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Fr, 17. April 2026, 5:21 Uhr

Heidelberger Druckmaschinen AG

WKN: 731400 / ISIN: DE0007314007

Heidelberger Druckmaschinen Aktie: Führung verlängert, Marge verfehlt


16.04.26 14:10
Börse Global

Heidelberger Druckmaschinen Aktie: Führung verlängert, Marge verfehlt

Prognose gesenkt, Vorstände verlängert — Heidelberger Druckmaschinen lieferte am Abend des 15. April gleich zwei Meldungen auf einmal. Das Ergebnis für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025/2026 bleibt hinter den Erwartungen zurück, während der Aufsichtsrat gleichzeitig ein klares Zeichen zur Führungskontinuität setzt.


Marge bleibt unter Plan

Die bereinigte EBITDA-Marge für das am 31. März 2026 beendete Geschäftsjahr landet voraussichtlich bei rund 6,6 Prozent. Geplant waren mindestens 7,1 Prozent — eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr, die nun ausbleibt. Das Umsatzziel hingegen wurde währungsbereinigt erreicht, der Auftragseingang folgte dem saisonalen Muster der Vorjahre.


Für die Margenabweichung nennt das Unternehmen drei Faktoren: Die Investitionsnachfrage brach mit Ausbruch des Iran-Konflikts Ende Februar abrupt ein. Hinzu kamen belastende Währungseinflüsse und ein eingetrübter Produktmix. Der entscheidende Schub nach unten kam im März — als die Anlaufkosten für den neuen Defense-Bereich spürbar stiegen.

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Defense kostet, bevor es einbringt

Über das Joint Venture ONBERG Autonomous Systems steigt Heidelberger Druckmaschinen in die Drohnenabwehr ein. Der Standort Brandenburg an der Havel soll zum Kompetenzzentrum für autonome Sicherheitssysteme ausgebaut werden — Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke besuchte das Gelände persönlich.


Das strukturelle Problem: Anlaufaufwand fällt jetzt an, Erlöse kommen später. Der Vorstand erwartet nennenswerte Umsätze frühestens im zweiten Halbjahr 2026. Den operativen Break-even peilt das Unternehmen erst etwa ein Jahr nach dem vollständigen Produktionsanlauf an. Kurzfristig drückt das auf die Marge, langfristig soll es die Abhängigkeit vom Kerngeschäft Drucktechnik reduzieren.


Vorstände bleiben an Bord

Parallel zur Gewinnwarnung verlängerte der Aufsichtsrat die Verträge beider Vorstände vorzeitig. CEO Jürgen Otto (61) bleibt bis 31. Juli 2029 — begrenzt durch die Altersgrenze. CSO Dr. David Schmedding (49) erhält einen Vertrag bis 30. Juni 2031. Beide neuen Amtszeiten starten zum 1. Juli 2026.


Der Kurs reagierte auf die Gemengelage bislang bemerkenswert gelassen. Bereits am 14. April hatte die Aktie bei 1,99 Euro die 200-Tage-Linie nach oben durchbrochen — maßgeblich getrieben vom ONBERG-Start. Vom 52-Wochen-Tief bei 0,863 Euro hat sich der Kurs mehr als verdoppelt. Die endgültigen, geprüften Zahlen für 2025/2026 veröffentlicht Heidelberger Druckmaschinen am 10. Juni 2026.


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