Pfizer Gewinneinbruch im dritten Quartal
29.12.10 10:17
Hamburger Sparkasse
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Marco Günther, Analyst der Hamburger Sparkasse, stuft die Aktie von Pfizer unverändert mit dem Rating "halten" ein.
Pfizer sei der weltweit größte Pharmakonzern. Die Hälfte der Umsätze werde in den USA erwirtschaftet, der Rest verteile sich weltweit. Größter Umsatzbringer sei der Cholesterinsenker Lipitor, das gleichzeitig das meistverkaufte Medikament weltweit sei. Danach sei jahrelang der Blutdrucksenker Norvasc gefolgt. Diese beiden Medikamente hätten rund ein Drittel des Umsatzes dargestellt.
Seit der Einführung eines Generikums für Norvasc komme es hier zu deutlichen Umsatzrückgängen. Zum Produktangebot gehöre auch das Potenzmittel Viagra. Seit dem vierten Quartal 2009 werde die Akquisition Wyeth in das Zahlenwerk von Pfizer integriert. Die Transaktion umfasse ein Volumen von 68 Mrd. US-Dollar.
Pfizer lasse es angesichts der bekannten Probleme in der Medikamenten-Pipeline weiterhin an Wachstumsdynamik vermissen. Es gestalte sich unverändert schwierig, die Umsatzlücke durch auslaufende Patente zu schließen.
Vor diesem Hintergrund erscheint die günstigere Bewertung im Sektorvergleich als angemessen und die Analysten der Hamburger Sparkasse bestätigen ihre "halten"-Empfehlung für die Pfizer-Aktie. (Analyse vom 29.12.2010) (29.12.2010/ac/a/a)
Pfizer sei der weltweit größte Pharmakonzern. Die Hälfte der Umsätze werde in den USA erwirtschaftet, der Rest verteile sich weltweit. Größter Umsatzbringer sei der Cholesterinsenker Lipitor, das gleichzeitig das meistverkaufte Medikament weltweit sei. Danach sei jahrelang der Blutdrucksenker Norvasc gefolgt. Diese beiden Medikamente hätten rund ein Drittel des Umsatzes dargestellt.
Pfizer lasse es angesichts der bekannten Probleme in der Medikamenten-Pipeline weiterhin an Wachstumsdynamik vermissen. Es gestalte sich unverändert schwierig, die Umsatzlücke durch auslaufende Patente zu schließen.
Vor diesem Hintergrund erscheint die günstigere Bewertung im Sektorvergleich als angemessen und die Analysten der Hamburger Sparkasse bestätigen ihre "halten"-Empfehlung für die Pfizer-Aktie. (Analyse vom 29.12.2010) (29.12.2010/ac/a/a)
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