Razzia bei Telekom-Tochterfirma und bei einem Bauunternehmen
21.04.26 17:40
dpa-AFX
BONN (dpa-AFX) - Ermittler haben einen Beschäftigten einer Telekom-Tochterfirma und neun weitere Menschen wegen Korruptionsverdachts ins Visier genommen.
Dem 37-Jährigen wird vorgeworfen, einem Bauunternehmen Aufträge für den Glasfaser-Ausbau zugeschanzt und dafür Geld bekommen zu haben. Die neun anderen Menschen sind überwiegend bei der Baufirma tätig, wie die Kölner Staatsanwaltschaft mitteilte.
In dem Ermittlungsverfahren gegen zehn Beschuldigte geht es um "Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr in einem besonders schweren Fall". Es gelte die Unschuldsvermutung, betonte die Strafverfolgungsbehörde.
Vermögen eingefroren, Unterlagen sichergestellt
Am Dienstagmorgen begann das Landeskriminalamt eine Razzia von etwa 40 Wohn- und Geschäftsräumen sowie Bankschließfächern überwiegend im Ruhrgebiet, am Niederrhein und im Rheinland. Es sollte Vermögen über eine halbe Million Euro eingefroren werden. Außerdem stellten die Ermittler Unterlagen und Datenträger sicher. Zuvor berichteten mehrere Medien über den Fall, darunter "Focus Online". Der "Kölner Stadt-Anzeiger" berichtete, der Telekom-Mitarbeiter habe drei Prozent der Auftragssumme bekommen.
Ein Telekom-Sprecher bestätigte, dass der Arbeitsplatz des Mitarbeiters der Telekom Technik GmbH am Dienstag durchsucht worden sei. Die Telekom selbst sei diesen Vorwürfen nach einem anonymen Hinweis intern nachgegangen und habe den Fall anschließend zur Anzeige gebracht. Die Telekom investiert seit einigen Jahren Milliarden in den Glasfaser-Ausbau, um ihr Internetangebot in Deutschland deutlich zu verbessern./wdw/DP/jha
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