Jahresendrally?
29.11.22 09:46
S. Feuerstein
China zeigt sich unter der Führung Xi Jinpings
weiterhin kompromisslos beim Thema Corona. In anderen Ländern hat
man sich hingegen dahingehend arrangiert, dass Corona als nicht
vermeidbares Übel behandelt wird, ist China offenbar mit der
rigorosen Vorgehensweise gefangen. Im Spätsommer gab es noch die
Hoffnung, dass nach der Wahl in China die Regierung das Thema
Corona etwas entschärft. Dies hat sich als Trugschluss erwiesen.
Vielmehr gibt es nach wie vor Lockdowns, die nicht nur die
wirtschaftliche Situation weiter belasten.
Wie weit fällt der Ölpreis noch?
Nach dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine ist der
Ölpreis in einer panikartigen Reaktion deutlich nach oben
geschossen. Seitdem entspannt sich die Situation und sorgt
hierzulande mittlerweile sogar dafür, wieder unter zwei Euro je
Liter tanken zu können. Der Rückgang beim Öl hat allerdings
unterschiedliche Einflussfaktoren, welche den Preis belasten.
Einerseits sorgt die chinesische Corona-Politik für einen
deutlichen Rückgang der chinesischen Konjunktur und damit auch für
einen klaren Nachfragerückgang. Dazu kommt, dass die OPEC+ Staaten
darüber nachdenken, die zum Monatsauftakt reduzierten Fördermengen
wieder etwas anzuheben. Die Talfahrt des „Schwarzen Goldes“ könnte
daher auch im kommenden Jahr weiter anhalten. Dies kommt in
besonderem Maß auch den Notenbanken zugute.
Aufwärtstrend hält weiter an!
Die Inflation ist in einem nicht unerheblichen Teil auch auf den
Anstieg des Ölpreises zurückzuführen. Setzt dieser die Talfahrt
weiter fort, wird auch die Teuerungsrate weiter sinken. Damit
sinkt der Druck auf die Notenbanken, die Zinsen weiter zu erhöhen.
Der Rückgang der Preissteigerungen auf ein „normales“ Niveau wäre
daher möglich, ohne dass die Konjunktur in eine Rezession
abdriftet. Damit würde ein „soft landing“ möglich werden und
könnte am Aktienmarkt für neue Kaufimpulse sorgen, so dass die
Anfang Oktober gestartete Rally im kommenden Jahr weiter
fortgesetzt werden könnte. Diesbezüglich sind die am Freitag
anstehenden US-Konjunkturdaten besonders spannend. Schließlich
helfen diese, das künftige Verhalten der US-Notenbank besser
einzuschätzen. Sollte diese bei der nächsten Sitzung am 14.
Dezember die Zinsen deutlich geringer als die letzten 75
Basispunkte anheben, dürfte dies am Aktienmarkt mit Freude
aufgenommen werden. In diesem Fall sollte die bereits im Oktober
gestartete „Jahresendrally“ bis über den Jahreswechsel hinaus
anhalten!
Viel Erfolg in der kommenden Börsenwoche
Stephan Feuerstein
Hebelzertifikate-Trader
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