Soho House Aktie: Börsenrückzug vollzogen
04.02.26 22:52
Börse Global
Das Kapitel Börse ist für die Membership Collective Group, besser bekannt als Soho House, beendet. Seit heute ist die Aktie offiziell nicht mehr an der New Yorker Börse (NYSE) gelistet. Die Privatisierung wurde nach Abschluss der Fusion vollzogen, wodurch die Kontrolle nun fest in den Händen der Gründer und strategischer Investoren liegt.
- Status: Privatisierung abgeschlossen / Delisting erfolgt
- Übernahmepreis: 9,00 US-Dollar je Aktie in bar
- Kapitalzufuhr: Rund 200 Millionen US-Dollar durch Neuinvestoren
- Kern-Eigentümer: Nick Jones, Ron Burkle und Richard Caring behalten Mehrheit
Details der Transaktion
Die Fusion wurde bereits am 29. Januar abgeschlossen. Im Zuge dessen wurden alle öffentlich gehaltenen Class-A-Stammaktien eingezogen. Die Aktionäre haben nun Anspruch auf eine Barabfindung von 9,00 US-Dollar pro Anteilsschein. Mit dem heutigen Tag stellte das Unternehmen den Handel an der NYSE offiziell ein und beantragte die Aufhebung der Registrierung seiner Wertpapiere.
Neue Kapitalstruktur und Eigentümer
Die Kontrolle verbleibt bei einer Gruppe langjähriger Anteilseigner, darunter Gründer Nick Jones, der exekutive Vorsitzende Ron Burkle und der Unternehmer Richard Caring. Eine neue Stimmrechtsvereinbarung stellt sicher, dass diese Gruppe zusammen mit den neuen Geldgebern 100 % der ausstehenden Aktien hält.
Die Privatisierung wurde durch frisches Kapital in Höhe von etwa 200 Millionen US-Dollar gestützt. Davon investierte Momentum Solutions II, kontrolliert von George Popstefanov, 100 Millionen US-Dollar. Weitere 100 Millionen US-Dollar stammen von Einheiten der Hotelgruppe MCR und deren CEO Tyler Morse.
Strategische Neuausrichtung abseits der Börse
Wichtige Insider entschieden sich gegen eine Barauszahlung und übertrugen ihre Anteile in das nun private Unternehmen. Richard Caring hält künftig knapp 40 Millionen Class-B-Aktien als sogenannte „Rollover Shares“. Auch Goldman Sachs beteiligte sich an dieser Struktur, reduzierte jedoch den Umfang, um Platz für das neue Kapital der Investoren zu schaffen.
Warum wählte das Management diesen Weg? Durch den Rückzug entfällt der Druck der vierteljährlichen Berichterstattung, was der Führung mehr Freiraum bei der globalen Strategie verschafft. Das neu formierte Board of Directors, dem künftig unter anderem Ron Burkle, Richard Caring, Tyler Morse und Ashton Kutcher angehören, übernimmt ab sofort die strategische Leitung der exklusiven Club-Kette.
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