against all odds
| eröffnet am: | 22.03.13 19:18 von: | Fillorkill |
| neuester Beitrag: | 08.04.20 16:14 von: | Fillorkill |
| Anzahl Beiträge: | 2905 | |
| Leser gesamt: | 356703 | |
| davon Heute: | 4 | |
bewertet mit 45 Sternen |
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11.02.16 23:25
#2530
Fillorkill
wie weiter
Die Indikationen für den Dax sind erfahrungsgemäss relevant nur in Beziehung zur US-Vorgabe. Im Moment sieht es danach aus, als sei er seinem furchtsamen Wesen entsprechend nach unten vorgelaufen. Taktisch long in dem Fall also hier. Die Amis sind auch mE nach unten jedoch noch nicht fertig. Andererseits scheidet echter Bärenmarkt weiterhin aus, wegen der schlechten Stimmung und in Ermangelung einer neuen Kreditkrise. Noch etwas zuwarten würde ich sagen.
12.02.16 06:30
#2531
learner
Obwohl so mancher Bär sagen würde,
dass die Kreditkrise aktuell in China stattfindet. China ist ja auch ein Treiber der Angst, da absehbar nicht mehr die Impulse wie bisher kommen werden.
Der große Bauboom dürfte vorbei sein, wobei natürlich der Bedarf bei Infrastruktur nicht auf Null geht.
Die Makrodaten werden schlechter und der Glaube an die Notenbanken kleiner. Es stellt sich die Frage, woher die Fantasie für steigende Kurse kommen soll. Was kann der Trigger sein? Oder sind Aktien irgendwann wieder so billig, dass die Investoren kaufen?
Der große Bauboom dürfte vorbei sein, wobei natürlich der Bedarf bei Infrastruktur nicht auf Null geht.
Die Makrodaten werden schlechter und der Glaube an die Notenbanken kleiner. Es stellt sich die Frage, woher die Fantasie für steigende Kurse kommen soll. Was kann der Trigger sein? Oder sind Aktien irgendwann wieder so billig, dass die Investoren kaufen?
12.02.16 09:37
#2532
Fillorkill
Kreditkrise aktuell in China
Die steuert sicher ihren Teil zum pessimistischen Erwartungshorizont auch hier für uns bei, sorgt aber andererseits auf der Ebene der Moneyflows für impliziten Kaufdruck. So haben im Falle Chinas ausländische Investoren mittlerweile über eine europäische Billion $ an einheimische Interessenten distribuiert und suchen Anlage insbesondere an amerikanischen Börsen. Ähnliches gilt für andere EMs.
12.02.16 10:01
#2533
Fillorkill
China
Zu berücksichtigen sind die krassen regionalen Ungleichgewichte in Wertschöpfung, Einkommen und Infrastruktur. Den teils menschenleeren neuen Tech-Städten in der Wüste stehen Regionen gegenüber, in denen die Leute quasi noch in Erdhöhlen leben.
12.02.16 18:01
#2534
learner
Wenn alle Märkte fallen, gehen viele Investoren
erst einmal in Cash. Verlieren tun die, die zu früh an einen Dip glauben.
Die Herde wird erst wieder anfangen zu rennen, wenn es entsprechende Trigger gab. Ich persönlich habe da noch keine erkennen können. Du?
Die Herde wird erst wieder anfangen zu rennen, wenn es entsprechende Trigger gab. Ich persönlich habe da noch keine erkennen können. Du?
12.02.16 20:52
#2535
Fillorkill
Wenn alle Märkte fallen,
bleibt das Cashvolumen per saldo unverändert, weil jedem Verkäufer ein Käufer gegenübersteht - sprich was der eine nun mehr an Liquidität auf der Hand hat, hat der andere entsprechend weniger zur Verfügung. Ändern tun sich taktische und strategische Erwartungen im Sentiment (> Kaufdruck / Verkaufsdruck) und die Bereitschaft, ein Kreditchen zu ziehen resp eines zu emittieren.
Und nein, ich glaube nicht, dass es nun Trigger braucht für einen Up-Move, denn das bearische Momentum wird sich einfach im Pessimismus totlaufen. Ein wichtiger Fixpunkt für die Erwartungen im Markt sind die projizierten Earnings, aber da kann eigentlich nur was anbrennen, wenn per kräftiger Nettokreditaufnahme ebenso kräftig investiert würde. Aber eben dieses Szenario gibt der US-Consumer noch nicht her.
Bring doch mal deine Signatur in Ordnung
Und nein, ich glaube nicht, dass es nun Trigger braucht für einen Up-Move, denn das bearische Momentum wird sich einfach im Pessimismus totlaufen. Ein wichtiger Fixpunkt für die Erwartungen im Markt sind die projizierten Earnings, aber da kann eigentlich nur was anbrennen, wenn per kräftiger Nettokreditaufnahme ebenso kräftig investiert würde. Aber eben dieses Szenario gibt der US-Consumer noch nicht her.
Bring doch mal deine Signatur in Ordnung
12.02.16 20:56
#2536
Fillorkill
financial obligation ratio
Die Kreditbilanz des US-Consumers ist solide wie schon lange nicht mehr. So wird das nichts mit dem Bärenmarkt:
DEFINITION of 'Financial Obligation Ratio - FOR'
An estimate of the ratio of debt payments to disposable income. The types of debt included in the financial obligation ratio include mortgage payments, credit cards, property tax and lease payments. For a homeowner, the FOR may also include homeowners' insurance and rental payments on tenant-occupied property. The FOR figure is released by the Federal Reserve each quarter.
BREAKING DOWN 'Financial Obligation Ratio - FOR'
The financial obligation ratio covers a broader range of debt types than the household debt service ratio (DSR). The higher the FOR, the higher the risk that households will be unable to meet their financial obligations and the less likely an individual will be approved for new loans or an increase in available credit.
Read more: Financial Obligation Ratio (FOR) Definition | Investopedia http://www.investopedia.com/terms/f/...on-ratio-for.asp#ixzz3zz9Z3kXW
DEFINITION of 'Financial Obligation Ratio - FOR'
An estimate of the ratio of debt payments to disposable income. The types of debt included in the financial obligation ratio include mortgage payments, credit cards, property tax and lease payments. For a homeowner, the FOR may also include homeowners' insurance and rental payments on tenant-occupied property. The FOR figure is released by the Federal Reserve each quarter.
BREAKING DOWN 'Financial Obligation Ratio - FOR'
The financial obligation ratio covers a broader range of debt types than the household debt service ratio (DSR). The higher the FOR, the higher the risk that households will be unable to meet their financial obligations and the less likely an individual will be approved for new loans or an increase in available credit.
Read more: Financial Obligation Ratio (FOR) Definition | Investopedia http://www.investopedia.com/terms/f/...on-ratio-for.asp#ixzz3zz9Z3kXW
12.02.16 21:55
#2537
Lady O
Hallo die Runde, guten Abend -
hi !
Ich schaue mich gerade einmal um, wie bei euch so Stand der Dinge - sprich: stand der Analysen ist. Bis gleich ....
12.02.16 22:22
#2538
Lady O
Auch ich gehe aktuell noch von keinem
sich ausweitendem Bärenmarkt aus:
jedoch von einem größeren korrigieren der Märkte als bislang...
Nach meiner bescheidenen Meinung geht dies ebenfalls hervor aus Euren Postings, jedoch ergänzend hierzu aus der Betrachtung der Fraktale, EW (elliott waves) und ein wenig CT . Hier hat learner ja bereits einiges bereits in den "odds" reingestellt))
Der fear and greed index könnte für strategisch long gerne noch ein wenig tiefer stehn:
http://money.cnn.com/data/fear-and-greed/
analog dem Low (roter Kreis) im Oktober 2014... wäre ja zu schön wenn der Markt uns noch den Gefallen tun würde....
Leider ist die Börse bekanntermaßen kein Wunschkonzert.
jedoch von einem größeren korrigieren der Märkte als bislang...
Nach meiner bescheidenen Meinung geht dies ebenfalls hervor aus Euren Postings, jedoch ergänzend hierzu aus der Betrachtung der Fraktale, EW (elliott waves) und ein wenig CT . Hier hat learner ja bereits einiges bereits in den "odds" reingestellt))
Der fear and greed index könnte für strategisch long gerne noch ein wenig tiefer stehn:
http://money.cnn.com/data/fear-and-greed/
analog dem Low (roter Kreis) im Oktober 2014... wäre ja zu schön wenn der Markt uns noch den Gefallen tun würde....
Leider ist die Börse bekanntermaßen kein Wunschkonzert.
12.02.16 22:52
#2539
Lady O
..in den US wie auch im Dax waren wichtige Fibo -
marken aus dem Count erreicht im Frühjahr 2015:
Im dax ein 423er fibo, ebenfalls im NDX / in den US.
Da ist dann irgendwann Schluß.
Rückblick:
DAX:
13.12.15 18:49
jeder glaubt seit Jahren an die 13.12.15 18:49 #11
Weihnachtsrallye -
könnte diesmal ganz anders laufen:
Ziel 8.317 - wenn´s schief geht....
Das befürchtete ABC abwärts als eine Korrektur im Aufwärtstrend ist eine häufig beobachtete Formation.
Hier die Anfänge:
an diesm punkt entschied es sich bereits und de facto:
Impuls aufwärts in blau -
wurde kurz darauf negiert,
und die weiterführende Korrektur fand ihre Bestätigung.
Im dax ein 423er fibo, ebenfalls im NDX / in den US.
Da ist dann irgendwann Schluß.
Rückblick:
DAX:
13.12.15 18:49
jeder glaubt seit Jahren an die 13.12.15 18:49 #11
Weihnachtsrallye -
könnte diesmal ganz anders laufen:
Ziel 8.317 - wenn´s schief geht....
Das befürchtete ABC abwärts als eine Korrektur im Aufwärtstrend ist eine häufig beobachtete Formation.
Hier die Anfänge:
an diesm punkt entschied es sich bereits und de facto:
Impuls aufwärts in blau -
wurde kurz darauf negiert,
und die weiterführende Korrektur fand ihre Bestätigung.
12.02.16 23:12
#2542
Lady O
ich vermute, dass im Dax folgender EW- Count läuft
Jetzt noch aktuell die Welle 4, der eine äußerst lukrativ zu tradende Welle 5 nach oben folgen sollte.
eventuell als EDT etwas flacher verlaufend, ...
sollte es so kommen:
danach richtig Bärenmarkt!!
I. MONTHLY
Rückblick:
DAX, seit 1959 16.02.14 08:51 #99
Erwarte im Laufe des Jahres,
auch im Abgleich des aktuellen saisonalen Verlaufes, Thema "Zwischenwahljahre"
eventuell einen Pullback an die AUT2000 / grün.
Hier eine ungefähre Skizze des Verlaufes:
Der Kurs des DAX könnte überschiessend aus BOX 3 in Richtung 12.000 tendieren,
um eventuell danach abwärts tendierend doch noch die 8500 -
(unterschießend 8150 ?)
zu erreichen.
Nach diesem EW - Count würde nochmals eine Aufwärtstendenz zu erwarten sein, die, eventuell erst 2015,
abermals neue Hochs mit sich bringen könnte.
Unterhalb 7.602 Punkten (OK Welle 1)
wäre die Idee des impulsiven Counts aufwärts zu verwerfen.
Dann hätte die Korrekturwelle 4 die 1 touchiert;
und eine impulsive Zählung aufwärts wäre zu negieren.
Chart DAX, monthly, linear, seit 1959
Im Augenblick läuft, sehr vereinfacht - die orangefarbene Welle 4
eventuell als EDT etwas flacher verlaufend, ...
sollte es so kommen:
danach richtig Bärenmarkt!!
I. MONTHLY
Rückblick:
DAX, seit 1959 16.02.14 08:51 #99
Erwarte im Laufe des Jahres,
auch im Abgleich des aktuellen saisonalen Verlaufes, Thema "Zwischenwahljahre"
eventuell einen Pullback an die AUT2000 / grün.
Hier eine ungefähre Skizze des Verlaufes:
Der Kurs des DAX könnte überschiessend aus BOX 3 in Richtung 12.000 tendieren,
um eventuell danach abwärts tendierend doch noch die 8500 -
(unterschießend 8150 ?)
zu erreichen.
Nach diesem EW - Count würde nochmals eine Aufwärtstendenz zu erwarten sein, die, eventuell erst 2015,
abermals neue Hochs mit sich bringen könnte.
Unterhalb 7.602 Punkten (OK Welle 1)
wäre die Idee des impulsiven Counts aufwärts zu verwerfen.
Dann hätte die Korrekturwelle 4 die 1 touchiert;
und eine impulsive Zählung aufwärts wäre zu negieren.
Chart DAX, monthly, linear, seit 1959
Im Augenblick läuft, sehr vereinfacht - die orangefarbene Welle 4
12.02.16 23:24
#2543
Lady O
Hat jemand von Euch einen genauen Chart, der diese
aufwärtstrendlinie über so lange Zeit eintragen kann?
Wäre interessant zu wissen, wo sie im DAX liegt.
Ich nenne sie AUT 2000, und der DOW ist bereits das 2. mal aufgesetzt:
Wo verläuft sie im DAX? Ich vermute, dass der Kurs sich aktuell mit der 8.6xx ziemlich nahe dran befindet.....
DJIA, Überblick
Wäre interessant zu wissen, wo sie im DAX liegt.
Ich nenne sie AUT 2000, und der DOW ist bereits das 2. mal aufgesetzt:
Wo verläuft sie im DAX? Ich vermute, dass der Kurs sich aktuell mit der 8.6xx ziemlich nahe dran befindet.....
DJIA, Überblick
12.02.16 23:31
#2546
Lady O
allerdings ist von der Betrachtung der Fraktale
her noch sehr gut eine weitere Rutsche möglich.
dazu ein ander Mal mehr!
dazu ein ander Mal mehr!
13.02.16 10:59
#2547
Fillorkill
was ich noch nie verstanden habe,
ist die Fokussierung auf Dax-Indikatonen unter Ausschluss der primären, nämlich der (langfristig) auf 1 zulaufenden Korrelation zum amerikanischen Markt. Streng genommen machte Dax-CT doch nur Sinn, um dessen relative Stärke zu bestimmen - relativ zur Bewegung von DOW / S&P. Gilt für Sentimentindikationen natürlich genau so.
13.02.16 12:29
#2548
Fillorkill
wer strategisch antizyklisch investieren will,
benötigt eine Theorie der Zyklen. Postkeynesians entwickeln dazu die zyklische Expansion und Kontraktion privaten Kredits, die auf der Oberfläche anarchisch erscheinen, fundamental jedoch einer strengen Gesetzmässigkeit unterliegen. Das Sentiment, die psychologischen Variablen Angst und Gier also, definieren sie einerseits als Funktion dieser Gesetzmässigkeit, andererseits auch als deren in der menschlichen Psychologie verankerten Voraussetzung.
Der Postkeynesian unterstellt einen homo oeconomicus, der von hausaus irrational Kredit produziert, reproduziert und wieder vernichtet - und damit sowohl gigantische Wachstumsschübe wie gigantische Vergeudung erzeugt. Beide Seiten bedingen sich in dieser Lesart einander, weshalb der empörte Fingerzeig auf das 'Malinvestment' unter Postkeynesians unbekannt ist. Letzteres ist die Domäne einer regressiven bzw staatshörigen Kapitalismuskritik, wie sie zB unter Berufung auf die Austrians populär geworden ist. YouTube Video
Der Postkeynesian unterstellt einen homo oeconomicus, der von hausaus irrational Kredit produziert, reproduziert und wieder vernichtet - und damit sowohl gigantische Wachstumsschübe wie gigantische Vergeudung erzeugt. Beide Seiten bedingen sich in dieser Lesart einander, weshalb der empörte Fingerzeig auf das 'Malinvestment' unter Postkeynesians unbekannt ist. Letzteres ist die Domäne einer regressiven bzw staatshörigen Kapitalismuskritik, wie sie zB unter Berufung auf die Austrians populär geworden ist. YouTube Video
13.02.16 12:30
#2549
Lady O
Ganz richtig - das passiert hier auch;
jedoch ist das Zusammenspiel auch nach EW sehr komplex -
jedoch der abgleich erfolgt permanent.
Hier nur der Dow / Dax - Abgleich in nur
a.) AUT2000
b.) EW - in Grundzügen.
Wenn man alles posten würde im abgleich, was sich über die jahre an erkenntnissen ergeben hat, würde ein Buch entstehen - was letztendlich kaum jemanden interessieren würde.
Hier ist jedoch gar nichts ausgeschlossen....und bereits erfolgt.
allein es mangelt an Zeit, im Aufbau und rückblickend die Zusammenhänge im Detail zu erklären.
....habt ihr alle die Grundzüge von EW drauf?
Dann muss ich in Zukunft nicht so viel erläutern.....
Hier ein paar links.
http://boersen-uni.com/elliott-wellen/...-impuls-und-korrekturwellen/
Hier ist zum Beispiel gleich zu Beginn erklärt, - das einfachste.
dass ein abc eine Korrekturbewegung in einem AUFWÄRTSTREND darstellt; dies bedeutet ganz einfach, dass nach Abschluss dieser, es weiter im Trend aufwärts gehen kann....
http://www.markets.com/de/education/...sis/fibonacci-elliot-wave.html
EW kann nur ergänzend genutzt werden - nie für sich alleine:
Liegt man jedoch richtig,
dann reagiert der Markt verblüffend exakt an einer Marke,
wie hier zum Beispiel am 100% fibo DOW,
Abprall nach oben:
Die Fibos waren aufgrund eines Counts bereits lange vorher aufgespannt:
Nähert sich der Kurs einer dieser Fibo - Levels, und reagiert der Kurs an übergeordneten Marken, können hier bestimmte Wendemuster entstehen, die einen in diesem Fall im Dow LONG traden lassen.
Fibos - und die Reaktion darauf:
Dow, fibos, 28.01.2016
30M
jedoch der abgleich erfolgt permanent.
Hier nur der Dow / Dax - Abgleich in nur
a.) AUT2000
b.) EW - in Grundzügen.
Wenn man alles posten würde im abgleich, was sich über die jahre an erkenntnissen ergeben hat, würde ein Buch entstehen - was letztendlich kaum jemanden interessieren würde.
Hier ist jedoch gar nichts ausgeschlossen....und bereits erfolgt.
allein es mangelt an Zeit, im Aufbau und rückblickend die Zusammenhänge im Detail zu erklären.
....habt ihr alle die Grundzüge von EW drauf?
Dann muss ich in Zukunft nicht so viel erläutern.....
Hier ein paar links.
http://boersen-uni.com/elliott-wellen/...-impuls-und-korrekturwellen/
Hier ist zum Beispiel gleich zu Beginn erklärt, - das einfachste.
dass ein abc eine Korrekturbewegung in einem AUFWÄRTSTREND darstellt; dies bedeutet ganz einfach, dass nach Abschluss dieser, es weiter im Trend aufwärts gehen kann....
http://www.markets.com/de/education/...sis/fibonacci-elliot-wave.html
EW kann nur ergänzend genutzt werden - nie für sich alleine:
Liegt man jedoch richtig,
dann reagiert der Markt verblüffend exakt an einer Marke,
wie hier zum Beispiel am 100% fibo DOW,
Abprall nach oben:
Die Fibos waren aufgrund eines Counts bereits lange vorher aufgespannt:
Nähert sich der Kurs einer dieser Fibo - Levels, und reagiert der Kurs an übergeordneten Marken, können hier bestimmte Wendemuster entstehen, die einen in diesem Fall im Dow LONG traden lassen.
Fibos - und die Reaktion darauf:
Dow, fibos, 28.01.2016
30M
13.02.16 12:43
#2550
Lady O
Psychologie / Elliott-Waves
http://www.elliott-waves.com/elliottwellen/
Die Theorie der Elliott-Wellen hat der Amerikaner Ralph Nelson Elliott [links](1871 – 1948) in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts entwickelt. Elliott hatte gute Kenntnisse der Dow-Theorie, die von Charles Henry Dow [rechts] (1852 – 1902) schon Ende des 20. Jahrhunderts formuliert wurde und als Grundlage für das gesehen werden kann, was wir heute unter Technischer Analyse verstehen.
RNElliottcharlesdow
Schon Dow – der 1894 einen Aktienindex veröffentlichte, aus dem später der noch heute bekannte Dow Jones Industrial Average hervorging – erkannte, dass sich bestimmte Kursmuster immer wieder in ähnlicher Formation wiederholen. Während einer schweren Blutkrankheit analysierte Elliott über Monate hinweg akribisch den US-Aktienmarkt, vorwiegend den DJIA.
Fraktale Selbstähnlichkeit
Er erkannte, dass sich die Preisschwankungen und Kursmuster bei Aktienmärkten innerhalb von wenigen Tagen verblüffend mit den Verläufen über Monate oder Jahre hinweg ähnelten. Außerdem entdeckte er die zyklische und fraktale (selbstähnliche) Ausbreitung von Wellenmustern. Fraktale sind Objekte, die aus mehreren verkleinerten Kopien ihrer selbst bestehen.
Beispiele aus der Natur finden sich viele:
ähnlicher Aufbau von Sonnensystem und Atomstruktur
ein Baumzweig sieht ungefähr so aus wie ein verkleinerter Baum
das Teilstück eines Farns sieht in Vergrößerung ziemlich genauso aus wie das Blatt als Ganzes
der Romanesco (Pyramidenblumenkohl) weist in seinem Blütenstand fraktale Strukturen und Fibonacci- Spiralen auf
die Kochsche Schneeflocke
Farnblatt fraktaler Aufbau
Elliott und die Chaos-Theorie
Diese Grundidee wird heute noch durch Erkenntnisse der Chaosforschung gestützt. Einer der berühmtesten Verfechter dieser Theorie ist der Mathematiker Benoît Mandelbrot. Dieser erhielt neben dem Japan-Preis 2003 im Jahre 2004 auch den Wirtschaftsbuchpreis der Financial Times Deutschland (FTD) für sein Buch „The (Mis)Behavior of Markets“. Die deutsche Ausgabe ist 2007 unter dem Titel „Fraktale und Finanzen. Märkte zwischen Risiko, Rendite und Ruin“ erschienen.
Das Regelwerk füllt ein ganzes Buch
Elliott veröffentlichte schließlich seine Erkenntnisse und Regeln in dem 1938 erschienenen Buch „The Waves Principle“ (Das Wellen-Prinzip). Als eine der wichtigsten und grundlegendsten Informationen ist daraus zu entnehmen, dass Kurse Nachrichten machen. Die Marktteilnehmer suchen sich im Nachhinein eher diejenigen Nachrichten heraus, die zu den Kursen passen. Nachrichten machen also umgekehrt keine Kurse im ursächlichen Sinne, sondern sind nur der Auslöser einer Kursbewegung, die technisch fällig ist. Der verstorbene Altmeister der Börse, André Kostolany (1906 – 1999), war der Überzeugung: “Kurz- bis mittelfristig macht die Psychologie 90 Prozent an der Börse aus! Langfristig spielen dann die fundamentalen Gründe eine größere Rolle.”
Psychologie bestimmt den Markt zu jeder Zeit
Elliott ging sogar noch ein Stück weiter und stellte fest, dass die Psychologie, und nichts anderes, den Markt zu jeder Zeit bestimmt. Die fundamentalen Daten, die börsentäglich über die Ticker laufen, sind nicht der Auslöser von Verhaltensänderungen bei den Marktteilnehmern, sondern vielmehr die Folgen eines bereits veränderten Verhaltens. Zugegeben, eine fast schon provokative These in Zeiten, in denen wir täglich mit einer Nachrichtenflut konfrontiert sind. Wenn Sie sich jedoch mit dem Elliott Wellen-Prinzip über einen längeren Zeitraum auseinandersetzen und es auch halbwegs verinnerlicht haben, werden Sie merken, dass die fundamentale Nachrichtenlage keine tragende Rolle spielt.
Dow_Jones_Parkett
Mal ist es der vermeintliche Einfluss des zu hohen Ölpreises, mal die außerplanmäßige Zinssenkung der FED und ein anderes Mal die ach so schlechten Vorgaben des chinesischen Aktienmarktes, die beispielsweise den Dax in die Knie zwingen. Es stehen also jede Menge Gründe in x-beliebiger Kombination zur Verfügung, um Kursbewegungen an den Märkten im Nachhinein zu erklären. Das größte Manko bei dieser Methode ist, dass Sie erst nach der Kursbewegung durch die Medien gesagt bekommen, was dieses Mal der Auslöser dafür war. Irgendein Grund passt mit Sicherheit immer auf das aktuelle Geschehen.
Die Theorie der Elliott-Wellen hat der Amerikaner Ralph Nelson Elliott [links](1871 – 1948) in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts entwickelt. Elliott hatte gute Kenntnisse der Dow-Theorie, die von Charles Henry Dow [rechts] (1852 – 1902) schon Ende des 20. Jahrhunderts formuliert wurde und als Grundlage für das gesehen werden kann, was wir heute unter Technischer Analyse verstehen.
RNElliottcharlesdow
Schon Dow – der 1894 einen Aktienindex veröffentlichte, aus dem später der noch heute bekannte Dow Jones Industrial Average hervorging – erkannte, dass sich bestimmte Kursmuster immer wieder in ähnlicher Formation wiederholen. Während einer schweren Blutkrankheit analysierte Elliott über Monate hinweg akribisch den US-Aktienmarkt, vorwiegend den DJIA.
Fraktale Selbstähnlichkeit
Er erkannte, dass sich die Preisschwankungen und Kursmuster bei Aktienmärkten innerhalb von wenigen Tagen verblüffend mit den Verläufen über Monate oder Jahre hinweg ähnelten. Außerdem entdeckte er die zyklische und fraktale (selbstähnliche) Ausbreitung von Wellenmustern. Fraktale sind Objekte, die aus mehreren verkleinerten Kopien ihrer selbst bestehen.
Beispiele aus der Natur finden sich viele:
ähnlicher Aufbau von Sonnensystem und Atomstruktur
ein Baumzweig sieht ungefähr so aus wie ein verkleinerter Baum
das Teilstück eines Farns sieht in Vergrößerung ziemlich genauso aus wie das Blatt als Ganzes
der Romanesco (Pyramidenblumenkohl) weist in seinem Blütenstand fraktale Strukturen und Fibonacci- Spiralen auf
die Kochsche Schneeflocke
Farnblatt fraktaler Aufbau
Elliott und die Chaos-Theorie
Diese Grundidee wird heute noch durch Erkenntnisse der Chaosforschung gestützt. Einer der berühmtesten Verfechter dieser Theorie ist der Mathematiker Benoît Mandelbrot. Dieser erhielt neben dem Japan-Preis 2003 im Jahre 2004 auch den Wirtschaftsbuchpreis der Financial Times Deutschland (FTD) für sein Buch „The (Mis)Behavior of Markets“. Die deutsche Ausgabe ist 2007 unter dem Titel „Fraktale und Finanzen. Märkte zwischen Risiko, Rendite und Ruin“ erschienen.
Das Regelwerk füllt ein ganzes Buch
Elliott veröffentlichte schließlich seine Erkenntnisse und Regeln in dem 1938 erschienenen Buch „The Waves Principle“ (Das Wellen-Prinzip). Als eine der wichtigsten und grundlegendsten Informationen ist daraus zu entnehmen, dass Kurse Nachrichten machen. Die Marktteilnehmer suchen sich im Nachhinein eher diejenigen Nachrichten heraus, die zu den Kursen passen. Nachrichten machen also umgekehrt keine Kurse im ursächlichen Sinne, sondern sind nur der Auslöser einer Kursbewegung, die technisch fällig ist. Der verstorbene Altmeister der Börse, André Kostolany (1906 – 1999), war der Überzeugung: “Kurz- bis mittelfristig macht die Psychologie 90 Prozent an der Börse aus! Langfristig spielen dann die fundamentalen Gründe eine größere Rolle.”
Psychologie bestimmt den Markt zu jeder Zeit
Elliott ging sogar noch ein Stück weiter und stellte fest, dass die Psychologie, und nichts anderes, den Markt zu jeder Zeit bestimmt. Die fundamentalen Daten, die börsentäglich über die Ticker laufen, sind nicht der Auslöser von Verhaltensänderungen bei den Marktteilnehmern, sondern vielmehr die Folgen eines bereits veränderten Verhaltens. Zugegeben, eine fast schon provokative These in Zeiten, in denen wir täglich mit einer Nachrichtenflut konfrontiert sind. Wenn Sie sich jedoch mit dem Elliott Wellen-Prinzip über einen längeren Zeitraum auseinandersetzen und es auch halbwegs verinnerlicht haben, werden Sie merken, dass die fundamentale Nachrichtenlage keine tragende Rolle spielt.
Dow_Jones_Parkett
Mal ist es der vermeintliche Einfluss des zu hohen Ölpreises, mal die außerplanmäßige Zinssenkung der FED und ein anderes Mal die ach so schlechten Vorgaben des chinesischen Aktienmarktes, die beispielsweise den Dax in die Knie zwingen. Es stehen also jede Menge Gründe in x-beliebiger Kombination zur Verfügung, um Kursbewegungen an den Märkten im Nachhinein zu erklären. Das größte Manko bei dieser Methode ist, dass Sie erst nach der Kursbewegung durch die Medien gesagt bekommen, was dieses Mal der Auslöser dafür war. Irgendein Grund passt mit Sicherheit immer auf das aktuelle Geschehen.


