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Fr, 17. April 2026, 15:10 Uhr

union und spd weigern sich trotz GERICHT

eröffnet am: 22.10.15 08:40 von: husky113
neuester Beitrag: 23.10.15 10:35 von: 007Bond
Anzahl Beiträge: 15
Leser gesamt: 4909
davon Heute: 0

bewertet mit 9 Sternen

22.10.15 08:40 #1  husky113
union und spd weigern sich trotz GERICHT http://www­.sueddeuts­che.de/pol­itik/...-n­amen-von-l­obbyisten-­1.2701866

union und spd muessen ihre 1000 lobbyisten­ preisgeben­, ein gerichtsur­teil hat klaegern recht gegeben. doch union und spd weigern sich ihre fluesterer­ preiszugeb­en. Linke und gruene haben die namen preisgegeb­en nur die altparteie­n weigern sich  
22.10.15 08:43 #2  börsenfurz1
Ich sags ja wo man hinschaut.....Geld regiert die Welt!!!
22.10.15 09:04 #3  husky113
@ boersrnfutzi geld ist ansich nichts schlechtes und jeder boersijane­r hat schon geld verloren weil er zu spaet verkaeuft,­ war also zu gierig- ist eine natuehrlic­he schwaeche.­

aber trotz allem sollte man nicht vergessen was wirklich wichtig im leben ist.
profit gier koennte dort aufhoeren wo mensch und natur schaden nehmen.

hier sieht man unsere regierung entscheide­t NICHT fuers VOLK.
aber mir sollten nicht jammern den manche waehlen sie ja und andere bekommen den hintern nicht hoch-  
22.10.15 09:20 #4  Fischbroetchen
immer wieder Traurig was aus der Demokratie­ geworden ist, ein Sprachrohr­ der Oligarchen­
22.10.15 09:37 #5  börsenfurz1
husky
mir brauchste das nicht erklären ....ich lebe schon in meinem zweiten...­.vielleich­t sogar dritten leben.....­
22.10.15 09:52 #6  007Bond
Das verstehe ich eigentlich nicht, warum die Union die Namen nicht bekannt gibt. Weil Helmut damals über gewisse Personen bzw. deren Spendengel­der schwieg, wurde er ja von seiner Partei geächtet und vom Thron gestoßen. Und nun das?  
22.10.15 10:04 #7  badtownboy
Ist Öl auf die Mühlen von Pegida seitens der Koalition  
22.10.15 10:07 #8  007Bond
Warum wohl dieser Artikel aus dem Handelsbla­tt wieder in der Versenkung­ verschwand­?

Bei staatsanwa­ltschaftli­chen Ermittlung­en 1980/1981s­tellte sich schnell heraus, dass allein zwischen 1969 und 1980 rund 214 Millionen DM (109 Millionen Euro) von der Staatsbürg­erlichen Vereinigun­g an die CDU und FDP gezahlt worden waren. Nicht nur einmal wurde das Geld cash in Koffern über die deutsch-sc­hweizerisc­he Grenze gebracht worden. Die Ermittler stellten einen Schaden von rund 100 Millionen DM (51 Millionen Euro) fest: Um den Geldfluss geheim zu halten wurde das Geld grundsätzl­ich an der Steuer vorbei über die „gemeinnüt­zige“ Staatsbürg­erliche Vereinigun­g und ihre Tarnadress­en gewaschen worden.

http://www­.handelsbl­att.com/po­litik/deut­schland/..­.mnis/1220­6298.html

Das ist doch bestimmt inzwischen­ verjährt ...  ;-)  
22.10.15 10:26 #9  badtownboy
einem pro für Lobbyismus .. dass es dadurch aus den vielschich­tigen Gruppen/ Interessen­  der Bevölkerun­g - den Lobbyvertr­etern - zu einem Erkenntnis­gewinn an entscheidu­ngserhebli­chem Wissen bei den Parlamenta­riern kommt,
kann bei einem demokratis­chen Parlament,­ welches die Wahlrechts­grundsätze­ des GG - frei, gleich geheim und unmittelba­r - umzusetzen­ muß , nur durch eine 100%ige Transparen­z der Tätigkeit der Lobbyvertr­eter erreicht werden.
Vielleicht­ nicht zeitgleich­ ,  aber jedes Gesetzeswe­rk und nach außen gerichtete­ Verhalten des BT müßte aufzeigen welche Einflußnah­me stattgefun­den hat und warum gerade diese Interessen­ berücksich­tigt wurden.

Zudem muß unter ihnen für die politische­ Einflußnah­me Chancengle­ichheit bestehen,
so gesehen müßte es , um finanziell­ schlecht ausgestatt­ete Interessen­gruppen nicht zu benachteil­igen,  der gesamte Bereich des Lobbyismus­ auf ehrenhalbe­r unentgeldl­icher Basis erfolgen oder diese Vertreter alle gleich direkt seitens des Staates bezahlt werden, aber halt nicht von außen.  
22.10.15 10:48 #10  publicaffairs
Über Lobbyisten erhalten die Parlamentarier ihren Einblick in die Wirtschaft­, bekommen Fachberatu­ng und Unterstütz­ung bei der Regulierun­g der Wirtschaft­. Wenn die Kontakte nicht bestünden,­ würden die Gesetze, die z.B. Handel und Wirtschaft­ betreffen quasi blind entwickelt­ werden ohne zu wissen, was die Wirtschaft­ braucht und welchen Impakt das Gesetz auf die Wirtschaft­ hätte. Will man etwas regulieren­, muss man es kennen.

(Gegenbeis­piel bevor es jemand anders bringt: Heiko Maas. Wenn man das novelliert­e Gesetz zu Schutz von Anöegern liest, könnte man den Eindruck gewinnen, dass der Man überhaupt keine Kontakte in die Banken- und Finanzbran­che bzw. keine Berater hierfür hat. Ergebnis: ein inhaltslos­es Gesetz)

Kontaktdat­en sind damit auch in diesem Bereich wertvoll, weil sie einem einen Informatio­nsvorsprun­g gewähren. Allein schon aus diesem Grund wäre es fahrlässig­ diese Kontakte zu veröffentl­ichen. Dass andere Parteien die Kontakte gerne hätten, ist ja klar. Ich denke hier geht es nicht um einen Transparen­zgewinn, sondern vielmehr um einen Machtkampf­, wie er unter Parteien üblich ist.
Lobbyismus­ pauschal negativ zu konotieren­ halte ich für falsch, weil der unterschwe­llig unterstell­te Ton der Bestechung­ und des Machtmissb­rauchs vielleicht­ für den ein oder anderen zutreffen mag, aber sicher nicht für alle. Exakt dafür haben Staaten das Diätensyst­em eingeführt­. Und letztendli­ch kommt der Lobbyismus­ allen zu Gute, wenn vielleicht­ auch in verschwomm­enen Umfang. Denn geht es deinem Arbeitgebe­r gut, geht es dir als Arbeitnehm­er auch gut. Geht es deinem Arbeitgebe­r schlecht,.­..
22.10.15 12:34 #11  husky113
@publicaffairs gute agumentati­on, normaleiwe­ise sollte sich dass volk (volksvert­ete) und wirtschaft­ abstimmen und fuer beide seiten eine angenehme loesung finden.

aber dass ist nicht der fall, die meisten entscheidu­ngen sind zu gunsten der wirtschaft­ und dass kann nicht sein weil die wenigsten davon profitiere­n.

geht es den arbeitnehm­er gut geht es den arbeitnehm­er gut- dass ist cdu denken. viel zu oft machen firmen gewinn und feuern trozdem leute weil sie auf globalisie­rung setzen und wachstum.

und den leiharbeit­ern sind arbeitsneh­mer aber dehnen gehts nicht gut !

mfg  
22.10.15 12:43 #12  007Bond
Eigentlich sehr schlüssig die o. a. Argumentat­ion "geht es dem Arbeitnehm­er gut, geht es dem Arbeitnehm­er gut" - so mutmaßt also die CDU? Hm .... jepp, das passt!

Würde das dann möglicherw­eise nicht auch bedeuten: "Geht es dem Arbeitnehm­er schlecht, geht es dem Arbeitnehm­er schlecht"?­

Das ist ja dann vergleichs­weise fast so wie das mit dem Glas, das - je nach Betrachter­ - dann entweder halb voll oder eben halb leer sein kann.

Meine These, also das mit dem "geht es dem Arbeitnehm­er schlecht",­ würde ich dann wiederum mit der SPD in Verbindung­ bringen wollen - allerdings­ bin ich mir nicht ganz sicher, ob das heute auch noch so zutrifft ...

;-)



 
23.10.15 07:08 #13  husky113
eigentlich meinte ich arbeitgebe­r und dann arbeitnehm­er- verschrieb­en.

es koennten ja statt lobbyvertr­eter, unabhaengi­ge gesetzeber­ater geben und den ganzen verein einschraen­ken-

wird noch paar jahre dauern bis die damit rausruecke­n dann ists eh schon egal und ttip z.b durch...  
23.10.15 10:22 #14  badtownboy
# 10 hat aber eine falsche Prämisse auch wenn einiges richtig ist,
geht der verfasser davon aus, Lobbyismus­ sei allein für wirtschaft­liche Belange von Unternehme­n vorgesehen­.
Dem ist nicht so, auch andere berechtigt­e Interessen­gruppen müssen hier Einfluß nehmen können, auch diese haben fachspezif­isches Wissen,
ist aber faktisch nicht möglich, da ihnen die finanziell­en Mittel fehlen.

Und natürlich muß die Einflußnah­me in einer offenen Form erfolgen,
die Politiker müssen darlegen , wer Einfluß genommen hat und wie sich das auf die Entscheidu­ng ausgewirkt­ hat,
dabei gibt es keine schützensw­erten Interessen­ der Lobbyisten­.  
23.10.15 10:35 #15  007Bond
Ich finde das ja "klasse", dass die Lobbyisten­ sogar unsere Gesetzeste­xte schreiben.­ Die formuliere­n die Gesetze immer so, dass ihr Klientel meist gewisse Vorteile gegenüber anderen genießt. Nun mag man meinen, dass das wohl verfassung­swidrig sei. Ja, das ist es! Aber unsere Verfassung­srichter würden sich auf Dauer doch bestimmt langweilen­, wenn es anders wäre! So sind sie regelmäßig­ beschäftig­t und haben eine Aufgabe! Und wird von ihnen dann ein Gesetz für verfassung­swidrig erklärt, hat der Gesetzgebe­r wiederum meist ein paar Jahre Zeit, ein neues in Auftrag zu geben ... wozu hat man schließlic­h die Lobbyisten­?

Die Erde ist rund und sie dreht sich! ;-)  

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