Deutsche Bank geringes Risiko
31.10.02 13:42
BoersenMan.de
180 Millionen Euro hat die Deutsche Bank (WKN514000) im dritten Quartal versenkt, im Vorjahr standen an derselben Stelle noch 360 Millionen plus, berichten die Experten von "BoersenMan.de".
Der neue Chef, Joseph Ackermann, schiebe es auf die Umstände und spreche von "schwierigen Zeiten". Im Handel mit Aktien und Devisen habe die Bank nur noch halb so viel verdient wie im vergangenen Jahr, natürlich wegen der fallenden Aktienkurse.
Für die Verluste gebe es aber einen weiteren Grund, und der verstecke sich in der Bilanz unter dem Begriff "Rückstellungen". Das sei ein Notgroschen für Verluste, die noch gar nicht eingetreten seien, aber in der Zukunft vielleicht eintreten könnten - bei einer Bank zum Beispiel der Konkurs von Kreditkunden. Für diesen Fall gebe es im deutschen Bilanzrecht die Möglichkeit, Reserven aufzubauen, die nicht versteuert werden müssten und für den Notfall sofort bereit stünden.
790 Millionen Euro habe die Deutsche Bank dafür beiseite gelegt - und die würden eben als Verlust gelten. Das sei der Preis, den die Banken und ihre Aktionäre für die Pleitewelle in Deutschland zahlen würden. Trotzdem stürze der Kurs nicht ab, sondern lege sogar um zwei Prozent zu. Grund sei, dass der neue Vorstandschef Joseph Ackermann gerade dabei sei, die Bank einem radikalen Sanierungsprozess zu unterziehen. Das Fernziel sei eine Fusion mit einem Konkurrenten wie zum Beispiel Credit Suisse oder Merrill Lynch.
Der neue Chef, Joseph Ackermann, schiebe es auf die Umstände und spreche von "schwierigen Zeiten". Im Handel mit Aktien und Devisen habe die Bank nur noch halb so viel verdient wie im vergangenen Jahr, natürlich wegen der fallenden Aktienkurse.
Für die Verluste gebe es aber einen weiteren Grund, und der verstecke sich in der Bilanz unter dem Begriff "Rückstellungen". Das sei ein Notgroschen für Verluste, die noch gar nicht eingetreten seien, aber in der Zukunft vielleicht eintreten könnten - bei einer Bank zum Beispiel der Konkurs von Kreditkunden. Für diesen Fall gebe es im deutschen Bilanzrecht die Möglichkeit, Reserven aufzubauen, die nicht versteuert werden müssten und für den Notfall sofort bereit stünden.
790 Millionen Euro habe die Deutsche Bank dafür beiseite gelegt - und die würden eben als Verlust gelten. Das sei der Preis, den die Banken und ihre Aktionäre für die Pleitewelle in Deutschland zahlen würden. Trotzdem stürze der Kurs nicht ab, sondern lege sogar um zwei Prozent zu. Grund sei, dass der neue Vorstandschef Joseph Ackermann gerade dabei sei, die Bank einem radikalen Sanierungsprozess zu unterziehen. Das Fernziel sei eine Fusion mit einem Konkurrenten wie zum Beispiel Credit Suisse oder Merrill Lynch.
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