Swisscom Aktie: Gewinn eingebrochen
12.02.26 20:15
Börse Global
Die Swisscom hat heute ihre Jahreszahlen für 2025 vorgelegt – und die fallen durchwachsen aus. Der Reingewinn des Schweizer Telekomkonzerns brach um 17,6 Prozent auf 1,27 Milliarden Franken ein. Das ist das schwächste Ergebnis seit 2011. Verantwortlich dafür: die Kosten für die Integration von Vodafone Italia, die das Unternehmen im vergangenen Jahr übernommen hatte.
Der Umsatz kletterte zwar deutlich um 36,6 Prozent auf 15,05 Milliarden Franken. Doch dieser Anstieg täuscht. Rechnet man die Vodafone-Übernahme heraus und betrachtet die Zahlen auf Pro-forma-Basis, zeigt sich ein anderes Bild: Der Umsatz sank um 2 Prozent, das EBITDA nach Leasingkosten fiel um 1,2 Prozent auf 4,98 Milliarden Franken.
Italien belastet das Ergebnis
Im Heimatmarkt Schweiz lief es einigermaßen solide. Der Umsatz ging um 1,4 Prozent auf 7,87 Milliarden Franken zurück, das EBITDA legte jedoch um 1 Prozent auf 3,36 Milliarden Franken zu. Anders in Italien: Auf Pro-forma-Basis sank der Umsatz um 1,1 Prozent auf 7,29 Milliarden Franken, das bereinigte EBITDA fiel sogar um 3,1 Prozent auf 1,81 Milliarden Franken.
Die Integration von Vodafone Italia erweist sich damit als echte Belastung. Die Übernahme sollte eigentlich den Wachstumskurs des Konzerns befeuern – doch zunächst kostet sie vor allem Gewinn.
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Dividende steigt trotzdem kräftig
Immerhin: Die Aktionäre sollen nicht leer ausgehen. Der Verwaltungsrat schlägt eine Erhöhung der Dividende um satte 18 Prozent auf 26 Franken pro Aktie vor. Für das Geschäftsjahr 2026 plant Swisscom sogar eine weitere Anhebung auf 27 Franken – vorausgesetzt, die Ziele werden erreicht.
Für 2026 erwartet das Management einen Umsatz zwischen 14,7 und 14,9 Milliarden Franken sowie einen operativen Free Cashflow von rund 2 Milliarden Franken. Die Investitionen sollen sich auf 3 bis 3,1 Milliarden Franken belaufen. An der Börse in Zürich reagierten Anleger moderat positiv: Die Aktie schloss zuletzt bei 673,50 Franken, ein Plus von 2,9 Prozent.
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