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Fr, 17. April 2026, 10:37 Uhr

Deutsche Pfandbriefbank AG

WKN: 801900 / ISIN: DE0008019001

pbb Aktie: Doppeltest im Mai


04.04.26 06:15
Börse Global

pbb Aktie: Doppeltest im Mai

Die Deutsche Pfandbriefbank hat ein schwieriges Jahr hinter sich — und zwei entscheidende Wochen vor sich. Im Mai treffen Q1-Zahlen und Hauptversammlung aufeinander, während die Bank noch immer die Trümmer ihres US-Engagements räumt.


Verlustjahr mit Ansage

Das Geschäftsjahr 2025 hinterließ tiefe Spuren in der Bilanz. Aus einem Vorjahresgewinn von 90 Millionen Euro wurde ein Nachsteuerverlust von 284 Millionen Euro — das Ergebnis je Aktie fiel auf minus 2,30 Euro. Haupttreiber waren explodierende Risikovorsorgen: Die Abschreibungen auf ausfallgefährdete Kredite sprangen von 170 auf 410 Millionen Euro, davon allein 334 Millionen Euro im US-Geschäft. Eine Dividende gibt es folgerichtig nicht.


Gleichzeitig stufte S&P Global das eigenständige Kreditprofil der Bank Mitte März herab — auf eine Stufe unterhalb des Investment-Grade-Bereichs. Die Ratingagentur kritisiert eingeschränkte finanzielle Flexibilität und vergleichsweise hohe Refinanzierungskosten.

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Neue Führung, bescheidene Prognose

Auf personeller Ebene vollzieht sich ein Wechsel an der Aufsichtsratsspitze. Nach dem Rücktritt von Dr. Louis Hagen im März soll Jan Kupfer (62) auf der Hauptversammlung am 21. Mai bestätigt werden. Kupfer bringt Jahrzehnte Bankerfahrung mit, unter anderem als HypoVereinsbank-Vorstand mit Verantwortung für das gewerbliche Immobiliengeschäft. Mit ihm rücken grüne Finanzierungen und Logistikimmobilien stärker in den strategischen Fokus.


Das operative Bild ist gemischt. Das Neugeschäft legte 2025 um knapp ein Viertel auf 6,3 Milliarden Euro zu — ein Zeichen, dass das Kerngeschäft funktioniert. Für 2026 erwartet Vorstandschef Kay Wolf jedoch lediglich einen Vorsteuergewinn von 30 bis 40 Millionen Euro. Branchenexperten hatten mit rund 100 Millionen Euro mehr gerechnet. Europäisches Neugeschäft gleicht den Wegfall der US-Kredite nur langsam aus.


Kurs nahe am Mehrjahrestief

Die Aktie notiert aktuell knapp über der 3-Euro-Marke und damit noch immer in der Nähe des Mehrjahrestiefs von 2,75 Euro, das sie im März markierte. Auf Jahressicht hat sie rund 43 Prozent verloren.


Am 12. Mai folgen die Q1-Zahlen, neun Tage später die Hauptversammlung. Beide Termine zusammen werden zeigen, ob die Prognose des Managements auf belastbaren Fundamenten steht — oder ob weitere Korrekturen nötig werden.


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