XPeng: GX mit 3.000 TOPS Rechenpower
26.04.26 03:55
Börse Global
Auf der Beijing International Automotive Exhibition zeigt XPeng mehr als nur neue Autos. Der chinesische Hersteller positioniert sich neu. Vom reinen Autobauer wandelt sich das Unternehmen zu einem globalen Anbieter für KI-gestützte Mobilität. Das Herzstück dieser Strategie rollt jetzt ins Premium-Segment.
Mit dem GX enthüllte das Management ein sechssitziges Flaggschiff-SUV. Das Modell basiert auf der SEPA 3.0-Plattform und ist bereits für den künftigen Robotaxi-Betrieb ausgelegt. Vier hauseigene Turing-KI-Chips liefern die nötige Rechenleistung.
Technisch setzt das Fahrzeug auf eine 800-Volt-Architektur. Die rein elektrische Variante schafft bis zu 750 Kilometer Reichweite. Ein Modell mit Reichweitenverlängerer soll sogar mehr als 1.500 Kilometer weit kommen. Parallel dazu verbaut XPeng ein mit Bosch entwickeltes Steer-by-Wire-System. Der Verzicht auf mechanische Verbindungen erhöht die Lenkpräzision beim autonomen Fahren deutlich.
Roboter und fliegende Autos
Die Ambitionen reichen weit über die Straße hinaus. XPeng integriert humanoide Roboter direkt in die eigene Wertschöpfungskette. Der 1,78 Meter große Roboter "IRON" hilft bereits bei der Fahrzeugmontage in den internen Werkshallen.
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Ein weiterer Baustein ist das fliegende Auto "Land Aircraft Carrier". Das Management plant hier in den kommenden Jahren eine deutliche Ausweitung der Serienproduktion. Die massenhafte Fertigung der Roboter soll ebenfalls im vierten Quartal dieses Jahres anlaufen.
Expansion nach Europa
Um die Entwicklungskosten zu amortisieren, lizenziert XPeng seine Fahrassistenzsysteme. Nach der strategischen Partnerschaft mit Volkswagen verhandelt das Unternehmen laut Chairman He Xiaopeng aktiv mit weiteren europäischen und chinesischen Herstellern.
Die internationale Nachfrage erfordert neue Produktionskapazitäten. Besonders für die Märkte in Deutschland und Frankreich prüft der Konzern aktuell lokale Fertigungsstätten. Im Raum stehen Joint Ventures oder die Modernisierung bestehender Werke in Europa, Lateinamerika und Südostasien.
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Blick auf die Aktie
An der Börse honorieren Investoren den technologischen Vorstoß. Die Aktie verabschiedete sich am Freitag mit einem Plus von knapp fünf Prozent bei 16,66 US-Dollar ins Wochenende. Damit schob sich der Kurs wieder leicht über die 50-Tage-Linie.
Zuletzt hatten Analysten wegen des hohen Wettbewerbsdrucks und steigender Forschungsausgaben vermehrt den Daumen gesenkt, obwohl das Unternehmen im Vorquartal einen kleinen Gewinn auswies. Charttechnisch ist das Spielfeld nun klar abgesteckt. Nach unten stützt die Marke um 15 US-Dollar. Gelingt ein nachhaltiger Ausbruch, rückt der Widerstand bei 19 US-Dollar in den Fokus.
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