Bayer Kurs- und Freudensprung
19.03.03 14:05
BoersenMan.de
Plus vierzig Prozent an einem Tag, so was haben Bayer (WKN 575200) -Aktionäre noch nie erlebt, berichten die Experten von "BoersenMan.de".
Aber sie hätten im Vorfeld auch heftig gelitten. Vor eineinhalb Jahren habe das Pharmaunternehmen seinen Fettsenker Lipobay vom Markt nehmen müssen. Verdacht: Das Medikament könne Muskelschwäche auslösen und solle in 100 Fällen sogar zum Tode geführt haben. Bayer sei damit gleich zweifach getroffen worden. Von heute auf morgen seien Milliarden an Umsatz ausgefallen, denn Lipobay sei ein richtiger Renner gewesen. Außerdem hätten Schadensersatzforderungen ebenfalls in Milliardenhöhe gedroht.
8.400 Kläger hätten sich weltweit gesammelt, mit 500 von ihnen habe sich Bayer außergerichtlich einigen können und habe rund 140 Millionen Dollar gezahlt. Der Bayerkurs sei von vierzig auf zehn Euro gesackt. Und dann sei dieser schicksalsschwere Tag in einem texanischen Kaff namens Corpus Christi gekommen. Der 82jährige Ex-Ingenieur Hollis Haltom habe dort vor Gericht 560 Millionen Dollar Strafe für Bayer verlangt.
Er, Hollis, leide durch die Einnahme von Lipobay an Muskelschwäche, der Konzern habe Warnungen zu dem Medikament nicht rechzeitig veröffentlicht und müsse deshalb nicht nur Schadensersatz, sondern auch Strafe zahlen. 560 Millionen - das hätte Bayer nicht umgeworfen, aber die Folgeklagen dann wohl schon. Zu entscheiden habe ein amerikanisches Geschworenengericht, und zur Überraschung aller habe es nicht auf den klagenden Greis gehört, sondern auf die Konzernjuristen. Da hätten Bayer-Aktionäre verdammtes Glück gehabt.
Aber sie hätten im Vorfeld auch heftig gelitten. Vor eineinhalb Jahren habe das Pharmaunternehmen seinen Fettsenker Lipobay vom Markt nehmen müssen. Verdacht: Das Medikament könne Muskelschwäche auslösen und solle in 100 Fällen sogar zum Tode geführt haben. Bayer sei damit gleich zweifach getroffen worden. Von heute auf morgen seien Milliarden an Umsatz ausgefallen, denn Lipobay sei ein richtiger Renner gewesen. Außerdem hätten Schadensersatzforderungen ebenfalls in Milliardenhöhe gedroht.
8.400 Kläger hätten sich weltweit gesammelt, mit 500 von ihnen habe sich Bayer außergerichtlich einigen können und habe rund 140 Millionen Dollar gezahlt. Der Bayerkurs sei von vierzig auf zehn Euro gesackt. Und dann sei dieser schicksalsschwere Tag in einem texanischen Kaff namens Corpus Christi gekommen. Der 82jährige Ex-Ingenieur Hollis Haltom habe dort vor Gericht 560 Millionen Dollar Strafe für Bayer verlangt.
Er, Hollis, leide durch die Einnahme von Lipobay an Muskelschwäche, der Konzern habe Warnungen zu dem Medikament nicht rechzeitig veröffentlicht und müsse deshalb nicht nur Schadensersatz, sondern auch Strafe zahlen. 560 Millionen - das hätte Bayer nicht umgeworfen, aber die Folgeklagen dann wohl schon. Zu entscheiden habe ein amerikanisches Geschworenengericht, und zur Überraschung aller habe es nicht auf den klagenden Greis gehört, sondern auf die Konzernjuristen. Da hätten Bayer-Aktionäre verdammtes Glück gehabt.
Werte im Artikel
22.04.26
, aktiencheck.de
DAX Analyse: Siemens Energy, Infineon, RWE tro [...]Bad Marienberg (www.aktiencheck.de) - DAX Analyse: Siemens Energy, Infineon und RWE trotzen dem Öl-Schock – ...
21.04.26
, aktiencheck.de
DAX Analyse: Scout24, RWE und Allianz retten S [...]Bad Marienberg (www.aktiencheck.de) - DAX Analyse: Scout24, RWE und Allianz retten die Stimmung – warum Öl, ...
21.04.26
, JPMORGAN
JPMorgan belässt Bayer auf 'Overweight' - Ziel 50 [...]NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Bayer mit einem Kursziel von 50 Euro auf ...


