Microsoft mit one day reversal
25.02.22 08:43
S. Feuerstein
von Harald Zwick - 25.02.2022, 08:30 Uhr
Microsoft wurde wie andere Titel auch, die letzten Wochen von zwei Belastungsfaktoren erfasst. Neben der Ukrainekrise lastet auch die Rotation aus den Wachstumswerten hin zu krisenfesten Titeln schwer auf der Aktie. Erstaunlicherweise kann sich der Wert just an dem Tag erholen, an dem der Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine begonnen hat. Möglicherweise wurde der Wert im Vorfeld schon so weit abverkauft, dass eine Wette auf steigende Kurse angebracht ist.
Microsoft hat die Erwartungen der Analysten im zweiten Quartal
des Finanzjahrs 2022 (Oktober bis Dezember 2021) klar
übertroffen. Die Cloud-Stärke treibt Ergebnisse des Quartals
voran. Mit einem Umsatz von 51,7 Milliarden Dollar lag dieser
zum ersten Mal in einem Weihnachtsquartal über der Marke von 50
Milliarden Dollar. Im Jahresvergleich entspricht das einem Plus
von 20 Prozent. Der Nettogewinn summierte sich auf 18,8
Milliarden Dollar, ein Plus von 21 Prozent, oder 2,48 Dollar pro
Aktie. Microsoft hat im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2022
10,9 Milliarden US-Dollar in Form von Aktienrückkäufen und
Dividenden an die Aktionäre zurückgezahlt, was einer Steigerung
von 9 % gegenüber dem zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2021
entspricht.
.
Zum Chart
.
Auch Microsoft muss dem Paradigmenwechsel bei den
Wachstumswerten Tribut zollen. Ab Anfang Januar 2022 wurde die
Aktie stark abverkauft und bildete einen Abwärtstrend aus. Die
Ukraine-Krise und die erwarteten Zinssteigerungen lasten schwer
auf der Aktie. Die Indizes wurden aber im Vorfeld so stark nach
unten gedrückt, dass sich kurzfristig betrachtet am gestrigen
Handelstag - trotz des Einmarsches in die Ukraine - eine
beachtliche Intraday-Kurserholung im Bereich des
Unterstützungslevels bei 276,85 US-Dollar entfaltete. Wann die
Aggression schließlich stoppt, weiß wahrscheinlich nur ein Mann
im Kreml. Dennoch könnte eine Bodenbildung im oben genannten
Supportbereich starten. Von diesem Level aus könnte sich auch
eine Bear-Market-Rally ergeben, die bis zum Bereich von 309,45
US-Dollar zurückliefe. Trotz der Unternehmensgröße von Microsoft
kann sich das geplante Gewinnwachstum bis in Finanzjahr 2023/24
sehen lassen. Die Schätzung geht auf Basis des Finanzjahres
2020/2021 von 57 Prozent aus. Dadurch verringert sich das
erwartete KGV 2023/24 auf aktuell 22,85.
| Microsoft Corp. (Tageschart in US-Dollar) | Tendenz: ![]() |
|---|---|
|
|
| Wichtige Chartmarken | |
|---|---|
| Widerstände: | 309,45 // 344,32 US-Dollar |
| Unterstützungen: | 276,85 // 259,27 US-Dollar |
Risikobereite Anleger, die von einer steigenden Microsoft-Aktie bis auf 309,45 US-Dollar ausgehen, könnten mit einem Call-Optionsschein (WKN MA9SCD) überproportional mit einem Omega von 7,23 profitieren. Bei angenommener konstant hoher impliziter Volatilität von 30 % und dem Ziel bei 309,45 US-Dollar (2,07 Euro beim Optionsschein) bis zum 30.03.2022 ist eine Rendite von rund 62 % zu erzielen. Sinkt der Kurs des Basiswertes in dieser Periode auf 261,24 US-Dollar, resultiert daraus ein Verlust von rund 54 % beim Optionsschein. Das Chance-Risiko-Verhältnis beträgt somit 1,13 zu 1, wenn bei 261,24 US-Dollar (0,58 Euro beim Schein) eine Stop-Loss Order vorgesehen wird.
| Strategie für steigende Kurse | ![]() |
|||
|---|---|---|---|---|
| WKN: | MA9SCD | Typ: | Call-Optionsschein | |
| akt. Kurs: | 1,59 - 1,61 Euro | Emittent: | Morgan Stanley | |
| Basispreis: | 320,00 US-Dollar | Basiswert: | Microsoft Corp. | |
| akt. Kurs Basiswert: | 294,65 US-Dollar | |||
| Laufzeit: | 21.10.2022 | Kursziel: | 2,07 Euro | |
| Omega: | 7,23 | Kurschance: | + 62 Prozent | |
| Quelle: Morgan Stanley | ||||
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