Infineon schließt Prod. in Perlach?
23.02.05 15:28
de.internet
Der Halbleiterhersteller Infineon Technologies (ISIN DE0006231004 / WKN 623100) plant, die Chipfertigung in München, Perlach einzustellen, berichten die Experten von "de.internet".
Von dem Kahlschlag seien 800 Arbeitsplätze betroffen. Vorgesehen sei, die Produktion aus Perlach zu einem großen Teil nach Regensburg und zu einem kleineren Teil nach Villach zu verlagern. Die Fertigung im Werk München Perlach werde bis Anfang 2007 heruntergefahren.
Im Werk München Perlach würden derzeit etwa 800 Personen arbeiten. Wie das Unternehmen heute in München bekannt gegeben habe, prüfe man die Möglichkeiten der Weiterbeschäftigung. "Unterstützende Personalmaßnahmen für die verbleibende Zeit der Produktion sowie für den Auslauf der Fertigung" würden mit der zuständigen Arbeitnehmervertretung verhandelt.
Auslöser für die Entscheidung sei die Struktur des Werkes, wo Hochfrequenzprodukte bisher den größten Anteil am Fertigungsvolumen darstellen würden. Die Funktion dieser Produkte werde aber zunehmend in Feinstruktur-CMOS-Chips integriert, die nicht in Perlach gefertigt werden könnten. "Das bedeutet, dass diese Produkte dort auslaufen werden. Damit wird das Volumen an hochwertigen Spezialtechnologien in nächster Zeit weiter sinken", so ein Sprecher. Eine weitere Nutzung der Produktionskapazitäten sei wirtschaftlich und technisch nicht sinnvoll.
In München Perlach werde ausschließlich auf 150 mm-Siliziumscheiben gefertigt. Für viele Technologien entspreche dies nicht mehr dem aktuellen technischen und wirtschaftlichen Standard. Der Fertigungsstandard bei Logik-Produkten seien 200 mm-Wafer. Der Kostennachteil der 150 mm-Fertigung gegenüber der 200 mm-Fertigung sei erheblich und nehme weiter zu. Mit dem Transfer der verbleibenden Technologien nach Regensburg und Villach werde die Fertigung größtenteils auf 200 mm umgestellt. Der Transfer und das Herunterfahren des Werkes in München Perlach werde zwei Jahre Zeit in Anspruch nehmen.
Von dem Kahlschlag seien 800 Arbeitsplätze betroffen. Vorgesehen sei, die Produktion aus Perlach zu einem großen Teil nach Regensburg und zu einem kleineren Teil nach Villach zu verlagern. Die Fertigung im Werk München Perlach werde bis Anfang 2007 heruntergefahren.
Auslöser für die Entscheidung sei die Struktur des Werkes, wo Hochfrequenzprodukte bisher den größten Anteil am Fertigungsvolumen darstellen würden. Die Funktion dieser Produkte werde aber zunehmend in Feinstruktur-CMOS-Chips integriert, die nicht in Perlach gefertigt werden könnten. "Das bedeutet, dass diese Produkte dort auslaufen werden. Damit wird das Volumen an hochwertigen Spezialtechnologien in nächster Zeit weiter sinken", so ein Sprecher. Eine weitere Nutzung der Produktionskapazitäten sei wirtschaftlich und technisch nicht sinnvoll.
In München Perlach werde ausschließlich auf 150 mm-Siliziumscheiben gefertigt. Für viele Technologien entspreche dies nicht mehr dem aktuellen technischen und wirtschaftlichen Standard. Der Fertigungsstandard bei Logik-Produkten seien 200 mm-Wafer. Der Kostennachteil der 150 mm-Fertigung gegenüber der 200 mm-Fertigung sei erheblich und nehme weiter zu. Mit dem Transfer der verbleibenden Technologien nach Regensburg und Villach werde die Fertigung größtenteils auf 200 mm umgestellt. Der Transfer und das Herunterfahren des Werkes in München Perlach werde zwei Jahre Zeit in Anspruch nehmen.
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