Nexus Uranium Aktie: Doppelschlag!
14.04.26 19:45
Börse Global
Nach monatelanger Hängepartie hat Nexus Uranium einen festen Fahrplan für sein wichtigstes Bohrprojekt. Die Behörden in South Dakota haben einen neuen Termin für die entscheidende Anhörung zum Chord-Projekt angesetzt. Parallel dazu sichert sich das Unternehmen über ein neues Finanzierungsprogramm frisches Kapital und schließt eine strategische Übernahme ab.
Der dritte Anlauf für die Bohrgenehmigung
Vom 18. bis 22. Mai wird der Ausschuss für Mineralien und Umwelt (Board of Minerals and Environment) in Hot Springs über den Explorationsantrag beraten. Es ist bereits der dritte Versuch für diese Sitzung. Zuvor waren Termine im März und April kurzfristig gestrichen worden. Für Nexus markiert das Treffen die letzte regulatorische Hürde auf Bundesstaatsebene.
Stimmt das Gremium zu, muss die Genehmigung für das geplante Sommer-Bohrprogramm innerhalb von 30 Tagen erteilt werden. Das Vorhaben umfasst bis zu 17 Bohrlöcher mit einer Tiefe von rund 210 Metern. Das Chord-Projekt bildet den Kern der US-Strategie von Nexus und verfügt über abgeleitete Ressourcen von 2,75 Millionen Pfund Uran (U₃O₈).
Lokaler Widerstand trifft auf globalen Nachfrageboom
Ein Selbstläufer wird die Anhörung nicht. Das Projekt nahe Craven Canyon stößt bei indigenen Völkern und Anwohnern auf massiven Widerstand. Bereits 2022 erklärten die Wähler im Fall River County den Uranabbau per Referendum zum öffentlichen Ärgernis. Die Behörde kann den Antrag ablehnen, falls historische Stätten, Erholungsgebiete oder Grundwasserleiter negativ beeinträchtigt werden.
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Auf der anderen Seite drängt der Markt. Ein jährliches Angebotsdefizit von rund 50 Millionen Pfund und der rasant steigende Energiehunger von KI-Rechenzentren zwingen die Industrie zur Erschließung neuer Vorkommen.
Kapitalmaßnahme und Expansion
Um die ehrgeizigen Pläne zu finanzieren, hat Nexus ein "At-the-Market"-Programm über 10 Millionen US-Dollar mit Haywood Securities aufgelegt. Das Geld fließt direkt in die Exploration in South Dakota und Wyoming. Zeitgleich schloss das Unternehmen die Übernahme des Arizona-Strip-Projekts ab. Für 2,7 Millionen eigene Aktien sicherte sich Nexus 38 Claims in einem der historisch hochgradigsten Uranbezirke der USA.
An der Börse quittieren Investoren die operative Betriebsamkeit mit einer leichten Stabilisierung. Aktuell notiert das Papier bei 0,62 Euro und verzeichnete auf Wochensicht ein Plus von 2,66 Prozent. Vom 52-Wochen-Hoch bei 1,83 Euro aus dem Januar bleibt der Kurs mit einem Abschlag von rund 66 Prozent allerdings weit entfernt. Der massive Einbruch seit Jahresbeginn (minus 49,96 Prozent) und die hohe annualisierte Volatilität von 115 Prozent spiegeln die regulatorischen Unsicherheiten der vergangenen Monate wider.
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Die Weichenstellung erfolgt nun in der dritten Maiwoche. Das Votum der Umweltbehörde in South Dakota entscheidet unmittelbar darüber, ob Nexus Uranium sein voll finanziertes Bohrprogramm im Sommer starten kann oder seine Explorationspläne drastisch zusammenstreichen muss.
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