AOL Time Warner die Geldverbrenner
30.01.03 13:18
BoersenMan.de
AOL Time Warner (WKN 502251) hat fast 100 Milliarden Dollar im letzten Jahr Verlust gemacht, berichten die Experten von "BoersenMan.de".
Ein Großteil davon seien Abschreibungen auf den Firmenwert - ganz wie im normalen Leben, wo man ein Auto zwei Jahre nach dem Kauf nicht mehr zu Neupreis in der eigenen Vermögensbilanz auflisten könne. Vor gut zwei Jahren sei AOL ein ebenso junges wie mächtiges Unternehmen gewesen. Die Anfangsjahre des Internboom hätten AOL groß und seine Aktien wertvoll gemacht. So wertvoll, dass man es sich habe leisten können, den altehrwürdigen Film- und Unterhaltungskonzern Time Warner für 106 Milliarden Dollar zu übernehmen.
Die Verhältnisse hätten sich umgekehrt. Heute sei die Online-Sparte das Sorgenkind des Unternehmens, und klassische Bereiche wie die Filmproduktion müssten das Geld verdienen, was sie übrigens mit Produktionen wie "Herr der Ringe" recht erfolgreich tun würden. Die Führungsspitze bestehe inzwischen nicht mehr aus AOL-, sondern Time Warner-Managern.
Ted Turner, Gründer von CNN und größter Einzelaktionär des Konzerns, sei stets gegen die Fusion - man habe nicht auf ihn gehört. Jetzt verlasse er den Vorstand. Seine Aktien seien statt ursprünglich 7,2 jetzt nur noch 1,8 Milliarden Dollar wert. Den Wertverlust des Gesamtkonzerns von fast 100 Milliarden Dollar könne man sich so vorstellen: Wenn man pro Sekunde einen 500 Dollar-Schein anzünden würde und das 24 Stunden täglich, sieben Tage die Woche, dann wäre man am 18. September nach 231 1/2 Tagen fertig. - Geldverbrennen könne anstrengend sein.
Ein Großteil davon seien Abschreibungen auf den Firmenwert - ganz wie im normalen Leben, wo man ein Auto zwei Jahre nach dem Kauf nicht mehr zu Neupreis in der eigenen Vermögensbilanz auflisten könne. Vor gut zwei Jahren sei AOL ein ebenso junges wie mächtiges Unternehmen gewesen. Die Anfangsjahre des Internboom hätten AOL groß und seine Aktien wertvoll gemacht. So wertvoll, dass man es sich habe leisten können, den altehrwürdigen Film- und Unterhaltungskonzern Time Warner für 106 Milliarden Dollar zu übernehmen.
Die Verhältnisse hätten sich umgekehrt. Heute sei die Online-Sparte das Sorgenkind des Unternehmens, und klassische Bereiche wie die Filmproduktion müssten das Geld verdienen, was sie übrigens mit Produktionen wie "Herr der Ringe" recht erfolgreich tun würden. Die Führungsspitze bestehe inzwischen nicht mehr aus AOL-, sondern Time Warner-Managern.
Ted Turner, Gründer von CNN und größter Einzelaktionär des Konzerns, sei stets gegen die Fusion - man habe nicht auf ihn gehört. Jetzt verlasse er den Vorstand. Seine Aktien seien statt ursprünglich 7,2 jetzt nur noch 1,8 Milliarden Dollar wert. Den Wertverlust des Gesamtkonzerns von fast 100 Milliarden Dollar könne man sich so vorstellen: Wenn man pro Sekunde einen 500 Dollar-Schein anzünden würde und das 24 Stunden täglich, sieben Tage die Woche, dann wäre man am 18. September nach 231 1/2 Tagen fertig. - Geldverbrennen könne anstrengend sein.
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