BASF: 60 Prozent Chance!
11.03.22 09:57
S. Feuerstein
Der Ukraine-Krieg eskaliert zu einem groß angelegten
wirtschaftlichen Schlagabtausch zwischen Russland und dem Rest
der Welt. Klar ist, dass diese Auseinandersetzung die
Rohstoffpreise drastisch erhöht. Was seit gestern auch im Raum
steht, ist die Drohung Russlands, das Vermögen ausländischer
Firmen zu verstaatlichen. Dies trifft den Chemiekonzern BASF
doppelt. Einerseits schmälert der verteuerte Energie- und
Rohstoffinput die Marge, andererseits würden die auf russischem
Territorium liegenden Produktionsanlagen verloren gehen. In wie
weit sich die neue Lage auf das am 4. Januar 2022 versprochenen
Aktienrückkaufprogramm auswirkt, ist aktuell schwer
abzuschätzen. Von Januar 2022 bis Ende 2023 will das Unternehmen
rund drei Milliarden Euro in das Programm investieren.
.
Zum Chart
.
Nach der bear-market-rally am 8. und 9. März - mit einer
Kurssteigerung um rund 16 Prozent vom partiellen Tief bei 47,23
Euro - schalteten die Marktteilnehmer wieder einen Gang zurück
und sorgten gestern bei BASF für einen Tagesverlust in Höhe von
2,88 Prozent. Im Zuge der Konsolidierung bildete der Kurs am 30.
November 2021 bei 57,06 Euro ein partielles Tief aus. Die
Veröffentlichung des Aktienrückkaufprogramms am 4. Januar 2022
sorgte dafür, dass der nach unten gerichtete Trendkanal
überwunden werden konnte und erst beim Kernwiderstand in Höhe
von 69,25 Euro den Kursanstieg stoppte. Dieser Widerstand konnte
schon im Verlauf des gesamten Jahres 2021 nicht nachhaltig
übertroffen werden. Mit einem erwarteten KGV 2022 von aktuell
9,47 ist die BASF-Aktie der Prototyp einer Value Aktie. Auf
Basis des Wachstumspotentials erscheint die Aktie unterbewertet.
Der wichtigste Einflussfaktor auf die Kursentwicklung ist
zurzeit aber der Verlauf des Krieges in der Ukraine. Der Chef
des US-Auslandsgeheimdienstes CIA, William Burns, sagt im
Ukraine-Krieg düstere Wochen voraus.
| BASF SE (Tageschart in Euro) | Tendenz: ![]() |
|---|---|
|
|
| Wichtige Chartmarken | |
|---|---|
| Widerstände: | 57,12 // 69,25 Euro |
| Unterstützungen: | 52,65 // 47,43 Euro |
Risikofreudige Anleger, die von einer steigenden BASF-Aktie bis auf 57,12 Euro ausgehen, könnten mit einem Call-Optionsschein (WKN KF7V4J) überproportional mit einem Omega von 7,13 profitieren. Bei angenommener konstant hoher impliziter Volatilität von 28 % und dem Ziel bei 57,12 Euro (0,16 Euro beim Optionsschein) bis zum 20.04.2022 ist eine Rendite von rund 60 % zu erzielen. Sinkt der Kurs des Basiswertes in dieser Periode auf 49,82 Euro, resultiert daraus ein Verlust von rund 50 % beim Optionsschein. Das Chance-Risiko-Verhältnis beträgt somit 1,2 zu 1, wenn bei 49,82 Euro (0,05 Euro beim Schein) eine Stop-Loss Order vorgesehen wird.
| Strategie für steigende Kurse | ![]() |
|||
|---|---|---|---|---|
| WKN: | KF7V4J | Typ: | Call-Optionsschein | |
| akt. Kurs: | 0,10 - 0,11 Euro | Emittent: | Citigroup | |
| Basispreis: | 70,00 Euro | Basiswert: | BASF SE | |
| akt. Kurs Basiswert: | 53,21 US-Dollar | |||
| Laufzeit: | 15.03.2023 | Kursziel: | 0,16 Euro | |
| Omega: | 7,13 | Kurschance: | + 60 Prozent | |
| Quelle: Citigroup | ||||
Urheberrecht / Bildmaterial:
Wir verwenden Bildmaterial von folgenden Anbietern:
www.fotolia.de
www.istockphoto.de
Wir verwenden Charts von folgenden Anbietern:
www.tradesignalonline.de
www.market-maker.de
Interessenkonflikt
Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:
Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Deutschen Bank Aktiengesellschaft eingegangen ist.
Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit
ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von
Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in
den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten
Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit
eines Interessenskonfliktes.
Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung
journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur
wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen
Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.
Haftungsausschluss
Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Herausgeber, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Alle enthaltenen Meinungen und Informationen sollen nicht als Aufforderung verstanden werden, ein Geschäft oder eine Transaktion einzugehen. Auch stellen die vorgestellten Strategien keinesfalls einen Aufruf zur Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Vor jedem Geschäft bzw. vor jeder Transaktion sollte geprüft werden, ob sie im Hinblick auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse geeignet ist. Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass der Handel mit Optionsscheinen oder Zertifikaten mit grundsätzlichen Risiken verbunden ist und der Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Nachdruck, die Verwendung der Texte, die Veröffentlichung / Vervielfältigung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der FSG Financial Services Group GbR gestattet.
Für deutsche Automarken wie BMW entwickelt sich der einst so erfolgreiche Export nach China und in die USA zunehmend ...
Der Aktienkurs der Deutschen Telekom ist in den letzten Wochen wieder gefallen und hat sich dadurch in eine Unterstützungszone ...
Das Engagement der US-Administration und von Nvidia für Intel hat den Kurs des kriselnden Chipriesen wieder steigen ...
Der Pharmakonzern Bayer könnte die durch den Kauf von Monsanto entstandene Schadensersatzproblematik endgültig ...
Der Aktienkurs von TeamViewer hat am 13. April 2026 sein Allzeittief bei 4,09 Euro markiert. In den darauf folgenden ...
DAX Analyse: SAP, Siemens Energy und Infineon stemmen sich gegen die Öl-Angst – warum der DAX trotz Cloud-Rally ...
Die BASF-Aktie (WKN: BASF11) und ihre Dividende galten lange Zeit als legendär. Doch es erfolgte ein Bruch: Denn ...
Bad Marienberg (www.aktiencheck.de) - DAX Analyse: Infineon, Siemens Energy und Continental trotzen der Nahost-Angst ...


