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Fr, 17. April 2026, 13:34 Uhr

Reach plc

WKN: 885738 / ISIN: GB0009039941

Trinity Mirror kaufen


16.03.01 00:00
Commerzbank

Die Analysten der Commerzbank stufen die Aktien der Trinity Mirror (WKN 885738) weiterhin auf „Kaufen“ ein. Den fairen Wert sehe man bei 662 GBP.

Basierend auf einer Untersuchung der Hintergrunddaten seien die Trinity Mirror Aktien schon seit einiger Zeit unterbewertet. Nach Meinung der Analysten seien die Abhängigkeit des Konzerns von der Werbung (ca. 50% des Konzernertrags) sowie die außerordentlich niedrigen anderen Ertragsströme und Auflagen die Hauptgründe für die niedrige Bewertung. Diese Sorgen würden noch verstärkt durch die Skepsis gegenüber der Höhe der Internet Investitionen bei Trinity Mirror.

Die Werbung erweise sich im Jahr 2000 als recht robust (+5,9%), insbesondere auf regionaler Ebene, wobei Personalwerbung (die weitaus rentabelste Kategorie) um 18,9% expandiere. Auf nationaler Ebene würden die britischen Titel (Mirror, Sunday Mirror und Sunday People) sowie die schottischen Titel (Daily Record und Sunday Mail) einen eher mäßigen Anstieg der Anzeigeneinnahmen um +2,7% bzw. +2,1% vorzeigen. Eine wichtige Werbekategorie auf nationaler Ebene sei der Einzelhandel; dort leide der Fortschritt im Laufe des Jahres 2000 durch die Entscheidung von Einzelhändlern (insbesondere Supermarktketten), auf lokaler Ebene Anzeigen zu schalten. Ermutigend sei somit der Kommentar, dass seit November ein gutes Wachstum im Bereich Einzelhandel verzeichnet worden sei.

Im Jahr 2000 investiere Trinity netto GBP 42,3 Mio. in neue Medienprojekte. Obwohl ic24 nun fast 800.000 Abonnenten habe, sei die Gesamtperformance enttäuschend gewesen, und technische Probleme hätten den Rollout regionaler Portale verzögert. Infolgedessen mangele es an Werbebestand, was die Onlinewerbefähigkeit dämpfe, und die Onlineeinnahmen im Jahr 2000 würden mit GBP 2,5 Mio. deutlich niedriger ausfallen als veranschlagt. Zunächst sei geplant gewesen, dass Trinity Mirror weitere GBP 100 Mio. in die Entwicklung von Internetkapazitäten investiere.

Die Auflagesituation bleibe schwierig, und Kritiker von Trinity interpretierten die schlechte Auflagenperformance im Jahr 2000 als anhaltende Schwäche. Man stelle jedoch jede Prognose in Frage, die von etwas anderem als einem extrem moderaten Wachstum der Auflageneinnahmen ausgehe (wobei höhere Preise allmählich zu einem Rückgang des Volumens führen) und gebe zu bedenken, dass eine schwache Auflage im Aktienkurs mehr als ausreichend berücksichtigt sei.





 
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