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Fr, 17. April 2026, 14:48 Uhr

MicroVision Inc

WKN: A1JUDY / ISIN: US5949603048

MicroVision Aktie: Fortschritte mit Fragezeichen


13.05.25 01:20
Börse Global

Microvision Aktie

MicroVision präsentiert sich im ersten Quartal 2025 mit zwei Gesichtern: Operativ vermeldet das Technologieunternehmen durchaus Fortschritte und eine verbesserte Kostenstruktur. Doch gleichzeitig musste ein spürbarer Umsatzrückgang hingenommen werden. Was bedeutet dieser Spagat für die Anleger?


Auf der Habenseite stehen einige strategische Weichenstellungen. Mit Glen DeVos, dem früheren Technikchef von Aptiv, konnte ein erfahrener Mann als neuer Chief Technology Officer gewonnen werden. Zudem soll ein neues Beratungsgremium den Einstieg in den lukrativen Verteidigungssektor beschleunigen. Auch im Bereich autonomer Roboter und fahrerloser Transportsysteme sieht man positive Impulse von Industriekunden.


Der Haken: Sinkende Erlöse


Trotz dieser Bemühungen fiel der Umsatz im ersten Quartal 2025 auf 0,6 Millionen Dollar, verglichen mit 1,0 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Ein Dämpfer, der zeigt, dass die kommerzielle Umsetzung der Technologie noch stockt. Kann das Unternehmen die sieben laufenden Ausschreibungen bei großen Autoherstellern endlich in zählbare Erfolge verwandeln?


Immerhin zeigt die Kostendisziplin Wirkung. Die operativen Ausgaben sanken im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich um 47 Prozent auf 14,1 Millionen Dollar. Auch der Mittelabfluss aus dem operativen Geschäft reduzierte sich von 20,8 Millionen auf 14,1 Millionen Dollar – ein wichtiger Schritt, um die vorhandenen Mittel zu strecken.


Kapital für die nächsten Schritte?


Der Nettoverlust lag bei 28,8 Millionen Dollar (0,12 Dollar pro Aktie), wobei hier hohe nicht zahlungswirksame Posten von 16,9 Millionen Dollar enthalten sind, etwa für Zinsen aus Finanzierungen und die Tilgung von Schulden. Das bereinigte EBITDA verbesserte sich von einem Verlust von 18,7 Millionen auf einen Verlust von 10,7 Millionen Dollar.


Zum Ende des ersten Quartals verfügte MicroVision über Barmittel von 69,0 Millionen Dollar. Dank einer bestehenden Aktienverkaufsfazilität (ATM) und einer Wandelanleihe besteht, unter Bedingungen, Zugriff auf weiteres Kapital von theoretisch bis zu 143,4 Millionen Dollar. Laut Finanzchef Anubhav Verma sei man durch die Produktionspartnerschaft mit ZF in der Lage, in den nächsten 12-18 Monaten Lieferungen im Wert von 30 bis 50 Millionen Dollar zu stemmen. Ob diese Nachfrage aber tatsächlich abgerufen wird, bleibt die entscheidende Frage. Mehr Einblicke erhoffen sich Investoren vom Retail Investor Day am 20. Mai.


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