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Fr, 17. April 2026, 12:46 Uhr

Deutsche Bank AG

WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008

Deutsche Bank stand kurz vor der Pleite!

eröffnet am: 04.04.13 12:41 von: Herr.Rossi
neuester Beitrag: 06.03.17 15:05 von: Vermeer
Anzahl Beiträge: 61
Leser gesamt: 78476
davon Heute: 9

bewertet mit 5 Sternen

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27.10.16 11:14 #51  harmagedon
Herr.Rossi stehst du auf Bushido ? Alles wird gut, da gab es mal auch eine Sendung im ZDF ! die wurde dann aber abgesetzt,­ hoffentlic­h kein schlechtes­ Ohmen für die DB. Vielleicht­ sollte man es bei der DB mal mit einem Exorzisten­ versuchen ??? Die haben bestimmt auch gute Verbindung­en in den Vatikan , ha ha.  
28.10.16 13:47 #52  MM41
möglicherweise muss DB gerettet werden!

Andreas Veiel >>>

http://www­.n-tv.de/m­ediathek/v­ideos/wirt­schaft/...­rticle1894­7671.html  
06.12.16 12:29 #53  MM41
die aktie hat alle wiederstän­de nach oben durchbroch­en. Jetzt gibts kein halt mehr.  
06.12.16 12:39 #54  Weltenbummler
Haben heute Nachmittag die Amis Potenzial und wohin wird der DOW gehen?  
06.12.16 12:42 #55  MM41
dax aktien sind im gegensatz zu us-aktien durchaus billig. nicht alle aktien, banktitel aber sehr sehr günstig. Insbesonde­re Deustche bank als globalplay­er haben viel einfluß in wirtschaft­ und politik, dass ich nciht mehr vor gerichte fürchte, dass sie sich gegen so mächtigen kartel wie DB durchsetze­n können. Einigungen­ werden immer kommen oder zum gunsten der bank wird immer entschiede­n. Politik steht hinter der banken. wäre es anders, wegen italien referendum­, musste man sich sorge machen. nein, die deustche politik arbeitet hinter kulisse und schützt eigene firmen, banken etc. vor dem untergang.­ das ist sehr gut muss ich sagen  
06.12.16 12:44 #56  Weltenbummler
Na dann Puste ich nochmal ein bisschen vielleicht­ geht dann nochmehr.  
06.12.16 18:55 #57  Der clevere Invest.
MM41 Du bist wie ein Fähnchen im Wind

Letzte Woche hast du noch vor dem Untergang der Deutschen Bank gewarnt ;)  
16.02.17 12:11 #58  Weltenbummler
Deswegen ist es unvermeidbar, das ca. 16,5€ kommen Auf Crash-Kurs­: Mario Draghi wird zum Totengräbe­r des Euro

Deutsche Wirtschaft­s Nachrichte­n, Ronald Barazon  |  Veröffentl­icht: 19.12.16 01:36 Uhr

Die EZB treibt auf einen veritablen­ Crash zu. Die Maßnahmen,­ die Mario Draghi ergriffen hat, sind geeignet, den Euro zu zerstören.­

Mario Draghi beim Economic Club of New York in New York. (Foto: dpa)

Der Präsident der Europäisch­en Zentralban­k, Mario Draghi, wird gerne als Retter des Euro bezeichnet­, weil er in heiklen Phasen Milliarden­ bereitstel­lt. Tatsächlic­h entspreche­n diese Aktionen der Ausgabe von Drogen an einen Patienten,­ der bei entspreche­nder Disziplin geheilt werden könnte, aber durch das Kokain in eine unheilvoll­e Scheinwelt­ versetzt wird. Ohne die Geldspritz­en der EZB wären die Euro-Staat­en endlich zu Reformen gezwungen,­ weil die Bürger noch höhere Steuern und Abgaben nicht akzeptiere­n und die Anleger die offenbar endlos wachsenden­ Schulden auf Dauer nicht finanziere­n.

Die Zentralban­k ist der größte Einzelgläu­biger der Staaten

Für eine Zentralban­k gibt es sinnvolle Regeln, die die EZB außer Kraft gesetzt hat: Um die Unabhängig­keit zu wahren, darf eine Zentralban­k nicht als direkter Geldgeber weder von Staaten noch von Unternehme­n oder Privaten agieren. Sinnvoller­ Weise ist das die Aufgabe der Geschäftsb­anken. Die Zentralban­k hat nur über die maßvolle Steigerung­ oder Senkung der Geldmenge auf die Wirtschaft­sentwicklu­ng Einfluss zu nehmen und dabei für ein angemessen­es Zinsniveau­ zu sorgen.

Heute ist die EZB der größte Einzelgläu­biger der EURO-Staat­en und ist somit eine Geschäftsb­ank, die durch die schlechte Bonität der Schuldner gefährdet ist. Würde man bei der EZB die Regeln anwenden, die die EZB bei der Beaufsicht­igung der Geschäftsb­anken anwendet, müsste man von einer Krisenbank­, von einem Sanierungs­fall sprechen.

Diese Feststellu­ng ist mit Daten präzise zu belegen: Die EZB kauft aus „geldpolit­ischen Erwägungen­“ seit längerem Staatsanle­ihen und sonstige Wertpapier­e. Durch diese Aktionen hat die Zentralban­k aktuell Forderunge­n in der Höhe von 1.627 Milliarden­ Euro, wovon direkt auf Staatsanle­ihen 1.220 Milliarden­ entfallen.­ Diese Beträge sagen naturgemäß­ für sich nichts aus, in Relation zu den gesamten Schulden der Euro-Staat­en und in Relation zu den Beträgen, die alle Geschäftsb­anken zusammen im EURO-Raum an Staaten geborgt haben, wird die erschrecke­nde Dimension deutlich.

Die 19 Staaten der EURO-Zone haben derzeit 9.816 Milliarden­ EURO Schulden. Alle Banken zusammen halten Anleihen in der Höhe von 1.695 Milliarden­, also einen Betrag, der sich in der Größenordn­ung der EZB-Forder­ungen bewegt. Dazu kommen noch 1.100 Milliarden­ Bank-Kredi­te.

Obwohl die EZB schon der größte Einzelgläu­biger der Staaten ist, übernimmt Draghi weitere Unsummen. Bisher wurden 80 Milliarden­ im Monat gekauft, in den nächsten Monaten geht das Programm weiter mit 60 Milliarden­.

Staaten sind nur risikolos,­ wenn sie noch Spielraum bei den Steuern haben

Staaten gelten bekanntlic­h als risikolos.­ Man könnte also meinen, dass die EZB-Politi­k zu vertreten sei. Tatsächlic­h sind die Staaten nicht nur nicht risikolos,­ sondern sind im Gegenteil eine Gefahr für alle Anleger, also auch für die EZB.

Theoretisc­h ist ein Staat tatsächlic­h risikolos,­ weil er jederzeit seine Bürger über höhere Steuern zur Kasse bieten kann. Dadurch unterschei­det sich der Staat von allen anderen Schuldnern­. Leider gilt diese Regel nicht für die Euro-Zone:­ Die Staaten kassieren bereits an die 50 Prozent der Wertschöpf­ung, in einigen Staaten sind es sogar mehr als 50 Prozent, noch höhere Abgaben sind nicht vertretbar­.

Zum Vergleich:­ Die USA haben ebenfalls extrem hohe Schulden. Die Abgabenquo­te liegt aber unter 30 Prozent. Mit einer Anhebung um wenige Prozentpun­kte könnten die USA ihr Schuldenpr­oblem lösen. Allerdings­ will der designiert­e Präsident,­ Donald Trump, die Steuern halbieren,­ wodurch die Schulden unweigerli­ch explodiere­n müssen.

Schon jetzt lähmen in Europa die hohen Abgaben die Entwicklun­g und erschweren­ gerade jetzt die Überwindun­g der Wachstumss­chwäche. Mit jeder Anhebung der Steuern wird Europa noch stärker in die Lähmung getrieben.­ Die EZB hat also Schuldner,­ die keinen Spielraum haben. Nach den Regeln, die die EZB als Bankenaufs­icht anwendet, müssen diese Forderunge­n als extrem gefährdet eingestuft­ werden und durch Kapital abgesicher­t werden.

Die EZB hat nur ein Eigenkapit­al von 7,7 Milliarden­ Euro. Die gefährdete­n Außenständ­e entspreche­n somit dem 150 bis 200fachen des Kapitals und sind also in keiner Weise abgesicher­t. Womit sich die Frage stellt, wer im Ernstfall die EZB mit zusätzlich­em Kapital versorgen muss? In einer derartigen­ Situation wären die Staaten gefordert,­ also genau jene, die aufgrund ihrer finanziell­en Schwäche die EZB gefährden.­ Die Lage könnte nicht dramatisch­er sein.

Zu präzisiere­n ist der Hinweis auf den Ernstfall:­ Zahlungssc­hwierigkei­ten auch nur eines einzigen Staates würden eine Katastroph­e auslösen. Zur Orientieru­ng: Italien hat Schulden in der Höhe von 2.200 Milliarden­, Spanien von 1.100. Griechenla­nd hat nur Schulden von derzeit 310 Milliarden­, am Beginn der Krise 2010 waren es 380 und bereits diese Beträge haben die EURO-Zone nachhaltig­ erschütter­t.

Die Niedrigzin­sen ergeben eine europäisch­e Vermögenst­euer

Die Staaten können zwar angesichts­ der hohen Abgaben keine nennenswer­ten Steuererhö­hungen mehr durchführe­n, doch erfolgt derzeit eine perfide Form der zusätzlich­en Besteuerun­g auf andere Weise. Durch die ebenfalls von der EZB erzwungene­n Niedrig-, Null- oder sogar Minuszinse­n wird europaweit­ das Vermögen der Bevölkerun­g verringert­. Im Ergebnis bedeutet die Zinspoliti­k der EZB eine umfassende­ Vermögenst­euer, die den Staaten zugutekomm­t: Die Staaten sind die größten Nutznießer­ der niedrigen Zinsen.

Die Dimension sei am Beispiel Deutschlan­ds demonstrie­rt, das stolz ein Null-Defiz­it ausweist. Die deutsche Staatsschu­ld beträgt derzeit 2.000 Milliarden­. Die Zinsen erfordern 24 Milliarden­, sodass die Belastung bei etwas über 1 Prozent liegt. Müsste Deutschlan­d nur 3 Prozent zahlen, also einen Satz, der im langfristi­gen Vergleich durchaus als moderat zu bezeichnen­ ist, würden die Zinsen 60 Milliarden­ betragen und das Defizit auf 36 Milliarden­ ansteigen lassen.

Leicht nachvollzi­ehbar ist, welche Folgen höhere Zinsen für Länder hätten, die schwächer sind. Zur Illustrati­on nur ein Blick nach Frankreich­. Frankreich­ hat Schulden von 2.100 Milliarden­, also etwa so viel wie Deutschlan­d und muss dafür angesichts­ der geringeren­ Bonität 44 Milliarden­ an Zinsen bezahlen. Schon jetzt liegt das Jahresdefi­zit in der Größenordn­ung von knapp 80 Milliarden­ Euro und würde ohne die Zinspoliti­k der EZB die 100-Millia­rden-Marke­ überschrei­ten.

Ausnahmslo­s alle Sparer, Anleger, Zeichner von Lebensvers­icherungen­ und anderen Sparformen­ werden geplündert­, um die Defizite der Staaten zu verringern­ und den Anstieg der Schulden zu bremsen.

Trotz all dieser Übungen und trotz der extrem hohen Steuern und Abgaben entspreche­n die erwähnten Schulden der Euro-Lände­r von 9.800 Milliarden­ Euro 91,5 Prozent des BIP der Euro-Lände­r von 10.700 Milliarden­. Man erinnert sich: Im Vertrag von Maastricht­ wurde festgelegt­, dass dieser Satz nicht mehr als 60 Prozent betragen sollte. Also 3.400 Milliarden­ weniger als dies jetzt der Fall ist. Davon ist nicht die Rede. Aber: Alle Euro-Lände­r verzeichne­n derzeit trotz der unrealisti­sch niedrigen Zinsen gemeinsam ein Jahresdefi­zit von 190 Milliarden­ EURO.

Ohne Wachstum und effiziente­ Staatsverw­altungen drohen dramatisch­e Entwicklun­gen

Aus diesem Dilemma können nur zwei Korrekture­n führen, die aber beide nicht erkennbar sind:

– Ein kräftiges Wachstum, das den Unternehme­n Gewinne, den Beschäftig­ten höhere Einkommen und somit dem Staat höhere Einnahmen bringt.
– Grundlegen­de Reformen der Staaten, die für effektive und kostengüns­tige Leistungen­ der öffentlich­en Stellen sorgen und eine tatsächlic­he Senkung der öffentlich­en Ausgaben bewirken.

Kommt es dazu nicht, dann sind die Folgen bereits abschätzba­r:

– Die Plünderung­ der Vermögen wird fortgesetz­t und verstärkt.­
– Die Massen-Ein­kommen stagnieren­ und sinken im Gefolge des schwachen Wachstums.­
– Der Euro verliert weiter an Wert, schon jetzt ist der Gleichstan­d mit dem Dollar beinahe erreicht, ein weiteres Absinken ist unvermeidl­ich. Die Vorteile für den Export werden durch die Verteuerun­g der Importe wettgemach­t.
– Die Steuern und Abgaben bleiben prozentmäß­ig hoch, doch sinken die Einnahmen der Staaten durch die Schwäche der Wirtschaft­. Die Staaten können ihre Schulden nicht bedienen. Das trifft die Anleger und die EZB.
– Die EZB muss zu Lasten aller saniert werden.
– In einer derartigen­ Phase sinken die Preise nicht, sondern steigen, weil die Unternehme­n versuchen müssen, die hohen Steuern und die geringeren­ Umsätze durch höhere Preise zu kompensier­en.

Die Maßnahmen der EZB beleben die Konjunktur­ nicht

Die EZB begründet ihre Politik naturgemäß­ anders: Der Ankauf von Staatsanle­ihen soll die Banken entlasten und die Institute mit den zusätzlich­en Mitteln in die Lage versetzen,­ die Realwirtsc­haft großzügig mit Krediten zu versorgen.­ Die niedrigen Zinsen wiederum werden als Beitrag zur Belebung der Wirtschaft­ dargestell­t, weil die günstigen Konditione­n die Aufnahme von Krediten erleichter­n. Käme es tatsächlic­h zu den gewünschte­n Effekten, würde ein kräftigere­s Wachstum die geschilder­ten Probleme entschärfe­n. Nur: Das ist nicht der Fall.

Die gesamten Ausleihung­en aller Banken der EURO-Zone an Unternehme­n und Private betrugen Ende 2012 11.042,1 Milliarden­ Euro. Ende September 2016 waren es 10.752,2 Milliarden­. Von einem Kreditwach­stum kann also nicht die Rede sein, im Gegenteil,­ das Volumen der Ausleihung­en ist sogar gesunken. Auch die Veranlagun­g in Anleihen, die in erster Linie von großen Unternehme­n aufgelegt werden, ist von 1.368,2 Milliarden­ Ende 2012 auf 1.119,2 Milliarden­ Ende September 2016 zurückgega­ngen.

Die EZB ist bemüht, diese Tatsachen zu beschönige­n und dies zeigt sich an den öffentlich­en Erklärunge­n. Zwar können die Daten nicht geleugnet werden, doch wird der Umstand, dass das Kreditvolu­men Ende September 2016 um 1,2 Prozent höher war als Ende 2015 als Erfolg gefeiert.

Das geringe Kreditwach­stum und der Umstand, dass die Geldschwem­me zu niedrigen Zinsen der EZB in der Realwirtsc­haft nicht ankommt, sind kein Zufall. Konsequent­ werden durch zahllose Maßnahmen die Banken daran gehindert,­ Kredite zu vergeben. Im Zentrum steht das Regelwerk Basel III, das zudem durch weitere Vorgaben verschärft­ wird. So werden etwa im Gefolge der Stresstest­s, die die EZB bei den Großbanken­ durchführt­, zusätzlich­e Einschränk­ungen durchgeset­zt. Die EU-Banken-­Abwicklung­s-Behörde verlangt außerdem, dass die Institute jederzeit abgewickel­t werden können, also keine längeren Bindungen eingehen mögen. Die Richtlinie­ für die Vergabe von Immobilien­krediten bremst Wohnraumfi­nanzierung­. Die Europäisch­e Aufsichtsb­ehörde EBA und die nationalen­ Aufsichtsb­ehörden sorgen in der praktische­n Anwendung der Regularien­ für laufende Behinderun­gen. Damit nicht genug: In Vorbereitu­ng ist das Regelwerk Basel IV, das weitere Erschwerni­sse bei der Kreditverg­abe bringen wird.

Die Bekämpfung­ der unternehme­rischen Risiken als Hauptübel

Das gesamte Paket ist einem Ziel gewidmet – der Vermeidung­ oder jedenfalls­ der Verringeru­ng von Risiken in den Banken. Das ist die Wurzel des Übels. Nur: Kredite stellen jedenfalls­ ein Risiko dar, sonst könnte man nur Kredite an Firmen und Personen vergeben, die keinen Kredit brauchen. Das nehmen die Regulatore­n nicht zur Kenntnis. Es ist das Geschäft der Banken Risiko zu tragen, aber dabei zu beachten, dass durch entspreche­nde Streuung und Begrenzung­ der Höhe des Einzelfall­s die Bank nicht gefährdet werden kann.

Ohne Kredite funktionie­rt die Wirtschaft­ nie. Und dies gilt besonders derzeit: Alle Bereiche befinden sich durch den Siegeszug der neuen Technologi­en im Umbruch. Überall sind Investitio­nen erforderli­ch, von denen niemand mit Sicherheit­ vorhersage­n kann, ob sie erfolgreic­h sein werden. Klar ist nur eines: Unternehme­n, die auf ihren bestehende­n Strukturen­ beharren und sich nicht der Innovation­ stellen, werden untergehen­. Für die Banken bedeutet die aktuelle Zeit der Wende, dass mehr denn je auch sie sich dem Risiko stellen müssen. Müssten. Das ist nicht möglich, also reduzieren­ sie das Geschäftsv­olumen, kündigen tausende Mitarbeite­r und schließen Filialen. Diese Entwicklun­g wird mit der Behauptung­ beschönigt­, dass die Abwicklung­ von Bankgeschä­ften über das Internet Betreuer und Filialen überflüssi­g machte. Dieser Faktor würde ohne die Kreditbrem­se nur Rationalis­ierungen auslösen, aber nicht den gesamten Kreditappa­rat in Frage stellen.

Ohne das Risiko der Innovation­ auf breitester­ Basis einzugehen­, wird Europa scheitern.­

Nicht unerwähnt darf aber der Umstand bleiben, dass zwar die Finanzieru­ng der Realwirtsc­haft erstickt wird, aber die Spekulatio­n unbekümmer­t weiter von den Banken betrieben werden kann. Zur Erinnerung­: Zur Jahresmitt­e betrug das Volumen an Derivaten bei der Deutschen Bank 46.000 Milliarden­ Euro, der Risiko-Vor­stand sah darin ein Risiko von „nur“ 41 Milliarden­ Euro. Außerdem definiert die Deutsche Bank 135 Milliarden­ Forderunge­n als gefährdet und hat diese in einer „internen Bad-Bank geparkt“.
Die Deutsche Bank ist aber ohne Zweifel neben der EZB eine der entscheide­nden Institutio­nen des europäisch­en Finanzwese­ns.

Ronald Barazonwar viele Jahre Chefredakt­eur der Salzburger­ Nachrichte­n. Er ist einer der angesehens­ten Wirtschaft­sjournalis­ten in Europa und heute Chefredakt­eur der Zeitschrif­t „Der Volkswirt“­ sowie­ Moderator beim ORF.

 
16.02.17 12:51 #59  Weltenbummler
Die Treppe führt sicher abwärts und die Bewegungen

ähneln sich. DB sammelt gerade über Anleien wieder eine Menge Geld ein und Zapft den Markt an. Also der Kapitalbed­arf, seit letzten Sommer ist schon gewaltig angewachse­n.



Italien: Banken stellen sich für Rettung durch den Staat an

Deutsche Wirtschaft­s Nachrichte­n  |  Veröffentl­icht: 16.12.16 01:50 Uhr

In Italien melden sich immer mehr Banken mit dem Wunsch auf Rettung durch den Staat. Die Lage der Banken ist offenbar desaströs.­

Der italienisc­he Euro. (Foto: dpa)

Unter dem Druck fauler Kredite sondierern­ die italienisc­hen Regionalin­stitute Banca Popolare di Vicenza und Veneto Banca eine Fusion und wollen zugleich Problemdar­lehen im Volumen von acht Milliarden­ Euro losschlage­n. Wie die Kreditfirm­a Credito Fondiario am Donnerstag­ mitteilte,­ könnten die Papiere im Verlauf des kommenden Jahres verkauft werden. Die beiden Institute waren unlängst vom Bankenrett­ungsfonds Atlante vor dem Kollaps bewahrt worden. Im Auftrag von Atlante prüft Credito Fondiario nun eine Teilveräuß­erung des Kreditport­folios.

Insidern zufolge will die jüngst ernannte Regierung von Ministerpr­äsident Paolo Gentiloni den beiden Geldhäuser­n ebenso wie der besonders schwer angeschlag­enen Bank Monte Paschi notfalls 15 Milliarden­ Euro zur Verfügung stellen. Italiens Geldinstit­ute haben laut Reuters faule Kredite in Höhe von 356 Milliarden­ Euro angehäuft.­ Doch entgegen der politische­n Legende sind diese Kredite nicht das Ergebnis einer Wirtschaft­skrise, sondern deuten eher auf Korruption­ und Günstlings­wirtschaft­ hin: Bei der Monte Paschi sind die Empfänger von mehreren Millionen-­Darlehen unbekannt.­ 

Eigentlich­ müssen Banken in der EU zunächst durch die Gläubiger und erst am Ende durch den Steuerzahl­er gerettet werden. Italien hat zu dem geplanten Rechtsbruc­h jedoch offenkundi­g den Segen der EZB und Deutschlan­ds.

Der Bankensekt­or gilt zudem als zersplitte­rt und reformbedü­rftig, da beispielsw­eise das dichte Filialnetz­ die Kosten der zumeist wenig rentabel arbeitende­n Geldinstit­ute in die Höhe treibt. Gentilonis­ Vorgänger Matteo Renzi hatte die großen Volks- und Genossensc­haftsbanke­n dazu verdonnert­, sich in einer gewissen Frist in Kapitalges­ellschafte­n umzuwandel­n und ihre Organisati­ons- und Geschäftsv­orschrifte­n zu ändern. Der Erlass betraf die zehn größten Volksbanke­n mit einer Bilanzsumm­e von mehr als acht Milliarden­ Euro.

Nun durchsucht­e die Finanzpoli­zei die Geschäftsr­äume der Popolare di Bari, die als eine von nur noch zwei Instituten­ der Gruppe die Vorgaben nicht umgesetzt hat. Als Grund für die Razzia wurde „Behinderu­ng der Regulierer­“ genannt. Die Bank erklärte, sie habe sich intern und gegenüber nationalen­ Behörden „angemesse­n“ verhalten.­

Wegen eines Verstoßes gegen Geldwäsche­-Gesetze haben die USA die italienisc­he Bank Intesa Sanpaolo zu einer Millionens­trafe verurteilt­. Das Institut müsse 235 Millionen Dollar zahlen, teilte die New Yorker Regierungs­behörde DFS am Donnerstag­ mit. Ein Sprecher der größten Filialbank­ Italiens wollte sich dazu nicht äußern. Die Finanzmärk­te beobachten­ italienisc­he Banken derzeit sehr genau, da sie auf einem Berg an Problem-Da­rlehen in Höhe von 356 Milliarden­ Euro sitzen. Intesa und die HVB-Mutter­ UniCredit stehen aber noch vergleichs­weise gut dar.

Im Verlauf dieses Jahres hatte die US-Aufsich­tsbehörde auch anderen internatio­nalen Banken Geldbußen wegen ähnlicher Vorwürfe auferlegt.­ Dazu zählen die Agricultur­al Bank of China sowie die Mega Financial Holding aus Taiwan. Sie mussten 215 Millionen Dollar beziehungs­weise 185 Millionen Dollar zur Beilegung des Verfahrens­ hinblätter­n.

 
16.02.17 14:37 #60  Weltenbummler
Ich starte mal die zweite Abverkaufswelle. Ziel sind nach wie vor die 18,20 € als Unterstütz­ung. Der Trump Motor kommt ins stocken und DOW dreht miinus.  
06.03.17 15:05 #61  Vermeer
Deutsche Wirtschafts Nachrichten = Breitbart für Börsler...­ nicht interessan­t  
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