Sphere Entertainment Co. A
WKN: A2P2R5 / ISIN: US55826T1025Madison Square Garden Entertainment: Licht und Schatten
16.08.25 09:28
Börse Global
Madison Square Garden Entertainment steht an einem Wendepunkt. Während die legendäre Weihnachtsshow Rekorde bricht, kämpft das Unternehmen mit rückläufigen Konzertbesuchen und schwachen Quartalszahlen. Kann der Entertainment-Riese die aktuelle Talfahrt stoppen?
Enttäuschende Quartalszahlen
Das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2025 brachte für Madison Square Garden Entertainment eine herbe Enttäuschung. Der Umsatz sank um 17% auf 154,1 Millionen US-Dollar, obwohl er leicht über den Analystenerwartungen lag. Noch gravierender: Aus einem operativen Gewinn von 13,1 Millionen US-Dollar im Vorjahr wurde ein Verlust von 1,3 Millionen US-Dollar. Der Gewinn pro Aktie rutschte auf -0,57 US-Dollar – deutlich schlechter als prognostiziert.
Der Rückgang ist vor allem auf weniger Konzerte im Madison Square Garden sowie weniger Heimspiele der New York Knicks und Rangers zurückzuführen. Dadurch brachen auch die Umsätze mit Speisen, Getränken und Merchandise um 24% ein.
Jahresbilanz mit gemischtem Bild
Über das gesamte Geschäftsjahr betrachtet zeigt sich ein differenzierteres Bild: Der Umsatz ging zwar um 2% auf 942,7 Millionen US-Dollar zurück, aber der operative Gewinn stieg um 9% auf 122,1 Millionen US-Dollar. Der bereinigte operative Gewinn legte sogar um 5% zu. Dennoch sank der Nettogewinn um satte 74% auf 37,4 Millionen US-Dollar.
Weihnachtsshow als Rettungsanker
Ein heller Punkt in der ansonsten düsteren Bilanz: Die "Christmas Spectacular"-Show mit den Radio City Rockettes knackte alle Rekorde. Mit 1,1 Millionen verkauften Tickets bei 200 Vorstellungen wurde ein Umsatzrekord aufgestellt. Die Vorverkäufe für die kommende Saison liegen bereits 60% über dem Vorjahr – ein Hoffnungsschimmer für das Unternehmen.
Börse reagiert bestürzt
Die Anleger zeigten sich von den Zahlen wenig begeistert: Nach der Veröffentlichung am 13. August sackte die Aktie in der Vorhandelsphase um 10,5% ab. In den Folgetagen setzte sich der Abwärtstrend fort. Technische Indikatoren signalisieren weiterhin Verkaufsdruck.
Ausblick: Wende in Sicht?
Trotz der aktuellen Herausforderungen zeigt sich die Unternehmensführung optimistisch. CEO James L. Dolan betont die starke Nachfrage nach den Entertainment-Angeboten. Mit einer Auslastung von 80% bei Buchungen für den Madison Square Garden und etwa zwei Drittel für die Theater könnte 2026 tatsächlich eine Erholung gelingen. Die Frage bleibt: Reicht das, um die enttäuschten Anleger zurückzugewinnen?
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