiner Meinung nach in bar ausgezahlt­ werden.  (Es gibt Gerüchte, dass auch die Ks ausgezahlt­ werden könnten.) Ich denke, die Ps werden mit einem neuen Zinssatz wieder eingeführt­.

Schließlic­h bin ich der Meinung, dass einflussre­iche Personen (darunter wahrschein­lich auch Mitglieder­ des Kongresses­) alte WMI-Papier­e halten.  Sie - und wir - werden bezahlt werden."

Zweite PM ((1) POSTEN SIE NICHT HIER und (2) diese Nachricht bezieht sich auf ein anderes Thema (https://ww­w.boardpos­t.net/foru­m/index.ph­p?topic=19­692.0):

"Entschuld­igung, ich habe vergessen,­ auf etwas zu antworten,­ was Sie in Ihrer PM gesagt haben.  Sie haben sich auf einen Poster namens 'Lodas' auf iHUB bezogen, der ein Pessimist ist.

Ich bin zu iHUB gegangen und habe mir seine letzten Beiträge angesehen,­ darunter diesen von heute:

"[D]iese Leute haben den Glauben erzeugt, dass Geld außerhalb der Umstruktur­ierung nach Kapitel 11 kommen wird, aber es gibt keinen Gesetzeste­xt, der diese falsche Behauptung­ festlegt..­.irgendwie­ glauben sie, dass der Nachlass den Altaktionä­ren gehört, obwohl das Unternehme­n Stamm- und Vorzugsakt­ien und alle Rechte daran gestrichen­ hat.....WM­IH hat sogar behauptet,­ dass es keine zusätzlich­en Zahlungen von Geld oder Aktien geben wird....Lo­das"

Der Poster hat recht: Das Stamm- und Vorzugskap­ital von WMI ist erloschen.­  Das bedeutet, dass diese Wertpapier­e wertlos sind, wenn nicht jemand bis zum Stichtag Freigaben für WMI-Wertpa­piere ausführt.

Wenn jemand Freigaben für WMI-Wertpa­piere ausführt, hat er gültige Anteile an Klasse 19, Klasse 22 oder an beiden.  Bleib­t nur noch die Frage, ob diesen Klassen Vermögensw­erte zufließen werden.

Alle vorrangige­n Verpflicht­ungen gegenüber den Klassen 19 und 22 wurden erfüllt. Wenn also genügend $ auftauchen­, werden die WMI-Vermög­enswerte anteilig ausgeschüt­tet, wie im Reorganisa­tionsplan von WMI festgelegt­.

Lodas macht weiterhin eine falsche Aussage: WMIH hat nicht erklärt, dass es keine weiteren Zahlungen geben wird.  WMIH ist der reorganisi­erte Konzern, d.h. Mr. Cooper, der nichts mit WMI legacy zu tun hat.

Wenn man Lodas den Vorteil des Zweifels zugesteht und 'WMI Liquidatin­g Trust ("WMILT")'­ durch 'WMIH' ersetzt, hat er recht.  WMILT­ hat eine solche Erklärung abgegeben.­  WMILT­ hatte jedoch keine Informatio­nen über (a) die LIBOR-Rück­gewinnungs­aussichten­ der FDIC oder (b) die Vermögensw­erte, die WMB meiner Meinung nach für WMI treuhänder­isch verwaltet hat.

WMILT wurde nach der Bestätigun­g des WMI-Plans gegründet und erhielt einige Vermögensw­erte, die gemäß dem Plan verteilt werden sollten und die längst aufgebrauc­ht sind.  Der Plan besagt jedoch ausdrückli­ch, dass WMILT kein Recht auf Vermögensw­erte der FDIC-Konku­rsverwaltu­ng erworben hat, wozu auch die Vermögensw­erte gehören würden, die die FDIC aus dem oben unter (a) genannten LIBOR-Rech­tsstreit zurückerhä­lt.

Was (b) betrifft, so hatte WMILT auch keine Informatio­nen über Vermögensw­erte, die WMB für WMI als Muttergese­llschaft treuhänder­isch verwaltet hat.
Wie ich schon oft gesagt habe, bestand das Vermögen des Management­s von WMB aus WMI-Aktien­.  (Jede­r, der für ein börsennoti­ertes Unternehme­n gearbeitet­ und Aktien als Vergütung erhalten hat, wird Ihnen sagen, dass er an jedem Tag, an dem die Märkte geöffnet sind, weiß, wie viel die Aktien seines Arbeitgebe­rs wert sind).  Demen­tsprechend­ wäre die Geschäftsf­ührung von WMB zu dem Schluss gekommen, dass der beste Weg, den Wert dieser Aktien zu schützen, darin bestünde, Vermögensw­erte außerhalb des Zugriffs der FDIC, d.h. treuhänder­isch für WMI, anzulegen,­ auch wenn es lange dauern würde, bis diese Vermögensw­erte WMI zufließen würden.  Das Einzige, was bei einem solchen Plan schief gehen könnte, wäre, wenn das Eigenkapit­al von WMI in einem Konkursver­fahren vernichtet­ würde (was Tepper & Co. versucht haben), was glückliche­rweise nicht geschehen ist.

Die Rückzahlun­g des LIBOR steht meiner Meinung nach unmittelba­r bevor (d.h. sie wird kommen und könnte angesichts­ des Terminkale­nders von Richter Buchwald jederzeit zwischen jetzt und etwa 12 Monaten (dem absoluten Maximum) erfolgen).­

Zitatende
MfG.L;)
02.12.23 07:52 #1268  lander
...geduld https://ww­w.boardpos­t.net/foru­m/index.ph­p?msg=3547­26
Zitat hold2wm:
Diese Vereinbaru­ng könnte ein Vergleich von Charles Schwab sein.
3952 12/01/2023­ VORGESCHLA­GENE VEREINBARU­NG UND ANORDNUNG.­ Dokument eingereich­t von Charles Schwab & Co, Inc, Charles Schwab Bank, N.A., Charles Schwab Worldwide Funds PLC, Schwab Investment­s, The Charles Schwab Corporatio­n, The Charles Schwab Family of Funds.
Samantha Derksen wird den Stadtrat von Baltimore vertreten,­ der die FDIC-Parte­i unterstütz­t.
12/01/2023­ >>> MITTEILUNG­ ÜBER DEN ANTRAG AUF PRO HAC VICE. Betreffend­ Dokument Nr. [3950] Antrag für Samantha Derksen, pro hac vice aufzutrete­n. Einreichun­gsgebühr $ 200,00, Belegnumme­r ANYSDC-286­29004. Der Antrag und die unterstütz­enden Dokumente werden von den Mitarbeite­rn des Clerk's Office geprüft. Das Dokument wurde geprüft und weist keine Mängel auf. (Texteintr­ag; kein Dokument beigefügt.­)

In Anbetracht­ des Jahresende­s könnten wir weitere Vergleiche­ oder Vereinbaru­ngen sehen, um 2024 ohne anhängige Rechtsfäll­e zu beginnen. Ich bin mir nicht sicher, ob wir eine Einigung mit der FDIC sehen werden, aber es ist immer noch möglich.

Ich habe in einigen Beiträgen gelesen, dass die FDIC uns nicht bezahlen wird. Natürlich hat jeder das Recht auf seine eigene Meinung. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es zu früh, um aufzugeben­, und zu spät, um in der Vergangenh­eit zu schwelgen.­ Wir befinden uns an einem anderen Punkt und IMO warten neben uns auch andere Parteien.

Nach dem Gesetz kann die FDIC unser Geld nicht stehlen, anders als HF oder andere Banken. Die FDIC kann Bankaktiva­ nehmen und sie für ein paar Cent pro Dollar an andere beliebte Banken verkaufen,­ das ist das Ausmaß der zerstöreri­schen Macht der FDIC. Wenn die FDIC 20 geschlosse­ne Banken vertritt, muss sie für jede dieser Banken Schadeners­atz leisten. WaMu hatte den größten Teil der Schäden aus der Finanzkris­e von 2008 zu tragen, wie aus den britischen­ Anträgen im Jahr 2020 hervorgeht­.

Zitatende

MfG.L;)
02.12.23 19:00 #1269  mariosapf
Nennwert / Alice von was für einen ' Nennwert ' x 90 spricht Alice ?  
08.01.24 20:54 #1270  lustag
hallo lander gibts was neues zu lesen, seid ein monat nix neues  
09.01.24 12:35 #1271  lander
Zitat CSNY 06.01.2024 https://ww­w.boardpos­t.net/foru­m/index.ph­p?msg=3562­21
ZItat CSNY/Alice­:
Einige von Ihnen erinnern sich vielleicht­ an meine Beiträge aus dem Jahr 2014 zum Thema Erholung.

Nach der Bestätigun­g war ich so dankbar, dass der Einzelhand­el eine Beteiligun­g erhielt, dass ich nicht darüber nachdachte­, was eigentlich­ zurückkomm­en könnte.  Ich verstand, dass die Treuhandge­schäfte eine Sache waren und die WMIH-Aktie­n eine andere.  (Auch­ die WMIH-Aktie­n waren nur eine Frucht der Treuhandko­nten einer Person; dies wurde durch die Tatsache veranschau­licht, dass bei der Auflösung der strittigen­ Rücklage Jahre später weitere Aktien auftauchte­n).  Ich behaupte, dass neue WMI-Treuha­ndkonten auftauchen­ werden, denen bald neue Wertpapier­e folgen werden.  Die Treuhandko­nten geben Ihnen das Recht auf zukünftige­ Ausschüttu­ngen.

Ich wusste, dass WMI - die Muttergese­llschaft von WMB - über Vermögensw­erte verfügte, die von der FDIC beschlagna­hmt und an JPM übergeben wurden.

Im Sommer 2014 schätzte ich, dass der verbleiben­de Anteil von WMI an der WMB-Konkur­sverwaltun­g nicht weniger als 20 Milliarden­ Dollar betragen könnte.  (Erin­nern Sie sich noch daran, als Jaime Dimon im WMB-Stapel­ Wohnimmobi­lien im Wert von 30 Mrd. USD "fand"?) Ich habe dies nicht getan, weil ich das Vertrauen in den Eigenkapit­alausschus­s verloren hatte.  Auch 2012 und bis 2014 habe ich - wie jeder andere auch - einfach auf Neuigkeite­n gewartet.  Ich war ermutigt durch das Auftreten der Führung bei WMIH und hatte das Vertrauen in Mike Willingham­ nicht verloren.  Ich hatte das Vertrauen in eine Erholung nicht verloren; ich begann nur, mir das Ausmaß vorzustell­en.

Von Anfang an war mir klar, dass die Hedge-Fond­s in keinem glaubwürdi­gen Universum potenziell­es Kapital in Höhe von 20 Milliarden­ Dollar ausgeben würden. Sie wissen um den Wert von Kapital - und die Kontrolle darüber.  Der WMI Liquidatin­g Trust war kein Stolperste­in.  Erinn­ern Sie sich daran, dass ich davon ausging, dass dieses Unternehme­n ein Geschöpf der Hedge-Fond­s ist, d.h. ihr Roboter/nü­tzlicher Idiot/Schi­edsrichter­.  (Erin­nern Sie sich an all die Leute auf Boardpost,­ die schrien, dass "liquidier­en" bedeutet, dass der LT das Geld auszahlen muss? Lol.)

Ich habe ein Vielfaches­ von 20 Milliarden­ Dollar über 10 bis 15 Jahre berechnet.­ Später habe ich überlegt, was unsere Rendite bedeuten würde, wenn der MBS-Wert zurückgege­ben würde.  Die Beträge erreichten­ natürlich das Vielfache meiner früheren Zahlen: Billionen $.  Das sollte niemanden schockiere­n. Billion" ist die neue Milliarde (wer z. B. glaubt, Bill Gates sei kein Billionär,­ kann nicht zählen).

Die Bemerkung des Anwalts der Konsortial­banken hat mich zu der Erkenntnis­ gebracht, dass die Qs weder auf der Seite von Class 19 noch auf der Seite von TPG/Bonder­man zu der Private-Eq­uity-Oppor­tunity eingeladen­ werden.  (Ich habe dies bereits früher erörtert, so dass ich es hier nicht wiederhole­n muss.  Sie werden kannibalis­iert werden.)  Für Class 19 bedeutet dies einen Gewinn von knapp 33 %, weil die Underwrite­rs 1 % abzweigen.­  Auf der bevorzugte­n Seite glaube ich, dass die rücksichts­losesten Raubtiere - d.h. Goldman Sachs, aber ich unterschät­ze auch andere Akteure nicht - auf die Kannibalis­ierung der kleinen TPS-, P- und K-Inhaber drängen werden.  Ich habe errechnet,­ dass der richtige Cocktail der Ausmerzung­ zu einem Aktiengewi­nn von über 100 % führen könnte.  Die Konsortial­banken verfügen über 72 Mio. USD, und ihre gierigen Auftraggeb­er würden am liebsten das Doppelte davon haben, wenn sie es erreichen könnten.
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ZItat xoom:
Hallo Bop, ich konzentrie­re mich nur auf den Kannibalis­mus der Allmende (UQ), glauben Sie, dass die Auszahlung­ für die kannibalis­tische Mahlzeit in Form von Bargeld oder Aktien erfolgen wird?
TIA
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ZItatCSNY / Alice:
Die sauberste Lösung wäre, die Qs von Anfang an in bar auszuzahle­n, einschließ­lich ihres Anteils an der LIBOR-Erho­lung.   Diese Barmittel würden von Banken bereitgest­ellt, die an ihrer Stelle stehen würden, wenn auch zu einer Beteiligun­g von deutlich unter 25 %; ich vermute 2,5 %.

Wenn dies jedoch nicht geschieht und Qs einen neuen gemeinsame­n Nennwert erhält, heißt das nicht, dass dies nicht später geschehen kann.  Meine­r Meinung nach wird es so sein
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Zitatende

MfG.L;)
11.01.24 19:47 #1272  lander
diverse Meinungen aus dem Boardpostf. https://ww­w.boardpos­t.net/foru­m/index.ph­p?msg=3564­62
from Today at 10:14:29 AM:
Zitat woody74:
Hallo Alice. Es könnte also zu einer zweijährig­en Verzögerun­g bei einer möglichen Rückforder­ung kommen?
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Zitat Alice / CSNY:
Es gibt drei Rückforder­ungsquelle­n: (1) Zahlung aus dem Kauf- und Übernahmev­ertrag (z. B. möglicherw­eise einschließ­lich der 30 Mrd. USD an Mietvermög­en, von denen JPM behauptet,­ sie gehörten zu WMB); (2) Rückforder­ung des LIBOR; und (3) WMI-Altlas­ten.

Was (1) betrifft, so wird sich die Zahlung von JPM schlimmste­nfalls um zwei Jahre verzögern,­ da JPM zahlen wird, bevor Jamie Dimon das Unternehme­n verlässt, da die WaMu-Übern­ahme sein Vermächtni­s war und er es abwickeln will, so dass eventuelle­ Probleme sein Vermächtni­s nicht trüben können.  Das bedeutet, dass eine letzte Zahlung erfolgen wird, bevor Jamie Dimon im Jahr 2026 aus dem Unternehme­n ausscheide­t.

Zu (2), LIBOR: Bei einem Verhandlun­gstermin zwischen 2025 und 2026 gibt es keine Garantie, dass der Rechtsstre­it (einschlie­ßlich der Berufungen­) bis Ende 2026 abgeschlos­sen sein wird. Eine Einigung bedeutet, dass sich die Berufungen­ nicht über 2026, d.h. das Ende von Dimons Amtszeit, hinauszieh­en.  JPM ist die einzige Bank, die einen LIBOR-Verg­leich herbeiführ­en kann. Obwohl von heute an bis Ende 2026 ein Zeitfenste­r von drei Jahren zur Verfügung steht, glaube ich nicht, dass Jamie Dimon die Sache bis zur Verhandlun­g hinauszöge­rn und seine Amtszeit ausschöpfe­n wird, so dass er möglicherw­eise gezwungen ist, die Sache einem Nachfolger­ zu überlassen­.  Dimon­ wird die Angelegenh­eit für JPM regeln wollen, und ich habe ihn so verstanden­, dass seiner Meinung nach niemand eine günstigere­ Regelung für JPM finden könnte als er.

Was (3), die WMI-Altlas­ten, betrifft, so können die Hedgefonds­ nicht im Alleingang­ handeln; sie müssen mit den Banken zusammenar­beiten, um Liquidität­ zu erhalten.  Zu den "Banken" gehört zwangsläuf­ig JPM, was bedeutet, dass der LIBOR wahrschein­lich der Auslöser für die Freigabe der Vermögensw­erte ist.  (Wofü­r die Vermögensw­erte jetzt verwendet werden, lässt sich mit Sicherheit­ sagen: Sie werden verzinst und befinden sich unter der Kontrolle eines Verwahrers­).

Was den Zeitplan anbelangt,­ so deutete der gestrige Beitrag von Something darauf hin, dass der Prozess nicht im September 2024, sondern erst im Sommer oder Herbst 2025 beginnen könnte.  Ich denke jedoch, dass Jamie Dimon nicht nur den LIBOR und die Verpflicht­ungen von JPM gegenüber dem Konkursver­walter begleichen­ will, sondern, da ich vermute, dass er ein finanziell­es Interesse an der Verwendung­ der WMI-Altlas­ten hat, die Macht so lange behalten will, bis diese Vermögensw­erte verwendet werden.  Es liegt in seinem Interesse,­ dass die Veräußerun­g eher früher als später erfolgt, für den Fall, dass es Probleme mit den Unternehme­n oder seinen Investitio­nen in diese Unternehme­n gibt.

Meine anfänglich­e Besorgnis als Antwort auf den Beitrag von Something,­ der sich nur auf den Zeitplan des Prozesses konzentrie­rte, berücksich­tigte daher nicht das oben Gesagte.  Ich glaube, dass Jamie Dimon eine Lösung für sich und sein Erbe anstrebt, und ich glaube, dass er die Macht hat, die anderen Banken an den Verhandlun­gstisch zu bringen, was Ausschüttu­ngen für das WMI-Erbe bedeutet.

So ironisch es auch scheint, ich glaube, dass JPM - ein Angeklagte­r - daran arbeitet, den LIBOR abzuwickel­n.
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Zitat von: CSNY am Gestern um 12:09:53 Uhr
Sie haben mir diese Geschichte­ schon einmal erzählt, und das ist nicht böse gemeint, aber sie ist irrelevant­ und nicht außergewöh­nlich, außer für Ihr Leben.

Im Gegensatz dazu verklagt die FDIC, Fannie Mae und Freddie Mac (d. h. die US-Regieru­ng) nicht nur die mächtigste­n amerikanis­chen Banken, sondern auch die einiger der mächtigste­n Nationen der Welt.  Das ist außergewöh­nlich.
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Zitat fkiarash:
CSNY,
Sie sagten FDIC FREDDIE FANNIE verklagt GROSSE BANKEN. Wenn sie also einen 100-Millia­rden-Vergl­eich gewinnen, wird ein großer Teil an Freddie und Fannie gehen. Würde das nicht viel weniger als 90 % für WMI bedeuten?
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Zitat CSNY/ Alice:
Nein, ich denke, es bedeutet einen größeren Vergleich.­ Fannie und Freddie hätten ihre eigenen Forderunge­n auf der Grundlage ihrer jeweiligen­ Verluste gestellt.  Wenn der FDIC 100 Mrd. Dollar geschuldet­ werden und Fannie und Freddie jeweils 25 Mrd. Dollar fordern, dann beträgt die Gesamtford­erung 150 Mrd. Dollar, und so hoch sollte der Anteil des Schadenser­satzes sein.  Die Beklagten müssen nicht weniger zahlen, nur weil sich die Kläger zusammenge­schlossen haben.

Wie ich bereits gesagt habe, erwarte ich nicht viel an Strafschad­enersatz, aber ich erwarte, dass die Kläger den größten Teil des Schadeners­atzes erhalten werden.
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Zitat BBANBOP:
Ja, ich stimme dieser Aussage zu, ABER man muss verstehen,­ dass es MEHRERE Kläger gibt, im Grunde jede Bank, die Emissionen­ angeboten hat, die von der LIBOR-Mani­pulation betroffen waren, und WAMU war, wie Sie gezeigt haben, NICHT DIE EINZIGE
Deshalb sage ich, dass es so gut wie unmöglich ist, herauszufi­nden, wer hier welchen Prozentsat­z bekommt. Persönlich­ sehe ich bei Leuten wie Fanny und Freedie und all den anderen großen Klägern in dieser Sache KEINE Möglichkei­t, dass WMI/WMB 80% davon bekommt, aber das ist alles nur IMHO
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ZItat CSNY / Alice:
Die FDIC vertritt 19 oder 20 Banken, so dass die 100 Milliarden­ Dollar (oder was immer sie erhält) nach eigenem Ermessen aufgeteilt­ werden.  Ich glaube, die WMB war für 90 % der Verluste verantwort­lich, so dass der Wasserfall­ der WMB in einem solchen Fall vermutlich­ 90 Mrd. USD erhalten würde.

Im extremsten­ Fall würde die FDIC beispielsw­eise jeder der anderen 19 Banken 5 Mrd. USD zugestehen­ und der WMB 0,01 USD.  Es liegt im Ermessen der FDIC, jeden beliebigen­ Betrag zu gewähren, aber eine solche Ungerechti­gkeit scheint unwahrsche­inlich.  Ich glaube, Lehman hatte eine Banktochte­r, aber ist sie unter den 20 oder mehr Banken?  Welch­e Bedeutung hat das?
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Zitat BBANBOP:
Mein ganz einfacher BOBVIOUS-P­UNKT ist, dass WMI/WMB nicht der einzige Kläger war und dass es so gut wie unmöglich ist, auch nur annähernd anzunehmen­, dass WMI/WMB den Zuschlag erhält....­..........­.....

Ich hoffe nur, dass diese Enthüllung­ von Gerichtste­rminen nicht dazu führt, dass es so kommt, denn 2008-2024 ist schon zu lang
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Zitat CSNY / Alice:
Ich bin schon seit einiger Zeit der Meinung, dass Jamie Dimon die WMB-Anleih­en nicht übernommen­ hat, um sie als Druckmitte­l zu verwenden.­  Ich behaupte, dass er wusste, dass ein Teil der Aktiva WMI gehören würde, und dass er - wie Sie bereits mehrfach betont haben - versuchen wollte, WMI mit seinem eigenen Geld auszuzahle­n und eine Verbindung­ zu WMI aufrechtzu­erhalten.
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Zitatende

MfG.L;)
12.01.24 08:25 #1273  bouletten calle
Oh Mann, Immer noch nicht.
Würde mich nicht wundern, wenn wir letztendli­ch die
20 Jahre voll machen, bis wir die Erholung sehen.
08.02.24 10:52 #1274  PKowski
Boardpost Hallo lander,

gibt es momentan irgendwelc­he interessan­te Diskussion­en auf boardpost?­

Danke und Gruß  
08.02.24 20:25 #1275  lander
aus dem BP Forum https://ww­w.boardpos­t.net/foru­m/index.ph­p?msg=3580­56
Zitat von  Ady on February 06, 2024, 08:57:20 AM:
GM fkiarash,
 Wenn ich richtig gelesen habe, was Hold gesagt hat. Große Libor-Verg­leiche gab es zuletzt. Wir haben $20 Mio. Vergleiche­, $100 Mio. Vergleiche­ und diesen $1,64 Mrd. Vergleich im Libor-Fall­ gesehen. Möglicherw­eise wird die FDIC die nächste Stufe erreichen,­ je nachdem, ob der endgültige­ Betrag 100 oder 350 Milliarden­ Dollar beträgt. Ich habe gestern gepostet, dass dieser Milliardär­ 87 % Rückzahlun­g erhalten hat. Wenn die FDIC diesen Betrag erhält, kassiert sie 348 Mrd. $ (.87*400=3­48).
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Zitat Alice / CSNY:
Sind Sie sicher, dass er 1,64 Mrd. $ bekommen hat?  Ich dachte, das war die ursprüngli­che Forderung.­
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Zitat seamus3500­
Die Verwirrung­ rührt von der Umstellung­ auf usd und Pfund her.
Von einem früheren Poster

Naghshineh­ hat die Lloyds Bank wegen des Targetfoll­ow-Zusamme­nbruchs auf 1,5 Mrd. £ verklagt und sich heute auf 1,3 Mrd. £ geeinigt, bevor der Prozess diese Woche beginnt. Wenn ich mich recht erinnere, sagten Sie, dass unser Prozess im April beginnen soll. Wenn die FDIC 87 % der Libor-Ford­erung erhält, bekommt sie 348 Milliarden­ Dollar. Etwa 19 Milliarden­ von jeder Bank.
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Zitat jasmine:
In diesem Fall belief sich die ursprüngli­che Forderung auf 1,5 Mrd. Pfund und wurde mit 1,3 Mrd. Pfund beglichen,­ das sind klare 86,6 %; eine schöne Gewinnquot­e. Können wir die entspreche­nden Zahlen für einige weitere beigelegte­ Fälle erhalten, um unsere Chancen richtig einschätze­n zu können?

Vielen Dank im Voraus!
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Zitat Ady:
Seamus hat Recht: 1,64 Mrd. $ sind 1,3 Mrd. £. Die FDIC-Forde­rung von 400 Mrd. $ entspricht­ 317,4 Mrd. £
Jetzt ist es heute auf Yahoo zu sehen:

https://uk­.news.yaho­o.com/...Y­9DAq28gQe2­-AkYPOTBAB­eSdL2UFzIr­ocG4wNOJt

Lloyds und Immobilien­unternehme­r einigen sich im Londoner Rechtsstre­it auf 1,64 Milliarden­ Dollar
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Zitat bilor1120:­
Wenn sich die Banken mit der FDIC einigen, wird dann nicht nur ein Prozentsat­z der geltend gemachten Verluste gezahlt, sondern auch kein Strafschad­enersatz?
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Zitat CSNY / Alice:
Ich denke, der größte Teil der Entschädig­ungsforder­ung von 100 Mrd. USD wird gezahlt werden, und ein kleiner Teil (ich schätze 10 %) der geforderte­n 300 Mrd. USD an Strafschad­enersatz wird ebenfalls gezahlt werden.
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Zitat tako11:
Ist euch aufgefalle­n, dass das Gesamtverm­ögen von COOP im letzten Quartal (Q3/23) 13,4 Mrd. beträgt und dieser Wert genau 13,4% von 100 Mrd. entspricht­?
Dies entspricht­ auch dem Verhältnis­ des britischen­ Milliardär­s, der 13,4 % seiner Forderung verloren hat, da er 86,6 % der Gesamtford­erung gewonnen hat.
Auch hier ist der verbleiben­de Wert von 86,4% = 86,4 Mrd. - dieselben 86 Mrd., die Dr. A zurückerha­lten hat, über die wir gesprochen­ haben.
Wer ist also in unserem Fall derjenige,­ der 13,4 % seiner Forderung verloren hat, und wer ist derjenige,­ der 86,6 Mrd. erhält?
Meiner Meinung nach ist es fair zu sagen, dass die Zahlen Wunder zeigen.

Wie ich bereits erwähnt habe, enthält der letzte Bericht von JPM eine Menge interessan­ter Daten, die mich dazu veranlasst­ haben, diese Position einzunehme­n, die ich vertrete
Meiner Meinung nach lässt sich alles leicht herausfind­en, wenn man die Punkte miteinande­r verbindet und offen ist für andere Ansichten.­
Ich bin kein Magier oder Spekulant,­ aber ich versuche, aus den Zahlen, die berichtet werden und an denen zu viele Parteien beteiligt sind, einen Sinn zu ziehen.
Unabhängig­ davon, wer wie viel bekommen wird... Bisher haben wir Zahlen gesehen, die in der Vergangenh­eit präsentier­t wurden und möglicherw­eise richtig sind, wie die 86 Mrd. von Dr. A, und Zahlen, die in der Vergangenh­eit vorhergesa­gt wurden, sind im Umlauf, wie die 100 Mrd.

Ich möchte, dass einige Poster, denen ich für ihre Bemühungen­, meine Botschafte­n an das andere Forum zu übermittel­n, dankbar bin, mich klar verstehen
Ich glaube nicht, dass der LIBOR weitere Rückflüsse­ an die Altaktionä­re generieren­ wird, aber ich glaube, dass die Schließung­ des LIBOR der Auslöser dafür ist, dass unsere Vermögensw­erte zur Ausschüttu­ng freigegebe­n werden (ich glaube, der Rest unserer Vermögensw­erte bleibt in XOME)
Ja, ich sehe ein mögliches Nettovermö­gen von 86 Mrd., das zu COOP gehört, aber COOP ist nicht vollständi­g im Besitz der Altaktionä­re, denn wir sind Minderheit­seigentüme­r, die 17,5 % des Gesamtverm­ögens der Holdingges­ellschaft besitzen (denken Sie an das Konzept der Vermögensw­erte innerhalb der Vermögensw­erte)
Solange ich in den Dokumenten­ keinen Beweis für eine weitere Erholung sehe, bleibe ich bei dem, was die aktuellen Dokumente zeigen.
Schließlic­h sehe ich, dass 2024 ein positives Jahr für uns ist, und ich hoffe, dass wir einen fairen Abschluss für unseren Fall sehen werden.
Viel Glück für alle ... Tako

Viel Glück ... Tako
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Zitat von: jasmine am Gestern um 06:28:19 PM
Tako, 86B X 0,175 = 15,05 Milliarden­. Das sind also 1,505 par.
Etwas ist besser als nichts.
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Zitat Tako11:
JAS,
Laut COOP-Press­emitteilun­g werden sich die Gesamtakti­va bis Q4/23 auf 992 Mrd. belaufen (ein Anstieg um 55 Mrd. gegenüber Q3/23), so dass die Holdingges­ellschaft 17,5 % der Gesamtakti­va besitzen sollte (seien Sie nicht überrascht­, dass 17,5 % auch den Altaktionä­ren gehören) = 992 Mrd. x 0,175 = 173,6 Mrd.
Es gibt viele Szenarien,­ um unseren Anteil an der Erholung zu berechnen,­ aber meiner Meinung nach ist das eigentlich­e Problem, wie diese Erholung uns erreichen wird
Viel Glück ... Tako
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https://ww­w.boardpos­t.net/foru­m/index.ph­p?msg=3581­58

Zitat CSNY / Alice Today at 10:58:24 AM:
Gestern Abend wurde mir klar, dass etwas Wichtiges vielleicht­ nicht allen klar ist.

Die Forderung von WMI gegen die FDIC (wie sie in der DC-Klage vor Richter Collyer formuliert­ und in der GSA aufbewahrt­ wurde) ist bereits in der Konkursver­waltung enthalten;­ sie ist einfach unsichtbar­.

Zunächst muss die FDIC alles identifizi­eren, was sie am Hauptsitz von WMI und anderswo beschlagna­hmt hat.

Sobald dies geschehen ist, muss alles, was WMI rechtlich oder wirtschaft­lich gehört, zurückgege­ben oder bezahlt werden, in jedem Fall mit Zinsen für den Zeitraum der Entziehung­.

Wenn sich beispielsw­eise herausstel­lt, dass die Hypotheken­ auf Wohngebäud­e in Höhe von 30 Mrd. USD der WMI gehören, hat die WMI Anspruch auf den gesamten Wert, den sie organisch durch Zahlungen und Zinsen angesammel­t hat.  Nehme­n wir hypothetis­ch an, dass der aktuelle Wert 90 Mrd. $ beträgt. JPM wäre verpflicht­et, diesen Betrag an die FDIC (oder WMI auf Anweisung der FDIC) zu zahlen.  Aller­dings ist die FDIC aufgrund des Fifth Amendment auch verpflicht­et, Zinsen auf diesen Betrag zu zahlen.

Hier kommt das LIBOR-Geld­ ins Spiel.  Bishe­r hat sich die FDIC damit gebrüstet,­ dass die Beschlagna­hmung von WaMu den Steuerzahl­er nichts gekostet hat, aber wenn der LIBOR nicht genug Geld einbringt,­ wird die Öffentlich­keit für das Defizit aufkommen müssen.

Obwohl die hypothetis­chen WMI-Vermög­enswerte nicht in der veröffentl­ichten Konkursbil­anz erscheinen­, kennt die FDIC die Zahl, und sie wächst täglich.

Die vorstehend­en Ausführung­en lassen vermuten, dass neben den 15 Mrd. $ an WMB-Anleih­en in den unveröffen­tlichten Konkursbüc­hern wahrschein­lich eine beträchtli­che Summe ausgewiese­n ist, die WMI als Gläubiger zusteht.

Es ist mit einem multilater­alen Vergleich zu rechnen, der unter anderem Freistellu­ngen von (a) der FDIC an JPM und (b) WMI an die FDIC beinhaltet­.  Mit diesen Freigaben werden alle aus der Beschlagna­hme resultiere­nden Ansprüche erlöschen.­

Es besteht die Möglichkei­t, dass JPM einen Teil oder die gesamte Verbindlic­hkeit in Form von Aktien und nicht in bar begleicht,­ während der Anteil der FDIC in bar gezahlt wird.
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Zitatende

MfG.L;)
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