Deutsche Bank Long: 44 Prozent-Chance!
09.02.22 08:44
S. Feuerstein
Am 26. Januar 2022 gab das Management der Deutschen Bank in
Form einer Ad-hoc Meldung bekannt, ein Aktienrückkaufprogramm in
Höhe von rund 300 Millionen Euro zu starten. Das Programm sollte
im ersten Halbjahr 2022 abgeschlossen werden. Im Zuge dessen
wurde weiter verlautbart, eine Bardividende von 0,20 Euro pro
Aktie für das Geschäftsjahr 2021 vorzuschlagen. In Summe würde
dies eine Kapitalausschüttung von rund 700 Millionen Euro an die
Aktionäre bedeuten. Das langfristige Ziel umfasst eine Summe von
fünf Milliarden Euro, die an die Anteilseigner zurückgezahlt
werden sollte. 2021 konnte das größte deutsche Geldhaus den
Gewinn vor Steuern auf 3,4 Milliarden Euro verdreifachen. Für
die Analysten von Kepler Cheuvreux ist das ein wichtiges Signal,
dass sich die Deutsche Bank von einem Restrukturierungsfall zu
einer nachhaltigeren Investmentchance entwickle.
.
Zum Chart
.
Die Aktie der Deutschen Bank reagierte auf die oben im Text
genannten Nachrichten mit starken Kursaufschlägen. In teils
herausforderndem Marktumfeld konnte der Titel seit 24. Januar
2022 rund 34 Prozent hinzugewinnen und sich an die obere
Begrenzung des intakten Trendkanals emporarbeiten. Kurzfristig
erscheint der Wert als überkauft und sollte in der näheren
Zukunft auch wieder Verlusttage ausweisen. Mittelfristig
befindet sich aber das gesamte europäische Bankensegment in
einer Aufwärtsbewegung. Hintergrund ist die stabilere
Wirtschaftslage und der massive Rückgang bei der Risikovorsorge.
Musste das Institut mitten in der Corona-Krise 2020 noch 1,8
Milliarden an Risikovorsorge verbuchen, so waren es 2021 nur
mehr 500 Millionen Euro. Der Kernwiderstand bei 12,52 Euro war
aufgrund der guten Nachrichtenlage beim dritten Anlauf keine
große Hürde mehr. Kurse in aktueller Höhe waren zuletzt im
Januar 2018 zu beobachten.
| Deutsche Bank AG (Tageschart in Euro) | Tendenz: ![]() |
|---|---|
|
|
| Wichtige Chartmarken | |
|---|---|
| Widerstände: | 14,37 // 15,85 Euro |
| Unterstützungen: | 12,52 // 11,64 Euro |
Europäische Banken wie die Deutsche Bank haben durch den
Corona-Schock von März 2020 ein Aufholpotenzial entwickelt und
es zwischenzeitlich auch ausgenutzt. Speziell die Deutsche Bank
ist nach längerem Missmanagement wieder in profitableres
Fahrwasser gelangt. Analysten von Kepler Cheuvreux bewerten die
Deutsche Bank aktuell nicht mehr als Sanierungsfall, sondern
ordnen ihr das Label Investmentchance zu.
.
Risikofreudige Anleger, die von einer steigenden Aktie der
Deutschen Bank bis auf 16,15 Euro ausgehen, könnten mit einem
Call-Optionsschein (WKN VX1T3R)
überproportional mit einem Omega von 3,43 profitieren. Bei
angenommener konstant hoher impliziter Volatilität von 44 % und
dem Ziel bei 16,15 Euro (4,90 Euro beim Optionsschein) bis zum
8. April 2022 ist eine Rendite von rund 44 % zu erzielen. Sinkt
der Kurs des Basiswertes in dieser Periode auf 12,68 Euro,
resultiert daraus ein Verlust von rund 38 % beim Optionsschein.
Das Chance-Risiko-Verhältnis beträgt somit 1,15 zu 1, wenn bei
12,68 Euro (2,09 Euro beim Schein) eine Stop-Loss Order
vorgesehen wird.
| Strategie für steigende Kurse | ![]() |
|||
|---|---|---|---|---|
| WKN: | VX1T3R | Typ: | Call-Optionsschein | |
| akt. Kurs: | 3,25 - 3,30 Euro | Emittent: | Vontobel | |
| Basispreis: | 11,50 Euro | Basiswert: | Deutsche Bank AG | |
| akt. Kurs Basiswert: | 14,37 Euro | |||
| Laufzeit: | 16.09.2022 | Kursziel: | 4,90 Euro | |
| Omega: | 3,43 | Kurschance: | + 44 Prozent | |
| Quelle: Vontobel | ||||
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