MP3.com kommt in Gewinnzone
22.01.01 00:00
de.internet
Die Internet-Musik-Plattform MP3.com (WKN 923990) ist auf dem Weg, zum ersten Mal in diesem Jahr Gewinn zu erzielen, trotz der derzeit schlechten Lage des Werbemarktes, so die Analysten von de.internet.
Michael Robertson, CEO MP3.com, habe gestern gesagt, die Firma habe den größten Teil der Legalitätsprobleme hinter sich gelassen. Der 33-jährige Chef habe betont, sein Unternehmen werde im Gegensatz zu Napster nicht mit anderen Firmen fusionieren und wolle unabhängig bleiben. "Napster hatte keine andere Wahl, sie brauchten einen Partner. Wir glauben aber, dass wir unabhängig bleiben können", habe Robertson auf der jährlich stattfindenden Musikkonferenz Midem in Cannes gesagt.
MP3.com habe im letzten Jahr wegen Urheberrechtsverletzungen insgesamt 130 Millionen Dollar Schadensersatz an die fünf größten Record Labels zahlen müssen. Im Dezember habe die Firma mit diesen Labels ein Lizenzabkommen unterzeichnet, um ihren Musik-Service weiterhin anbieten zu können. "Wir pflegen eine gute Beziehung zu den großen Musik-Labels und die verkaufen 90 Prozent der Musik in den USA. Mit einem von ihnen zu fusionieren, wie es Napster getan hat, hätte keinen Sinn, weil sie nur 20 Prozent der Musik vertreten würden", habe Robertson erklärt. Napster habe Ende letzten Jahres eine strategische Allianz mit der Bertelsmann-Tochter BMG unterzeichnet, um einen legalen Service zu entwickeln.
Die Werbung mache bei MP3.com 90 Prozent der Einnahmen aus, und werde auch in Zukunft die Haupteinnahmequelle des Online-Musikanbieters sein. "Ich sehe darin kein Problem, auch wenn die Lage des Werbemarkts nicht so rosig ist. Nur 20 Prozent unserer Werbeeinnahmen kommen von Dot-coms.", habe Robertson gesagt. Der neue Service "My.MP3.com" biete kostenlose, werbefinanzierte Musik auf Abonnementen-Basis. Das Unternehmen sei mit 730.000 Besuchern täglich eine der Top-Adressen für Musik im Internet geworden.
Michael Robertson, CEO MP3.com, habe gestern gesagt, die Firma habe den größten Teil der Legalitätsprobleme hinter sich gelassen. Der 33-jährige Chef habe betont, sein Unternehmen werde im Gegensatz zu Napster nicht mit anderen Firmen fusionieren und wolle unabhängig bleiben. "Napster hatte keine andere Wahl, sie brauchten einen Partner. Wir glauben aber, dass wir unabhängig bleiben können", habe Robertson auf der jährlich stattfindenden Musikkonferenz Midem in Cannes gesagt.
MP3.com habe im letzten Jahr wegen Urheberrechtsverletzungen insgesamt 130 Millionen Dollar Schadensersatz an die fünf größten Record Labels zahlen müssen. Im Dezember habe die Firma mit diesen Labels ein Lizenzabkommen unterzeichnet, um ihren Musik-Service weiterhin anbieten zu können. "Wir pflegen eine gute Beziehung zu den großen Musik-Labels und die verkaufen 90 Prozent der Musik in den USA. Mit einem von ihnen zu fusionieren, wie es Napster getan hat, hätte keinen Sinn, weil sie nur 20 Prozent der Musik vertreten würden", habe Robertson erklärt. Napster habe Ende letzten Jahres eine strategische Allianz mit der Bertelsmann-Tochter BMG unterzeichnet, um einen legalen Service zu entwickeln.
Die Werbung mache bei MP3.com 90 Prozent der Einnahmen aus, und werde auch in Zukunft die Haupteinnahmequelle des Online-Musikanbieters sein. "Ich sehe darin kein Problem, auch wenn die Lage des Werbemarkts nicht so rosig ist. Nur 20 Prozent unserer Werbeeinnahmen kommen von Dot-coms.", habe Robertson gesagt. Der neue Service "My.MP3.com" biete kostenlose, werbefinanzierte Musik auf Abonnementen-Basis. Das Unternehmen sei mit 730.000 Besuchern täglich eine der Top-Adressen für Musik im Internet geworden.
