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Sixt in Support Zone


13.04.22 08:41
S. Feuerstein

Sixt Long: 46-Prozent-Chance!

von Harald Zwick - 13.04.2022, 08:30 Uhr


Die Leitzinserhöhungen und das Ende der Anleihekäufe seitens der Notenbanken in Kombination mit den wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukraine-Feldzuges sorgen für ein schwaches Marktumfeld, das auch den MDax-Neuling Sixt belastet hat. Je nach Blickwinkel scheint aber vieles der Faktoren eingepreist und der Autoverleiher könnte einen Boden ausbilden. Vielleicht könnte der Kurs auch zum nächsten Widerstand hochlaufen.

Am 29. März veröffentlichte Sixt die Zahlen für das Jahr 2021. Im vergangenen Jahr erzielte Sixt unter anderem dank gestiegener Mietwagenpreise und eines stark gestiegenen Geschäfts im Ausland einen rekordhohen Vorsteuergewinn von 442 Millionen Euro. Für das laufende Jahr stellt das Unternehmen 380 bis 480 Millionen Euro in Aussicht. Analysten wie Dirk Schlamp von der DZ Bank betonen, dass die Risiken für den für Sixt wichtigen Reisesektor angesichts des Kriegs in Osteuropa gestiegen sind. Den direkten Beitrag Russlands zum Vorsteuergeschäft von Sixt schätzt er indes nur auf zwei Prozent. Für die guten Zahlen vor der Ukrainekrise wurde Sixt mit dem Aufstieg in den MDax belohnt.
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Zum Chart
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Der Kriegsausbruch am 24. Februar verschonte auch den Aktienkurs von Sixt nicht. So wurde die schon angeschlagene Aktie aufgrund der von Putin im Vorfeld aufgebauten Drohkulisse im schwachen Marktumfeld verstärkt ab verkauft. Am 7. März wurde im Lichte der Kriegshandlungen ein erster Boden bei 113,30 Euro markiert. Auch die formelle Aufnahme in den MDax am 21. März änderte wenig am schwachen Auftritt der Aktie. Am gestrigen Handelstag wurde eine charttechnisch wichtige Zone erreicht, wo sich die untere Begrenzung des noch intakten Aufwärtstrends mit dem Unterstützungsbereich auf Höhe von 121,00 Euro überlagert. Unter dem traditionellen Börsenumfeld könnte sich auf diesem Niveau ein Boden ausbilden, doch der geplante Stopp der Anleihenkäufe (Quantitative Easing) seitens der Notenbanken in Kombination mit den ausstehenden Zinsschritten sollte mittelfristig auch auf den europäischen Kursen lasten. Dennoch wird bei Sixt bis in das Jahr 2024 mit einem durchschnittlichen Gewinnwachstum je Aktie von 5 Prozent pro Jahr gerechnet. Dies führt zu einem erwarteten KGV 2024 von aktuell knapp 16. Kann Sixt dieses Wachstum auch in den Folgejahren aufrecht erhalten, erscheint die Aktie gut bewertet.


Sixt SE (Tageschart in Euro) Tendenz:
Wichtige Chartmarken
Widerstände: 137,30 // 163,60 Euro
Unterstützungen: 121,00 // 112,10 Euro
Fazit

Die Leitzinserhöhungen und das Ende der Anleihekäufe seitens der Notenbanken in Kombination mit den wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukraine-Feldzuges sorgen für ein schwaches Marktumfeld, das auch den MDax-Neuling Sixt belastet hat. Je nach Blickwinkel scheint aber vieles der Faktoren eingepreist und der Autoverleiher könnte einen Boden ausbilden. Vielleicht könnte der Kurs auch zum nächsten Widerstand hochlaufen.
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Mit einem Mini Future Long auf Sixt (WKN MA3SHH) könnten risikofreudige Anleger, die einen steigenden Kurs des Papiers erwarten, überproportional durch einen Hebel von 3,78 profitieren. Das Ziel sei bei 137,30 Euro angenommen (4,81 Euro beim Mini Future). Der Abstand zur Knock Out-Barriere beträgt 22,8 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.
Dieser könnte beim Basiswert bei 112,10 Euro platziert werden. Im Derivat ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 2,29 Euro. Für diese spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,5 zu 1.


Strategie für steigende Kurse
WKN: MA3SHH
Typ: Mini-Future Long
akt. Kurs: 3,17 - 3,20 Euro
Emittent: Morgan Stanley
Basispreis: 89,17 Euro
Basiswert: Sixt SE
KO-Schwelle: 94,32 Euro
akt. Kurs Basiswert: 121,45 Euro
Laufzeit: Open End
Kursziel: 4,81 Euro
Hebel: 3,78
Kurschance: + 46 Prozent
Quelle: Morgan Stanley


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