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Sa, 25. April 2026, 21:01 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX läuft weiter nach oben


04.12.24 15:23
Feingold-Research

Die Gewinner von gestern bleiben die Gewinner von morgen


Während die 20.000er Marke für alle Beobachter eine große Rolle spielt und Medienaufmerksamkeit erlangt, interessiert die eigentlichen Akteure am Finanzmarkt die runde Zahl nur wenig, wenn sie weiteren Anlagebedarf sehen und haben. Und den haben sie zumindest in den Aktien, die den DAX bereits in den vergangenen 12 Monaten nach oben getrieben haben.


Es sind die Schwergewichte SAP, Siemens, Münchener Rück, Allianz und Rheinmetall, die mindestens mal noch in den verbliebenen drei Handelswochen des Jahres gefragt sein dürften. Vielleicht reicht die Kraft auch noch bis zum 20. Januar, dem Tag, an dem der Republikaner Donald Trump zum zweiten Mal ins Weiße Haus einziehen wird.


Spätestens dann aber dürften sich die Anleger mit den möglichen Auswirkungen der „America First“-Politik beschäftigen, so wie sie es direkt nach der Wahl schon einmal getan haben. Bis dahin aber hat der DAX aus technischer Sicht noch Potenzial bis in die Region um 20.400 Zähler. Bis zum großen Verfall am Terminmarkt in gut zwei Wochen bleibt ebenfalls alles im grünen Bereich.


Wir stellen den Marktkommentar von Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege bei Robomarkets, vor.


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Jürgen Molnar ist Kapitalmarktstratege beim Broker Robomarkets.


Der DAX hat in zwei Jahren von 12.000 auf jetzt 20.000 neue und für viele ungeahnte Höhen erklommen. Und das trotz wirtschaftlicher Rahmenbedingungen, die zumindest national nicht viel schlechter sein könnten. Viel wird immer über die internationale Ausrichtung der deutschen Unternehmen gesprochen, aber auch hier ist mit dem zunehmenden Protektionismus Vorsicht geboten. Denn ganz so einfach hat man kein Werk in Niedersachsen geschlossen und vielleicht in Texas wieder aufgebaut. Die ersten drei Monate des kommenden Jahres könnten deshalb durchaus schwierig werden und wieder etwas Ernüchterung nach der Börsenparty einkehren.


 




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