DAX zeigt Stärke
09.03.24 14:05
EUWAX Trends
Die aktuelle Handelswoche begann der DAX eher ruhig und pendelte größtenteils um die 17.700 Punkte-Marke, nachdem er am Freitag noch mit 17.816 Punkten einen neuen Rekordwert erreichte. Anleger richteten ihre Blicke bereits auf die zweite Wochenhälfte, in der neue Hinweise auf die nächsten Zinsschritte erwartet wurden. Während in den USA eine Rede von Fed-Chef Jerome Powell sowie frische Arbeitsmarktdaten auf der Agenda standen, traf sich am Donnerstag die EZB zu ihrer turnusmäßigen Sitzung. Wie erwartet beließen die Euro-Währungshüter ihre Leitzinsen auf dem derzeitigen Niveau. Experten gehen aufgrund der nachlassenden Inflation im Euro-Raum sowie der schwächelnden Wirtschaft von ersten Zinsschritten im Juni aus. Da EZB-Chefin Lagarde keine negativen Überraschungen bereit hielt, ging es für den DAX nach der abwartenden Haltung in der ersten Wochenhälfte wieder aufwärts. Mit dem neuen Allzeithoch von 17.879 Punkten nimmt der deutsche Leitindex allmählich die 18.000er Punkte ins Visier. An den nächsten Handelstagen richten sich die Blicke vor allem in die USA, dort werden frische Arbeitsmarkt- und Konjunkturdaten veröffentlicht.
Interessante Entwicklungen bei Einzelwerten:
Rheinmetall
Die Rheinmetall-Aktie bleibt mit 1.452 Preisausführungen auch diese Woche die meistgehandelte deutsche Aktie an der Euwax. Der Rüstungskonzern konnte einen neuen Auftrag zur Lieferung von Artilleriemunition an Land ziehen. Das Auftragsvolumen soll demnach bei 300 Millionen Euro liegen. Wer der Auftraggeber ist, wurde nicht bekannt gegeben, es handle sich aber um einen europäischen NATO-Staat. Die Rheinmetall-Aktie setzt ihren Höhenflug fort und erreicht im Verlauf der Handelswoche mit 440 Euro erneut ein Allzeithoch. In der kommenden Woche werden Quartalszahlen zum vierten Quartal 2023 erwartet.
Bayer
Auf dem zweiten Platz im Inlandshandel finden sich die Papiere von Bayer mit 1.341 ausgeführten Orders wieder. Die Aktie des Chemie- und Pharmakonzerns kommt auch diese Woche weiterhin nicht in Tritt. Am Donnerstag wird mit 24,99 Euro ein neues 12-Monats-Tief markiert, das Jahresminus summiert sich damit auf rund 55 %. Auslöser für die jüngsten Kursverluste waren mehrere negative Analysten-Kommentare. So senkte die Deutsche Bank ihr Kursziel von 34 auf 29 Euro. Auch die Experten von Bernstein Research korrigieren ihr Kursziel von bisher 50 Euro auf nun 27 Euro nach unten. Begründet werden die Korrekturen vor allem mit einem wenig überzeugenden Kapitalmarkttag, den Bayer diese Woche abhielt. Dabei teilte der Konzern mit, dass er vorerst keine Aufspaltungen, welche von Investoren gefordert werden, plane.
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