Commerzbank mit gutem Einstieg
24.02.22 09:15
S. Feuerstein
Bei täglich wechselnden Meldungen ist es schwer, sich zu
positionieren und entweder auf eine friedliche Lösung oder auf
die Ausweitung des Krieges in der Ukraine zu wetten. Ein
eventueller Ausschluss der russischen Bankenlandschaft vom
SWIFT-System sollte auch bei der Commerzbank die Kosten erhöhen.
Dennoch steht das Thema Zinswende im Jahr 2022 an und sollte dem
Finanzsektor Rückenwind verleihen. Die Marktrenditen haben sich
bereits im Lichte der Inflationserwartungen nach oben entwickelt
und bei der Commerzbank die Zinserträge in 2021 angestoßen. Für
das Jahr 2021 lag das Konzernergebnis bei 430 Millionen Euro. Im
Jahr 2022 strebt die Bank einen Konzerngewinn von mehr als 1
Milliarde Euro an. In den Jahren 2023 bis 2024 sollen die
Gewinne weiter sprudeln.
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Zum Chart
.
Die Seitwärtskonsolidierung im Zeitraum Dezember 2020 bis Ende
September 2021 wurde durch einen steilen Aufwärtstrend abgelöst,
der aktuell noch intakt ist. In der gut fünf Monate andauernden
Zeitspanne konnte der Kurs in der Spitze um knapp 87 Prozent
hinzugewinnen. Der Kurs befindet sich in der Mitte der
Trendkanalbreite, was auch eine leichte Konsolidierung zulässt,
ohne den Aufwärtstrend zu brechen. Im Bereich des Kurs-Niveaus
von 7,808 Euro ist auch eine Kernunterstützung gegeben, die sich
mit der unteren Begrenzung des Trendkanals überschneidet. Dies
hebt die Qualität der Unterstützung nochmals hervor.
Materialisieren sich die Gewinnprognosen bis in das Jahr 2024 -
hier wird auf Basis 2021 eine Gewinnsteigerung um 303 Prozent
erwartet - so würde das erwartete KGV 2024 aktuell bei 6,64
liegen. Verglichen mit diversen US-Technologietiteln ein wahres
Schnäppchen. Der Aufwärtstrend deutet auch an, dass die
Commerzbank wieder in den Fokus der Anleger gerückt ist und
weitere Kursgewinne zu erwarten sind. Die Frage stellt sich, ob
wir am heutigen Handelstag schon Einkaufskurse sehen.
| Commerzbank AG (Tageschart in Euro) | Tendenz: ![]() |
|---|---|
|
|
| Wichtige Chartmarken | |
|---|---|
| Widerstände: | 9.064 // 9,971 Euro |
| Unterstützungen: | 7,808 // 6,888 Euro |
Die Unsicherheit aufgrund der Ukraine-Krise lastet auf den
europäischen Banken. Die westliche Drohung vom Ausschluss der
russischen Banken vom SWIFT-System fordern die Marktteilnehmer
heraus. Dennoch sollten sich mittelfristig die positiven
Faktoren durchsetzen. So hat es den Anschein, dass die
Normalisierung der Zinsentwicklung und das Anziehen der
Konjunktur dem Institut Rückenwind verleiht, wie es schon 2021
der Fall war.
.
Risikobereite Anleger, die von einer steigenden
Commerzbank-Aktie bis auf 9,51 Euro ausgehen, könnten mit einem
Call-Optionsschein (WKN JX6YZ1)
überproportional mit einem Omega von 3,69 profitieren. Bei
angenommener konstant hoher Volatilität von 42 % und dem Ziel
bei 58,01 Euro (1,41 Euro beim Optionsschein) bis zum 30.03.2022
ist eine Rendite von rund 42 % zu erzielen. Fällt der Kurs des
Basiswertes in dieser Periode auf 8,04 Euro, resultiert daraus
ein Verlust von 31 % beim Optionsschein. Das
Chance-Risiko-Verhältnis beträgt somit 1,36 zu 1, wenn bei 8,04
Euro eine Stop Loss Order vorgesehen wird.
| Strategie für steigende Kurse | ![]() |
|||
|---|---|---|---|---|
| WKN: | JX6YZ1 | Typ: | Call-Optionsschein | |
| akt. Kurs: | 0,92 - 0,94 Euro | Emittent: | JP Morgan | |
| Basispreis: | 9,40 Euro | Basiswert: | Commerzbank AG | |
| akt. Kurs Basiswert: | 8,52 Euro | |||
| Laufzeit: | 16.12.2022 | Kursziel: | 1,41 Euro | |
| Omega: | 3,69 | Kurschance: | + 42 Prozent | |
| Quelle: JP Morgan | ||||
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