Fed-Entscheidung: Wird die Dollar-Stärke zum Problem?
29.07.22 13:22
EUWAX Trends

Im Kampf gegen die hohe Inflation legte die amerikanische Notenbank am Mittwoch nach und erhöhte den Leitzins wie erwartet zum zweiten Mal in Folge um 75 Basispunkte. Im Vergleich zur EZB haben die US-Währungshüter bereits einen viel strafferen geldpolitischen Kurs vollzogen. Seit Monaten wertet daher der Dollar massiv auf und rutschte kürzlich gegen den Euro erstmals seit 2002 wieder unter die Parität. Da die Unternehmen des S&P 500 knapp ein Drittel ihrer Umsätze außerhalb der USA erzielen, wirkt sich die massive Dollar-Aufwertung negativ auf deren Geschäfte aus. Allerdings nur auf den zweiten Blick.
Auf Basis der bisher gemeldeten Ergebnisse für das abgelaufene Quartal meldeten die Firmen einen Umsatzanstieg von rund elf Prozent. Konzerne, die mehr als die Hälfte ihrer Erlöse außerhalb der USA erzielten, schafften hingegen einen Anstieg von 15 Prozent, während Firmen, die überwiegend im Inland verkaufen, nur einen Umsatzanstieg von knapp zehn Prozent erreichten.
Demnach würde sich der Dollar-Anstieg nicht negativ auf die Geschäfte auswirken. Verzerrt wird die Bilanz durch Exxon Mobil und Chevron, die den Großteil ihrer Umsätze im Ausland erzielen und stark von der Rallye bei den Energierohstoffen profitierten. Lässt man die beiden Energie-Giganten außen vor, sinkt der Umsatzanstieg bei den Firmen, die mehr als die Hälfte ihrer Erlöse außerhalb der USA erzielen, von 15 auf neun Prozent. Da die Dollar-Stärke sowohl die Umsätze als auch die Gewinne belastet, werden die US-Notenbanker die Aufwertung im Blick behalten.
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