SAP Dollarfall frisst Erfolge auf
17.04.03 13:40
BoersenMan.de
Bei SAP ist es wie mit dem Sandburgenbauen, berichten die Experten von "BoersenMan.de".
Zum Urlaub am Strand gehöre das Burgenbauen und wer die Herausforderung liebt, baue seine Burg ein Stück weit in den Auslauf der Wellen. Dann werde die Aufbauarbeit zum Kampf gegen die Natur, kaum aufgetürmt werde die Sandburg schon wieder von den Wellen angenagt. Sand gegen Wellen, ein ewiger Wettlauf. Und genauso gehe es SAP, Gegner sei nicht das Meer, sondern der genauso unberechenbare Devisenmarkt.
Im vergangenen Quartal hätten die Walldorfer ihre Sandburg ausbauen und 1% mehr Software verkaufen können, aber in der Kasse seien 8% weniger Umsatz geblieben. Grund: SAP verkaufe in den USA gegen Dollar, weil der aber falle, gebe es am Ende weniger Euros. Dieser Mechanismus fresse die Verkaufserfolge immer wieder auf. Weil das so sei, habe sich SAP darauf konzentriert, zu sparen. Ergebnis: der Quartalsgewinn steige um satte 28% auf 300 Mio. Euro. Umsatz runter, Gewinn rauf, das sei die hohe Schule der Unternehmensführung, da dürfe man vor SAP den Hut ziehen.
Das Unternehmen fahre im übrigen auch der Konkurrenz davon, und wenn die Konjunktur irgendwann mal wieder besser laufen sollte, dann dürften die Gewinne noch stärker steigen. Allerdings: der fallende Dollar könne die Aufbauarbeit noch lange bedrohen.
Zum Urlaub am Strand gehöre das Burgenbauen und wer die Herausforderung liebt, baue seine Burg ein Stück weit in den Auslauf der Wellen. Dann werde die Aufbauarbeit zum Kampf gegen die Natur, kaum aufgetürmt werde die Sandburg schon wieder von den Wellen angenagt. Sand gegen Wellen, ein ewiger Wettlauf. Und genauso gehe es SAP, Gegner sei nicht das Meer, sondern der genauso unberechenbare Devisenmarkt.
Im vergangenen Quartal hätten die Walldorfer ihre Sandburg ausbauen und 1% mehr Software verkaufen können, aber in der Kasse seien 8% weniger Umsatz geblieben. Grund: SAP verkaufe in den USA gegen Dollar, weil der aber falle, gebe es am Ende weniger Euros. Dieser Mechanismus fresse die Verkaufserfolge immer wieder auf. Weil das so sei, habe sich SAP darauf konzentriert, zu sparen. Ergebnis: der Quartalsgewinn steige um satte 28% auf 300 Mio. Euro. Umsatz runter, Gewinn rauf, das sei die hohe Schule der Unternehmensführung, da dürfe man vor SAP den Hut ziehen.
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