Dürr-Aktie: Der Maschinenbauer senkt die Jahresprognose – langfristige Ziele in Gefahr?
30.07.25 06:00
Aktienwelt360

Das Maschinenbauunternehmen Dürr (WKN: 556520) hat seine Prognose für das laufende Jahr gesenkt. Zumindest der Auftragseingang wird demnach die eigenen Ziele deutlich verfehlen. Bisher wurde ein Auftragseingang von 4,3 bis 4,7 Mrd. Euro erwartet. Nach einem schwachen zweiten Quartal geht man nun davon aus, dass man nur 3,8 bis 4,1 Mrd. Euro erreichen wird. Als Ursache nennt das Unternehmen die geopolitischen Turbulenzen und die Zollkonflikte. Als Folge daraus halten sich zahlreiche Kunden mit ihren Bestellungen neuer Maschinen zurück.
Auf das Ergebnis des laufenden Jahres wird das aber keinen großen Einfluss haben. Die Umsatzprognose von 4,2 bis 4,6 Mrd. Euro bleibt bestehen. Jedoch geht man nun davon aus, im unteren Bereich der Spanne zu liegen. Gleichzeitig hat das Unternehmen bekanntgegeben, dass man im zweiten Geschäftsquartal einen Umsatzrückgang um 8 % verbucht hat, der unter anderem auf Projektverzögerungen in der Automobilindustrie zurückzuführen ist.
Dürr-Aktie: So beurteilen wir die Prognosesenkung
Das Unternehmen treibt angesichts dieser Entwicklung seinen Umbau weiter voran. Nachdem im letzten Jahr bereits die Kosten im Bereich Woodworking gesenkt wurden und in diesem Jahr das Umweltgeschäft verkauft wurde, wird nun die Verwaltung verschlankt. Das soll ab 2027 zu jährlichen Einsparungen von 50 Mio. Euro führen – positiv für die Marge, die Gewinnentwicklung und somit auch die Investoren der Dürr-Aktie.
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