DAX bleibt angeschlagen
14.10.22 15:35
EUWAX Trends

Der deutsche Leitindex DAX befindet sich noch immer im Sog der Zins- und Inflationsentwicklung. Sobald die Inflation stärker als erwartet ausfällt, ziehen die Renditen deutlich an. Das geschieht in Erwartung einer weiteren Leitzinsanhebung in den USA, die dann auch auf Europa abfärbt und darunter leiden derzeit wiederum die Aktienmärkte. Umgekehrt sorgen schwache Wirtschaftsdaten für eine Unterstützung am Aktienmarkt. Anleger erwarten in diesem Fall künftig eine weniger restriktive Geldpolitik. In diesem Spannungsfeld hat sich der DAX in der vergangenen Woche seitwärts entwickelt. Verunsicherung hat ein wieder intensiver geführter Krieg in der Ukraine beigetragen. Das „Angstbarometer“ VDAX-New ist in der Folge weiter gestiegen und hat die Marke von 30 Prozent überschritten, was deutlich über dem historischen Durchschnitt bei knapp 20% liegt.
Auch bei Einzelwerten gab es spannende Entwicklungen:
Porsche AG
An der Börse Stuttgart wurden zuletzt bei den Inlandsaktien die Titel Porsche und BASF rege gehandelt. Mit fast 800 Preisfeststellungen war Porsche Spitzenreiter bei den Inlandsaktien. Der Börsengang war ein großer Erfolg. Die Mehrzuteilungsoption der so genannte Greenshoe ist teilweise ausgeübt worden, so dass nun 110,1 Millionen Porsche-Aktien an der Börse gehandelt werden. 24,2% der Vorzüge sind damit im Streubesitz. VW hat durch den erfolgreichen Börsengang seiner Sportwagen-Tochter Porsche 9,08 Mrd. Euro eingenommen. Aktuell notiert die Aktie rund 5% über dem Ausgabepreis von 82,50 Euro.
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BASF
Auf Platz zwei bei den beliebtesten Inlandsaktien landete BASF mit fast 500 Preisfeststellungen. Der Chemiekonzern hat in dieser Woche mit vorläufigen Zahlen über sein abgelaufenes Geschäftsquartal berichtet. Im dritten Quartal büßte BASF aufgrund hoher Abschreibungen deutlich ein, der Gewinn nach Steuern ist von 1,25 Milliarden Euro auf voraussichtlich 909 Millionen Euro zurückgegangen. Ein Sparprogramm, das bis 2024 umgesetzt wird, soll die jährlichen Kosten außerhalb der Produktion um 500 Millionen Euro senken. Mehr als die Hälfte der Einsparungen sollen am Standort Ludwigshafen realisiert werden. Die Aktie hat sich in der vergangenen Woche überwiegend seitwärts entwickelt.
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