DAX startet Erholung
13.10.23 14:05
EUWAX Trends
Ein robuster US-Arbeitsmarkt sowie überraschend gute Zahlen zu den Auftragseingängen der deutschen Industrie läuteten am Freitag eine Erholungsbewegung im DAX ein. Das deutsche Aktienbarometer verabschiedete sich mit 15.229 Punkten ins Wochenende, nachdem es im Wochenverlauf kurzzeitig sogar unter 15.000 Punkte ging. Zu Wochenbeginn sorgte der aufgeflammte Nahost-Konflikt und damit einhergehende steigende Ölpreise für einen Rücksetzer auf 15.128 Punkte. Positive Signale kamen von den US-Notenbankern, welche Hoffnungen auf eine Zinspause aufkeimen ließen. Der DAX konnte sich nach dem schwachen Wochenauftakt erholen und kletterte bis Donnerstagmittag auf 15.575 Punkte. Frische US-Inflationsdaten bremsten den DAX jedoch aus und ließen ihn wieder unter 15.500 Punkte fallen. In den kommenden Wochen nimmt die Berichtsaison zum dritten Quartal Fahrt auf und dürfte für zusätzliche Impulse sorgen.
Interessante Entwicklungen bei Einzelwerten:
Rheinmetall
Die Rheinmetall-Aktie ist mit 650 ausgeführten Orders diese Woche die meistgehandelte Inlandsaktie an der Euwax. In den letzten Monaten kam die Aktie des Rüstungskonzerns nicht recht vom Fleck und pendelte größtenteils zwischen 230 und 260 Euro. Die Kampfhandlungen in Israel sowie positive Analysten-Einschätzungen geben den Papieren der Düsseldorfer diese Woche Auftrieb. So empfehlen die Analysten von Goldman Sachs die Rheinmetall-Aktie weiterhin zum Kauf und erhöhen ihr Kursziel leicht von 319 auf 320 Euro. Begründet wird die Anhebung unter anderem mit einem prognostizierten Umsatzwachstum von 29 %. Aktuell notiert die Aktie bei 268,10 Euro und damit 13,5 % höher als vor Wochenfrist.
Zur Rheinmetall-Aktie | Handeln
BASF
Wie in der Vorwoche steht die BASF auf Platz Zwei im Inlandshandel. Insgesamt 561 Preisfeststellungen wurden vorgenommen. Im Gegensatz zu Rheinmetall fällt die Analysten-Meinung zu BASF nicht ganz so positiv aus. So senkt Berenberg sein Kursziel von 50 auf 45 Euro und belässt ihre Einschätzung auf „hold“. Die Berenberg-Analysten gehen davon aus, dass der Chemie-Konzern in den nächsten zwei Wochen seine Ergebnis-Prognose für das laufende Geschäftsjahr senken wird. Eine Überraschung sollte dies nach Einschätzung der Experten jedoch nicht sein, da der Chemie-Sektor derzeit schwächelt. Unterdessen plant BASF an seinem Stammsitz Ludwigshafen den Bau einer Fermentationsanlage. Ab dem zweiten Halbjahr 2025 sollen in der neuen Anlage biologische Pflanzenschutzmittel hergestellt werden, deren Nachfrage stetig steigt. Für die BASF-Papiere geht es diese Woche um 1,2 % auf 42,11 Euro.
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