Axel Springer gegen WAZ-Einstieg
29.08.02 14:38
BoersenMan.de
Die WAZ-Gruppe plant den Einstieg beim Axel Springer Verlag (WKN 550135), berichten die Experten von "BoersenMan.de".
Ein Zeitungskrieg der besonderen Art bahne sich an. Noch besitze Leo Kirchs insolventes Medienunternehmen 40 Prozent der Aktien des Axel Springer Verlags. Diese Aktien hätten Kirch zur Absicherung eines 760-Millionen-Euro-Kredits der Deutschen Bank gedient. Bis zum 10. September habe Kirch noch Zeit. Wenn er bis dahin nicht den Kredit zurückzahle, müsse er die Springer-Aktien der Deutschen Bank geben.
Gerüchten zufolge, solle die WAZ-Gruppe bereit sein, bis zu 900 Millionen für das Springerpaket zu zahlen. Ein reizvolles Geschäft für Kirch und die verbleibenden Gläubiger. Doch die Sache habe zwei schwere Haken. Die Springer-Aktien seien nämlich vinkuliert, d.h. man könne sie nicht einfach kaufen und verkaufen. Jeder Besitzerwechsel müsse von Springer genehmigt werden. In den Club der Springer-Aktionäre komme also nur, wer vom Türsteher reingelassen werde.
Der sei in diesem Fall Springer-Chef Mathias Döpfner, und er mache auch seiner Ablehnung der WAZ-Pläne keinen Hehl, schließlich würde es die Mehrheitsaktionärin Friede Springer gar nicht sehr gerne sehen, wenn die eher linkslastige WAZ-Truppe in das Reich ihres verstorbenen Mannes einmarschieren würde.
Selbst wenn es über ein paar Tricks gelinge, die Vinkulierung der Aktien zu umgehen, würden sich noch kartellrechtliche Probleme stellen, da die WAZ mit ihren Zeitungen schon jetzt in NRW und Thüringen Marktführer mit Quasi-Monopol sei. Da Springer wieder schwarze Zahlen schreibe und sogar für Rote interessant zu sein scheine, sollte man so oder so die Springer-Aktie im Blick behalten.
Ein Zeitungskrieg der besonderen Art bahne sich an. Noch besitze Leo Kirchs insolventes Medienunternehmen 40 Prozent der Aktien des Axel Springer Verlags. Diese Aktien hätten Kirch zur Absicherung eines 760-Millionen-Euro-Kredits der Deutschen Bank gedient. Bis zum 10. September habe Kirch noch Zeit. Wenn er bis dahin nicht den Kredit zurückzahle, müsse er die Springer-Aktien der Deutschen Bank geben.
Der sei in diesem Fall Springer-Chef Mathias Döpfner, und er mache auch seiner Ablehnung der WAZ-Pläne keinen Hehl, schließlich würde es die Mehrheitsaktionärin Friede Springer gar nicht sehr gerne sehen, wenn die eher linkslastige WAZ-Truppe in das Reich ihres verstorbenen Mannes einmarschieren würde.
Selbst wenn es über ein paar Tricks gelinge, die Vinkulierung der Aktien zu umgehen, würden sich noch kartellrechtliche Probleme stellen, da die WAZ mit ihren Zeitungen schon jetzt in NRW und Thüringen Marktführer mit Quasi-Monopol sei. Da Springer wieder schwarze Zahlen schreibe und sogar für Rote interessant zu sein scheine, sollte man so oder so die Springer-Aktie im Blick behalten.
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