Aluminium London Rolling
WKN: COM004 / ISIN: XC0009677839Aluminium: Preisexplosion droht!
16.10.25 17:08
Börse Global
Der globale Aluminiummarkt steht vor tektonischen Verschiebungen. Drei fundamentale Faktoren treiben die Preise in die Höhe: Chinas strikte Produktionsgrenzen, der massive Kapazitätsabbau bei Alcoa und eskalierende US-Strafzölle. Die LME-Notierungen halten sich bereits im oberen 2.700-US-Dollar-Bereich - doch ist das erst der Anfang?
Chinas eiserne Faust
Peking dreht den Hahn zu. Der aktuelle Fünfjahresplan begrenzt das jährliche Produktionswachstum auf magere 1,5 Prozent. Die Kapazitätsgrenze von 45 Millionen Tonnen Primäraluminium wird strikt durchgesetzt - die aktuelle Produktion liegt bereits bei annualisierten 44 Millionen Tonnen.
Dabei setzt China voll auf Recycling: Bis 2027 soll die Produktion von recyceltem Aluminium auf über 15 Millionen Tonnen steigen. Gleichzeitig verschärfen sich die Umweltauflagen massiv. Der Anteil sauberer Energie an der Primäraluminiumproduktion muss bis 2027 über 30 Prozent erreichen. Das globale Angebotswachstum wird damit systematisch abgewürgt.
Alcoa-Schock: Raffinerie-Aus mit Folgen
Die dauerhafte Schließung der Alcoa-Raffinerie in Kwinana erschüttert den Markt. Die Entscheidung vom 29. September reduziert die globale Raffineriekapazität um gewaltige 2,2 Millionen Tonnen Aluminiumoxid pro Jahr.
Die Gründe sind vielfältig: veraltete Anlagen, explodierende Betriebskosten und Probleme mit der Bauxitqualität. Alcoa muss dafür 890 Millionen US-Dollar an Restrukturierungskosten schultern. Ein klares Signal - selbst die Großen des Marktes kämpfen ums Überleben.
USA bauen Zollmauer
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Der Handelskrieg eskaliert. Seit 4. Juni 2025 gelten US-Strafzölle von 50 Prozent auf Aluminiumimporte - eine Verdopplung der bereits im Februar wiedereingeführten 25-Prozent-Abgabe.
Diese protektionistische Maßnahme trifft nahezu alle Handelspartner und verteuert Aluminiumimporte in die USA massiv. Die Folge: Lieferketten werden umgeleitet, globale Preisstrukturen geraten aus den Fugen.
Die Fakten sprechen eine klare Sprache:
- Chinas Produktionsdeckel bei 45 Millionen Tonnen
- Alcoa verliert 2,2 Millionen Tonnen Raffineriekapazität
- US-Zölle bei rekordhohen 50 Prozent
- LME-Preise kämpfen um die 2.800-Dollar-Marke
Sturm am Aluminium-Himmel
Die aktuelle Preisspanne von 2.740 bis 2.800 US-Dollar pro Tonne täuscht über die underlying Spannungen hinweg. Während Chinas Angebotsbremse langfristig stützt, könnten die kurzfristigen Effekte verheerend sein.
Der Alcoa-Kapazitätsentzug droht die Aluminiumoxidpreise nach oben zu treiben - mit direkten Auswirkungen auf die Endproduktpreise. Gleichzeitig dämpfen die US-Zölle die Nachfrage im wichtigsten Importmarkt.
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