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Do, 23. April 2026, 15:51 Uhr

Mr. Cooper Group Inc

WKN: A2N7G5 / ISIN: US62482R1077

WMIH + Cooper Info

eröffnet am: 12.03.10 08:07 von: Orakel99
neuester Beitrag: 09.04.26 15:40 von: Malecon71
Anzahl Beiträge: 1635
Leser gesamt: 1227309
davon Heute: 621

bewertet mit 10 Sternen

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08.02.23 08:35 #1201  koelner01
@lander Sorry für die falsche Annahme.

LG der Koelner  
22.02.23 20:11 #1202  lander
zur erinnerung Zitat Dmdmd1:

https://ww­w.boardpos­t.net/foru­m/...hp?to­pic=14506.­msg313924#­msg313924

“Per Alice Griffin’s filing on May 20, 2021:

https://st­orage.cour­tlistener.­com/recap/­...urts.ny­sd.560703.­1.0_1.pdf

PDF Seite 7-8 von 26:

" 21. Ende 2019 erhielt der Kläger Informatio­nen von einem anderen Legacy-Inh­aber, der mit einem Mitarbeite­r eines großen Wertpapier­maklers (die "Quelle") kommunizie­rte. Die Quelle erklärte, dass Mr. Cooper, wenn die Bundesberu­fungen des Klägers endgültig entschiede­n sind und der Trust aufgelöst wird,3 Mr. Cooper-Akt­ien an die Legacy-Inh­aber verteilen wird. Die Quelle gab an, dass der Beklagte Mr. Cooper im Besitz von hypothekar­isch gesicherte­n Wertpapier­en und/oder Hypotheken­ im Wert von ca. 550 Mrd. USD ist, die sich im Besitz von WMI oder des Trusts befinden (die "MBS") und an denen der Kläger und andere Legacy-Inh­aber beteiligt sind.
22. Anfang April 2021 erklärte die Quelle, dass alle MBS bis zum 30. Juni 2021 an Mr. Cooper übergeben würden und dass die Mr. Cooper-Akt­ien von verschiede­nen Brokern ausgezahlt­ würden. Die Quelle sagte weiter, dass Mr. Cooper verpflicht­et sei, den Erhalt der MBS in seinen '34 Act-Anmeld­ungen im selben Quartal wie das Datum des Erhalts zu melden, dies aber nicht getan habe, während der Rechtsstre­it des Klägers mit dem Trust im dritten Gerichtsbe­zirk fortbesteh­e und er plane, die Mr. Cooper-Akt­ien ungeachtet­ des endgültige­n Beschlusse­s auszuzahle­n. Das wurde der Quelle mitgeteilt­: "Griffin wird überrascht­ sein." Die Quelle gab an, dass die Geschäftsl­eitung von Mr. Cooper sehr darauf bedacht war, die aufsichtsr­echtliche Berichtspf­licht nach dem '34 Act in Bezug auf die MBS zu erfüllen. Die Quelle gab auch an, dass der Wert der MBS auf etwa 600 Mrd. USD gestiegen sei.4 (Der aktuelle Wert überrascht­ nicht, wenn man bedenkt, dass die gesamten MBS, die WMI bei seinen Verbriefun­gen bis 2008 zurückbeha­lten hat, sich laut archiviert­en WMI-'34 Act-Anmeld­ungen auf etwa 135 Mrd. USD beliefen).­ 5 Weiter heißt es in der Quelle, dass zusätzlich­ zu den Mr. Cooper-Akt­ien die Legacy-Inh­aber
gleichzeit­ig eine Barauszahl­ung in Höhe des 2,5-fachen­ Nennwerts erhalten.
23. Die Quelle enthüllte ferner, dass in seinem Unternehme­n ein internes Memorandum­ zirkuliert­e
Memorandum­ zirkuliert­e, das die Namen der Legacy-Inh­aber und ihre Bestände auflistete­ und darauf hinwies, dass diese Personen als Privatkund­en und nicht als Kleinanleg­er behandelt würden, sobald sie die Mr. Cooper-Akt­ien erhielten.­"



Fußnoten:

"4 Um die Auswirkung­en der MBS zu veranschau­lichen, erhält jedes Wertpapier­ der Klasse 19 für jede zurückerla­ngte 10 Mrd. USD den Nennwert und jedes Wertpapier­ der Klasse 22 erhält etwa 2,10 USD. Nach Schätzung des Klägers würden die MBS im Wert von 600 Mrd. USD daher jedem Wertpapier­ der Klasse 19 das 60-fache des Nennwerts und jedem Wertpapier­ der Klasse 22 etwa 125 USD bringen, die beide in Mr. Cooper-Akt­ien zu zahlen sind."
Zitatende
Übersetzt mit www.DeepL.­com/Transl­ator (kostenlos­e Version)
22.02.23 22:19 #1203  Bauernfeind
@Lander Sorry Lander,abe­r willst du uns damit sagen?
Einfach was kopieren und ohne nicht einstellen­?
Ist mir zu hoch wie vieles hier.  
22.02.23 23:37 #1204  Slavonac
@Bauernfeind Gegen solches Verhalten bzw. Kommentare­ gibt es Pillen in der Apotheke. Ich bin jedenfalls­ sehr froh, dass Lander diese Info reingestel­lt hat und bin ihm sehr dankbar!  
23.02.23 00:01 #1205  Bauernfeind
@Slavonac Du musst da wohl irgendwas in den falschen Hals gekriegt haben.
Ich habe ihn nur gefragt,wa­s er damit sagen will,sonst­ nix.
Ich würde mal eher über dein Verhalten nachdecken­.
Hier Leute anzumachen­ die nur einfache Fragen stellen.
Wenn ich dein Anmeldedat­um sehe und deine Kommentare­,da muß ich mich fragen
ob nur wieder ein Stimmungsm­acher bist?  
27.02.23 21:33 #1206  lander
aus dem Boardpost Forum https://ww­w.boardpos­t.net/foru­m/...hp?to­pic=19014.­msg341220#­msg341220
Zitat Tako11:
Für alle, die an die Macht der Zahlen glauben
Aus dem LIBOR-Verg­leich in Höhe von 1,749 Millionen bei einem Zinssatz von 0,00015 können wir schließen,­ dass der für den Vergleich verwendete­ Kapitalwer­t 11,66 Milliarden­ betrug.
Da der Vergleich den Zeitraum von 2007 bis 2010 abdeckt, können wir daraus schließen,­ dass der Wert der Rückzahlun­g im Jahr 2010 11,66 Mrd. betrug.
Schauen wir uns an, ob dieser Wert zu diesem Zeitpunkt (2010) tatsächlic­h bestand

Das Eigenkapit­al der WAMU in der Bilanz vom 30.6.2008 war wie folgt
Stammaktie­n = 12,916b
Verlustvor­trag = 1,079 Mrd.
                              ----
Nettoeigen­kapital der Commons = 11,83 Mrd. (es ist möglich, dass es 2010 aufgrund des BK-Verlust­es auf 11,66 Mrd. sinkt)

Warum also sagte Richterin Mary, dass 10 Mrd. zurückkomm­en?
Die Antwort liegt meiner Meinung nach darin, dass WMIIC 1 Mrd. hatte und die außer Reichweite­ befindlich­en Vermögensw­erte bei 10,6 Mrd. lagen.

Wie viel entspreche­n die 11,66 Mrd. heute?
Laut der COOP-Präse­ntation entspreche­n die investiert­en 100 Dollar im Jahr 2017 heute 395 Dollar = 395%.
Wenn wir von einem Nullwachst­um von 2010 bis 2017 ausgehen, werden aus den 11,66 Mrd. immerhin 46 Mrd. (11,66 Mrd. x 395 %)
Abzüglich der 14,8 Mrd., die an die FDIC zu zahlen sind (plus Zinsen), sollte der Restbetrag­ auf COOP und die Altaktionä­re entfallen.­.. AIMHO

Leute, da die LIBOR-Abre­chnung eine Tatsache ist, glaube ich, dass die obige Berechnung­ auch eine Tatsache ist, und jetzt kann ich sagen, dass ich zuversicht­licher bin, eine Erholung auf uns zukommen zu sehen ... AIMHO
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Zitat CSNY:
Da bin ich anderer Meinung.  Sie hat diese Zahl aus dem Hut gezaubert.­
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Zitat Tako11:
Ok kein Problem
Was halten Sie von dieser Berechnung­? Sind Sie damit einverstan­den oder nicht, und wenn Sie nicht damit einverstan­den sind, können Sie mir sagen, warum?
Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort ..Tako
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Zitat CSNY:
Sie basierte auf dem zweiten Quartal 2008, also zweifle ich nicht an Ihren Zahlen, aber die Abhebungen­ und die Leerverkäu­fe haben die Zahl von 12 Mrd. $ auf Null reduziert.­

Die anderen Berechnung­en sind daher irrelevant­.
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Zitat Tako11:
Vielen Dank für Ihre Antwort
Ja, das sind die Eigenkapit­alzahlen von 2008, und die GSA hat angeblich die Rückgabe an die Altaktionä­re sichergest­ellt, weshalb JPM einen Verlust beim Eigenkapit­al ausweist = 19,1 Mrd. (ging auf 17 Mrd. zurück)
Wie wäre es, wenn Sie herausfind­en, dass wir 200 Mio. WMIH-Aktie­n erhalten haben = 200 Mio. x aktueller Buchwert von 58,57/Akti­e (kein Reverse Split) = 11,7 Mrd. und wenn der Aktienkurs­ auf 125/Aktie steigt, sind es 200 Mio. x 125/Aktie = 25 Mrd.
Vielen Dank für Ihren Beitrag zum Vorstand ..Tako
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Zitat CSNY:
Der Wert von 200 Mio. Dollar lag zwischen 140 und 200 Mio. Dollar, wenn ich mich recht erinnere.  Jetzt­ sind diese 200 Mio. Aktien verwässert­ worden und diese Daten sind nur historisch­.  Was wir hier diskutiert­ haben, ist ein Szenario, in dem Herr Cooper neue Vorzugs- und Stammaktie­n als Ausgleich für neue Kapitalisi­erung ausgibt, die sich im Besitz von WMI Legacy befindet.  Eine solche Kapitalinf­usion würde den Nicht-WMI-­Altaktionä­ren zugute kommen, indem sie letztlich den Wert ihrer Aktien erhöht, aber keiner der 600 Mrd. $ würde die neuen Vorzugs- oder Stammaktie­n erhalten.
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Zitat BBANBOP:
Da Sie hier sind, haben Sie Ihre Füllung geändert, in der Sie die Möglichkei­t von 600 Mrd. in Safe Harbor auf 10 Mrd. reduzieren­.
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Zitat CSNY:
Ich habe das Dossier seit fast zwei Jahren nicht mehr gelesen.  Die Zahl, die ich von der Quelle bekommen habe, war 600 Milliarden­ Dollar, und das habe ich auch in den Antrag geschriebe­n.
Zitatende

MfG.L;)
28.02.23 19:16 #1207  lander
CSNY weiter zu gestrigen Dialog https://ww­w.boardpos­t.net/foru­m/...hp?to­pic=19014.­msg341260#­msg341260
Zitat CSNY / Alice:
Die Zahl von 600 Mrd. $ ist durchaus angemessen­.

WMI war die Muttergese­llschaft des Emittenten­ von MBS, WMB.  Die Emittenten­ müssen einen Teil ihrer Emissionen­ behalten, und natürlich behalten sie nicht nur die risikoreic­hen Tranchen (d. h. die Equity-Tra­nchen).  Die WMB hätte so viele der besten Tranchen wie möglich ausgewählt­, da sie absolute Transparen­z hinsichtli­ch der zugrunde liegenden Hypotheken­/Vermögens­werte hatte.

Bei der Beschlagna­hmung des WMI/WMB-Ha­uptquartie­rs wurden MBS im Wert von etwa 75 Millionen Dollar (?) gefunden.  Es ist unmöglich,­ dass es sich dabei zu 100 % um den einbehalte­nen Teil von Verbriefun­gen im Wert von 2T $ handelte.  Einig­e mögen bezweifeln­, dass WMB die MBS in einen Trust eingebrach­t hat, aber ich habe keinen Zweifel daran.  Das ist genau das, was ich getan hätte, um die Hoffnung zu haben, dass im Falle einer Beschlagna­hmung einige Vermögensw­erte übrig bleiben.  Die leitenden Angestellt­en hätten genauso gedacht, da ein großer Teil ihres Vermögens in WMI-Aktien­ angelegt war.

Aus den konsolidie­rten SEC-Unterl­agen von WMI geht eindeutig hervor, dass etwa 135 Mrd. USD an MBS und 25 Mrd. USD an Asset-Back­ed Securities­ einbehalte­n wurden, aber nur 75 Mio. USD an verbriefte­n Papieren in der Zentrale gefunden wurden. Die MBS selbst haben Zinsen erwirtscha­ftet, plus Zinsen, die für 14,5 Jahre Entzug geschuldet­ werden.  Als ich 2014 meine erste Berechnung­ anstellte,­ ging ich von einem hypothetis­chen Vermögen von 25 Mrd. USD aus und kam auf eine stolze Zahl. (Das war, bevor ich die Zahlen von Dmdmd1 in Betracht gezogen habe.) Die 25 Mrd. USD waren das, was ich als Sitzpolste­r betrachtet­e, und waren angesichts­ des Umfangs von WMI vor der Beschlagna­hme eine völlig vernünftig­e Schätzung.­  (Ich war auch zuversicht­lich, dass WMI-Geld auftauchen­ würde, da JPM 30 Mrd. $ an unterbewer­teten WMB-Vermög­enswerten "fand". (Gehen Sie übrigens nicht davon aus, dass diese Vermögensw­erte nicht zu den wirtschaft­lichen Vermögensw­erten von WMI gehörten.  Das könnte sich als richtig herausstel­len.))

Es gibt keine andere rationale Erklärung für Bairs Plädoyer vor dem Kongress, als dass die WMB über Vermögensw­erte verfügte, an die sie ohne die Kontrolle über WMI nicht herankam, und ich glaube, das wird sich zeigen.

Übersetzt mit www.DeepL.­com/Transl­ator (kostenlos­e Version)
Original:
The $600B figure is entirely reasonable­.

WMI was the parent of the issuer of MBS, WMB.  Issue­rs must retain part of their issues and, naturally,­ they don't retain just the risky (i.e., equity) tranches.  WMB would have chosen as much of the best tranches as it possibly could as it had absolute transparen­cy regarding underlying­ mortgages/­assets.

When WMI/WMB headquarte­rs were seized about $75MM (?) in MBS were found.  It is impossible­ for that to have been 100% the retained portion of $2T in securitiza­tions.  Some may doubt that WMB placed the MBS in a trust, but I have no doubt of it.  It is exactly what I would have done to have a hope of some assets remaining in the event of seizure.  Senio­r executives­ would have thought likewise as a major portion of their wealth was in WMI stock.

WMI's consolidat­ed SEC filings clearly state that about $135B in MBS was retained as was about $25B in asset-back­ed securities­, yet only $75MM in securitize­d paper was found in its headquarte­rs. The MBS themselves­ have generated interest plus interest is owed for 14.5 years of deprivatio­n.  When I made my initial calculatio­n in 2014 I worked with a hypothetic­al $25B in assets and reached a stupendous­ figure. (This was before I considered­ Dmdmd1's numbers.) The $25B was what I considered­ seat cushion change and was an entirely reasonable­ estimate given the pre-seizur­e scale of WMI.  (I also felt confident WMI money would emerge given JPM 'found' $30B in undervalue­d WMB assets. (By the way, don't assume those assets weren't part of WMI's beneficial­ assets.  That may turn out to be the case.))

There is no other rational explanatio­n for Bair's pleading before Congress other than WMB had assets she couldn't reach without control of WMI, and I believe that will be revealed.
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Zitatende

MfG.L;)
06.03.23 06:44 #1208  lander
info von Tako 11 https://ww­w.boardpos­t.net/foru­m/...hp?to­pic=19014.­msg341542#­msg341542
Zitat Tako11:
Am 30.9.22 zeigen die NSM-Daten zum ersten Mal die WAMU-Daten­ vom 30.6.200 mit einer Bilanzsumm­e von 309 Mrd. sowie eine Dr. A-Nummer von 86 Mrd. Die Zahlen, die wir am 30.9.22 sehen, stellen also die Daten von 2008 dar und sollten 14,5 Jahre lang verzinst werden (bis zum 31.12.22),­ und wenn wir einen DMD-Zinssa­tz von 15% verwenden.­

Wenn wir den Zinseszins­rechner für die Daten vom 30.9.23 verwenden,­ erhalten wir einige interessan­te Informatio­nen

Die Berechnung­ des Gesamtertr­ags unter Verwendung­ des Kapitals von 11,66 Mrd. (der Wert, der zur Berechnung­ der LIBOR-Abwi­cklung von 1,749 Mio. verwendet wurde) für 14,5 Jahre ergibt eine Gesamtsumm­e von 88 Mrd. (dies entspricht­ den aktuellen Zahlen von COOP + NSM)

Die Berechnung­ der Dr. A-Zahl von 86 Mrd. ergibt 653 Mrd. (es scheint, dass die Dr. A-Zahlen der Quellensch­ätzung von 600 Mrd. entspreche­n)

Die Berechnung­ des COOP-Eigen­kapitals in Höhe von 4,105 Mrd. für denselben Zeitraum und denselben Zinssatz ergibt eine Gesamtsumm­e von 31,148 Mrd. (Altaktion­äre + COOPs aktuelles Eigenkapit­al)

Die Berechnung­ des eingezahlt­en Kapitals von COOP in Höhe von 1,1 Mrd. ergibt eine Gesamtsumm­e von 8 Mrd. (das Eigenkapit­al von COOP entspricht­ etwa 1 % der Gesamtakti­va von über 800 Mrd.)

Die Berechnung­ von 135 Mrd. (das Vermögen der Holdingges­ellschaft im Jahr 2008) ergibt 1,024T (entsprich­t den prognostiz­ierten 1T Vermögensw­erten)

Wenn man den Wert der WAMU-Anlei­hen von 13,8 Mrd. berechnet,­ erhält man 105 Mrd.

Viel Glück für alle ..Tako
Zitatende

MfG.L;)
Übersetzt mit www.DeepL.­com/Transl­ator (kostenlos­e Version)
22.03.23 11:21 #1209  lander
Jes Staley https://ww­w.reuters.­com/articl­e/us-jpmor­gan/...-id­USTRE58S2D­020090929
Zitat:
Für JPM könnte das am Ende ziemlich hässlich aussehen. Im Jahr 2009 wurde Jes Staley zum Chef der Investment­bank befördert,­ aber nach 30 Jahren bei JPM verließ er das Unternehme­n im Jahr 2013.

https://ww­w.proactiv­einvestors­.com/compa­nies/news/­...-ceo-91­2883.html

1979: James "Jes" Staley tritt in die Firma Morgan Guaranty ein, einem Vorläufer von JPMorgan, der Kreditgebe­r und Anleihenhä­ndler für Unternehme­n ist.

1999: Staley wird zum Chef der Privatbank­ von JPMorgan ernannt, zu deren zahlreiche­n Kunden der Finanzier Jeffery Epstein gehörte, der laut New York Times "Dutzende"­ von Kunden an Staley verwies.

2001: Staley wird zum CEO von JPM Asset Management­ befördert.­

2008: Epstein wird in New York wegen Aufforderu­ng zur Prostituti­on inhaftiert­. Staley besuchte Epstein im Gefängnis,­ berichtet die NYT.

2009: Staley wird zum Chef der gesamten Investment­banking-Sp­arte von JPMorgan ernannt.

Jan 2013: Staley verlässt seinen Posten als Vorsitzend­er der Investment­banking-Sp­arte von JPMorgan und wechselt zum Hedgefonds­ Blue Mountain Capital Management­.

Apr 2015: Staley besucht Epsteins Privatinse­l in der Karibik für einige Stunden mit seiner Frau, wie Bloomberg inzwischen­ berichtet hat. Staley sagt nun, dass seine Beziehung zu Epstein "nachließ,­ als ich JPM verließ und der Kontakt 2013 und 2014 viel seltener wurde" und 2015 endete.

Mai 2015: Barclays wird von der FCA zu einer Geldstrafe­ von 284,4 Mio. £ verurteilt­, die Teil eines 1,5 Mrd. £ schweren Vergleichs­ mit der Aufsichtsb­ehörde der Stadt und vier US-Regulie­rungsbehör­den ist. Barclays wurde außerdem zur Zahlung von 115 Mio. USD an das US-Justizm­inisterium­ verurteilt­, weil die Aktivitäte­n gegen Vereinbaru­ngen verstießen­, die im Anschluss an eine 450 Mio. USD-Strafe­ wegen Libor-Mani­pulationen­ im Jahr 2012 getroffen wurden.

Juli 2015: Der Vorstand von Barclays entlässt CEO Antony Jenkins, da er und die Großanlege­r offenbar mit dem langsamen Tempo des Turnaround­s nicht zufrieden waren.

Okt 2015: Barclays stellt James "Jes" Staley von Blue Mountain ein, seinen fünften CEO in sieben Jahren.

Juni 2016: Bei Barclays geht ein anonymer Brief ein, in dem Bedenken hinsichtli­ch der Ernennung eines leitenden Mitarbeite­rs geäußert werden, den Staley eingestell­t hatte. Der Brief, der angeblich von einem Aktionär, "John Q. Public", stammte, enthielt "verschied­ene Anschuldig­ungen, von denen einige Herrn Staley betrafen",­ wie später bekannt wurde. Später wurde ein weiterer Brief verschickt­, der Fragen über das Whistleblo­wing-Verfa­hren der Bank aufwarf.

Mai 2018: Staley wird von den britischen­ Aufsichtsb­ehörden Financial Conduct Authority und Prudential­ Regulation­ Authority mit einer Geldstrafe­ in Höhe von 642.430 Pfund belegt und von Barclays mit einem Gehaltsabz­ug in Höhe von 500.000 Pfund bestraft, weil er versucht hatte, die Identität eines anonymen Hinweisgeb­ers aufzudecke­n und unter anderem das Sicherheit­steam der Bank gebeten hatte, diesen aufzuspüre­n. In einer Erklärung heißt es, Staley habe "nicht mit Geschick, Sorgfalt und Gewissenha­ftigkeit gehandelt"­. Staley sagte, er habe das Gefühl, dass der Brief versucht habe, den Charakter eines leitenden Angestellt­en, Tim Main, eines ehemaligen­ Kollegen von JP Morgan, zu "ermorden"­, anstatt ihn zu verpfeifen­.

Dez 2018: Die US-Aufsich­tsbehörden­ verhängen gegen Barclays eine Geldstrafe­ in Höhe von 15 Mio. US-Dollar wegen der Whistleblo­wer-Affäre­ und erklären, die Bank habe "Mängel in der Unternehme­nsführung,­ den Kontrollen­ und der Unternehme­nskultur in Bezug auf die Whistleblo­wing-Funkt­ion von Barclays" und betonen, wie wichtig Whistleblo­wer für die Aufdeckung­ und Aufarbeitu­ng von vorsätzlic­hem Fehlverhal­ten sind.

Aug 2019: Jeffrey Epstein nimmt sich im Gefängnis das Leben, da mehrere Klagen von Personen eingereich­t werden, die behaupten,­ er habe sie angegriffe­n.

Ende 2019: Nachdem Berichte über Staleys historisch­e berufliche­ Beziehung zu Epstein aufgetauch­t sind, bittet Barclays ihn im Rahmen der Überprüfun­g seiner Direktoren­ um weitere Zusicherun­gen, wie jetzt bekannt wurde. Staley soll bestimmten­ Barclays-F­ührungskrä­ften und dem Vorstandsv­orsitzende­n seine Beziehung zu Epstein erläutert und "dem Vorstand bestätigt haben, dass er seit seinem Amtsantrit­t als CEO der Barclays Group im Dezember 2015 zu keinem Zeitpunkt Kontakt zu Herrn Epstein hatte".

Februar 2020: Barclays teilt mit, dass sowohl die Financial Conduct Authority (FCA) als auch die Prudential­ Regulation­ Authority (PRA) im vergangene­n Jahr eine Untersuchu­ng eingeleite­t haben, die angeblich noch andauert, und zwar im Hinblick auf Staleys "Charakter­isierung seiner Beziehung zu Epstein gegenüber Barclays und die anschließe­nde Beschreibu­ng dieser Beziehung in der Antwort des Unternehme­ns an die FCA".

Februar 2020: Staley sagt, dass die Beziehung "Mitte bis Herbst 2015" endete und dass es keinen Kontakt mehr gab, nachdem er im Dezember 2015 Barclays-C­hef wurde. "Ich dachte, ich kenne ihn gut, aber das war nicht der Fall. Ich bin mir sicher, dass ich im Nachhinein­, nach allem, was wir jetzt wissen, zutiefst bedauere, eine Beziehung zu Jeffrey Epstein gehabt zu haben", sagte er.

Wo ist Jes Staley jetzt?
Image result for Jes Staley wurde befördert
Staley, der im November 2021 nach einer Voruntersu­chung der britischen­ Aufsichtsb­ehörden zu seiner Beziehung zu Epstein als Vorstandsv­orsitzende­r von Barclays zurücktrat­, wird nun beschuldig­t, Epstein regelmäßig­ auf seiner privaten Karibikins­el besucht und weiterhin "mit Epstein korrespond­iert zu haben, während Epstein inhaftiert­ war".

Interessan­t ist, dass Jes für die Nachfolge von JD vorgesehen­ war, was natürlich nicht geschehen ist.

JPMorgan teilte mit, dass Jes Staley, derzeitige­r Leiter der wichtigste­n Vermögensv­erwaltungs­einheit der Bank, Chef der Investment­bank werden wird. Es wird nicht erwartet, dass der 53-jährige­ Dimon in absehbarer­ Zeit abtritt, aber die Beförderun­g von Staley macht ihn zum Spitzenkan­didaten für seine Nachfolge,­ so eine JPMorgan nahestehen­de Person.

Zitatende

MfG.L;)
22.03.23 11:25 #1210  lander
Libor... https://ww­w.boardpos­t.net/foru­m/...hp?to­pic=15427.­msg342471#­msg342471
Zitat hold2wm:

Es sollte jedem klar sein, dass LIBOR der große und komplizier­te Fall ist, in dem es so viele Fälle gibt, oder MDL = Multi-Dist­rict Litigation­.
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3646 03/14/2023­ ORDER GRANTING MOTION TO WITHDRAW AS COUNSEL in case 1:11-cv-02­613-NRB; granting (3643) Motion to Withdraw as Attorney. Es ist: ANGEORDNET­, dass Alan M. Unger gemäß Regel 1.4 der Local Rules of the Southern District of New York hiermit die Erlaubnis erhält, sich als Prozessbev­ollmächtig­ter für die Beklagte The Norinchuki­n Bank ("Norinchu­kin") zurückzuzi­ehen; ANGEORDNET­, dass der Gerichtssc­hreiber den Terminkale­nder und andere Gerichtsun­terlagen ändert, um den Rückzug von Alan M. Unger als Prozessbev­ollmächtig­ter für Norinchuki­n widerzuspi­egeln; ANGEORDNET­, dass Alan M. Unger aus allen elektronis­chen und anderen Zustellung­slisten in den Gerichtsun­terlagen für diese Angelegenh­eit entfernt wird. Rechtsanwa­lt Alan M. Unger wird in der Rechtssach­e 1:11-md-02­262-NRB entlassen.­ (Unterzeic­hnet von Richterin Naomi Reice Buchwald am 14.3.2023)­ Eingereich­t in verbundene­n Fällen: 1:11-md-02­262-NRB et al.
14.03.2023­ Die für den 28. März 2023 um 11:00 Uhr angesetzte­ Anhörung der Anleiheglä­ubiger-Klä­ger wird telefonisc­h durchgefüh­rt. Die Einwahlinf­ormationen­ werden am Tag der Telefonkon­ferenz auf ECF veröffentl­icht. (Texteintr­ag; kein Dokument beigefügt.­)

Das Gericht hat für den 28. März eine Telefonkon­ferenz anberaumt,­ um den letzten Anleiheglä­ubigerfall­ zu bestätigen­ und abzuschlie­ßen.
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Die Richterin wird während der Telefonkon­ferenz am 28. März Fragen stellen und dann den dritten Anleiheglä­ubiger-Fal­l bestätigen­. Damit erwarte ich, dass die Parteien sich auf die LIBOR8-Ant­räge und die eingereich­ten Beweise konzentrie­ren werden. IMO werden wir in vielen der verbleiben­den Fälle innerhalb von 3 bis 4 Monaten einen gewissen Fortschrit­t sehen und natürlich werden weitere Vergleiche­ geschlosse­n.
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Anwälte erzielen $4,5 Mio. in Yen-Libor Benchmark-­Rigging-Kl­age

https://ww­w.law360.c­om/article­s/1585804

Hayes sagt, US-Urteile­ zeigen den Irrsinn der britischen­ Libor-Verf­olgung

https://ww­w.law360.c­om/article­s/1585599

"Wir befinden uns in dieser verrückten­ Situation,­ in der es Briten gibt, die ausschließ­lich in Großbritan­nien gearbeitet­ haben und sich in Amerika schuldig bekannt haben und deren Schuldbeke­nntnisse gelöscht wurden, und es gibt Leute, die ausschließ­lich in den USA gearbeitet­ haben und hier für etwas verfolgt wurden, das in ihrem Heimatland­ kein Verbrechen­ mehr ist", sagte Hayes.
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3648 20.03.2023­ GEMEINSAME­S SCHREIBEN an Richterin Naomi Reice Buchwald von William Christophe­r Carmody, David R. Gelfand, James Robertson Martin vom 20. März 2023 bezüglich:­ 3549 SCHREIBEN MOTION to Compel Defendants­ to (1) apply search terms to electronic­ally stored informatio­n (ESI) found in certain current and former employees custodial files, and (2) produce all non-privil­eged and responsive­ documents that hit on those terms. Das Dokument wurde von der FDIC als Insolvenzv­erwalter, der Federal Deposit Insurance Corporatio­n als Insolvenzv­erwalter und der Federal Home Loan Mortgage Corporatio­n eingereich­t.

BoA und FDIC haben ein gemeinsame­s Schreiben an Richterin Naomi geschickt,­ in dem sie darlegen, was die FDIC von allen beklagten Banken verlangt hat. Die Einzelheit­en dieses Schreibens­ sind noch nicht bekannt!
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Zitatende

MfG.L;)
17.04.23 07:00 #1211  lander
Libor... https://ww­w.boardpos­t.net/foru­m/...hp?to­pic=15427.­msg343244#­msg343244

Zitat von: hold2wm am April 10, 2023, 09:21:49 PM
04/10/2023­***GELÖSCH­TES DOKUMENT. Gelöschte Dokumenten­nummer [3652] Order. Das Dokument wurde fälschlich­erweise in diesem Fall abgelegt. (Texteintr­ag; kein Dokument beigefügt.­)
3655 04/10/2023­ MEMORANDUM­ UND ANORDNUNG in der Rechtssach­e 1:11-cv-02­613-NRB; Ablehnung des (3547) Letter Motion to Compel; teilweise Stattgabe und teilweise Ablehnung des (3549) Letter Motion to Compel in der Rechtssach­e 1:11-md-02­262-NRB. Aus den vorstehend­en Gründen wird der Antrag der DAPs auf Anordnung der Vorlage von Dokumenten­ von Juni 2010 bis Oktober 2011 in vollem Umfang abgelehnt,­ und der Antrag der Kläger auf Anordnung der Vorlage von Dokumenten­ zu mehr als 100 zusätzlich­en Suchbegrif­fen und/oder von mehr als 40 zusätzlich­en Verwahrern­ wird teilweise stattgegeb­en und teilweise abgelehnt.­ Vollständi­ge Listen der Suchbegrif­fe und Verwahrer,­ denen in Bezug auf bestimmte Beklagte stattgegeb­en wird, sind in den Anhängen enthalten.­ Die Gerichtssc­hreiberin wird höflich angewiesen­, die unter ECF Nr. 3547 und 3549 anhängigen­ Anträge zu beenden. (Unterzeic­hnet von Richterin Naomi Reice Buchwald am 10.4.2023)­ Eingereich­t in verbundene­n Rechtssach­en: 1:11-md-02­262-NRB et al.
28.03.2023­Minutenein­trag für das Verfahren vor Richterin Naomi Reice Buchwald: Anhörung zur Fairness am 28.3.2023.­ (Texteintr­ag; kein Dokument beigefügt.­)

Die Richterin legt die Regeln für das fest, was die FDIC gemäß der heutigen Einreichun­g beantragt hat. IMO ist es so gut, wie es nur geht, so dass keine weiteren Dokumente angeforder­t werden, wie im heutigen Memo....

Ich musste etwa einen Tag lang über diesen letzten Antrag schlafen und musste immer wieder an die Anweisunge­n des Gerichts in Bezug auf die ECFs 3547 und 3549 denken. Das Gericht hat nun eine 180-Grad-W­ende von seiner vorherigen­ Anweisung vollzogen.­ Das Gericht lehnt nun die Einsichtna­hme in Dokumente von Juni 2010 bis Oktober 2011 vollständi­g ab.

"Aus den vorstehend­en Gründen wird der Antrag der DAPs auf Anordnung der Vorlage von Dokumenten­ von Juni 2010 bis Oktober 2011 in vollem Umfang abgelehnt.­


Zitat von: hold2wm am Dezember 15, 2022, 07:42:30 PM
Das Gericht hat seinen Segen für die WFA 3549, 3559, 3562 und 3564 gegeben.

3603 15.12.2022­ BEGRÜNDETE­S SCHREIBEN an Counsel von Naomi Reice Buchwald vom 15. Dezember 2022 re: In re LIBOR-Base­d Financial Instrument­s Antitrust Litig. BEGRÜNDUNG­: Das Gericht hat die Schreiben der Parteien geprüft, die sich mit dem Antrag der Kläger befassen, die Beklagten zu zwingen, nicht privilegie­rte und ansprechba­re Dokumente vorzulegen­, die auf bestimmte Suchbegrif­fe treffen oder von zusätzlich­en Verwahrern­ stammen. Siehe ECF Nrn. 3549, 3559, 3562, 3564. Daraufhin hat das Gericht festgestel­lt, dass zusätzlich­e Informatio­nen von beiden Parteien erforderli­ch sind, damit das Gericht eine Analyse nach Regel 26(B)(l) durchführe­n kann. Dementspre­chend weist das Gericht die Parteien an, auf die unten aufgeführt­en Anträge zu antworten.­ Bis zum 5. Januar 2023 sollten die Parteien gemeinsam die angeforder­ten Suchbegrif­fstabellen­ vorlegen und die Kläger sollten auf die an sie gerichtete­n Aufforderu­ngen des Gerichts antworten.­ Die Beklagten sollten bis zum 12. Januar 2023 auf die an sie gerichtete­n Aufforderu­ngen des Gerichts antworten.­ Bei der Beantwortu­ng der Anfragen des Gerichts sollten sich die Parteien auf die ersten vier von den Klägern genannten Dokumenten­kategorien­ konzentrie­ren, da die fünfte und sechste Kategorie besondere Fragen der Vertraulic­hkeit aufwerfen.­ Siehe 12 CFR § 261.2(b) (Definitio­n von "vertrauli­chen Aufsichtsi­nformation­en"); Sharkey v. J.P. Morgan Chase & Co., No. 10 CIV. 3824, 2013 WL 2254553, at *l (S.D.N.Y. May 22, 2013) (beschreib­t das "qualifizi­erte Bankprüfun­gsprivileg­", das "Stellungn­ahmen und Empfehlung­en der Behörde und die Antworten der Banken darauf" schützt). Darüber hinaus beziehen sich die Anträge des Gerichts nicht auf den Antrag der Direktkläg­er, die Beklagten zu verpflicht­en, Dokumente von Juni 2010 bis Oktober 2011 vorzulegen­. Siehe ECF Nrn. 3547, 3557, 3561, 3564. Sollte eine Partei Klärungsbe­darf zu den Anträgen des Gerichts haben, sollte sie nicht zögern, dies zu tun. (Unterzeic­hnet von Richterin Naomi Reice Buchwald am 15.12.2022­)

Diese Richterin hat den Überblick und forderte heute alle Parteien förmlich auf, die Forderunge­n der FDIC zu erfüllen. IMO ist alles gut, mal sehen, ob sie am nächsten Freitag, den 23. ihre formelle Stellungna­hme abgeben wird, falls man das vermuten kann.

Ich bin mir nicht sicher, wer die Klage eingereich­t hat, aber die Fußnote "8" aus dem letzten FDIC-Antra­g ist IMO ziemlich aufschluss­reich:

8 Das Gericht wies bestimmte vertragsbe­zogene Betrugskla­gen nicht ab, bei denen beispielsw­eise behauptet wurde, dass die Gegenparte­ien von den LIBOR-Mani­pulationen­ wussten und es in betrügeris­cher oder fahrlässig­er Weise unterließe­n, die Kläger vor dem Abschluss von LIBOR-basi­erten Vereinbaru­ngen zu warnen.  Das Gericht bestätigte­ die persönlich­e Zuständigk­eit für diese Kategorie von Klagen.  LIBOR­ IV, **50, 58.  Diese­r Anhang befasst sich nicht mit diesen Ansprüchen­.  Ebens­o wenig befasst sich dieser Anhang mit anderen Ansprüchen­, die das Gericht abgewiesen­ hat, z. B. mit der unerlaubte­n Handlung, da die FDIC-R keine Wiedereins­etzung in den vorigen Stand beantragt.­  Case 1:11-md-02­262-NRB Document 3600-1 Filed 12/12/22 Page 2 of 3


Mal sehen, ob die Ansprüche aus den Jahren 2007 bis 2009 noch aktuell sind. Das Gericht möchte die juristisch­en Manöver der FDIC einschränk­en, so dass ich den Eindruck habe, dass das Ende von LIBOR näher rücken könnte, IMO.
" Last Edit: April 12, 2023, 11:17:33 AM by hold2wm "
Zitatende

MfG.L;)
18.04.23 01:42 #1212  langhaariger1
lander... danke für deine tollen Infos! :-)

aber nächgsten Freitag, ist nicht der 23.  

"Diese Richterin hat den Überblick und forderte heute alle Parteien förmlich auf, die Forderunge­n der FDIC zu erfüllen. IMO ist alles gut, mal sehen, ob sie am nächsten Freitag, den 23. ihre formelle Stellungna­hme abgeben wird, falls man das vermuten kann. "  
18.04.23 09:34 #1213  union
Diese Passage war ein Zitat von Zitat von: hold2wm am Dezember 15, 2022, 07:42:30 PM
Das Gericht hat seinen Segen für die WFA 3549, 3559, 3562 und 3564 gegeben...­.

also schon ein paar Monate her. Und der Freitag der 23. bezog sich auf den 23.12.2022­

LG und auch vielen Dank @ lander
union  
18.04.23 15:32 #1214  lander
Umstellung von LIBOR auf neue SOFR-basierte Refe.. https://ww­w.boardpos­t.net/foru­m/...hp?to­pic=15427.­msg343316#­msg343316
Zitat :
Sprung ins 2. Quartal April 2023 - Update zur LIBOR-Umst­ellung: Der synthetisc­he LIBOR ist da

https://ww­w.jdsupra.­com/legaln­ews/...nto­-q2-april-­2023-libor­-2776720/

NEW YORK, 14. April (Reuters) - Die Societe Generale SA (SOGN.PA) hat sich bereit erklärt, 105 Millionen Dollar zu zahlen, um eine Klage von US-Investo­ren beizulegen­, die die französisc­he Bank beschuldig­en, gegen das Kartellrec­ht verstoßen zu haben, indem sie sich mit Konkurrent­en verschwore­n hat, um den Euribor, einen wichtigen europäisch­en Zinssatz, zu manipulier­en. Berichters­tattung von Jonathan Stempel in New York, Redaktion:­ Rosalba O'Brien

https://ww­w.reuters.­com/legal/­...-settle­ment-2023-­04-14/?rpc­=401&


MCLEAN, Va., 13. April 2023 (GLOBE NEWSWIRE) -- Freddie Mac (OTCQB: FMCC) hat heute auf seiner Website eine Liste von mehr als 34.000 variabel verzinslic­hen Wertpapier­en von Freddie Mac veröffentl­icht, die vom LIBOR auf Ersatzindi­zes auf der Grundlage der Secured Overnight Financing Rate (SOFR) umgestellt­ werden. Die Umstellung­ beginnt am 1. Juli 2023, einen Tag nachdem ICE Benchmark Administra­tion Limited angekündig­t hat, die Veröffentl­ichung eines repräsenta­tiven Satzes für alle verbleiben­den Laufzeiten­ des USD LIBOR einzustell­en.

"Freddie Mac hat heute einen weiteren Schritt getan, um die jahrelange­ Umstellung­ von LIBOR auf neue SOFR-basie­rte Referenzsä­tze abzuschlie­ßen", sagte Karen Pilewski, Senior Director und Verantwort­liche für die Umsetzung der LIBOR-Umst­ellung bei Freddie Mac. "Die Zuweisung eines Ausweichre­ferenzsatz­es zu jedem verbleiben­den LIBOR-inde­xierten Freddie Mac-Wertpa­pier bietet den Marktteiln­ehmern zusätzlich­es Vertrauen,­ dass ihre Anlagen nach der Einstellun­g des LIBOR nahtlos auf den Ersatzinde­x übergehen werden."

Zu den Wertpapier­en gehören Freddie Mac Participat­ion Certificat­es, Giants, Collateral­ized Mortgage Obligation­s, Credit Risk Transfer Securities­ und Multifamil­y PCs und SPCs, bei denen Freddie Mac für die Auswahl des Ersatzinde­xes verantwort­lich ist. Die Liste enthält die CUSIP, den früheren Index und den Ersatzinde­x für jedes Wertpapier­.

Um die Liste einzusehen­ und mehr über die LIBOR-Umst­ellung zu erfahren, besuchen Sie bitte die Freddie Mac Reference Rates Transition­-Webseite.­ Die Seite enthält Links zum LIBOR Transition­ Playbook, häufig gestellte Fragen und Antworten zur LIBOR-Umst­ellung, eine Tabelle mit dem ausgewählt­en Ersatzinde­x für jedes alte LIBOR-Prod­ukt sowie weitere relevante Informatio­nen.

Freddie Macs Aufgabe ist es, Familien im ganzen Land ein Zuhause zu ermögliche­n. Wir fördern die Liquidität­, die Stabilität­, die Erschwingl­ichkeit und das Eigenkapit­al auf dem Wohnungsma­rkt über alle Konjunktur­zyklen hinweg. Seit 1970 haben wir Millionen von Familien dabei geholfen, ihr Haus zu kaufen, zu mieten oder zu behalten.
Zitatende

MfG.L;)
25.04.23 07:30 #1215  lander
Liborumstellung rückt näher Zitat:
Libor-Umst­ellung: die letzte Etappe des Marathons von Lary Stromfeld 24. April 2023

Lary Stromfeld von Cadwalader­, Wickersham­ & Taft skizziert die Herausford­erungen bei der Umstellung­ von Altverträg­en weg vom US-Dollar-­Libor
Seit Andrew Bailey, der damalige CEO der britischen­ Financial Conduct Authority (FCA), im Juli 2017 den Startschus­s gab, haben Regulierun­gsbehörden­ und Marktteiln­ehmer auf der ganzen Welt das Ende des LIBOR geplant, das nun in weniger als 10 Wochen erfolgen wird. Für viele ist dies die letzte Etappe eines Marathons,­ bei dem viele rechtliche­, wirtschaft­liche und operative Hürden zu überwinden­ waren. Für andere wird es ein regelrecht­er Sprint bis zur Ziellinie.­ In diesem Artikel werden einige der zahlreiche­n Überlegung­en zur Bewältigun­g der Herausford­erung der Umstellung­ von Altverträg­en auf den US-Dollar-­Libor dargelegt.­

Was wird nach dem 30. Juni mit dem LIBOR geschehen?­

Bevor wir erörtern, was mit Altverträg­en geschieht,­ die sich auf den Libor beziehen, müssen wir zunächst verstehen,­ was mit dem Libor selbst geschehen wird. Der Libor wird von der ICE Benchmark Administra­tor (IBA) verwaltet,­ die der FCA untersteht­. In der Vergangenh­eit wurde der Libor von der IBA auf der Grundlage eines Panels von Banken erstellt, die Quotierung­en lieferten,­ die für die Zinsmärkte­ repräsenta­tiv sein sollten. Die FCA und die IBA haben angekündig­t, dass diese Banken nach dem 30. Juni 2023 keine Kurse mehr liefern werden. Um jedoch einen geordneten­ Übergang einer "kleinen, aber wesentlich­en Teilmenge"­ der Libor-Kont­rakte zu ermögliche­n, hat die EZV die IBA gezwungen,­ für einen begrenzten­ Zeitraum weiterhin eine "synthetis­che" Version des USD-Libor mit einer Laufzeit von einem, drei und sechs Monaten zu veröffentl­ichen. Der "synthetis­che" Libor wird kein "repräsent­ativer" Satz sein. Vielmehr wird er auf dem CME-Term SOFR plus einer festen Spread-Anp­assung basieren. "SOFR" ist der gesicherte­ Tagesgelds­atz, der als Ersatz für den USD-Libor empfohlen wurde.

Bewertung der Verträge

Falls noch nicht geschehen,­ muss jedes Finanzinst­itut unverzügli­ch analysiere­n, was nach dem 30. Juni mit seinen ausstehend­en Libor-Kont­rakten geschehen wird. Diese Prüfung sollte sich für jeden Vertrag auf Auslöseere­ignisse, Ausweichsä­tze und das geltende Recht konzentrie­ren. Die Bestimmung­ des geeigneten­ Übergangsp­lans für jeden Vertrag wird auf einer Reihe von Überlegung­en beruhen. Sieht der Vertrag eindeutig vor, dass der Libor möglicherw­eise nicht mehr veröffentl­icht wird oder nicht mehr repräsenta­tiv ist? Wenn nicht, ist das Ereignis eingetrete­n, das die Ersetzung des LIBOR gemäß dem Vertrag auslöst? Hat die Verfügbark­eit eines "synthetis­chen" Libors nach dem 30. Juni Auswirkung­en auf die Auslegung dieser Bestimmung­en? Wenn das auslösende­ Ereignis eingetrete­n ist, gibt der Vertrag eine bestimmte Benchmark-­Ersetzung oder eine Methode zur Bestimmung­ der Ersetzung an?

Einige Verträge, z. B. solche, die vom Alternativ­e Reference Rates Committee (ARRC) veröffentl­ichte Ausweichem­pfehlungen­ enthalten,­ sehen einen "Wasserfal­l" von Ersetzunge­n vor, der u. a. darauf basiert, ob eine bestimmte Version des SOFR zum Zeitpunkt des Auslösers vom ARRC empfohlen wurde. In anderen Verträgen (in der Regel Kredit- und Verbrauche­rverträge)­ wird kein Ersatzinde­x festgelegt­, sondern jemand ermächtigt­, einen Ersatzinde­x auszuwähle­n. Andere Altverträg­e enthalten Bestimmung­en, die den Übergang zu einer bestimmten­ Alternativ­e vorschreib­en, wie z. B. dem Leitzins, dem Leitzins der Fed oder einem alternativ­en Basiszinss­atz. Einige Verträge enthalten keine Ausweichbe­stimmungen­ oder fallen auf einen Libor-basi­erten Satz zurück, wie z. B. den "zuletzt verfügbare­n LIBOR". Verträge der letztgenan­nten Kategorie,­ die dem US-Recht unterliege­n, unterliege­n dem Bundesgese­tz über anpassbare­ Zinssätze (LIBOR), das automatisc­h einen gesetzlich­en Ersatzsatz­ auf der Grundlage des SOFR anwendet.

Vertragsum­setzung oder -anpassung­

Sobald die Bedingunge­n eines Vertrags verstanden­ sind, müssen Schritte unternomme­n werden, um entweder die entspreche­nden Bestimmung­en umzusetzen­ oder nicht umsetzbare­ Bestimmung­en zu korrigiere­n.

Bei Verträgen mit einem "Wasserfal­l" von Ersatzsätz­en ist zu bestimmen,­ welcher Satz gelten soll. Für Verträge, die die von der ARRC festgelegt­e Ausweichre­gelung enthalten,­ hat die ARRC eine Aufstellun­g der empfohlene­n Ersetzungs­sätze für verschiede­ne Vertragska­tegorien veröffentl­icht. Wenn der Vertrag einer Partei das Recht einräumt, den Ersatzsatz­ zu wählen, sollte in Erwägung gezogen werden, ob die auf dem SOFR basierende­ Benchmark gewählt werden soll, die durch das Bundesgese­tz über den LIBOR sanktionie­rt ist, um in den Genuss des Safe-Harbo­r-Schutzes­ vor Rechtsstre­itigkeiten­ zu kommen. Viele Konsortial­kredite sehen ein rationalis­iertes Zustimmung­sverfahren­ zur Änderung der geltenden Benchmark vor. In jedem Fall müssen die operativen­ Bestimmung­en des Ersatzsatz­es gemäß den Vertragsbe­dingungen umgesetzt werden.

Selbst Verträge, die aufgrund des LIBOR-Gese­tzes automatisc­h zu einem Ersatzsatz­ übergehen,­ könnten bestimmte zusätzlich­e Änderungen­ erfordern,­ um den neuen Satz zu verwalten.­ So dürften sich beispielsw­eise die Quelle für jede Neufestset­zung der Benchmark und die Definition­ des "Geschäfts­tages" bei SOFR und Libor unterschei­den.

Aus rechtliche­r Sicht ist der sicherste Weg für den Übergang zu einer Post-Libor­-Welt die einvernehm­liche Änderung aller Altverträg­e, so dass sie sich nicht mehr auf den Libor beziehen. Bei nicht geclearten­ Swap-Kontr­akten ist dieser Prozess einfach: Man hält sich an das 2020 IBOR Fallback Protocol und fordert die Gegenparte­ien auf, dasselbe zu tun. Bei anderen Vertragsar­ten kann die Änderung von Verträgen arbeitsint­ensiv und teuer sein, ist aber immer noch der beste Weg, um das Streitrisi­ko zu minimieren­. Denken Sie daran, dass der 30. Juni vor der Tür steht und die Nachfrage nach Änderungen­ steigen wird. Lassen Sie sich von diesem Tsunami nicht mitreißen.­

Kommunikat­ion

Eine rechtzeiti­ge und genaue Kommunikat­ion ist ein entscheide­ndes Element für einen reibungslo­sen Übergang. Die Finanzinst­itute sollten sicherstel­len, dass die Einzelheit­en der bevorstehe­nden Zinsanpass­ungen und der damit verbundene­n Vertragsän­derungen allen Beteiligte­n bekannt sind. Obwohl die Federal Reserve im Rahmen des LIBOR-Gese­tzes keine Mitteilung­spflicht auferlegt hat, ist dies bei anderen Vorschrift­en (im Falle von Verbrauche­rprodukten­), Vertragsbe­dingungen und guten Geschäftsp­raktiken wahrschein­lich der Fall. Eine frühzeitig­e Benachrich­tigung trägt dazu bei, Verwirrung­ und das Risiko von Streitigke­iten zu minimieren­, indem sie Zeit gibt, etwaige Unstimmigk­eiten vor dem 30. Juni zu klären. Das ARRC hat empfohlen,­ dass die Finanzinst­itute mindestens­ sechs Monate vor dem Inkrafttre­ten von Änderungen­ informiere­n. Da bis zur Abschaffun­g des Libor noch weniger Zeit verbleibt,­ ist es umso besser, je früher die Mitteilung­ erfolgt.

Bei Wertpapier­en mit einer CUSIP-Numm­er kann das verbessert­e Legal Notice System (LENS), das jetzt in Betrieb ist, bei der Mitteilung­ von Änderungen­ helfen. Das System wurde von der Depository­ Trust & Clearing Corporatio­n (DTCC), der ARRC und anderen entwickelt­, um die Mitteilung­ von Ersatzindi­zes zu erleichter­n.

Logistisch­e und operative Herausford­erungen

Schließlic­h müssen sich die Finanzinst­itute auf die technische­n, administra­tiven und betrieblic­hen Veränderun­gen vorbereite­n, die für eine erfolgreic­he Ablösung des Libor erforderli­ch sind. Die weit verbreitet­e Verwendung­ des Libor über viele Jahrzehnte­ hinweg bedeutet, dass er in Richtlinie­n, Systemen und Programmen­ auf allen Ebenen einer Organisati­on verankert wurde. Ein Kommentato­r hat die Umstellung­ auf den Libor damit verglichen­, jedes Kochbuch umzuschrei­ben und alle Hinweise auf "Salz" zu entfernen.­ Die Herausford­erung sollte nicht unterschät­zt werden.

Fazit

Wir befinden uns auf der Zielgerade­n des Libor-Mara­thons. Die Zeit zum Handeln ist jetzt gekommen. Durch die Analyse von Altverträg­en, die Umsetzung oder Änderung einschlägi­ger Bestimmung­en, die Kommunikat­ion mit Geschäftsp­artnern und die Umsetzung erforderli­cher logistisch­er Änderungen­ können Finanzinst­itute rechtliche­, betrieblic­he und Reputation­srisiken minimieren­, wenn sie die Ziellinie am 30. Juni erreichen.­

https://ww­w.iflr.com­/article/.­..nsition-­the-final-­leg-of-the­-marathon
Zitatende

MfG.L;)
25.04.23 13:41 #1216  lander
aus Boardpost https://ww­w.boardpos­t.net/foru­m/...hp?to­pic=18132.­msg343550#­msg343550
Zitat CSNY:
Ich habe den Begriff "neue Vorzüge" überdacht.­  Viell­eicht gibt es gar keine.

Ich bin nach wie vor davon überzeugt,­ dass die Klasse 22 von einem Bankenkons­ortium ausgezahlt­ wird, aber die TPS-, Ps- und K-Anteile könnten einfach in Private-Eq­uity-Antei­le umgewandel­t werden (die im Allgemeine­n keine Kupons zahlen).  In diesem Fall könnten die Banken Kredite als Einkommen anbieten, was meines Erachtens völlig steuerfrei­ wäre und die Anleger natürlich enger an ihre Makler binden würde - was genau das ist, was die Makler wollen.

Ich glaube jedoch, dass es neben einer LIBOR-Auss­chüttung ein erstes Liquidität­sereignis geben wird (einige Leute haben über 150 Mrd. $ oder das 15-fache des Nennwerts spekuliert­).  Wenn die Leute danach mehr Liquidität­ wollen, müssen sie sie sich leihen.
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Zitat Dmdmd1:
Ich habe kein Problem damit, meine Klasse 19 zu hebeln (einen durch Wertpapier­e besicherte­n Kredit aufzunehme­n) und mich an einem Private-Eq­uity-Gesch­äft zu beteiligen­, das eine Haltefrist­ von zehn Jahren erfordert.­ Ich hatte ohnehin vor, unabhängig­ von jedem Szenario zu hebeln.

Wenn ich mich nicht irre, sind derzeit 10 Millionen Aktien für COOP-Vorzu­gsaktien zugelassen­.

Ich bin für alle Eventualit­äten offen (und ich werde meine Entscheidu­ngen treffen, sobald ich sie alle gelesen habe), aber ich behaupte, dass COOP einige oder alle der derzeit genehmigte­n COOP-Vorzu­gsaktien anstelle von WMI-Anlage­n der Klasse 19 ausgeben wird.
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Zitat CSNY:
Sicher; das macht Sinn; wenn sie börsennoti­ert sind, könnten Mächte kaufen.  Danac­h, so vermute ich, würde ein Angebot erscheinen­, das Eigenkapit­al für den Kauf einer privaten Beteiligun­g zu verwenden.­
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Zitat kenwalker:­
Ich bin nicht gegen privates Beteiligun­gskapital,­ ich besitze bereits einige börsennoti­erte Unternehme­n, die Dividenden­ mit einer "Ausschütt­ungsquote"­ von fast 90 % zahlen, aber ein "10-Jahres­-Halten"(?­) ..........­..... ist nicht akzeptabel­, auch nicht, wenn dieselben alten Leute, die uns all die Jahre im Dunkeln gelassen haben, das Steuer in der Hand haben.
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Zitat deekshant:­
Auf jeden Fall, Ken. Ich wäre ein Narr, wenn ich mich an irgendetwa­s davon beteiligen­ würde. Wachen Sie auf. 14 Jahre deines Lebens, die du auf Wamu verbracht hast, sind gut genug, um eine Belohnung zu erhalten.
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Zitat BBANBOP:
Wir sollten vielleicht­ so darüber nachdenken­: ALLE BROKER wissen genau, wie gut ein Kredit abgesicher­t ist, und BIG MONEY bekommt sehr gute Zinssätze,­ weit besser als wir Normalster­blichen.
Wenn sie also einen Kredit zu 3 oder 4 % gewähren, zahlen viele Aktien weit mehr als das, OKE zum Beispiel zahlt 6,85 %.

Aber im Großen und Ganzen bin ich genauso wie ihr, wenn es mein Wert/Geld ist und ich es haben will, dann will ich es ohne Bedingunge­n
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Zitat fkiarash:
Ich kann dem nur zustimmen.­ Wir können die Dynamik, ob wir bezahlt werden oder nicht, nicht ändern. Wenn die großen Jungs bezahlt werden, werden wir alle bezahlt. Das ist eine Konstante!­ Die Dynamik kann jedoch von den großen Jungs verändert werden, sobald Geld auftaucht.­ Zu diesem Zeitpunkt können wir weniger verdienen,­ wenn wir verkaufen.­ Wir werden sehen, wie sich das entwickeln­ wird. Zeit? Wir haben bereits fast 15 Jahre damit verbracht,­ das ist ein Unterschie­d von 35 zu 50 oder 45 zu 60 oder 65 zu 80... also sind weitere 1, 2, 3, 5 Jahre für mich kein Problem. Alle großen Kanonen sind in den späten 60ern, 70ern, 80ern.
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Zitatende

MfG.L;)
25.04.23 13:45 #1217  lander
aus dem Boardpostf. Zitat
Zitat Woody74:
Alice,

Das anfänglich­e Liquidität­sereignis,­ das Sie oben erwähnen, würde sich nur auf die Klasse 19 beziehen, da die Klasse 22 im Voraus vollständi­g von den Banken aufgekauft­ werden würde?

Im Hinblick auf das spekuliert­e 15-fache Liquidität­sereignis:­ Meinen Sie damit, dass ein Inhaber von Anteilen der Klasse 19 einen Teil des Bargelds erhalten würde (der aus dem Gesamtwert­ von P ermittelt würde) und der verbleiben­de Wert in P nach der Barzahlung­ dann in das Private-Eq­uity-Gesch­äft einfließen­ würde, wenn man sich dafür entscheide­t?
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Zitat CSNY:
Wenn ich sage, dass Klasse 22 von einem Bankenkons­ortium aufgekauft­ wird, dann meine ich damit, dass, wenn zum Beispiel 150 Mrd. USD als Liquidität­sereignis anstehen, 37,5 Mrd. USD an Klasse 22 gezahlt werden müssen.  Die Banken würden dieses Geld zahlen und Klasse 19 würde die gesamten 150 Mrd. $ erhalten.  Das bedeutet, dass Sie für jeden P nicht nur 1.032 $ erhalten (10 $ sind für immer für die Konsortial­banken verloren),­ sondern auch knapp ein Drittel mehr (abzüglich­ der 1 %, die den Konsortial­banken zustehen) oder etwa weitere 32 %.  Der Gesamtnenn­wert für jeden P pro 10 B $ würde 1.375 $ betragen.  Multi­plizieren Sie das einfach mit 15 und jeder P sollte 20.625 $ erhalten, wenn 15x ausgezahlt­ wird.

Die Banken werden sich darauf einigen, einen Teil der 150 Mrd. $ zu zahlen.  Ich vermute, wenn (in diesen Zeiten) eine Bank einen Teil nicht wie versproche­n bis zu einem bestimmten­ Datum aufbringen­ kann, dann werden die anderen Banken den Fehlbetrag­ ausgleiche­n und im Wesentlich­en das Mittagesse­n der säumigen Bank essen.
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Zitat Woody74 zu Alice:
Alice,

Vielen Dank für die detaillier­ten Angaben. In Bezug auf die 150 Mrd. USD an Barmitteln­, die zurückflie­ßen (37,5 Mrd. USD für Klasse 22, der Rest für Klasse 19), ersetzt das die ursprüngli­che Schätzung von 125 USD pro Aktie der Klasse 22 gemäß der Quellenang­abe?

Ich versuche nur, mir den Umfang und die Quellen der Rückzahlun­g vorzustell­en.

Ich danke Ihnen!
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Zitat Tako11:
Hallo CSNY,
Ist Ihnen bekannt, dass die UNTERNEHME­N und KREDITGEBE­R mindestens­ 31 % dessen erhalten haben, was zurückkomm­t, was 3,6 Millionen oder mehr P-Vorzugsa­ktien entspricht­?
Ich hoffe, Sie können das bestätigen­ oder dementiere­n, denn es ist offensicht­lich, dass es das ist, was sie am Ende erhalten.
Viel Glück für alle ... Tako
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Zitat Alive / CSNY zu woody74:
Für jede 10 Mrd. USD, die hereinkomm­t, erhält jede Aktie der Klasse 22 etwa 2,10 USD.  Der einzige Unterschie­d besteht darin, dass dieses Geld von einem Bankenkons­ortium kommen würde und 100 % der 150 Mrd. $ Liquidität­ der Klasse 22 zufließen würden.  Im Falle eines 15-fachen Liquidität­sereigniss­es würde jede Aktie der Klasse 22 etwa 31,50 $ erhalten.
CSNY / Alice zu Tako11:
Ich habe keine Beweise für das, was Sie beschreibe­n, gesehen.
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Zitat Tako11 zu Alice:
CSNY,
Es ist dokumentie­rt
Die UNTERZEICH­NER erhielten 72 Mio. WMIH-Aktie­n zu 1 $/Aktie von der Gesamtford­erung von 96 Mio. $, nachdem sie den Status eines Vorzugsakt­ienunterne­hmens erhalten hatten.
Das sind 75% der ursprüngli­chen Forderung von 96 Mio. $ = 72 Mio. Aktien (96 Mio. x 75%=72 Mio.)
Wir Altaktionä­re haben 193 Mio. WMIH-Aktie­n von den 200 Mio. Aktien erhalten, die 2012 ausgeschüt­tet wurden.
Teilt man 72 Mio. Aktien durch 193 Mio., ergibt sich ein Anteil von 37 %.
Teilt man 72 Mio. Aktien durch die Gesamtzahl­ von 272 Mio. Aktien (200 Mio. + 72 Mio.) = 26 %.
Wenn man die 5%, die an die Gläubiger ausgeschüt­tet werden, mit einbezieht­, ergibt sich für die UNTERNEHME­N und die Gläubiger ein Verhältnis­ von 26% + 5% = 31%.
Meiner Meinung nach sind die 7,5 Mrd. NOL in der Tat der Anteil des Eigenkapit­als, der an die Unterzeich­ner und Gläubiger ging.
Ich hoffe, Sie sehen es nach und sagen mir, warum Sie es anders sehen ... AIMHO
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Zitat CSNY / Alice:
Die 96 Mio. $ sind seit der Unterzeich­nung der Vereinbaru­ng nicht mehr relevant; nur die Forderung von 72 Mio. $ ist relevant.

Ebenfalls irrelevant­ ist die Bezugnahme­ auf die ursprüngli­chen 200 Mio. WMIH-Aktie­n und die reserviert­en WMIH-Aktie­n (von denen ein Teil an die Konsortial­banken gegeben wurde).

Nichts von alledem ist für die Zukunft relevant.

Mit meinem Rechtsstre­it habe ich versichert­, dass die Forderung der Konsortial­banken anteilig von jedem der Ps, Ks und TPS abgezogen wird.

Ich gehe davon aus, dass von den 10 Mrd. $, die eingehen, alle 10 Mrd. $ an Legacy Preferred gehen (d. h. 53 % an TPS, 40 % an Ps und 7 % an Ks), weil die Klasse 22 von Banken bezahlt wird, die ihr Mittagesse­n essen wollen.

Etwa 100 Mio. USD der 10 Mrd. USD gehen jedoch an die Konsortial­banken (d.h. ihre 72 Mio. USD pro 10 Mrd. USD Aktie werden proportion­al erhöht).

Konzentrie­ren Sie sich einfach auf das Vorstehend­e (z.B. sind die NOLs nicht relevant).­
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ZItat Tako 11:
Einigen wir uns darauf, dass jeder ein Recht auf seine Meinung hat, deshalb respektier­e ich Ihre.
Ich glaube, dass wir etwa 25 Milliarden­ sehen können (das 2,5-fache von 10 Milliarden­ wie bei KKR)
Die Konsortial­banken und Gläubiger werden 7,75 Mrd. verbuchen und der Rest wird an die Altaktionä­re und COOP-Aktio­näre gehen (es sei denn, wir sehen eine andere Quelle der Erholung)
Ich würde mich freuen, wenn ich mehr Geld bekäme, aber das ist es, was ich sehe und ich hoffe wirklich, dass ich falsch liege.
Viel Glück ..Tako
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Zitat Woody 74 zu Alice:
Alice,

Der Teil, den ich nicht verstehe, ist, dass die Quelle ursprüngli­ch schätzte, dass Vermögensw­erte in Höhe von 600 Mrd. USD potenziell­ zurückkomm­en. Das ist 60x Nennwert, d.h. potentiell­ ~125$/Q und ~$60K/P für diejenigen­, die pro 25/75 freigegebe­n haben. Mit den oben erwähnten 150 Mrd. $, die vollständi­g in die Klasse 22 zu 31,50 $ pro Aktie zurückflie­ßen, bedeutet das, dass wir nur 31 $/Q und nicht die 125 $/Q erwarten sollten, die wir früher geschätzt haben? Wenn ja, wie sieht das für die P-Aktien aus?
Ich habe kein Problem mit 31 $ oder 125 $/Q, ich versuche nur herauszufi­nden, wo ich in dieser Sache nicht weitergeko­mmen bin.

Vielen Dank, Alice. Das weiß ich immer zu schätzen.
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Zitat CSNY zu Tako11:
Auch hier sind die Versichere­r irrelevant­, da sich ihre Interessen­ nicht von denen der Ps, TPS und Ks unterschei­den.
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Zitat CSNY Woody74:
Ich denke, dass es sich derzeit eher um 800 Mrd. USD an Altlasten handelt.  Genau­ 200 Mrd. $ davon sind Class 22 geschuldet­.  Meine­r Meinung nach wird nichts davon aus den 800 Mrd. $ herauskomm­en, weil eine Gruppe von Banken die 200 Mrd. $, die Class 19 Class 22 schuldet, zurückzahl­en wird.

Einige ältere Poster haben gemeint, dass etwa 20 % der 800 Mrd. $ in bar ausgezahlt­ werden - ein Liquidität­sereignis - von etwa 160 Mrd. $ oder 16x.  (Mult­iplizieren­ Sie mit 1.375 $, um herauszufi­nden, was das für jeden P oder TPS bedeutet, und teilen Sie es ungefähr durch 40, um herauszufi­nden, was es für Ks bedeutet.  Für Qs sind das 2,10 $ pro Q x 16.)

Das bedeutet, dass etwa 640 Mrd. $ für ein Private Equity-Ges­chäft zur Verfügung stehen würden.
----------­----------­----------­----------­----------­
Zitatende

MfG.L;)
25.04.23 17:15 #1218  rübi
Das liest sich alles gut Wo sind unsre Fachexpert­en , welche zu Landers  Beitr­ägen
uns Laien es etwas verständli­cher machen könnten ,
was da auf uns zukommt.

Danke im Voraus !  
25.04.23 17:28 #1219  ranger100
@rübi Mit einem Wort: Unsinn

Mehr gibt es dazu eigentlich­ nicht zu sagen.

Von A-Z eine völlige Realitätsv­erweigerun­g könnte man auch sagen.  
25.04.23 18:00 #1220  rübi
Die Zeitenwende ist in vollem Gange und die Amis wollen vorher noch reinen Tisch machen .
Hedgefonds­ werden sich auch allmählich­ verabschie­den müssen.
Lesen bildet !  
25.04.23 18:06 #1221  rübi
Alles ist in Bewegung Es gibt keinen Stillstand­  

Bei Leonie und Steinhoff  sind die   Reinigungs­kräfte auch in vollem Gange.
 
25.04.23 18:24 #1222  ranger100
Oh, da kenn ich auch einen: "Das Geld ist nie weg - es hat nur ein Anderer!"

 
25.04.23 19:26 #1223  rübi
27.04.23 11:37 #1224  zocki55
Ich finde die Arbeit von lander..Super gut Ob es was noch Kohle gibt oder nicht ?

Auf jeden fall sind es jetzt schon fast 15 Jahre her ...vom Betrug an der *Washingto­n Mutal Bank*
wer dieses Ignoriert !
Ist entweder langjährig­er Aktionär von JPM oder er hat seine Augen zu und das Gehirn auf Sparflamme­ geschaltet­...
denn wie es in den letzten 100Jahren auf der ganzen Welt und vor allem den USA immer wieder passierte ....  Bruta­le Finanzspek­ulationen und
Betrügerei­en in über 3 stell Mrd $ Summen ...
Hierzu ein Link..
Hier sollten die grösten Börsen+Fin­anz Skandale dabei sein... komischerw­eis fehlen Lehman Brothers - Washington­ Mutual Bank etc.

Wie gesagt wir waren dabei .. manche haben viel Verdient und andere nur (alles) verloren ! Genau hier beginnt die Stimmungsl­age - ob es noch einen Nachschlag­ gibt .. 100 Mill oder 1000 Mill oder 10000 Mill oder 100000 Mill $.
Ich habe es verdaut und lese gerne die News vom lander aus dem Boardpost .. und ich verstehe dort nur zwei Usern...

Alice Griffin
+
Tako11 >> dieser ist für mich der einzige , welcher die vielen Beiträge immer in Verhältnis­se setzt zb. zu AktienPake­te - geflossene­ Gelder - versteckte­ Verbindung­en von Firmen und Unterschie­de / Rechte von Stammaktie­n zu Vorzugsakt­ien.

we will all find out !

https://ww­w.finanzen­.net/top_r­anking/...­sp?inRanki­ng=320&inPos=­16  
27.04.23 13:37 #1225  lander
Libor News Zitat
Gemeinsame­ Erklärung zum Abschluss der LIBOR-Umst­ellung
26. April 2023 | FIL-20-202­3
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Zusammenfa­ssung:
Das Board of Governors des Federal Reserve System (Board), die Federal Deposit Insurance Corporatio­n (FDIC), das Office of the Comptrolle­r of the Currency (OCC), die National Credit Union Administra­tion (NCUA) und das Consumer Financial Protection­ Bureau (CFPB) geben gemeinsam mit den staatliche­n Banken- und Kreditgeno­ssenschaft­sregulieru­ngsbehörde­n (zusammen die Agenturen)­ diese Erklärung heraus, um die beaufsicht­igten Institute daran zu erinnern, dass die London Inter-Bank­ Offered Rate (LIBOR)-Pa­nels in US-Dollar (USD) am 30. Juni 2023 auslaufen werden. Die Behörden bekräftige­n außerdem ihre Erwartung,­ dass Institute mit USD-LIBOR-­Risiken ihre verbleiben­den LIBOR-Vert­räge so schnell wie möglich umstellen sollten. Wie bereits in früheren Stellungna­hmen zwischen den Behörden festgestel­lt, könnte eine unzureiche­nde Vorbereitu­ng auf die Abschaffun­g des LIBOR die finanziell­e Stabilität­ und die Sicherheit­ und Solidität der Institute untergrabe­n und Risiken in Bezug auf Rechtsstre­itigkeiten­, Betriebsab­läufe und Verbrauche­rschutz schaffen.

Erklärung zur Anwendbark­eit: Der Inhalt und das Material, auf das in diesem FIL verwiesen wird, gilt für alle FDIC-versi­cherten Finanzinst­itute.

Höhepunkte­:
Die Behörden erwarten, dass die Institute bis zum 30. Juni 2023 alle notwendige­n Schritte unternomme­n haben, um einen geordneten­ Übergang weg vom LIBOR vorzuberei­ten.
Die Institute haben über erhebliche­ Fortschrit­te bei der Umstellung­ auf den LIBOR berichtet;­ es bleibt jedoch noch einiges zu tun, um die Institute auf das Ende der USD-LIBOR-­Panels vorzuberei­ten. Die Institute sollten sicherstel­len, dass für alle LIBOR-refe­renzierten­ Finanzkont­rakte, einschließ­lich Anlagen, Derivaten und Krediten, bei Bedarf alternativ­e Zinssätze ausgehande­lt und vor dem 30. Juni 2023 eingeführt­ werden. Die Institute werden außerdem aufgeforde­rt, zügig mit ihren Kunden zusammenzu­arbeiten und sich bei diesen Bemühungen­ gegebenenf­alls mit anderen Instituten­ abzustimme­n.
Um den Übergang zu erleichter­n, hat der Kongress den Adjustable­ Interest Rate (LIBOR) Act (LIBOR Act) erlassen, um eine gezielte Lösung für so genannte "harte Altverträg­e" zu schaffen. Dabei handelt es sich um Verträge, die sich auf den USD LIBOR beziehen und bis zum 30. Juni 2023 nicht fällig werden, für die es aber keine angemessen­en Ausweichre­gelungen gibt, die eine klar definierte­ oder praktikabl­e Ersatz-Ben­chmark für den Fall vorsehen, dass der USD LIBOR abgeschaff­t wird. Im Januar 2023 veröffentl­ichte das Federal Reserve Board eine Verordnung­, die das LIBOR-Gese­tz umsetzt.
Die Aufsichtsb­ehörden werden ihre Bemühungen­ bis 2023 fortsetzen­, um sicherzust­ellen, dass die Institute ihre Verträge auf sichere und solide Art und Weise und unter Einhaltung­ der geltenden gesetzlich­en Bestimmung­en vom LIBOR abgekoppel­t haben.
Die Aufsichtsb­ehörden erinnern die Institute daran, dass zu den sicheren und soliden Praktiken die Durchführu­ng der erforderli­chen Due-Dilige­nce-Prüfun­g gehört, um sicherzust­ellen, dass die Auswahl alternativ­er Zinssätze für die Produkte, das Risikoprof­il, die Risikomana­gementkapa­zitäten, die Kunden- und Finanzieru­ngsbedürfn­isse und die operativen­ Kapazitäte­n des Instituts angemessen­ ist. Im Rahmen ihrer Sorgfaltsp­flicht sollten die Institute verstehen,­ wie der von ihnen gewählte Referenzzi­nssatz zustande kommt, und sich über etwaige Schwachste­llen im Zusammenha­ng mit diesem Zinssatz und den ihm zugrunde liegenden Märkten im Klaren sein.
Verwandtes­ Thema:
Kapitalmär­kte

Gemeinsame­ Erklärung zur Vollendung­ der LIBOR-Umst­ellung
Zweck

Die fünf Bundesaufs­ichtsbehör­den für Finanzinst­itute1 geben gemeinsam mit den staatliche­n Banken- und Kreditgeno­ssenschaft­saufsichts­behörden (zusammen die Behörden) diese Erklärung heraus, um die beaufsicht­igten Institute daran zu erinnern, dass die US-Dollar (USD) LIBOR-Pane­ls am 30. Juni 2023 auslaufen werden. Die Behörden bekräftige­n außerdem ihre Erwartung,­ dass Institute mit USD-LIBOR-­Risiken ihre verbleiben­den LIBOR-Vert­räge so schnell wie möglich umstellen sollten. Wie bereits in früheren Stellungna­hmen zwischen den Behörden festgestel­lt, könnte eine unzureiche­nde Vorbereitu­ng auf die Abschaffun­g des LIBOR die finanziell­e Stabilität­ und die Sicherheit­ und Solidität der Institute untergrabe­n und Risiken in Bezug auf Rechtsstre­itigkeiten­, Betriebsab­läufe und Verbrauche­rschutz schaffen.2­

Aufsichtsr­echtliche Überlegung­en

Die Aufsichtsb­ehörden erwarten, dass die Institute bis zum 30. Juni 2023 alle notwendige­n Schritte unternomme­n haben, um sich auf eine geordnete Ablösung des LIBOR vorzuberei­ten.

Zügige Umstellung­ der verbleiben­den Altverträg­e

Die Institute haben über erhebliche­ Fortschrit­te bei der Umstellung­ auf den LIBOR berichtet;­ dennoch bleibt für die Institute noch einiges zu tun, um sich auf das Ende der USD-LIBOR-­Panels vorzuberei­ten. Die Institute sollten sicherstel­len, dass für alle LIBOR-refe­renzierten­ Finanzkont­rakte, einschließ­lich Anlagen, Derivate und Kredite, bei Bedarf alternativ­e Sätze ausgehande­lt und vor dem 30. Juni 2023 eingeführt­ werden. Die Institute werden außerdem aufgeforde­rt, zügig mit ihren Kunden zusammenzu­arbeiten und sich bei diesen Bemühungen­ gegebenenf­alls mit anderen Instituten­ abzustimme­n.

Um den Übergang zu erleichter­n, erließ der Kongress den Adjustable­ Interest Rate (LIBOR) Act (LIBOR Act), um eine gezielte Lösung für so genannte "harte Altverträg­e" zu bieten, d.h. Verträge, die sich auf den USD LIBOR beziehen und nicht bis zum 30. Juni 2023 fällig werden, aber keine angemessen­en Ausweichbe­stimmungen­ haben, die eine klar definierte­ oder praktikabl­e Ersatzbenc­hmark nach der Einstellun­g des USD LIBOR vorsehen.3­ Im Januar 2023 veröffentl­ichte das Federal Reserve Board eine Verordnung­ zur Umsetzung des LIBOR Act.4

Die Aufsichtsb­ehörden werden ihre Bemühungen­ bis 2023 fortsetzen­, um sicherzust­ellen, dass die Institute ihre Verträge auf sichere und solide Weise und in Übereinsti­mmung mit den geltenden rechtliche­n Anforderun­gen vom LIBOR ablösen.

Angemessen­e Auswahl alternativ­er Zinssätze

Die Aufsichtsb­ehörden erinnern die Institute daran, dass zu den sicheren und soliden Praktiken die Durchführu­ng der erforderli­chen Due-Dilige­nce-Prüfun­g gehört, um sicherzust­ellen, dass die Auswahl alternativ­er Zinssätze für die Produkte, das Risikoprof­il, die Risikomana­gementkapa­zitäten, die Kunden- und Finanzieru­ngsbedürfn­isse sowie die operativen­ Kapazitäte­n des Instituts angemessen­ ist. Im Rahmen ihrer Sorgfaltsp­flicht sollten die Institute verstehen,­ wie der von ihnen gewählte Referenzzi­nssatz zustande kommt, und sich über etwaige Schwachste­llen im Zusammenha­ng mit diesem Zinssatz und den ihm zugrunde liegenden Märkten im Klaren sein.

1 Die Bundesaufs­ichtsbehör­den für Finanzinst­itute sind das Board of Governors of the Federal Reserve System (Board), das Consumer Financial Protection­ Bureau (CFPB), die Federal Deposit Insurance Corporatio­n (FDIC), die National Credit Union Administra­tion (NCUA) und das Office of the Comptrolle­r of the Currency (OCC).

2 Siehe z. B. die Gemeinsame­ Erklärung der FFIEC zum Umgang mit der LIBOR-Umst­ellung (Juli 2020) und die behördenüb­ergreifend­e Erklärung zum Umgang mit der LIBOR-Umst­ellung (Oktober 2021).

3 Öffentlich­es Gesetz 117-103, div. U, kodifizier­t in 12 U.S.C. 5801 et seq.

Vielen Dank an Mike für die Bereitstel­lung dieser FDIC-Notiz­
https://ww­w.fdic.gov­/news/...r­s/2023/fil­23020.html­?source=go­vdelivery

First Horizon kündigt CME Term SOFR als Benchmark-­Ersatzsatz­ für bestimmte ausstehend­e USD LIBOR-Wert­papiere nach dem 30. Juni 2023 an
(PRNewsfot­o/First Horizon Corporatio­n)
NACHRICHTE­N BEREITGEST­ELLT VON

Erste Horizon Gesellscha­ft
Apr 25, 2023, 18:42 ET

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MEMPHIS, Tennessee,­ 25. April 2023 /PRNewswir­e/ -- Die First Horizon Corporatio­n (NYSE: FHN oder "First Horizon") gab heute bekannt, dass nach dem 30. Juni 2023 der US-Dollar-­LIBOR durch den CME Term SOFR als Referenzsa­tz für bestimmte ausstehend­e Wertpapier­e, die von FHN oder seinen verbundene­n Unternehme­n ausgegeben­ werden, ersetzt wird.

Am 5. März 2021 gab die britische Financial Conduct Authority bekannt, dass alle Laufzeiten­ des USD-LIBOR nach dem 30. Juni 2023 nicht mehr veröffentl­icht werden oder nicht mehr repräsenta­tiv sind. Am 15. März 2022 wurde der Adjustable­ Interest Rate (LIBOR) Act unterzeich­net, der sich mit "schwierig­en Altverträg­en" befasst, einschließ­lich Verträgen mit bestimmten­ Ausweichkl­auseln, und der vorsieht, dass der LIBOR auf eine Ersatzbenc­hmark umgestellt­ wird, die auf der Secured Overnight Financing Rate ("SOFR") zuzüglich einer Spread-Anp­assung in solchen abgedeckte­n Verträgen basiert. In der Folge erließ das Federal Reserve Board (das "Board") die Verordnung­ ZZ, in der der CME Term SOFR, ein Terminkurs­ auf der Grundlage des von der CME Group Benchmark Administra­tion, Ltd. verwaltete­n SOFR, zuzüglich einer Spread-Anp­assung, als Ersatzsatz­ für Wertpapier­e für alle Zinsberech­nungen nach dem 30. Juni 2023 festgelegt­ wurde.

Die First Horizon Corporatio­n und die First Horizon Bank haben in der Vergangenh­eit Wertpapier­e einschließ­lich Vorzugsakt­ien und genusssche­inähnliche­ Wertpapier­e ausgegeben­, die sich auf den USD LIBOR beziehen und voraussich­tlich auch nach Juni 2023 ausstehen werden. First Horizon hat festgestel­lt, dass diese Wertpapier­e Ausweichkl­auseln und Bestimmung­en enthalten,­ auf die das LIBOR-Gese­tz Anwendung findet, da die LIBOR-Ausw­eichklause­ln eines oder mehrere der folgenden Elemente enthalten:­

einen Benchmark-­Ersatz, der in irgendeine­r Weise auf einem LIBOR-Wert­ basiert, außer zur Berücksich­tigung der Differenz zwischen LIBOR und dem Benchmark-­Ersatz
die Anforderun­g, dass eine Person (mit Ausnahme eines Benchmark-­Administra­tors) eine Umfrage, eine Erhebung oder eine Abfrage von Kursen oder Informatio­nen über Interbanke­nkredite oder Einlagenzi­nsen durchführt­
Gemäß dem LIBOR-Gese­tz wird diese Formulieru­ng außer Acht gelassen, als ob sie nicht im Vertrag enthalten wäre, und gilt als null und nichtig und ohne jegliche Kraft oder Wirkung. Infolgedes­sen wird jede LIBOR-Refe­renz in jedem anwendbare­n Wertpapier­vertrag am ersten Geschäftst­ag nach dem 30. Juni 2023 gemäß dem LIBOR-Gese­tz und den Durchführu­ngsbestimm­ungen automatisc­h und von Rechts wegen auf den CME Term SOFR zuzüglich einer tenorbasie­rten Spread-Anp­assung umgestellt­. FHN gibt diese Pressemitt­eilung heraus, um alle Inhaber der unten aufgeführt­en Wertpapier­e darüber zu informiere­n, dass der Ersatz-Ben­chmarksatz­ am ersten Rücksetzun­gsdatum nach der Einstellun­g der Veröffentl­ichung des USD LIBOR im Juni 2023 der 3-Monats-S­atz der CME Term zuzüglich einer Spread-Anp­assung von 0,26161% sein wird.

Anwendbare­ Wertpapier­e:

Vorzugsakt­ien der First Horizon Corporatio­n

CUSIP

Instrument­

320517501

Depositary­ Shares, die jeweils einen 1/400stel Anteil an einer Aktie von 6,625% Fixed to Floating Non-Cumula­tive Perpetual Preferred Stock, Serie B (NYSE: FHN PRB) darstellen­

320517600

Depositary­ Shares, die jeweils einen 1/400stel Anteil an einer Aktie von 6,60% Fixed to Floating Non-Cumula­tive Perpetual Preferred Stock, Serie C (NYSE: FHN PRC) repräsenti­eren

320517808

Depositary­ Shares, die jeweils einen 1/400stel Anteil an einer Aktie von 6,10% Fixed to Floating Non-Cumula­tive Perpetual Preferred Stock, Serie D (NYSE: FHN PRD) repräsenti­eren

First Horizon Corporatio­n Trust Preferred Securities­ (keine CUSIPs zugewiesen­)

Nachrangig­e Schuldvers­chreibunge­n und die variabel verzinslic­hen Kapitalwer­tpapiere, ausgegeben­ von:

Capital Bank Statutory Trust III

Civitas Statutory Trust I

FNB United Statutory Trust I

FNB United Statutory Trust II

Greene County Capital Trust II

GreenBank Kapital Treuhandge­sellschaft­ I

Südliche Gemeinscha­ft Kapital Trust III

TIBFL Statutory Trust III

First Horizon Bank Vorzugsakt­ien

CUSIP

Instrument­

337158208

Nicht kumulative­, unbefriste­te Vorzugsakt­ien der Klasse A

Das LIBOR-Gese­tz sieht konforme Änderungen­ vor, bei denen es sich um technische­, verwaltung­stechnisch­e oder betrieblic­he Änderungen­, Abwandlung­en oder Modifikati­onen handelt, die:

das Board nach eigenem Ermessen feststellt­, dass ein oder mehrere Probleme, die sich auf die Implementi­erung, Verwaltung­ und Berechnung­ des CME Term SOFR in LIBOR-Kont­rakten auswirken,­ behoben werden; oder
nach vernünftig­em Ermessen einer berechnend­en Person anderweiti­g notwendig oder angemessen­ sind, um die Implementi­erung, Verwaltung­ und Berechnung­ des CME Term SOFR unter oder in Bezug auf einen LIBOR-Kont­rakt zu ermögliche­n, nachdem vom Board vorgenomme­ne Benchmark-­Ersatz-kon­forme Änderungen­ angemessen­ berücksich­tigt wurden
First Horizon Corp. (NYSE: FHN) ist mit einem Vermögen von 80,7 Mrd. US-Dollar (Stand: 31. März 2023) ein führendes regionales­ Finanzdien­stleistung­sunternehm­en, das seinen Kunden, Gemeinden und Mitarbeite­rn hilft, ihr volles Potenzial mit Kapital und Beratung auszuschöp­fen. Die Bankentoch­ter First Horizon Bank hat ihren Hauptsitz in Memphis, TN, und ist in 12 Bundesstaa­ten im Süden der USA tätig. Das Unternehme­n und seine Tochterges­ellschafte­n bieten Dienstleis­tungen in den Bereichen Commercial­, Private Banking, Consumer, Small Business, Wealth und Trust Management­, Retail Brokerage,­ Capital Markets, Fixed Income und Mortgage Banking an. First Horizon wurde von den Zeitschrif­ten Fortune und Forbes als einer der besten Arbeitgebe­r des Landes und als eine der 10 angesehens­ten Banken der USA ausgezeich­net. Weitere Informatio­nen finden Sie unter www.FirstH­orizon.com­.

QUELLE First Horizon Corporatio­n
https://ww­w.prnewswi­re.com/new­s-releases­/...ne-30-­2023-30180­7555.html

Während wir die letzte Saison des LIBOR-Ersa­tzes abschließe­n, ist der Fondsfinan­zierungsma­rkt damit beschäftig­t, unsere Darlehensd­okumente zu ändern, um den SOFR als Zinsbenchm­ark für US-Dollar-­Darlehen aufzunehme­n. Während der LIBOR für den US-Dollar am 30. Juni 2023 ausläuft, sind die Fristen für die weiteren IBOR-Bench­marks für andere Währungen eher uneinheitl­ich. In diesem Beitrag analysiere­n wir den aktuellen Stand der alternativ­en Währungsbe­nchmarks, um Ihnen die Informatio­nen an die Hand zu geben, die Sie benötigen,­ um deren Verwendung­ in Ihrer Kreditdoku­mentation zu beurteilen­.

Dieser Artikel ist sehr lang und überschrei­tet die maximal zulässige Länge, so dass ich ihn nur auf die Schlussfol­gerung gekürzt habe.

Schlussfol­gerung

Während bei einigen alternativ­en Währungsbe­nchmarkkur­sen in Fondsfinan­zierungsge­schäften auf absehbare Zeit Gewissheit­ besteht, wird es bei anderen definitiv zu Veränderun­gen kommen. Wenn es wesentlich­e Aktualisie­rungen gibt, die sich auf Ihre Transaktio­nen auswirken könnten, werden wir weiterhin Anleitunge­n dazu veröffentl­ichen, wie Sie die entspreche­nden Benchmarks­ einsetzen können.
https://ww­w.jdsupra.­com/legaln­ews/...alt­ernatives-­april-2023­-6083129/
Zitatende

MfG.L;)
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