Unilever Diät beim Umsatz
24.06.03 15:35
BoersenMan.de
class="analysen_content">Unilever ist der Hoflieferant des deutschen Durchschnittshaushalts: Rama und Knorr, Langnese und Domestos, Rexona und Calvin Klein - zum mampfen und schlecken, putzen und flirten liefert der britisch-niederländische Konzern die Grundausstattung, berichten die Wertpapierexperten von "BörsenMan.de".
Jahrelang habe Unilever mit diesem Sammelsurium an Marken ordentlich wachsen können, doch jetzt drohe ein Wachstumsknick: im laufenden Jahr solle der Konsumgüterhersteller nur noch 4 statt 6% zulegen. Die Anleger seien geschockt, die Aktie falle um 10%. Nach den Aussagen von Unilever sei alles halb so schlimm, schuld sei vor allem das Diätpülverchen SlimFast.
Bis vor kurzem ein richtiger Renner, jetzt ein Ladenhüter, weil Obst und Naturdiäten in seien. Doch die eigentlichen Gründe würden wohl tiefer liegen: in der gegenwärtigen Konjunkturflaute würden die Kunden lieber zu Billigmarken und No-Name-Produkten greifen. Discounter wie Aldi und Lidl würden derzeit mit einem Prozent pro Monat und wachsen den etablierten Marken den Markt weg fressen. Besonders ausgeprägt sei dieser Trend in Deutschland.
Doch Unilever wolle gegensteuern: seine 700 Marken sollten auf 400 eingedampft werden, das spare Kosten, gleichzeitig aber wolle Unilever den Werbeetat hochfahren, um den Konsumenten wieder Appetit auf Markenprodukte zu machen. Und vielleicht sollte der Konzern auch noch mal auf Robby Williams zurückgreifen. Der habe nämlich gestanden, dass seine Figur das Werk von SlimFast sei.
Jahrelang habe Unilever mit diesem Sammelsurium an Marken ordentlich wachsen können, doch jetzt drohe ein Wachstumsknick: im laufenden Jahr solle der Konsumgüterhersteller nur noch 4 statt 6% zulegen. Die Anleger seien geschockt, die Aktie falle um 10%. Nach den Aussagen von Unilever sei alles halb so schlimm, schuld sei vor allem das Diätpülverchen SlimFast.
Bis vor kurzem ein richtiger Renner, jetzt ein Ladenhüter, weil Obst und Naturdiäten in seien. Doch die eigentlichen Gründe würden wohl tiefer liegen: in der gegenwärtigen Konjunkturflaute würden die Kunden lieber zu Billigmarken und No-Name-Produkten greifen. Discounter wie Aldi und Lidl würden derzeit mit einem Prozent pro Monat und wachsen den etablierten Marken den Markt weg fressen. Besonders ausgeprägt sei dieser Trend in Deutschland.
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