DAX mit neuem Jahreshoch
14.04.23 11:25
EUWAX Trends

Nachdem der DAX in der Vorwoche mit 15.736 Punkten ein neues Jahreshoch markiert hatte, nahmen die Anleger vor den Osterfeiertagen das Risiko etwas heraus. In das verlängerte Wochenende ging der deutsche Leitindex mit 15.597 Punkten. Der am Karfreitag veröffentlichte US-Arbeitsmarktbericht wurde überwiegend positiv aufgenommen, so dass der DAX mit leichten Gewinnen in die neue Handelswoche startete. Spannung kam am Mittwoch auf, als frische US-Inflationsdaten veröffentlicht wurden. Der DAX reagierte mit einem Freudensprung auf sein neues Jahreshoch bei 15.827 Punkten. Bis Donnerstagnachmittag konsolidierte der deutsche Leitindex wieder etwas und pendelte um die 15.700 Punkte. In der kommenden Woche stehen Konjunkturdaten aus Deutschland im Terminkalender.
Auch bei Einzelwerten gab es spannende Entwicklungen:
Mercedes-Benz
Die Papiere des Stuttgarter Autobauers Mercedes-Benz standen in der vergangenen Handelswoche weit oben in der Gunst der Anleger. Insgesamt 524 Orderausführungen brachten die Spitzenposition im Handel mit Inlandsaktien. Dahinter folgt BASF mit 432 Preisfeststellungen. Mercedes-Benz konnte seinen Absatz im ersten Quartal 2023 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3% steigern. Vor allem die Elektrosparte und die Luxusmodelle der Schwaben waren Absatztreiber. Mit 51.600 Elektrofahrzeugen verkaufte der Konzern ca. 90% mehr als im Jahr 2022. In der Luxusklasse konnte der Absatz um 18% auf 91.800 verkaufte Fahrzeuge gesteigert werden. Nach einer schwachen Vorwoche legte die Mercedes-Benz-Aktie in den letzten Handelstagen um 2% auf 69,65 Euro zu.
Zur Mercedes-Benz-Aktie | Handeln
BASF
Der Chemiekonzern BASF musste im ersten Quartal einen deutlichen Umsatzeinbruch verkraften. Im Vergleich zum Vorjahresquartal fiel der Umsatz um 13% auf 20 Milliarden Euro und lag damit unter den Erwartungen. Experten gingen von einem Umsatz in Höhe von 21,8 Milliarden aus. Umgekehrtes Bild beim Gewinn. Hier rechneten die Analysten mit 1,6 Milliarden Euro, tatsächlich konnten die Ludwigshafener einen Gewinn von 1,9 Milliarden Euro erzielen. Das sind ca. 31,5% weniger als im Vorjahr. Einen durchwachsenen Jahresausblick gab die BASF-Geschäftsführung. So erwartet das Top-Management einen Jahresumsatz von 84 bis 87 Milliarden Euro und damit in etwa das Vorjahresniveau von 87 Milliarden Euro. Beim operativen Gewinn wird mit einem Rückgang von 30% auf 4,8 bis 5,4 Milliarden Euro gerechnet. Für die BASF-Aktie geht es im Wochenvergleich um 0,5% auf 48,72 Euro nach unten.
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