Steht die Fed vor der Kapitulation?
21.10.22 14:48
EUWAX Trends

Mit ihrer historisch beispiellosen geldpolitischen Straffung hat die US-Notenbank viele Investoren auf dem falschen Fuß erwischt. Die Aktienmärkte büßten seit Jahresbeginn mehr als 20% an Wert ein. Am Anleihemarkt erreicht die Nervosität das höchste Niveau seit der Finanzkrise 2009, während der Dollar-Index seinen Gipfel aus 2002 testet. Zunehmend kommen Sorgen auf, dass die Fed den Bogen überspannt hat, einen geldpolitischen Fehler begeht und die nächste Rezession auslöst. Oder bekommen auch die Währungshüter allmählich kalte Füße und rudern zurück?
Für Anleger ist diese Frage von großer Bedeutung, denn das Tief an den Aktienmärkten wird wohl erst dann erreicht sein, wenn die Fed einen Kurswechsel andeutet. Doch dieser Zeitpunkt dürfte noch nicht erreicht sein. Die Arbeitslosenquote ist zuletzt weiter gesunken und liegt deutlich unter den Niveaus vergangener Krisen. Berechnungen der Atlanta-Fed signalisieren, dass die Wirtschaft zuletzt wieder an Schwung gewonnen hat und lassen ein reales, auf das Jahr hochgerechnetes BIP-Wachstum von 2,8% für das dritte Quartal erwarten. Die Ergebnisse der großen Banken zeigen eine unverändert robuste Kreditnachfrage und somit stabile Konsumbereitschaft an. Und auch die Erzeuger- und Verbraucherpreise liegen noch deutlich über den Zielen der Fed.
Die aktuellen Konjunkturdaten geben der US-Notenbank somit keinen Anlass, ihre Marschroute zu ändern. Erst eine deutlich abkühlende Wirtschaft sowie nachhaltig rückläufige Inflationsdaten auf breiter Front dürften die Zinserhöhungserwartungen dämpfen und einen Strategieschwenk auslösen. Aktuell sind zwei weitere Jumbo-Zinsschritte von 75 Punkten bis Jahresende auf dann 4,5% bis 4,75% eingepreist. Dahingegen dürften die bisherigen Turbulenzen an den Aktienmärkten die Fed kaum beeindrucken.
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