Oracle droht weiterer Rückschlag
10.06.03 13:59
BoersenMan.de
Die Garagenfirma Oracle ist der zweitgrößte Softwarekonzern der Welt - nach Microsoft, so die Experten von "Boersenman.de".
Doch im zukunftsträchtigen Geschäft für Unternehmenssoftware liege Larry Ellison, der auch gerne "Alpha-Männchen" genannt werde, weit abgeschlagen hinter der deutschen SAP, und nun drohe ein weiterer Rückschlag: Konkurrent PeopleSoft wolle durch eine Übernahme an Oracle vorbeiziehen. Unerträglich für den ehrgeizigen Ellison: Kurzentschlossen habe er die Geldvorräte seines Unternehmens zusammen gekratzt und habe seinerseits 5,1 Mrd. Dollar in bar für PeopleSoft geboten.
Und wie es sich für ein echtes Alpha-Männchen gehöre, habe er auch gleich angekündigt, dass er den Gegner nach der Übernahme platt machen wolle: verkauft werden sollten dann nur noch Oracle-Produkte. PeopleSoft sei von diesem Versuch einer feindlichen Übernahme natürlich nicht begeistert, fühle sich aber nur mäßig bedroht. Grund: Ellison sei zu geizig. Er biete für PeopleSoft nur wenig mehr als den durchschnittlichen Börsenkurs der letzten drei Monate - zu wenig, um die Aktionäre zum Verkauf zu bewegen. Entweder Ellison bessere also nach, oder die ganze Sache sei nur ein Störmanöver, um PeopleSoft an einer weiteren Expansion zu hindern - zumindest für ein paar Monate.
Doch im zukunftsträchtigen Geschäft für Unternehmenssoftware liege Larry Ellison, der auch gerne "Alpha-Männchen" genannt werde, weit abgeschlagen hinter der deutschen SAP, und nun drohe ein weiterer Rückschlag: Konkurrent PeopleSoft wolle durch eine Übernahme an Oracle vorbeiziehen. Unerträglich für den ehrgeizigen Ellison: Kurzentschlossen habe er die Geldvorräte seines Unternehmens zusammen gekratzt und habe seinerseits 5,1 Mrd. Dollar in bar für PeopleSoft geboten.
Und wie es sich für ein echtes Alpha-Männchen gehöre, habe er auch gleich angekündigt, dass er den Gegner nach der Übernahme platt machen wolle: verkauft werden sollten dann nur noch Oracle-Produkte. PeopleSoft sei von diesem Versuch einer feindlichen Übernahme natürlich nicht begeistert, fühle sich aber nur mäßig bedroht. Grund: Ellison sei zu geizig. Er biete für PeopleSoft nur wenig mehr als den durchschnittlichen Börsenkurs der letzten drei Monate - zu wenig, um die Aktionäre zum Verkauf zu bewegen. Entweder Ellison bessere also nach, oder die ganze Sache sei nur ein Störmanöver, um PeopleSoft an einer weiteren Expansion zu hindern - zumindest für ein paar Monate.
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