DaimlerChrysler damals und heute
07.05.03 14:08
BoersenMan.de
Die Experten von "BoersenMan.de" nehmen in ihrem aktuellen Newsletter den Konzern Daimler Chrysler (ISIN DE0007100000 / WKN 710000) unter die Lupe.
Der 7. Mai 1998 sollte in die Geschichte der Automobilindustrie eingehen. Es sei ein Donnerstag gewesen. Am Vortag habe das Wall Street Journal eine Aufsehen erregende Geschichte im Blatt gehabt. Demnach würden zwischen Daimler-Benz und Chrysler Geheimverhandlungen über eine Fusion oder Übernahme laufen. Wenige Stunden später würden Daimler und Chrysler bestätigen, dass es Gespräche gebe, hätten aber nicht gesagt, wie weit man gekommen sei.
Dabei sei noch am selben Tag - streng geheim - der Fusionsvertrag unterschrieben worden. Aber auch die Gerüchte hätten für eine positive, teilweise sogar euphorische Resonanz gereicht. Die Börsen hätten ihre Zustimmung auf ihre Weise - mit Kurszuwächsen gezeigt. Am nächsten Tag, also exakt heute vor fünf Jahren, sei den Gerüchten ein Ende bereitet worden. Am Nachmittag seien Jürgen Schrempp - damals noch Jürgen E. Schrempp genannt - und Bob Eaton in London vor die Presse getreten.
Die Chefs von Daimler-Benz und Chrysler hätten die anstehende Fusion der beiden Autobauer verkündet. Es sollte eine Fusion "unter gleichen" werden. Die beiden Firmen würden sich ideal ergänzen, mit vereinten Kräften zur Nummer 1 in der Automobilbranche aufsteigen, Profite ungekannten Ausmaßes machen und natürlich keinen einzigen Mitarbeiter entlassen, im Gegenteil, man wolle zusätzliche Stellen schaffen. Die Daimler-Aktie sei erneut gestiegen, auf umgerechnet über 102 Euro, einen Kurs, den sie danach nie wieder erreichen sollte.
Heute, fünf Jahre später, koste die fusionierte Aktie von Daimler und Chrysler 28 Euro 90. In den letzten Jahren habe DaimlerChrysler mehr Probleme gehabt als erwartet, habe aber auch mehr Probleme lösen können als gedacht. Die Fusion selbst sei gelungen, nur die damit verbundenen Visionen, Hoffnungen und Versprechungen seien nicht erfüllt worden.
Der 7. Mai 1998 sollte in die Geschichte der Automobilindustrie eingehen. Es sei ein Donnerstag gewesen. Am Vortag habe das Wall Street Journal eine Aufsehen erregende Geschichte im Blatt gehabt. Demnach würden zwischen Daimler-Benz und Chrysler Geheimverhandlungen über eine Fusion oder Übernahme laufen. Wenige Stunden später würden Daimler und Chrysler bestätigen, dass es Gespräche gebe, hätten aber nicht gesagt, wie weit man gekommen sei.
Die Chefs von Daimler-Benz und Chrysler hätten die anstehende Fusion der beiden Autobauer verkündet. Es sollte eine Fusion "unter gleichen" werden. Die beiden Firmen würden sich ideal ergänzen, mit vereinten Kräften zur Nummer 1 in der Automobilbranche aufsteigen, Profite ungekannten Ausmaßes machen und natürlich keinen einzigen Mitarbeiter entlassen, im Gegenteil, man wolle zusätzliche Stellen schaffen. Die Daimler-Aktie sei erneut gestiegen, auf umgerechnet über 102 Euro, einen Kurs, den sie danach nie wieder erreichen sollte.
Heute, fünf Jahre später, koste die fusionierte Aktie von Daimler und Chrysler 28 Euro 90. In den letzten Jahren habe DaimlerChrysler mehr Probleme gehabt als erwartet, habe aber auch mehr Probleme lösen können als gedacht. Die Fusion selbst sei gelungen, nur die damit verbundenen Visionen, Hoffnungen und Versprechungen seien nicht erfüllt worden.
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