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Fr, 17. April 2026, 4:40 Uhr

Alaska Air Group Inc

WKN: 869843 / ISIN: US0116591092

Alaska Air Group: Zwischen Tarif-Schock und Europa-Expansion


08.06.25 13:42
Börse Global

Alaska Air Aktie

Die US-Fluggesellschaft Alaska Air steckt in einem Dilemma: Während sie einerseits Flüge streichen muss, bereitet sie gleichzeitig ihre größte internationale Expansion vor. Der Grund für die aktuellen Probleme? Ein Handelskonflikt mit Brasilien, der die Flottenpläne durchkreuzt.


Flugstreichungen durch Handelskonflikt


Alaska Air muss bis Ende Juli täglich etwa 14 Flüge streichen – eine direkte Folge des verschärften Handelsstreits zwischen den USA und Brasilien. Die US-Regierung hatte kürzlich einen 10-prozentigen Einfuhrzoll auf brasilianische Waren eingeführt, was auch zwei bestellte Embraer-175-Regionaljets betrifft. "Die zusätzlichen Kosten wollen wir uns nicht aufbürden", scheint die Devise der Airline zu sein, die die Übernahme der Maschinen für ihre Tochter Horizon Air nun verschiebt.


Die Maßnahme zeigt, wie schnell sich geopolitische Spannungen auf die Luftfahrtbranche auswirken können. Besonders brisant: Die gestrichenen Flüge betreffen vor allem Strecken mit mehreren täglichen Verbindungen, um Passagiere möglichst umbuchbar zu halten.


Europa-Offensive als Lichtblick


Doch während die Airline kurzfristig zurückstecken muss, plant sie gleichzeitig ihren größten Expansionsschritt: Ab Mai 2026 will Alaska Air erstmals den Atlantik überqueren und viermal wöchentlich Seattle mit Rom verbinden. Die Langstreckenroute soll mit einer Boeing 787-9 bedient werden – ein klares Statement für die internationale Ausrichtung.


Dies ist nur der jüngste Schritt einer globalen Strategie. Erst kürzlich startete die Airline Flüge nach Tokio, im September folgt Seoul. Die Fusion mit Hawaiian Airlines gibt dem Unternehmen zusätzlichen Rückenwind für die internationale Expansion.


Börse bleibt skeptisch


Die Investoren scheinen die gemischten Signale jedoch noch nicht zu honorieren. Die Aktie notiert deutlich unter ihrem Jahreshoch und hat in den letzten drei Monaten ein Viertel ihres Wertes eingebüßt. Offenbar überwiegen aktuell die Sorgen vor den kurzfristigen operativen Herausforderungen die langfristigen Wachstumsaussichten.


Die Frage ist: Schafft es Alaska Air, die aktuellen Turbulenzen zu überstehen und gleichzeitig die europäischen Ambitionen erfolgreich umzusetzen? Die kommenden Quartale werden zeigen, ob die Strategie des Unternehmens aufgeht.


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