Nebius: Q1-Bilanz am 29. April
26.04.26 05:05
Börse Global
Einem Jahresumsatz von 530 Millionen Dollar stehen fast 50 Milliarden Dollar an festen Aufträgen gegenüber. Bei der KI-Cloud Nebius klaffen Gegenwart und Zukunft weit auseinander. Am Mittwoch präsentiert das Unternehmen seine neuen Quartalszahlen. Das dürfte spannend werden.
Hohe Hürden für das erste Quartal
Das Management hat die Messlatte hoch gelegt. Bis Ende 2026 soll der wiederkehrende Jahresumsatz auf sieben bis neun Milliarden Dollar steigen. Analysten erwarten für das Gesamtjahr ein Umsatzwachstum von satten 522 Prozent.
Nebius baut seine Infrastruktur massiv aus. Der Konzern will die Zahl seiner aktiven Rechenzentren bis Jahresende von sieben auf 16 mehr als verdoppeln. Parallel dazu steigen die Kosten. Das Unternehmen plant Investitionen von 16 bis 20 Milliarden Dollar für das laufende Jahr.
Milliardenverträge und ein möglicher Zukauf
Das Fundament für dieses Wachstum bilden gigantische Partnerschaften. Im März weitete Meta einen bestehenden Vertrag auf bis zu 27 Milliarden Dollar aus. Zuvor hatte bereits Microsoft Kapazitäten für fast 20 Milliarden Dollar gebucht.
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Abseits der Hardware plant Nebius offenbar einen strategischen Ausbau. Medienberichten zufolge verhandelt der Konzern über die Übernahme des israelischen Start-ups AI21 Labs. Nvidia hatte einen Kauf im vergangenen Jahr noch abgesagt.
Ein Deal würde die Hardware-Basis von Nebius um eigene Sprachmodelle ergänzen. Kurz gesagt: ein logischer Schritt. Allerdings erhöht eine milliardenschwere Übernahme den ohnehin enormen Finanzierungsbedarf.
Frisches Kapital und Analystenlob
Um den Ausbau abzusichern, hat Nebius bereits gehandelt. Das Unternehmen sammelte kürzlich rund 4,3 Milliarden Dollar über Wandelanleihen ein. Mit dem Geld bezahlt der Konzern neue Rechenzentren und dringend benötigte Grafikprozessoren.
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Die Wall Street applaudiert. Von 27 befragten Analysten raten fast alle zum Kauf der Aktie. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 163 Dollar.
Der Aktienkurs spiegelt diese Euphorie wider. Seit Jahresbeginn legte das Papier um rund 87 Prozent zu. Fällt der Quartalsbericht am Mittwoch stark aus, könnte der Kurs sein bisheriges Rekordhoch bei knapp 169 Dollar testen. Enttäuscht der Ausblick, droht ein schneller Rücksetzer.
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