KirchMedia Bauer gibt auf
12.03.03 15:21
BoersenMan.de
Das Bietergefecht um die Reste von KirchMedia ist zuende bevor es richtig angefangen hat, berichten die Experten von "BoersenMan.de".
Bauer habe aufgegeben. Um im Rennen zu bleiben, hätte er sein bisheriges Angebot deutlich nachbessern müssen. Doch Bauer gebe sich lieber geschlagen als sich an einer Art Auktion um Kirchs Filmbibliothek und die ProSiebenSat.1-Mehrheit zu beteiligen. So schnell wie möglich sollten jetzt die abschließenden Vertragsverhandlungen mit dem Medienmilliardär Haim Saban abgeschlossen werden.
Der wolle etwa 1,8 Milliarden Euro bezahlen. Er könne es sich leisten. Vor zwei Jahren habe er seine Filmrechte-Firma Fox Kids Worlwide für 5,2 Milliarden Dollar an Disney verkauft. Allein das Geschäft habe ihm 1,5 Milliarden Gewinn gebracht. Für sein Geld suche er seitdem eine lukrative Anlagemöglichkeit und scheine sie in München gefunden zu haben. Er wolle - anders als Bauer - die von Leo Kirch aufgebaute Filmbibliothek weiter ausbauen. Zudem sollten mehr Arbeitsplätze als bisher geplant, erhalten werden.
Saban habe also ein Angebot gemacht, das man nicht ablehnen könne. Sein Gespür für den Massengeschmack habe er bereits mehrfach bewiesen. Er habe "Dallas" die Titelmusik verpasst und Millionen mit den kampfwütigen Zeichentrickfiguren der "Power Ranger" gemacht. Die ProSieben-Aktie zeige sich von all dem wenig beeindruckt und falle um zwei Prozent auf 5,10 Euro.
Bauer habe aufgegeben. Um im Rennen zu bleiben, hätte er sein bisheriges Angebot deutlich nachbessern müssen. Doch Bauer gebe sich lieber geschlagen als sich an einer Art Auktion um Kirchs Filmbibliothek und die ProSiebenSat.1-Mehrheit zu beteiligen. So schnell wie möglich sollten jetzt die abschließenden Vertragsverhandlungen mit dem Medienmilliardär Haim Saban abgeschlossen werden.
Der wolle etwa 1,8 Milliarden Euro bezahlen. Er könne es sich leisten. Vor zwei Jahren habe er seine Filmrechte-Firma Fox Kids Worlwide für 5,2 Milliarden Dollar an Disney verkauft. Allein das Geschäft habe ihm 1,5 Milliarden Gewinn gebracht. Für sein Geld suche er seitdem eine lukrative Anlagemöglichkeit und scheine sie in München gefunden zu haben. Er wolle - anders als Bauer - die von Leo Kirch aufgebaute Filmbibliothek weiter ausbauen. Zudem sollten mehr Arbeitsplätze als bisher geplant, erhalten werden.
Saban habe also ein Angebot gemacht, das man nicht ablehnen könne. Sein Gespür für den Massengeschmack habe er bereits mehrfach bewiesen. Er habe "Dallas" die Titelmusik verpasst und Millionen mit den kampfwütigen Zeichentrickfiguren der "Power Ranger" gemacht. Die ProSieben-Aktie zeige sich von all dem wenig beeindruckt und falle um zwei Prozent auf 5,10 Euro.
