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Do, 23. April 2026, 9:18 Uhr

Leitzins Euro EZB

WKN: / ISIN: XFARIV001614

EZB erhöht Leitzins


17.09.23 12:45
EUWAX Trends


Der DAX kam zunächst gut erholt aus dem Wochenende. Zum Start in die neue Handelswoche ging es zügig bis auf 15.867 Punkte. Im weiteren Verlauf verließen den deutschen Leitindex allerdings seine Kräfte, am Mittwoch stand er zeitweise unter 15.600 Punkten. Neue US-Inflationsdaten, die mit 3,7 % etwas höher als erwartet ausfielen, hinterließen zur Wochenmitte keinen bleibenden Eindruck beim DAX. Die Anleger blickten bereits auf die am gestrigen Donnerstag stattgefundene EZB-Sitzung. Experten erwarteten im Vorfeld eine Erhöhung der Leitzinsen um 0,25 %, welche die Notenbanker auch beschlossen. Dieser Schritt wurde am Markt positiv aufgenommen und sorgte für eine Erholung des DAX auf 15.800 Punkte. Marktteilnehmer zeigten sich erleichtert, dass nun Klarheit herrsche und die Euro-Währungshüter Entschlossenheit im Kampf gegen die Inflation zeigen. In der kommenden Woche steht die mit Spannung erwartete nächste Fed-Sitzung an. Zudem werden verschiedene Wirtschaftsindikatoren für Deutschland, den Euro-Raum und die USA veröffentlicht.


Interessante Entwicklungen bei Einzelwerten:

Vonovia


Im Handel mit Inlandsaktien gibt es diese Woche einen Platztausch. Die in der Vorwoche noch auf Platz zwei notierten Vonovia-Papiere sind mit 515 ausgeführten Orders in der aktuellen Woche auf Platz eins. Für die Vonovia-Aktie geht es nach einem schwierigen ersten Halbjahr weiter aufwärts. Das wird von den Analysten honoriert. In den vergangenen Wochen stuften mehrere Analyse-Häuser den Immobilienkonzern auf buy und hoben ihre Kursziele an. Die Deutsche Bank schloss sich den Meinungen diese Woche an und erhöhte ihr Kursziel für Vonovia von 25 auf 27 Euro. Das gab dem Aktienkurs Rückenwind, aktuell kostet ein Anteilsschein 23,74 Euro und damit 7,3 % mehr als in der Vorwoche.


Zur Vonovia-Aktie | Handeln


Volkswagen


 


Die in der Vorwoche noch meistgehandelte Volkswagen-Aktie steht diese Woche mit 498 Preisfeststellungen auf Platz zwei im Inlandshandel. Am Montag sorgten Lieferschwierigkeiten von Motorteilen für schlechte Nachrichten beim Autobauer. Aufgrund des Hochwassers in Slowenien musste ein dortiger Zulieferer seine Produktion vorübergehend stoppen. Das sorgt für temporäre Schichtausfälle in den VW-Werken Wolfsburg, Emden und Osnabrück. In einem Werk nahe Lissabon sollen die Bänder sogar für bis zu zwei Monate komplett stillstehen. Dagegen kamen aus der Schweiz positive Nachrichten für den Autobauer. Dort wurde eine Sammelklage von 2.000 VW-Autobesitzern im Zuge des Dieselskandals fallengelassen. Geklagt wurde auf Entschädigungen von 1.600 bis 5.000 Euro. Auch ein Verfahren in Italien wird aller Voraussicht nach eingestellt. Hier sollte VW eine Strafe von fünf Millionen Euro bezahlen. Der europäische Gerichtshof sieht hier jedoch eine Doppelbestrafung, die laut EU-Recht verboten ist. Im Wochenverlauf konnte der Aktienkurs der Wolfsburger zeitweise um 3,7 % zulegen. Diese Gewinne gab die VW-Aktie jedoch wieder ab und steht am Donnerstag bei 108,22 Euro wieder auf Vorwochen-Niveau.


Zur Volkswagen-Aktie | Handeln


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