Continental mit einem Comeback
20.08.03 14:42
BoersenMan.de
Der DAX-Aufsteiger heißt Continental, berichten die Experten von "BoersenMan.de".
Vor sieben Jahren sei der Reifenhersteller aus dem DAX verbannt worden. Prompt sei das Unternehmen ins Schlingern geraten, vor zwei Jahren habe es sogar vor dem Aus gestanden. Der Grund: Die Reifenkrise. Seit Jahren schon hätten es Reifenhersteller schwer. Sie würden ein recht primitives Produkt produzieren - jeder könne es nachmachen. Die Konkurrenz sei groß, der Preisdruck auch. Zumal die Autohersteller, selbst in der Krise, die Reifenmacher zu Zugeständnissen zwingen würden.
Doch Continental habe das Lenkrad herum gerissen. In Deutschland würden die Hannoveraner nur noch Premiumreifen produzieren. Das Gros der Gummis werde heute in Osteuropa gefertigt - zu konkurrenzlos niedrigen Löhnen. Der Clou: Dem Abgang Ost sei der Aufbau West gefolgt. In Deutschland sei eine völlig neue Sparte entstanden, Continental Automotive Systems, kurz CAS, konzentriert auf High-Tech-Produkte fürs Autoinnenleben. Das genaue Gegenteil zu simplen Reifen. Ein Volltreffer: Insbesondere intelligente Bremssysteme, bekannt unter dem Namen ESP, würden sich immer mehr durchsetzen. Und außer Bosch gebe es keine ernsthafte Alternative. Bosch aber sei auch nicht billig.
Bald könnte die Hightech-Sparte die Hälfte des Konzernumsatzes einspielen. 2,4 Milliarden Euro seien es im ersten Halbjahr gewesen. Mit 7,9 Prozent Umsatzrendite schaffe CAS mehr als den Schnitt. Wer auf "Conti" setze, wie Börsianer die Aktie wieder liebevoll nennen, investiere ins Herz der deutschen Autoindustrie - und umgehe die Qual der Wahl zwischen VW, BMW, Mercedes.
Vor sieben Jahren sei der Reifenhersteller aus dem DAX verbannt worden. Prompt sei das Unternehmen ins Schlingern geraten, vor zwei Jahren habe es sogar vor dem Aus gestanden. Der Grund: Die Reifenkrise. Seit Jahren schon hätten es Reifenhersteller schwer. Sie würden ein recht primitives Produkt produzieren - jeder könne es nachmachen. Die Konkurrenz sei groß, der Preisdruck auch. Zumal die Autohersteller, selbst in der Krise, die Reifenmacher zu Zugeständnissen zwingen würden.
Doch Continental habe das Lenkrad herum gerissen. In Deutschland würden die Hannoveraner nur noch Premiumreifen produzieren. Das Gros der Gummis werde heute in Osteuropa gefertigt - zu konkurrenzlos niedrigen Löhnen. Der Clou: Dem Abgang Ost sei der Aufbau West gefolgt. In Deutschland sei eine völlig neue Sparte entstanden, Continental Automotive Systems, kurz CAS, konzentriert auf High-Tech-Produkte fürs Autoinnenleben. Das genaue Gegenteil zu simplen Reifen. Ein Volltreffer: Insbesondere intelligente Bremssysteme, bekannt unter dem Namen ESP, würden sich immer mehr durchsetzen. Und außer Bosch gebe es keine ernsthafte Alternative. Bosch aber sei auch nicht billig.
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