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So, 26. April 2026, 17:25 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX – Ist das die Jahresendrallye


08.12.23 10:48
EUWAX Trends


Am Markt setzt sich immer mehr die Hoffnung auf sinkende Zinsen in 2024 durch. Das treibt den DAX weiter an, der auch in dieser Woche seine Jahresendrallye fortsetzt. Seit Ende Oktober klettert der deutsche Leitindex um über 11 % nach oben. Am Mittwoch erreicht er mit 16.727 Punkten ein neues Rekordhoch. Allerdings bildet der DAX damit die Ausnahme, die ihm folgenden Indizes wie MDAX und SDAX können nicht mithalten und stehen noch recht weit unterhalb ihrer Höchststände. Am Freitag können frische US-Job-Daten für neue Impulse sorgen, bevor es in der neuen Woche für Anleger nochmal spannend wird. Es stehen die letzten Sitzungen in diesem Jahr der Fed und EZB im Kalender und damit mögliche Fingerzeige zur künftigen Zinspolitik.


Interessante Entwicklungen bei Einzelwerten:


Bayer


Die Bayer-Aktie bleibt der meistgehandelte Wert im Inlandsaktienhandel der Euwax. Diese Woche wurden 1.223 Order ausgeführt. Der Pharma- und Chemiekonzern muss derzeit mehrere Niederlagen vor US-Gerichten bei Klagen gegen seinen glyphosathaltigen Unkrautvernichter Roundup verkraften. Diese Woche sprach ein Geschworenengericht in Philadelphia einer Klägerin 3,5 Millionen US-Dollar zu. Die Frau klagte gegen Bayer, da sie in Roundup die Ursache für ihre Krebserkrankung sah. Mit diesem Urteil kassierte Bayer nun die fünfte Niederlage in Folge vor Gericht im Zusammenhang mit Glyphosat, wobei die früheren Urteile wesentlich höher ausfielen als das aktuelle. Während der DAX in den letzten Wochen nicht aufzuhalten war, schlug die Bayer-Aktie den umgekehrten Weg ein und notiert derzeit rund 25 % tiefer als Mitte November. Nach dem Jahrestief der Vorwoche bei 30,25 Euro können sich die Wertpapiere der Leverkusener diese Woche stabilisieren und klettern um 4,2 % auf 31,73 Euro.


Zur Bayer-Aktie | Handeln


Vonovia


Hinter Bayer platziert sich Vonovia mit 815 festgestellten Preisen auf dem zweiten Platz. Immobilien-Titel wie das Bochumer Unternehmen befinden sich aufgrund der Aussichten auf sinkende Zinsen derzeit im Aufwind. Vonovia-CEO Rolf Buch kündigte unterdessen an, den Schuldenabbau weiter voranzutreiben. Dies soll vor allem durch weitere Verkäufe geschehen. Dabei will er sich vor allem auf Gewerbeimmobilien konzentrieren und den Verkauf von Wohnungen stoppen, sobald die Talsohle der Bewertungen erreicht sei. Insgesamt sollen mit den Verkäufen in 2024 rund 3 Milliarden Euro erlöst werden, nachdem dieses Jahr bereits 3,7 Milliarden Euro in die Kassen des Immobilien-Konzerns flossen. Mit einem Wochenplus von 5,3 % setzt die Vonovia-Aktie ihren Aufwärtstrend fort. Aktuell kostet ein Anteilsschein 26,82 Euro.


Zur Vonovia-Aktie | Handeln


 


Disclaimer:


Der vorliegende Newsletter dient lediglich der Information. Für die Vollständigkeit und Richtigkeit übernimmt die Boerse Stuttgart GmbH keine Gewähr. Insbesondere wird keine Haftung für die in diesem Newsletter enthaltenen Informationen im Zusammenhang mit einem Wertpapierinvestment übernommen. Hiervon ausgenommen ist die Haftung für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. 




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