Neue Tiefststände im DAX
06.10.23 10:49
EUWAX Trends
Mit dem DAX ist derzeit nicht gut Kirschen essen. Am letzten Freitag kletterte der deutsche Leitindex kurzzeitig über die 15.500 Punkte, seither ging es allerdings deutlich zurück. Am Mittwochvormittag taucht er erstmals seit März unter 15.000 Punkte, am Donnerstag notiert der deutsche Leitindex bei 15.100 Punkten und damit ca. ein Prozent tiefer als in der Vorwoche. Dabei belasten vor allem weiter vorherrschende Zinssorgen die Stimmung der Anleger. Hinzu kommt die Unsicherheit, wie es mit dem US-Haushalt weiter geht. Der drohende Shutdown konnte vorerst abgewendet werden, allerdings nur bis zum 17. November, bis dahin muss neu verhandelt werden. Am Freitag wird der viel beachtete US-Arbeitsmarktbericht veröffentlicht. Auch in der kommenden Woche blicken die Anleger überwiegend in die USA, unter anderem werden neue US-Inflationsdaten erwartet und das Protokoll der letzten Fed-Sitzung veröffentlicht.
Interessante Entwicklungen bei Einzelwerten:
Commerzbank
Stuttgarter Anleger handelten diese Woche insgesamt 611-mal die Commerzbank-Aktie. Sie ist damit die meistgehandelte Inlandsaktie an der Euwax. Die Ankündigung, in den nächsten Jahren die Zahlungen an ihre Aktionäre zu erhöhen, sorgte für einen Kurssprung bei den Papieren der Frankfurter. Insgesamt möchte das Geldhaus im Zeitraum 2022 bis 2024 über Dividendenzahlungen und Aktienrückkäufe drei Milliarden Euro ausschütten. In den Folgejahren soll die Ausschüttungsquote bis 2027 bei 50 % des Gewinns liegen. Die Reaktionen der Analysten fielen positiv aus, sie sehen die Commerzbank auf einem guten Weg und geben ein durchschnittliches Kursziel von 14,25 Euro an. Der Aktienkurs klettert diese Woche um 6,7 %, zwischenzeitlich stand sogar ein Kursplus von 14 % auf der Kurstafel. Aktuell kostet eine Commerzbank-Aktie 10,24 Euro.
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BASF
Auf die Commerzbank folgt diese Woche auf Platz Zwei BASF mit 566 ausgeführten Orders. Beim Chemie-Riesen steht nach der im April 2024 stattfindenden Hauptversammlung ein Wechsel auf dem Chefsessel an. An wen der aktuelle CEO Martin Brudermüller seinen Posten übergibt, steht noch nicht fest. Neben dem Asien-Chef Markus Kamieth sei auch die Technologie-Vorständin Melanie Maas-Brunner im Rennen. Eine Entscheidung soll bis Dezember fallen. Unterdessen treibt Martin Brudermüller den Verkauf verschiedener Konzernteile weiter voran. Auf der Verkaufsliste stehen demnach unter anderem Wintershall-DEA und das Katalysatorgeschäft für Verbrenner. Daneben möchte sich BASF auch vom Geschäft mit Lacken und Beschichtungen sowie einzelnen Werken der Nahrungsergänzungssparte trennen. Für die Aktie der Ludwigshafener geht es diese Woche um 1,4 % auf 41,63 Euro nach unten.
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